Der Film und Fernseh Thread

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  • #961399
    retroretro
    Teilnehmer

    @Ice
    Egal, das sind die TMNT und die will ich im Bay-Design ^^
    Es muss scheppern :-)

    #961400
    TommoTommo
    Teilnehmer
    coketheguy wrote:

    @Ullus

    Battlestar Galactica fand ich umwerfend! Habe die Staffeln gerne gesehen. War eine gute Drama/SciFi Serie.

    Verwechselt du die vielleicht mit “Kampfstern Galactica”, der Serie von 1978?

    Ist Battlestar eigentlich eine Serie mit rotem Faden oder jede Folge für sich?

    Gibt es für die zwei Arten von Serien nicht auch einen Fachnamen?

    #961401
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Tommo

    Nun ja, die Serienepisoden, die für sich allein stehen nennt man meist Case of the Week, also Fall der Woche. So sind die meisten Krimi-Serien aufgebaut. Da kann man dann auch beliebig einschalten. Meist beinhalten solche Serien recht viele Filler-Episoden ohne wirklichen Unterhaltungs- und/oder Nennwert.
    So Ende der 80er anfangs 90er kams dann immer mehr auf, dass man sogenannte Storyarcs miteinbaute. Also Storybögen, die sich über mehrere Episoden erstreckten, aber nicht zwingend aufeinander folgen mussten, z.B. in Star Trek TNG, wo man die Klingonen-Storyline mit Worf hatte und die mit den Romulanern.

    HBO machte dann eben das heutige Format der durchgehenden Geschichten so richtig salonfähig. Dies unter anderem mit der Miniserie Band of Brothers. Mit OZ hatte man damals sowieso mit vielen Konventionen gebrochen gehabt. Sopranos untermauerte dann das noch. Und schwupps sprangen viele PayTV und Cable Networks auf diesen Zug auf.

    Heute findet man das Case of the Week Format am ehesten noch bei den Majors, ABC, NBC, etc. Gerade die ganzen Ermittlerserien funktionieren nach wie vor nach diesem Schema, aber man bemüht sich auch dort einen roten Faden zu etablieren und so der Sache mehr Profil zu verleihen. Nur muss man sagen, man tut den älteren Krimiserien, z.B. auch Magnum, unrecht, wenn man sie wirklich nur als Standalone Episoden betrachtet.

    Und Battlestar Galactica endet immer so, dass man gleich weiterschauen möchte und funktioniert darum nach dem süchtig machenden Prinzip der Cliffhanger Episoden. Die alte Serie war da weit mehr wie Star Trek Classic, wobei es schon einen grossen Handlungsbogen gab.

    Bezeichnende Unterschiede sind halt, ob am Ende der Episode quasi alles auf Reset ist oder nicht. Bei älteren Serien fast immer der Fall. Bei neuern sterben sehr viel häufiger Haupt- und Nebenfiguren oder machen spürbare Veränderungen durch.

    #961402
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    BSG lebt vor allem von der übergeordneten Handlung. Einzelne Stränge werden schon mal innerhalb einer oder auch mehrerer Episoden abgehandelt. Sehr vieles hängt aber zusammen. Auch wenn man das in manchen Fällen erst später merkt.

    #961403
    TommoTommo
    Teilnehmer

    Klasse! Danke für die Erläuterung Kong!
    Jetzt kann ich die Serien besser einordnen.

    Momentan schaue ich ja Person of interest (folglich wechselnde Fälle umrahmt von einem großen Handlungsbogen) und
    The Returned (ausgehend des Grundplots nicht folglich abgeschlossene Geschehnisse mit anschließendem Spannungsaufbau).

    Verstanden.

    #961404
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also BSG war eine der Serien, die ich im Schnelldurchlauf geschaut habe. Das war sonst nur bei OZ der Fall. Die Cliffhanger sind halt wirklich genial gemacht. Und, das muss man auch sagen, die Serie hat auch die richtige Länge. Ich fühlte mich bis zum Ende sehr gut unterhalten. Das Ende fand ich für einmal auch sehr gelungen, denn genau da tun sich die meisten Serien schwer, einen vernünftigen Abschluss zu bilden. So einen Kack wie bei Dexter muss man echt nicht haben.

