Der Film und Fernseh Thread
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26. April 2019 um 2:22 #1647032
ChrisKongTeilnehmerRabid
Den Film habe ich in meiner Jugend mal gesehen, seither nicht mehr. Was damals unheimlich war, ist heute eher unfreiwillig komisch. Wie bei Cronenberg üblich, gibts auch Subtext. Er nimmt ein wenig Species vorweg. Bei Shivers, den ich mir noch anschauen muss, spielt die sexuelle Komponente eine gewichtigere Rolle, ist hier aber dennoch präsent.
Das Meiste an dem Film wirkt aber altbacken. Die Darsteller können nicht alle überzeugen, die Effekte gabs da auch schon besser. Ja, wirklich gut gealtert ist er nicht und verfügt auch nicht über eine Art Einzigartigkeit, die ihn nennenswert sehenswerter werden lässt.
Als Fan von Cronenbergs Werk nehm ich ihn gern mit, aber seine anderen Streifen, die ich bislang kenne, sind spannender, interessanter und besser. Die Bildqualität ist kein Highlight, der Ton auch nicht wirklich.
Cronenberg Komplettisten greifen zu, alle anderen sollten es sich überlegen, ein Klassiker ist der Streifen nicht.Alien Warfare Netflix
Halo für Hartzer oder so. Einzig die einigermassen sympathischen Charaktere machen den Film erträglich. Alles andere ist so übelst billig, als hätte man den für den TV-Markt der 80er gedreht. Das Hochsicherheitslabor sieht aus wie ein Bürogebäude eines mittelständischen Unternehmens. Und die Aliens können nicht ins Gebäude rein, wegen einer Metalltüre. Nur komisch, dass da überall Tageslicht ist, das von Fenstern hereinströmen wird. Aber wer Lichtjahre reist und zu doof ist, eine Tür zu öffnen, der ist entweder in Signs von Shyamalan gelandet oder eben hier. Bislang hat Hollywood die Frage, ob es intelligentes Leben da draussen gibt, eher mit Nein beantwortet.
Wer nicht Bock auf billigsten Trash hat, der klickt lieber nicht drauf und sucht sich was anderes auf Netflix.Stephen King Movienews
So, wie es aussieht, wird es weitere Erst- und Zweitverfilmungen geben. Als nächstes könnte der Talisman kommen und The Stand und Tommyknockers sollen ebenfalls neu verfilmt werden. Steven Spielberg soll produzieren. (Quelle: aktuelle Widescreen-Ausgabe)
Tommyknockers hab ich zumindest gelesen und das Buch weicht vor allem im Finale stark vom TV-Zweiteiler ab. Den mag ich zwar auch, obschon er jetzt qualitativ nicht das Gelbe vom Ei ist.26. April 2019 um 17:10 #1647159
ChrisKongTeilnehmerTriple Threat
Das Aufeinandertreffen von Action-Ikonen wie Tony Jaa, Tiger Chen und Iko Uwais, die sich verbünden gegen Michael Jay-White und Scott Adkins und Anhang. Tja, der positiven Meinung eines Magazins kann ich mich leider nicht wirklich anschliessen. Irgendwie verhunzt mir der Ami-Teil den Film. Wo es bei Tony Jaa sonst noch Humor gab, fehlt davon irgendwie jede Spur. Dabei wäre das Potenzial da. Ok, taugen denn wenigstens die Kämpfe etwas? Zum Teil ja, aber eher zum geringeren. Während im Endfight Scott Adkins nochmals Akrobatik par Excellence aufführt, wirkt der Rest, als würden sie mit angezogener Handbremse operieren. Die Choreografie hat nur wenige Highlights und wirkt auch selten wuchtig. Sie erinnert mehr an den verunglückten Man with the Iron Fists.
Es wird mir hier auch zu viel rumgeballert und Stunts hat man schon anderswo besser gesehen, namentlich in den Solowerken der einzelnen Protagonisten.
Skript und Regie sind einfach auch für das Genre viel zu schwach. Ich hab mir da deutlich mehr von versprochen.
Das nächste Mal bitte mehr Humor und bessere Kampfchoreografie, zumindest als das im Mittelteil der Fall ist.
Hmm, eine Neuauflage von Bloodsport wäre eigentlich eine coole Idee, um die Kämpfer aus allen Teilen der Welt zusammenzubringen. Vielleicht besser, als ihnen Knarren zu geben.26. April 2019 um 20:31 #1647165
AnonymInaktivIch werde mir den Film mal zum kleinen Preis auf DVD mitnehmen, allein wegen Iko Uwais dürfte der mir schon taugen.
