DVD & BluRay Filme fürs Heimkino
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Anonym vor vor 3 years, 7 months aktualisiert.
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28. Februar 2016 um 0:15 #921053
ghostdog83Teilnehmer@retrofreak
Du machst dir viel Mühe bei deinen Fotos.
Der Hoster speichert die Bilder aber nur 120 Tage bei Nichtzugriff.
Bei flickr kann man sich ein Konto ohne Zeitlimit anlegen, mWn.edit:re
Chris, Lofwyr und Zetsubouda haben im kleinen Fragen Thread alternative Anbieter genannt.28. Februar 2016 um 0:18 #921054
SpacemoonkeyTeilnehmerhab den auch vor kurzem gesehen. ist echt nicht schlecht
28. Februar 2016 um 9:24 #921055
retroTeilnehmer@Red XIII
Seh ich mir an
Evtl. hast mal wieder Lust, neue Fotos deiner Sammlung zu präsentieren ^^Edit:
Wow, tolle Sachen sind da dabei! Vor allem die ganzen Stan und Ollie Filme sind eine Bereicherung für die Sammlung, aber auch die Didi Hallervorden Sachen sind cool. Wenn ich deine Regale sehe, bekomme ich wieder Lust umzuräumen ^^
@ghostdog83
Naja, ich mag Fotos-hochladen irgendwie. Schnell, einfach und unkompliziert.
Aber ich kann die anderen Hoster mal versuchen, danke.28. Februar 2016 um 9:38 #921056
LofwyrTeilnehmerAndererseits kümmert sich nach 120 Tagen eh keiner mehr um die Bilder. Da sind die schon in den Untiefen des Forums verschwunden. Hauptsache du hast die auf dem Rechner.
28. Februar 2016 um 10:21 #921057
retroTeilnehmerAuch wieder wahr.
Wenn sich jemand für einen Thread interessiert (mit oder ohne Bilder), sieht sicher täglich rein.An alle Sammler:
Ich würde mir gerne “Cleopatra” und “Die 10 Gebote” in einer tollen Edition holen. Gibt’s von den beiden ein luxuriöses Mediabook wie das von Ben Hur oder reichen da die Amarays völlig?28. Februar 2016 um 11:53 #921058
ChrisKongTeilnehmerAuf DVD hab ich mir damals die schöne Jubiläums Edition geholt. Bin nicht sicher, was es da sonst noch für Fassungen gibt.
Also mein Shop meldet nur eine Fassung für deutsche Bluray-Fans.
Sieht gut aus, aber kein dt. Ton.
Ist der SW Film und nicht der, den du meinst.
Mehr weiss ich auch nicht.
28. Februar 2016 um 11:58 #921059
Red XIIITeilnehmer@retrofreak
Ja, eigentlich könnte ich durchaus Bilder von neuen Filmen reinstellen.
Bei Spielen funktioniert das in “zuletzt gekauft” ja auch…
Die Laurel&Hardy-Filme gab es damals für 3€ das Stück in der Wühlkiste von Müller.Zu Cleopatra:
Keine Ahnung, was es da alles für Editionen gibt.
Ich selbst habe die DVD-Special Edition mit 3 Discs im goldfarbenen Pappschuber.
2 Discs für den Film sowie eine prall gefüllte Bunus-DVD, welche u.a. eine Zweistündige Dokumentation enthält.
Dazu ein 8-seitiges Booklet mit Hintergundinfos.28. Februar 2016 um 13:16 #921060
retroTeilnehmerOk, danke für eure Infos!
Also das Mediabook von Cleopatra hole ich mir sicher, das sieht wirklich toll aus. Die Amaray mit dt. Ton gibt es dazu ganz günstig auf Amazon.Edit:
Ok, grad gesehen, dass es von den Geboten auch ein Digibook gibt:http://www.amazon.de/Die-zehn-Gebote-Digibook-Blu-ray/dp/B00G5B64GC
28. Februar 2016 um 18:22 #921061
ChrisKongTeilnehmerEdge of Tomorrow
Kein Film für Cruise-Hasser, soviel ist sicher. Vielleicht mag sich noch wer an Knight and Day erinnern? Hier sind die Rollen schlicht vertauscht. Während in Knight and Day Cruise der ausgebildete Agent war und Cameron Diaz das in ein Abenteuer reinstolpernde Opfer, das nichts richtig mitkriegt, so ist es hier Emily Blunt, die Cruise zeigen darf, wo der Bartel den Most holt.
Cruise spielt das feige Huhn, das alles andere will, als an die Front. Zu Beginn macht er Presse-Arbeit, um Leute zu rekrutieren, ähnlich wie Captain America. Nur dass dieser mitkämpfen wollte, was dann natürlich zu allerlei witzigen Situationen führt.Das Korsett des Films ist dann das Groundhog-Day Prinzip, bei dem Bill Cage (Cruise) den selben Tag wieder und wieder erlebt. Die Erklärung, die der Film dafür liefert ist, naja, eben Sci-Fi-Film-mässig. Hat man Mühe damit, dann ist es das falsche Genre.
