Der Film und Fernseh Thread

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  • #1645283
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Heute Abend um 20:15 Uhr läuft die Michael Jackson Doku “Leaving Neverland” auf Pro 7. Eine feine Investition des Senders. Wenn nichts dazwischen kommt, schaue ich rein.

    #1645284
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Läuft bei uns auf dem Staatssender mit anschliessender Diskussionssendung. Auf Pro 7 würde ich mir sowas eh nicht geben. Weiss nicht, ob ich mir das reinziehe.

    #1645300
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Summer Wars ist ja auf Netflix verfügbar. Ein toller Film.

    Edit: Meine Herren ist der neue Independence Day Schema F. Da werden ja wirklich alle Klischees durchgenommen.

    Und die haben ja tatsächlich auf einen dritten Teil hingearbeitet?

    #1645302
    Anonym
    Inaktiv

    Coach Carter

    Highschool Sport Drama mit Sam Jackson als Sportlehrer. Kids aus einem Problemviertel schwänzen die Schule und finden nur gefallen am Basketball Training, doch der Coach gestattet diesen nur weitere Teilnahme an Sport, wenn sich auch in den anderen Fächern die Noten entscheidend verbessern, damit die Jungs auch aufs College kommen oder Sportstipendien bekommen damit es für die Kids nicht das einzige Highlight im Leben ist, mal in der Highschool ein Sportass gewesen zu sein. Gut gespielt, neues gewinnt der Film aber den Genre auch nicht ab. Hin und wieder kann man sich sowas mal anschauen.

    Unicorn Store

    Brie Larson fliegt von der Kunsthochschule, hat keine Bock erwachsen zu werden und muss sich im langweiligen Arbeitsleben zurecht finden, dabei wünscht sie sich eigentlich nur ein Einhorn als besten Freund. Herrlich surrealer Film mit einer Handvoll gelungener Szenen und einer symphytischen Hauptdarstellerin, muss man mögen, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich wurde unterhalten.

    Vergiss mein Nicht

    Liebesschnulze über ein getrenntes Paar, welche zum Gehirndoktor gehen um die Erinnerungen an einander Auslöschen zu lassen und beim Lösungsprozess zeigt sich das die gemeinsamen Erinnerungen ja nicht alle schlecht sind und die schönen Momente einer Beziehung dennoch überwiegen, auch wenn es bei einer Trennung selten den Anschein hat.
    Der Film ist ziemlich gut, hat ein visuell interessante Bilder, wenn es darum geht das Löschen der Erinnerungen darzustellen. Aber insgesamt hat mich der Streifen nicht erreicht, ist wohl eher was für nen Pärchen Abend bzw. spricht die Thematik wohl eher die Damenwelt an.

    #1645303
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Vergiss mein Nicht

    Den Film empfinde ich nicht als genderspezifisch. In dem Zusammenhang ich das noch nicht gelesen.

    #1645304
    Anonym
    Inaktiv

    Musst du ja auch nicht, mich persönlich hat der Film nur nicht getriggert. Ist halt ein Liebes bzw. Beziehungsdrama und damit fühl ich mich nicht als Zeilgruppe.

    der neue Alien Kurzfilm ist da:

    #1645307
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    The Great Wall

    Die Hollywoodisierung exotischer Mythen geht weiter. Und weil die Amis vermutlich Identifikationsfiguren brauchen, hat man mit Matt Damon und Pedro Pascal zwei davon am Start. Zhang für diesen Marvelverschnitt als Regisseur zu beauftragen, mutet irgendwie komisch an.
    Der Film steuert ziemlich geradlinig aufs Finale zu und bietet keinerlei Überraschungen. Die Action ist so übertrieben wie in einem Fast & furious Streifen. Von einer schönen Kampfchoreografie, die ein wenig Anmut bekannter Hong Kong Streifen verströmt, ist man weit entfernt. Das erinnert an den Man with the Ironfists von RZA. Der war auch so bescheiden, was das anging.
    Schlussresultat, macht eher wenig aus der durchaus interessanten Prämisse, die Asia-Darsteller bleiben zu blass, der Fokus ist zu stark auf Matt Damons Figur gelegt. Hat man vermutlich schnell wieder vergessen. Für Fans vom dritten Teil der Mumienreihe mit Brendan Fraser.