Mal schauen ob irgendwann noch
The Raid 3 kommt.27. April 2019 um 2:13 #1647169
ghostdog83TeilnehmerDas große Fressen geht weiter:
27. April 2019 um 3:00 #1647170
ChrisKongTeilnehmerMusst du selber wissen, aber gerade er hat keinerlei Gelegenheit wirklich zu glänzen. Seine Kampfszenen sind die schwächsten im Film, warum auch immer. Solltest du die Gelegenheit haben, den Film irgendwo erst umsonst anzuschauen, würde ich dir eher dazu raten. Bei gefallen ist der ja schnell bestellt.
Now You See Me
Heist-Movie mit viel Schein und Sein. Im letzten Drittel hatte ich auf den richtigen Twist getippt. Möglichkeiten hätte es aber auch andere gegeben. Das kann man originell oder auch nicht finden. Wirklich frisch kam mir das nicht vor. Aber der ganze Film machte mir trotzdem ordentlich Spass, weil lange gar nicht klar ist, worauf es hinausläuft. Die Geschichte entwickelt sich dadurch recht progressiv.
Die Zauberkunst wird aber einen Ticken zu aalglatt rübergebracht und etwas mehr kokettieren obs nun Magie ist oder nicht, wäre sicher drin gewesen. So sind auch CGI-Magie-Effekte drin, die das Bild etwas stören. Die stringente Motivation der Charaktere hinterfragt man besser auch nicht. Warum ein Multimillionär sich an scheinbar illegalen Sachen beteiligt, bleibt ein Geheimnis.
Das Positive überwiegt aber deutlich. Und ja, Woody Harrelson ist abermals mit von der Partie. Seinen Buddy aus Zombieland, Jesse Eisenberg, hat er ebenfalls mitgebracht.
Die Fortsetzung hol ich mir ziemlich sicher, obschon ich die eigentlich auch auf Netflix schauen könnte.27. April 2019 um 5:18 #1647171
AnonymInaktivMusst du selber wissen, aber gerade er hat keinerlei Gelegenheit wirklich zu glänzen. Seine Kampfszenen sind die schwächsten im Film, warum auch immer. Solltest du die Gelegenheit haben, den Film irgendwo erst umsonst anzuschauen, würde ich dir eher dazu raten. Bei gefallen ist der ja schnell bestellt.
Hm ok, schade jedenfalls um das verschwendete Potenzial.
27. April 2019 um 12:22 #1647178
ChrisKongTeilnehmerDie asiatischen Originale sind oft einfach besser, weil da die ganzen Crews auf die Art Action ausgerichtet ist und sich zu übertrumpfen versucht. Leider fehlts den meisten Ami-Schlägern schon an der nötigen Anmut und Agilität. Sogar ein Matrix, bei dem Yuen Woo Ping für die Choreografie verantwortlich war, fand ich ziemlich lame. Die Zeitlupe macht das ganze Gehaue eben auch nicht attraktiver. Dagegen sind die Kampfszenen in Equilibrium mit Christian Bale heute noch extrem sehenswert und auch gut getrickst.
Was die Actionchoreografie insgesamt angeht, hat Jackie Chan die in den 80ern einfach auf ein neues Level gehoben und kontinuierlich ausgebaut. Da steckt schon viel von der Parcour-Mentalität drin, die man heute in Actionfilmen auch oft sieht. In dem Zusammenhang gefällt mir der erste Ghettogangz auch immer noch sehr gut.28. April 2019 um 19:39 #1647249
LofwyrTeilnehmerIch habe auf Netflix “Hinter der Gartenmauer” gesehen. Schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall ungewöhnlich. Da eine Folge nur 10 Minuten dauert kann man auf jeden Fall reinschauen.
