Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 1 Tag aktualisiert.
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23. Dezember 2015 um 9:45 #962900
John SpartanTeilnehmerUnd daran ist ein guter, gefolgt von drei weniger guten Filmen schuld.
23. Dezember 2015 um 9:45 #962901
SpacemoonkeyTeilnehmerverstehe nicht ganz wie das gemeint ist. wenn er nicht drin gewesen wäre wären die filme doch vielleicht viel größere flops geworden
23. Dezember 2015 um 10:17 #962902
SpacemoonkeyTeilnehmerja aber ohne ihn hätten die filme doch vielleicht noch viel schlechter abgeschnitten. naja ist auch egal. ich verstehe schon warum man ihm nach flops vielleicht weniger geben sollte. denke nur man kann es nicht wirklich so berechnen
23. Dezember 2015 um 10:17 #962903
ghostdog83TeilnehmerDaran lässt sich der Marktwert bemessen.
Ein Depp verlangt ca. 30 Mio. Dollar.
Wenn er pro erhaltenen Dollar nur 20 Cent pro Dollar für das Studio einbringt, stellt sich bei zukünftigen Projekten die Frage, ob man einen so gut bezahlten Schauspieler noch weiter verpflichten sollte oder stattdessen auf günstigere bzw. beliebtere Schauspieler zu setzen, wo das Ertragsverhältnis besser ist (z.b. Chris Pratt derzeit).
Deep muss als Konsequenz, wenn sich die Lage nicht bessert, seine Ansprüche senken oder mit weniger Aufträgen rechnen.
Durch seine ikonische Rolle in Fluch der Karabik dürfte er da z.b. schwer zu ersetzen sein.
Die Filmreihe ist bis zuletzt erfolgreich gewesen (Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten: 1,045 Mrd. Dollar Box Office). Beim nächsten Teil könnte ein gutes Ergebnis seine Quote wieder verbessern.23. Dezember 2015 um 10:56 #962904
ghostdog83TeilnehmerEin Schauspieler der z.b. 5 Dollar für das Studio pro gezahlten Dollar einbringt hat natürlich einen höheren Wert als jemand, der nur 20 Cent einbringt.
Das der Film ohne Depp schlechter abgeschnitten hätte wird sicherlich berücksichtigt, ändert aber nichts daran, dass sein Star Appeal im Sinkflug ist.
Wie genau eine solche Berechnung nun wirklich ist, lässt sich als neutraler Beobachter nur schwer sagen.
Harrison Ford hat für Episode VII ca. 17 Mio. Dollar erhalten.
Die anderen Schauspieler deutlich weniger (vielleicht maximal 1 Mio. Dollar, da relativ unbekannt bzw. aus dem Rampenlicht verschwunden, z.b. Carrie Fisher).edit:
Chris Evans: 181,80 Dollar pro gezahlten Dollar
Forbes’ most overpaid actors in Hollywood 2015
1. Johnny Depp: $1.20 per $1
2. Denzel Washington: $6.50 per $1
3. Will Ferrell: $6.80 per $1
4. Liam Neeson: $7.80 per $1
5. Will Smith: $8.60 per $1
6. Christian Bale: $9.20 per $1
7. Channing Tatum: $10.80 per $1
8. Brad Pitt: $12.00 per $1
9. Ben Affleck: $12.30 per $1
10. Tom Cruise: $13.60 per $1Btw, die Filmstudios werden eigene Bemessungsysteme haben.
23. Dezember 2015 um 15:03 #962905
ChrisKongTeilnehmerKomische Liste. Da werden sicher div. nicht erfasst sein. Was ist mit Keanu Reeves? Allein 47 Ronyn war ein veritabler Flop. Ich kenn natürlich seine Gage nicht, aber als Hauptdarsteller div. Streifen dürfte die auch nicht so gering sein.
Relevant sollten sowieso nur die Filme sein, in denen diese Schauspieler eben das Zugpferd darstellen. Bei einigen könnte man da sicherlich streiten.Welchen Impact ein Schauspieler auf einen Film hat, ist sowieso nochmals ne ganz andere Frage. Glaube heute ist das sowieso nicht mehr so, wie noch vor den 2000ern. Damals zogen gewisse Namen noch durchaus, weil Stars sich nicht für alles hergaben, erwartete der Zuschauer Qualität. Heute allerdings ist das obsolet geworden.
Heute ists vermutlich eher der Filmtitel, der den meisten Impact hat, man sehe sich mal die Jahresbestlisten an. ^^
Bei Videothekenreissern ists meist genau anders, da wirbt man eigentlich primär mit dem Star, Lundgren, VanDamme, Segal und Cage sowie Statham haben ihre Fans, die kaufen, was da ist.
Das angeführte Beispiel Chris Evans wiederum zeigt doch, dass das Milchmädchenrechnungen sind. Welche Filme werden denn schon gross mit ihm als Zugpferd beworben? Captain America, und dann?
Da könnte man rein theoretisch auch alle Streifen nehmen von Sam Jackson, der soweit ich weiss, nicht zu den bestbezahlten gehört.
Würde man da schon allein die Einnahmen von JP, E1-3 und div. Marvel Streifen zusammenrechnen, käme man auf einen absurd hohen Betrag.
Rechnet mans in Screentime um, dann funktioniert die Rechnung auch nur bedingt. Z.B. hat ein Anthony Hopkins nur wenig Screentime gehabt in Schweigen der Lämmer, gilt aber klar als Zugpferd des Streifens.