    #1645311
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Easy Rider

    Ein Klassiker, den ich lange auf der Watchlist hatte. Die Entstehungsgeschichte im Bonusmaterial ist spannender als der Film selbst. Aus heutiger Sicht wirkt sehr vieles überzogen und reichlich naiv. Da ich die Zeit nicht selber erlebt habe, kann ich das aber nicht hinsichtlich Authentizität beurteilen. Auf jeden Fall wirken die Darsteller wohl nicht ohne Grund zugedröhnt, besonders Dennis Hopper.
    Abseits des Trips plätschert die Handlung vor sich hin. Die Reise ans Mardigras (Karneval von New Orleans) offenbart jetzt auch keine tiefergehenden Weisheiten. Ein Spruch von Nicholsons Figur, die als Anwalt in der Ausnüchterungszelle ist, blieb aber hängen. So verspricht er den anderen beiden, dass er sie rausholen kann, fragt dann aber nach, ob sie niemanden umgebracht haben, zumindest keinen Weissen. Da schluckt man leer und denkt sich, das könnte auch heute spielen.
    Der Film funktioniert besser, wenn man ihn als Zeugnis seiner Generation, bezw. der Desillusionerung selbiger betrachtet.
    Die Bluray wird dem Film in kaum einer Art und Weise gerecht. Das Bild ist oft ein Graus, von der Landschaft hat man nicht viel. Die Songs könnten auch mehr Wumms vertragen.
    Ich spiel da mal den Banausen, aber ein Meisterwerk erkenn ich in dem Film nicht. Da gefallen mir andere Filme aus der Ära wesentlich besser. Etwa Midnight Cowboy aus dem gleichen Jahr oder Einer flog übers Kuckucks Nest, der aber von 75 ist. Da wird das Lebensgefühl auch perfekt eingefangen, aber die Geschichten sind da irgendwie fokussierter und professioneller umgesetzt.

    #1645365
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    @ChrisKong: Wir haben “It follows” tatsächlich in größerer Gruppe (auf gescheitem Equipment ;)) geschaut – hat halt leider nur bei keinem gezündet :/ Aber ähnlich ging es uns bei “A quiet Place” im Kino, der war auch nur so ok und imo im Vorfeld dick überhypt.

    @Topic: Triple Frontier (Netflix): Beim Vorspann dachte ich noch “Wow, bei dem Cast und den Produzenten läuft der nicht im Kino oO*?!”, nach dem Abspann wusste ich warum… Eine Gruppe Ex-Marines versucht einen Drogenbaron auszuschalten und auszunehmen – anfänglich klappt auch alles wie am Schnürchen, doch dann sorgt die Gier eines Gruppenmitgliedes für Sand im Getriebe und die Flucht klappt nicht, wie sie sich das vorgestellt hatten. Abseits vom Tod eines Charakters in der Mitte des Films, der doch recht überraschend kam, plätschert der Film so vor sich hin, ohne richtige Highlights zu bieten. Ist im Grunde der bucklige Bruder von “Three Kings”, der bedeutend unterhaltsamer war. Schade drum.

    #1645366
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Nachdem ich bislang nur den ersten Teil kannte, habe ich mir die ersten fünf Filme der Hellraiser Reihe angeschaut.

    Keinen Teil empfinde ich als sehr gut geschweige denn herausragend. Teil 1 & 2 schneiden wenig überraschend noch am besten ab (gut), während danach durchaus gute Ansätze vorhanden sind (psychologische Ansatz in Teil 5; Origin Story in Teil 4 über mehrere Zeitepochen), diese aber in ihrer Umsetzung letztlich scheitern bzw. ihr Potenzial nicht ausschöpfen können (mäßig bis ok). Das letzte Drittel in Teil 3 war für mich das mit Abstand negative Highlight. Designtechnisch sind die Zenobiten darin ein Armutszeugnis, fast schon eine Parodie auf das Franchise.

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    Die Darstellung der Gewalt empfinde ich im Vergleich zu heutigen Filmen nur in wenigen Szenen wirklich abstoßend. Zum Teil sind die Effekte schlecht gealtert, wirken albern (spätere Filme) – oder man ist abgestumpft.

    Auf den Rest der Reihe verzichte ich gerne.

    It’s a waste of good suffering.