29. April 2019 um 9:58 #1647269
John SpartanTeilnehmerAvengers: Endgame
Der Film macht, was Komplexität und Stimmung angeht, keine Gefangenen. Mir fehlen drei der Reihe und teilweise hab ich echt gar nichts kapiert. Das sorgt aber auch dafür, dass man den Film ein weiteres Mal schauen kann. Und das möchte man. Von depressivem Drama zu einzelnenn Marvel typischen Gags, hin zu triumphalen Superheldenmomenten, ist hier alles dabei. Der Film strotzt zudem nur so vor Easter Eggs und Referenzen an andere Filme. Ab und an bleibt er mir zu oberflächlich, was die Charakterentwicklung angeht. Bei 3 Stunden Laufzeit hat mich das schon etwas enttäuscht. Auch ein obligatorisch wirkender Frauenpower Moment ist dabei. Warum nicht wie in jedem Tarantino Film Frauen als gleichwertig badass installiert werden können, die mit oder gegen Männer arbeiten, geht mir in den Kopf nicht rein. Aber gut, es ist 2019 und wenn diese Entwicklung auch nur irgendwas Positives für die Realität nach sich zieht, halte ich mir gerne einmal pro Film die Hand vors Gesicht. Insgesamt ein würdiger Abschluss der Saga. Keine Ahnung, wie sie es geschafft haben, aber er ist gelungen.
29. April 2019 um 10:07 #1647270
ChrisKongTeilnehmerThe Grass is Greener (Doku) Netflix
Hier wird das Thema mit gezielt eingesetztem Rassismus verwoben und die Zusammenhänge aufgezeigt. Der Aspekt, dass es nicht zuletzt die Pharma-Industrie war, die treibende Kraft hinter dem Verbot von Gras war, bleibt komplett unerwähnt. Wäre mE aber ein weiteres wichtiges Puzzlestück. Dafür erhält man einen guten Einblick in die frühen Anfänge des Konsums und des Umfelds in den US and A.
Der Tenor ist klar, Gras soll legalisiert werden. Die Doku bezieht klar Stellung und liefert aus ihrer Sicht alle dafür notwendigen Argumente. Es wird auch deutlich aufgezeigt, wie die amerikanische Regierung entgegen eigenen Studien hinter Cannabis den Teufel und Wurzel allen Übels vermutet. Das Ganze ist stark mit Rassismus und Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen verbunden. So scheint der Kampf gegen Drogen lediglich die Legitimität darzustellen, Minderheiten zu drangsalieren. Anhand von Beispielen wird auch der Verhältnisblödsinn aufgezeigt. Die Schicksale sind erschütternd. Und die Perversion des ganzen Dramas zeigt sich darin, dass jetzt, wo es eine Teillegalisation gibt, Firmen sich in den Markt drängen und viel Geld machen, während andere immer noch im Gefängnis schmoren für zum Teil lächerliche Kleinstmengen, die sie dabei hatten. Dabei sind den Richtern durch die hohle Gesetzgebung sogar die Hände gebunden. Gerade Wiederholungstäter werden in den USA über Gebühr bestraft. Das Justizsystem scheint das Prinzip der Verhältnismässigkeit einfach nicht zu kennen. Nirgendwo wird das so deutlich wie hier. Am Ende gibts noch sowas wie einen Hoffnungsschimmer, so wurden Personen in kleineren Drogendelikten rehabilitiert.
Klar, die Doku verfolgt nicht eine Pro oder Kontra Debatte zu dem Thema. Aber sie öffnet den Blick für die Hintergründe und dass es eben nicht so simpel ist, wie es vielfach dargestellt wird. Dabei fokussiert man auf den Aspekt des Rassismus, der zum Krieg gegen Drogen seinen Teil beitrug und beiträgt.
Alles in allem eine sehr sehenswerte Doku mit vielen interessanten Geschichten und Zeitzeugen. Bemerkenswert die Audioaufnahmen von Nixon, die schwer an den aktuellen Präsidenten erinnern. Aber auch die demokratischen Vertreter bleiben nicht verschont, sowohl Clinton als auch Obama werden kritisiert, wenn auch nur sehr kurz.Spider-Man into the Spiderverse
Der Film ist seit kurzem auf Disc erhältlich und als nicht gerade leidenschaftlicher Trickfilm-Fan war ich auf den Oscar-Gewinner natürlich trotzdem gespannt. Die erste halbe Stunde fand ich etwas zäh und zu sehr an die Filme dieses Genres orientiert. Sobald aber die Multiversum-Spider-Man/Woman Inkarnationen auf den Plan treten, ist der Film extrem unterhaltsam und lotet die Möglichkeiten eines Trickfilms aus. Und das macht er ausgezeichnet. Wo sonst sieht man eine Schwarzweiss-Comicfigur, ein sprechends Tier und ein Anime-Girl als Heldentruppe vereint? Die Macher bringen einfach den nötigen Schwung und Elan mit. Das Interesse an deren Lego Movies steigt, die ja auch recht unbestritten sehr lustig sein sollen. Ich kanns mir nach Spider-Man sehr gut vorstellen. Mit dem nötigen Insiderwissen ist der Film sicher nochmals so gut. Über das verfüge ich nur rudimentär, hatte aber trotzdem meinen Spass.