    #961405
    Cold SeaversCold Seavers
    Teilnehmer

    Cringers alter Ego incoming:

    [img]https://pbs.twimg.com/media/B_NTqSOVEAA7lFK.jpg:large[/img]

    Das Bild(ein Entwurf)stammt von Devon Franklins Twitteraccount, seines Zeichen Senior Vice Producer bei Columbia Pictures……

    Bei der Macht von Greyskull……….

    #961406
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Eine Auswahl an Szenen aus Filmen – die Bandbreite und natürlich das Schauspiel an sich ist beeindruckend.
    Schade, dass er frühestens 2017/18 wieder im Kino zu sehen sein wird.

    [youtube]cevGSGm8Q-g[/youtube]

    #961407
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer
    Cold Seavers wrote:

    Cringers alter Ego incoming:

    Das Bild(ein Entwurf)stammt von Devon Franklins Twitteraccount, seines Zeichen Senior Vice Producer bei Columbia Pictures……

    Bei der Macht von Greyskull……….

    MIETZEKATZE!

    Wie geil. Nächste Staffel kriegen wir Kommunistenponies. Und mehr D***y
    http://bcove.me/9i63lkci

    #961408
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Vielleicht betätigt sich Daniel lieber wieder als Schuhmacher. :-)Seine Darstellung von Bill the Butcher ist für mich eine der besten Performances, die ich je sah. So bringt man die Leinwand zum Knistern. Erst in Ledgers Joker fand ich wieder ähnliches in Kinofilmen, was ich als elektrisierende Darstellung bezeichnen würde.

    #961409
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    The Equalizer

    Nach dem Film steht für mich fest – Denzel Washington ist die derzeitige Nummer 1 der Schauspieler, die ich nicht mehr sehen kann.

    Es findet geradezu eine Glorifizierung seiner Filmfigur statt, der alles zu gelingen scheint, die Situationen in Blitzesschnelle durchschaut, jede Eventualität voraussieht, deren perfekte Art den Bedürftigen immer mit einem weisen Rat zur Seite steht – andere Filme bieten ähnliche Figuren, aber hier wird es dermaßen überstrapaziert, auch durch stilistische Zeitlupenaufnahmen mit Explosionen im Hintergrund, in der Washingtons Charakter langsam aus dem Bild geht.

    Auch sein Schauspiel scheint sich in den letzten Filmen kaum noch zu unterscheiden, es wirkt auf mich nur noch langweilig, seine ganze Art, selbstfällig fällt mir nur dazu sein – die in Carrie total überforderte Chloë Grace Moretz hat mich hier dagegen überzeugen können, ist eine positive Überraschung, nachdem ich ihr Schauspiel nicht sonderlich überzeugend fand (Kick Ass bietet von der Rolle her nicht die Möglichkeit wirklich das zu zeigen, wenn man es theoretisch kann).

    Der Antagonist in dem Film wirkt wie eine Parodie auf Kevin Spacey und Ciarán Hinds, Szenen werden so durch unfreiwillige Komik durchsetzt – am Ende stellt sich mir wirklich die Frage, was der Regisseur und Drehbuchautor sich hierbei und bei dem Film insgesamt gedacht hat, eine klare Linie ist nicht auszumachen, der Film wirkt zum Teil wie eine Comicverfilmung aufgrund der überzeichneten Elmente, gleichseitig versucht man auch einen geerdeten Thriller zu erzählen.

    Grundsätzlich sind die Dialoge nichts Besonderes, für das Genre üblich, einige Male, ich habe den Film nicht allein angeschaut, wurden die nächsten Dialogzeilen erraten – mit einigen Treffern, so vorhersehbar.

    #961410
    retroretro
    Teilnehmer

    Ich fand den Film als Rachethriller wirklich gut und sehr unterhaltsam. Das passiert doch in vielen Filmen, dass der Held eine Art Übermensch ist und sich handwerklich perfekt in Szene setzt.