    #1645368
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Indiana Jones und der Tempel des Todes (Prime):

    Wow, so düster hatte ich den Film echt nicht in Erinnerung. Der Mittelteil des Films ist wirklich nicht für Kinder, die Lust auf einen Abenteuerfilm haben, geeignet. Kindersklaven, die ausgepeitscht werden, eine Verbrennung bei lebendigem Leibe und das Herausreißen eines Herzen hinterlassen hier ordentlich Eindruck. Steven Spielbergs spätere Ehefrau macht ihre Sache gut und geht allen Beteiligten, sowie dem Zuschauer mächtig auf den Senkel. Wirklich hervor sticht aber mal wieder Indy selbst. Sein Zusammenspiel mit Short Round ist herzlich und glaubwürdig. Das Charisma, das der Mann an den Tag legt, sieht man in heutigen Filmen bei anderen Schauspielern nicht mehr. Er und Sean Connery spielen einfach in einer eigenen Liga. Die berühmte Lorenfahrt gegen Ende des Films zieht einem heute noch die Schuhe aus. Interessantes Detail: Dass die Hintergrunde gezeichnet sind, ist mir erst durch den Audioflick aufgefallen. Vielleicht müsste ich mich noch etwas näher an den Fernseher setzen 😀

    #1645378
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Leider wird Tempel des Todes oft als reine Abfolge von Actionsequenzen abgetan. Dabei sind gerade die Screwball-Comedy-Elemente ein klare Bereicherung, z.B. die ganzen Palastszenen, in denen sich Indy und Willy annähern und dabei so von sich selbst überzeugt sind. Das alles in die Rahmenhandlung und die Action einzubetten, ist die wirklich grosse Leistung von Spielberg. Alles wirkt irgendwie organisch. Die Action kommt auch nicht so übertrieben rüber, obwohl sies ist, weil man hier noch weit vor CGI-Eskapaden geamtet hat. Und weil Teil 3 das praktisch nicht toppen konnte, ist dort das Zusammenspiel mit Connery der folgerichtige Fokus und bescherte uns eine Fortsetzung, die nochmals auf einer anderen Ebene punkten konnte, als Vater/Sohn Geschichte.
    Über Teil lege ich lieber den Mantel des Schweigens. Hab den mehrmals angeschaut, erkenne dort aber eher die ganzen Mängel, denn Qualitäten, die der Film sicher auch haben mag.

    Leaving Neverland

    Die Doku dauert ca. 4h und erzählt die Geschichte zweier Männer, die als Kinder mit Michael Jackson in Kontakt kamen. Darüber hinaus erhält man auch Einblick in deren familiäre Konstellation und welche Wirkung ein Megastar auf diese haben kann. Um es kurz zu machen, man sieht in dem Film sehr viele kaputte Menschen. Der Film ist natürlich sehr einseitig. Missbrauch ist ja nun definitiv nichts wirklich Schockierendes mehr, er findet jeden Tag statt. Aber die Auswirkungen auf die Beteiligten sind es natürlich trotzdem. Man fragt sich auch, wie ein ganzes Umfeld so in einen Bannkreis geraten kann, dass es sämtliche Warnhinweise einfach ausblendet. Da man nicht dabei gewesen ist, kann man das auch nicht wirklich nachvollziehen. Extrem finde ich dann wiederum die Reaktionen auf die Doku. Was sich da wieder an Hass entlädt, wenn das eigene Idol angegriffen wird, Worte können das kaum beschreiben und zeigt wie armselig es ist, wenn man vor solchen Götzen ehrfurchtartig erstarrt. Was auch immer passiert ist, die beiden Männer können sich glücklich schätzen, dass sie in stabilen Beziehungen leben und zumindest nach Aussen hin nicht nachhaltig zerstört wurden. So zumindest der Eindruck. Die Diskussionssendung im Schweizer Fernsehen habe ich auch verfolgt, fand die aber langweilig, repetitiv und wenig ergiebig. Da herrschte mir ein zu klares Verdikt, Künstler von der Kunst zu trennen, damit man nicht Gefahr läuft, ein schlechtes Gewissen zu kriegen. Fand das etwas billig abgehandelt. Und die Vergleiche mit Filmen, Spacey wurde erwähnt, sind nicht grad klug gewählt. Denn während Michaels Werk in erster Linie sein Produkt ist und direkt mit ihm assoziiert wird, ist ein Spacey, auch wenn er hie und da Hauptdarsteller ist, nur ein Teil eines Ganzen. Trotzdem mag ich ihn mir seither nicht wirklich ansehen. Dabei ists noch eine Sache, was passiert ist, aber die Art und Weise, wie auch er da systematisch seine Neigungen auslebte, machen aus ihm einfach kein Opfer der Umstände. Auch da gilt es zu differenzieren. Die Gelegenheit mag bei ihm der Einstieg gewesen sein, aber danach schuff er sich ein System, dass es ihm ermöglichte, sexuelle Gefälligkeiten zu erpressen. In Spaceys Fall ist es sogar noch perfider als in den meisten anderen, da er in zig Filmen mitgespielt hat, in denen das Thema sexuelle Belästigung vorkommt und moralisch thematisiert wird, z.B. LA Confidential, das Leben des David Gale, American Beauty, usw.