Es wurde hier schon erwähnt, nach dem Abspann gibts einen Clip im Uralt-Stil. Aber das ist noch nicht alles. Im Anschluss läuft das Bonusmaterial automatisch ab und es folgt ein weiterer Clip mit Spiderpig und der ist sogar relativ lang. Ist aber im Originalton belassen. Sehr lustig.
Der Film bietet auch neben der Komik sehr emotionale Momente, die aber nie drohen kitschig zu werden. Ganz von Pathos bleibt man aber nicht verschont.
Im Rahmen seiner Möglichkeiten ist es mMn durchaus der beste von allen Spider-Man Streifen, sofern man mit der Cross-Universe-Thematik kein Problem hat. Ich hätte mir gerne ein Spiel mit diesem abgedrehten Stil gewünscht. Come on Sony, lets do it!Concussion
Danach war noch ein Film mit ernsterem Thema dran, ebenfalls von Sony produziert. Es geht hier um die Gehirnerschütterungen, die im Laufe einer Footballer-Karriere aus einigen Sportlern dauerhaft geschädigte Menschen gemacht hat, die den Verstand verloren haben und ihr ganzes Umfeld.
Wer einen Vergleichsfilm braucht, um sich den ungefähren Ablauf des Films vorzustellen, der kann sich gerne an the Insider erinnern. Bezeichnend wird die NFL von einem Anwalt vertreten, der auch schon die Tabakkonzerne vertreten hat. Hier gerät auch die Hauptfigur in die Schusslinie. Diese ist zwar kein Insider, aber erhält Hilfe von einem. Und die mächtige NFL setzt alles daran, die Oberhand zu behalten.
Infolgedessen kommt es auch zu einigen dramatischen Spitzen, die für mich hier aber etwas aufgesetzt wirken. Das liegt vor allem an dem Umstand, dass der Film allzu oft in moralinsaurem Regen duscht, immer wieder die gottgewollte Schicksalsbestimmung betont. Das war mir too much und absolut unnötig. Das Thema spricht eigentlich genug für sich.
Ich erinnere da an einen ähnlich gelagerten Fall von Chris Benoit, seines Zeichens Wrestler, der ein vergleichbares Schicksal aufweist. Auch sein Gehirn war nachhaltig geschädigt durch seinen Beruf und als er seine ganze Familie getötet hatte, ist auch der Öffentlichkeit bewusst geworden, wie dramatisch diese Auswirkungen sein können in Extremis. Der Film zeigt wirklich vergleichbare Geschichten.
Was auch typisch ist für die Situation, ist der Hass, der dem Arzt, genauer Pathologe, entgegenschlägt, weil er dem Volk vermeintlich etwas wegnimmt. Das wirkt auf mich absolut realistisch und ist ein sehr gut zu beobachtendes Phänomen in sozialen Medien, wenn es um eine rechtliche Einschränkung geht. Hier wie dort ist es schon erschreckend, wie bei der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse buchstäblich über Leichen gegangen wird.
Fazit: Ein wichtiges und auch ambivalentes Thema, das sich auf viele andere Situationen übertragen lässt, nämlich immer dann, wenn ein mächtiger Player seine Lobby für sich sprechen lässt und ein Menschenleben keinen Wert mehr besitzt, sobald es seinem Zweck für die Gesellschaft gedient hat. Die Schwächen des Films sind die Selig-Sprechungen der Hauptfigur und das ganze Religionsgefasel. Inszenatorisch bleibt man auch etwas flach und versucht es mit etwas Dramaturgie im Finale hinzubiegen. Alternativ dazu kann ich wirklich the Insider empfehlen, der insgesamt einfach der bessere Film ist. Die Darsteller machen aber auch hier einen sehr guten Job.29. April 2019 um 10:50 #1647287
AnonymInaktivAvengers: Endgame
Während die ersten drei Avengers Filmchen jeweils sowas wie ein Staffelfinale einer Serie gewesen sind, präsentiert uns hier Marvel das Serienfinale. Alles läuft hier zusammen und so wird munter aus sämtlichen Vorgängerfilmen zitiert, Charaktere aus Nebenrollen bekommen nochmal Auftritte und und und. Bisher fand ich es bei dem meisten MCU Filmen nie so wirklich nötig die Vorgängerfilme zu kennen, da meist nur 2-3 Anekdoten aus anderen Filmen verbaut wurden. Endgame ist eine einzige Anekdote an alles vorausgegangene und da muss man die Drehbuchautoren echt loben, das sich das auch noch homogen anfühlt und nicht gezwungen mit dem Vorschlaghammer präsentiert wird. Trotz der melancholischen Grundstimmung die der Film schafft, kommt der Marvel Humor nicht zu kurz und wirkt auch nicht übertrieben oder Fehl platziert. Hin und wieder will der Film ein wenig auf die Tränendrüse drücken, was bei mir in den meisten Fällen nicht funktioniert hat, lediglich eine Szene konnte mich emotional tatsächlich berühren. Im finalen Akt fackelt Marvel die Leinwand förmlich ab und es gibt noch einen fremdschämigen Girlpower Moment den ich an der Stelle nicht unerwähnt lassen möchte. Der Epiloge hätte meiner Meinung nach auch etwas gestrafter sein können. Untern Strich ist der Film nicht Frei von Schwächen, aber alles im allem hab ich sehr sehr zufrieden den Kinosaal verlassen.