    Geerdet ist was anders, da muss du dich schon nah an der Realität bewegen, was einfach im Actiongenre langweilig ist, imo. Wer eine ordentlich Story haben will und noch dazu einen Menschen als Künstler in seinem Genre sehen möchte, sollte sich ein Biopic ansehen.

    Das, was der Film darstellt, macht er übertrieben richtig und lässt den geneigten Actionfreund mit fiebern. Der aktuelle Film mit Reeves, “John Wick”, schlägt genau in diese Schiene und ist ebenso wieder ein Streifen mit “Hand & Fuß”, mit einem Helden, der alles kann und als Killer ordentlich aufräumt.

    Sag mal, wie hat dir “Flight” gefallen?

    #961411
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich habe den Film nur Auszugweise mir angesehen. Daher kann ich mir dazu kein Urteil bilden.

    Geerdet ist vielleicht der unpassende Ausdruck, wenn das so bei dir ankommt – mehr Bodenständigkeit wäre für mich angebracht gewesen.

    Das Genre muss eine gute Story nicht auschließen, im Gegenteil – ich lasse mich nicht durch reine Effekthascherei so leicht um den Finger wickeln, besonders, da es sich hier um keine reinen Actionfilm handelt, sonder auch um einen Thriller, wo bestimmte inhaltliche Aspekte funktionieren sollten.

    Das es Filme in dem Genre mit guter Story gibt, zeigt der koreanische Markt.

    Mit dem ich den Film mir angeschaut habe, fand John Wick besser.

    Und insgesamt würde ich den Film nicht als misslungen bezeichnen, ich wurde zwar auch auf eine Weise unterhalten, die vielleicht nicht im Sinne des Erfinders war, aber dennoch hat sich der Film keine Totalausfälle geleistet – die Bildgestaltung war auch sehr überzeugend.

    Stichwort Übermensch – hier kommt es mir darauf an, wie geschickt die Produzenten diesen Aspekt gestalten ohne das es für mich zu offensichtlich ist, mir dadurch ein Teil der Spannung geraubt wird. Ich würde diese Zielsetzung dem Regisseur zusprechen, dass es auch so funktioniert, wie es eben funktionieren soll.

    Wertungstechnisch würde ich den Film im 6er Bereich von 10 einordnen.

    Sorry, der Film konnte mich nicht völlig überzeugen. Ich schaue ihn mir später auf Deutsch allein ein zweites Mal an.

    #961412
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also ich hatte zuletzt Safe House mit Denzel gesehen. Und ehrlich, in 2 Guns, Man under Fire, Elis Book, und eben Safe House spielt er eigentlich ein und dieselbe Rolle. Equalizer wird nicht anders sein.

    Meine Nr. 1 der Darsteller, die ich bald nicht mehr sehen kann, ist Depp, der Depp. Knapp dahinter Keanu, ich hab nur noch einen Gesichtsausdruck, Reeves. Zusammen mit Washington bilden sie das Triumvirat der einseitigen Rollenauswahl. Eine Stufe darunter wäre dann Cage und DeNiro Niveau. Momentan ist Hollywood noch so in einer Übergangsphase. Aber die Zukunft gehört den Cumberbatchs, Fassbenders u.a.

    Ich lass mir ja Actioner von der Stange gefallen (Stathams Meisterdisziplin), aber irgendwann darf sich dorthin auch mal ein Autor verirren, der was gescheites schreiben kann und nicht die ewig gleiche OneManShow ohne Spannung. Die besten Filme dieser Art in letzter Zeit waren Jack Reacher mit Cruise, von dems ja eine Fortsetzung geben soll und Get the Gringo mit Mel Gibson.

    Davor sicher noch die Taken Filme und From Paris mit Love. Gerade From Paris und Get the Gringo glänzen mit Humor, etwas das mir am meisten fehlt bei diesen Filmen.

    #961413
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Und heute gibt es auf Pro7 wieder Blödsinn. Abraham Lincoln Vampirjäger. Hänsel und Gretel war ja ganz lustig.

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