    #1645385
    Anonym
    Inaktiv

    Hab mir am Wochenende
    “Lords of Chaos” angeschaut.

    Der Film wurde ja sehr gemischt bis negativ von der Black Metal Szene aufgenommen, ich persönlich fand ihn aber doch ziemlich unterhaltsam und gut gemacht was auch an den beiden starken Hauptdarstellern Rory Culkin und Emory Cohen lag.
    Auch das der Film sich selbst manchmal nicht ganz ernst nimmt und am Anfang gleich vorwegnimmt, das er auf der Wahrheit und auf Lügen basiert, fand ich ganz sympathisch.

    Was mich ein bisschen überrascht hat ist, daß die FSK den Film ungeschnitten ab 18 Jahren durchgewunken hat, da die ein oder andere Szenen doch ziemlich heftig ist.
    Tipp!?

    #1645388
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Mother

    Darren Aronofsky bietet wieder mal viel Atmosphäre. Lange ist auch einfach nicht klar, welches Genre der Film nun genau bedient. Das Ende lässt dann aber keinen Zweifel offen.
    Am besten man lässt sich ohne grosse Kenntnis auf den Film ein und folgt den Geschehnissen, die sich wie ein breiter Flickenteppich aus Rätseln ausbreiten.
    Dass der Film kontrovers aufgenommen wurde, ist verständlich. Und so wird am Ende manch einer seine Lebenszeit zurückfordern oder zufrieden auf den Film zurückblicken.
    Mir war er etwas zu lang. Gerade gegen Ende, wenn die Ereignisse sich überschlagen, zögert er sein Finale etwas zu sehr hinaus.
    Fazit, ein Film, der Zuschauer spalten wird. Auf rein filmischer Ebene ist er nicht ganz einwandfrei. Trotzdem schafft Aronofsky es, sich treu zu bleiben und weit weg von gewohnter Kost seinen Mikrokosmos zu etablieren. Seine Darsteller, auf die er zurückgreift, sind wie in all seinen Filmen top.

    #1645451
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    The Howl

    Erst dachte ich, das Mediabook wäre die schöne Aufmachung eines älteren Films. Ich war mir sicher, dass Christopher Lee darin nicht mitspielt, erst im zweiten Teil. Ein Blick auf die Rückseite verriet, dass es sich hier aber nicht um den Originalfilm handelte, sondern ein Remake, sofern es das wirklich ist. Kann mich an das Original nur vage erinnern.
    Hier kriegt man Train to Busan mit Werwolf statt Zombie. Das ist sehr spannend umgesetzt, kann mit britischen Darstellern punkten, u.a. Shauna McDonald aus the Descent.
    Kurz zur Ausgangslage, nachdem der Zug ein Hindernis rammt, steigt der Lokführer aus und verschwindet. Die beiden Zugbegleiter haben folglich alle Hände voll zu tun, da die Fahrgäste eher renitent sind.
    Leider hat der Film zwei Schwächen. Zum einen sieht man zuviel vom ominösen Wesen und wird dann komischerweise wieder sehr schwach präsentiert.
    Dann etabliert man wieder eine Form von Intelligenz, die diese Biester im Creature Horror immer zu haben scheinen, sind dann aber für einfachste Zusammenhänge zu dumm. Etwa den Strom kappen, aber dann nicht durch das eigenhändig eingeschlagene Fenster einsteigen???
    Tipp an die Filmemacher, lasst die Biester einfach instinktiv handeln, dann beisst sich da auch nichts mit der Logik.
    Ansonsten unterhaltsamer Streifen, im Werwolfgenre gabs in jüngster Zeit nicht viel, das mich jetzt gross überzeugt hätte. Das ist eines der besseren Werke mMn.

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