29. April 2019 um 11:06 #1647294
ghostdog83Teilnehmerhab ich sehr sehr zufrieden den Kinosaal verlassen.
Angesichts der Einspielzahlen dürfte Disney zufriedener sein denn je – der Film wird wohl die 3 Mrd. Marke am Ende knacken können, damit Avatar vom Thron stoßen.
29. April 2019 um 11:56 #1647300
ChrisKongTeilnehmerHmm, und noch mehr Superhelden-Mittelmass wird die Kinos fluten. 🙂 bin überrascht, dass da grad so übertrieben viele reinrennen. Scheinbar hat das Marketing funktioniert. Meine Neugier beschränkt sich auf den Disc-Release. Interessierter bin ich an Shazam, aber auch den werde ich mir vermutlich eher im Heimkino geben.
Dafür hab ich den zweiten Teil von ES mal als Kinobesuch eingeplant und natürlich Ende Jahr Star Wars, auch wenn ich mir da jetzt nicht das erhoffe, was sowieso nicht passieren wird. Aber das ist sowieso ein Familien- und Fanding was jeglicher Vernunft entbehrt. 🙂
Wovon der ganze Disneykram enorm profitieren wird, erstens müssen sie kaum noch direkte Konkurrenz fürchten, zweitens ist jetzt China bald der zweitwichtigste Markt oder ist es bereits. Und Disneyfilme sind recht unverfänglich, weswegen da ein Release selten gefährdet ist oder eben angepasst wird.
Hauptsache man kann mit den Zahlen over the top gehen. Wie sie zustande kommen, interessiert die Mainstreampresse sowieso nicht. Interessantere Erhebungen wären Zuschauerzahlen und in wie vielen Kinos der Film angelaufen ist, verglichen mit anderen Streifen der gleichen Kategorie. Dadurch relativiert sich erfolgreichster Film auch wieder, je nach dem, wie man Erfolg dann interpretiert.Hier mal ein Link zu einem interessanten Artikel zu inflationsbereinigten Listen und warum auch diese nicht das Gelbe vom Ei des Kolumbusfalters sind. ^^
29. April 2019 um 14:09 #1647344
John SpartanTeilnehmer@ChrisKong:
Je nachdem, wann du zuschlägst, förderst du diese Art Filme sogar noch mehr, als die Kinogänger 😉@Kaoru:
Dann bin ich froh, dass ich nicht der einzige bin, dem der “weibliche Avengers: sammelt euch” Moment sauer aufgestoßen ist.29. April 2019 um 14:22 #1647353
AnonymInaktivbin überrascht, dass da grad so übertrieben viele reinrennen. Scheinbar hat das Marketing funktioniert.
Überraschen tut das nicht wirklich, ist immerhin das Serienfinale un die Abschlussvorstellung einiger Charaktere. Das zieht einfach viele Leute an, selbst Leute die das MCU nicht so verfolgt haben. Überraschen würde mich da jetzt nur, wenn bei den nächsten Marvel Filmchen kein Abwärtstrend zu verzeichnen wäre.
@Spartan: Wenn man mir mit dem Holzhammer politische Agenda versucht einzuprügeln, reagiere ich nunmal empfindlich. Die haben ohnehin ihre weiblichen Helden, warum man das so Dick auftragen muss und dann noch doppelt Unterstreichen und mit Textmarker markieren, war halt einfach zuviel des guten und da ist es logisch das es ein gewisses Geschmäckle hinterlässt.
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