Ergibt immer irgendwo ne Mischrechnung.
23. Dezember 2015 um 18:56 #962906
ghostdog83TeilnehmerChrisKong wrote:Komische Liste. Da werden sicher div. nicht erfasst sein. Was ist mit Keanu Reeves? Allein 47 Ronyn war ein veritabler Flop. Ich kenn natürlich seine Gage nicht, aber als Hauptdarsteller div. Streifen dürfte die auch nicht so gering sein.
Hier mal die Regelung von Forbes:
To compile our rundown of Hollywood’s Most Overpaid Actors, we use earnings estimates from our Celebrity 100 list. We look at the last three films each actor starred in before June 2015 (the end of our Celebrity 100 scoring period). We don’t include animated films, movies where the actor appears in a very small role, or movies that were released on fewer than 2,000 screens. We then deduct the estimated production budget from the global box office for each film (using numbers from Box Office Mojo and other sources) to come up with a limited definition of each movie’s operating income. We add together the estimated total compensation for each star on the three movies and the operating income from each movie and then divide to come up with the final return on investment number.
Betrachten wir uns mal die Filme der vergangenen 10 Jahre, fällt auf, dass sehr viele kleinere Projekte dabei sind, wo das Budget für den Film relativ niedrig ist (z.b. John Wick mit 20 Mio. Dollar).
Auch sind diese Projekte so klein, dass sie nur in wenigen Kinos angelaufen sind (unter 2000, was eine Anforderung von Forbes ist).
Anhand der kleineren Budgets kann man auf einen sehr viel niedrigeren Verdienst schließen.
Johnny Depp verlangt als Minimum 20 Mio. Dollar.47 Ronin dürfte da ein negativer Ausreißer sein (sein Verdienst wird da wohl höher sein, als bei den kleineren Projekten).
Hier zur Einsicht die genauen Budgets:
http://www.boxofficemojo.com/people/chart/?view=Actor&id=keanureeves.htm
23. Dezember 2015 um 19:47 #962907
LofwyrTeilnehmerIch finde diese ganzen Zahlen unglaublich uninteressant. Mir ist doch wurscht wie viel Schauspieler verdienen. Hauptsache sie machen ihre Sache gut.
23. Dezember 2015 um 20:23 #962908
ChrisKongTeilnehmerSie sagen durchaus etwas aus. Allerdings kommts stark aufn Einzelfall an. Die Zugkraft und den Wert eines Stars lässt sich so kaum berechnen. Dafür müsste man Event-Filme wohl komplett aus der Gleichung rausnehmen. Beispiel Chris Evans, Mr. Dutzendgesicht. Ich glaube, wäre Ryan Reynolds Captain America gewesen, die Filme hätten exakt dasselbe eingespielt.
Bei div. Movies ist einfach der Film selber der Star.
Was die Zahlen aussagen ist, dass einige gemessen am Erfolg ihrer Filme, recht günstig zu haben sind, wohingegen andere aus Prinzip schon viel abzukassieren scheinen und damit auch oftmals die Budgets enorm belasten.
Ich finde die Variante mit dem Backend eigentlich am vernünftigsten. Überschaubare Gage und Gewinnbeteiligung.
Dreist ist dann so ein Deal, wie in Nicholson für seinen Joker erhalten hat. Da war glaub ich auch Gewinnbeteiligung für Folgefilme ausgemacht, auch wenn er da nicht mitspielt. ^^ Andererseits, wenn die Studios das bezahlen, sind sie selber schuld.
Die fast absurdeste Gage hat wohl aber Marlon Brando für den ersten Superman eingestrichen. Hallo und Tschüss am Set und dafür fett abgesahnt. ^^
Was aber durchaus auffällt, mir scheint es so, kann mich auch täuschen, als hätten die Darsteller weniger Gewicht bei den Studios, ausser da, wo sie die Filme selber produzieren.
Dafür haben Schreiber heute sehr viel mehr Gewicht. Liegt vielleicht auch daran, dass es gute Schauspieler mehr als genug gibt und unterschreibt der eine nicht, kommt der andere.25. Dezember 2015 um 14:23 #962909
ghostdog83Teilnehmer25. Dezember 2015 um 18:04 #962910
ChrisKongTeilnehmerKönnte durchaus was werden, wenn neben den Vorgaben auch ein gscheites Drehbuch vorhanden ist.
25. Dezember 2015 um 19:44 #962911
LofwyrTeilnehmerDeadpool hat das gleiche Problem wie Zombies. Der war mal cool und wurde dann zu jeder Gelegenheit aus dem Schrank geholt. Inzwischen habe ich persönlich eine Überdosis.
25. Dezember 2015 um 20:11 #962912
ghostdog83TeilnehmerVon dieser Überdosis habe ich nichts mitbekommen.
25. Dezember 2015 um 21:44 #962913
LofwyrTeilnehmerErnsthaft? Ich glaube fast jeder Marvel Comic hatte ein Deadpool Crossover und auf jeder Comic Convention rennen Horden von Deadpools rum weil der ja “voll lustig” ist und man sich doof benehmen kann.
25. Dezember 2015 um 21:54 #962914
ghostdog83TeilnehmerOk. Aus der Perspektive betrachtet.
Für mich als Laihen, der sich weniger mit den Comics befasst, stellt der Film im Vergleich zum üblichen Marvel Output eine Abwechslung dar.
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