Die Gefahr bei diesem Prinzip, die Hauptfigur immer wieder das gleiche durchmachen zu lassen, ist freilich einfach langweilig zu werden. Das umgeht er aber eigentlich recht gekonnt.Am Ende gibts dann keine grossen Überraschungen mehr, was der vorausgegangenen Unterhaltung aber keinerlei Abbruch tut.
Tom Cruise scheint sich im Genre sichtlich wohl zu fühlen, Oblivion, Minority Report und Krieg der Welten sind alle nicht verkehrt, auch wenn mir letzterer davon am wenigsten gefallen hat. Das Näschen für gute Stoffe (vielleicht auch für diese Stoffe) hatte er schon immer.
Bild und Ton sind erwartungsgemäss auf Top-Niveau, auch wenn der Ton durchaus noch ein bisserl druckvoller sein dürfte, mMn. Leider schwanken die Abmischungen neuerer Filme teils extrem. Ich hör eigentlich so ziemlich alle mit dem gleichen Pegel an. Den Dialogue Enhancer hab ich zwar noch nie gebraucht, aber einige sind da doch recht auf der Kippe.
Technisch gesehen also eine gute (Ton) bis sehr gute (Bild) Scheibe.Fazit: Entgegen dem Trend, nur noch Fortsetzungen in der Blockbuster-Kategorie zu produzieren, ist es einmal mehr Cruise, der in originären Stoffen mitwirkt.
Emily Blunt überzeugt als “Fullmetal Bitch” genauso wie ihr Konterpart. Ich weiss zwar nicht, ob das Absicht ist, aber ihre Figur scheint direkt aus einem Spiel zu stammen:[img=450×300]http://vignette1.wikia.nocookie.net/fallout/images/f/f9/Sarah_Lyons_Citadel.jpg/revision/latest?cb=20110212235342[/img]

Vielleicht sollten Fans von Fallout, die nicht Carot heissen, mal reinsehen. ^^
28. Februar 2016 um 18:28 #921062
LofwyrTeilnehmerDa ich die Vorlage schon mochte werde ich mir den Film auch mal geben. Cruise geht mir zwar auf den Keks aber Oblivion fand ich toll.
28. Februar 2016 um 18:30 #921063
AnonymInaktivIch hatte mir vor kurzem die Armour of God Trilogy bei Amazon bestellt. Bestehend aus Der rechte Arm der Götter, Mission Adler & Chinese Zodiac. Der dritte Teil kam 2012 raus wenn ich mich recht entsinne und hat ehr mäßige Kritiken bekommen. Dementsprechend niedrig war meine Erwartungshaltung an den Film und muss sagen: hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Der Film ist nix besonderes und die im Film verwendete GCI Szenen sind immer als solche zu erkennen. Aber irgendwie hat mir der Film getaugt. Die ersten beiden sind eh Top. Ich denke die werden sicher noch das ein oder andere mal im Laufwerk landen.
29. Februar 2016 um 22:58 #921064
ChrisKongTeilnehmerWhiplash
Das hat in meiner Familie fast schon Tradition, vor der Oscar-Nacht einen der Film zu schauen, die mit Statuetten ausgezeichnet wurden. Meist etwas ausm Vorjahr oder so, oder auch ältere Sachen.
Da Whiplash vom heimischen Publikum noch nicht gesichtet worden war, fiel die Wahl auf ihn.
Nun, ich bin kein Jazz-Fan, Musikfilme sind jetzt auch nicht meine vorrangige Präferenz. Aber ich mag J.K.Simmons. Und was er in diesen 107 min an Performances abbrennt, gehört mit zum Elektrisierendsten, was man in jüngster Zeit auf der Leinwand gesehen hat.Der Musik-Drill-Sergeant Fletcher geht mit seinen Schülern gnadenlos um, hetzt sie gegeneinander auf, treibt seine Spielchen und lässt sie gnadenlos abstürzen. Er versteht sich dabei als eine Art höherer musikalischer Gewalt, mit dem Ziel, die Besten der Besten aus der Masse herauszulösen und von diesen die ultimative Performance geliefert zu kriegen. Auch wenn er dafür in Kauf nimmt, dass diese dann seelischen Schaden davontragen.
Der Film versucht gut diesen Zwiespalt aufzuzeigen, der die Schattenseiten dieses Extrems der Spitzenleistung begleitet. Hier gibt es ganz wenig Zuckerbrot und sehr viel mehr Peitsche.
Fletcher ist dabei eine Figur, deren Motivation man mit der Zeit zu verstehen lernt, eben auch durch dieses intensive Mitgehen mit der Musik. Auf der anderen Seite lernt man aber auch, diese Figur zu hassen.
Seine Methoden sind manchmal zutiefst widerwärtig und suchen ihre Rechtfertigung allein im Resultat. Das Streben nach Perfektion wird hier auch reichlich überspitzt dargestellt. Aber wenn man mal den Vergleich zum Leistungssport zieht, dann stellt man erschreckende Parallelen fest. Mir fällt da persönlich der Selbstmord des italienischen Velo-Rennfahrers ein, der mit dem Druck einfach nicht mehr klar kam. Stand dahinter auch ein “Fletcher”?Erwähnen sollte man auch den restlichen Cast, der seine Sache ebenfalls sehr gut macht. Paul Reiser hatte ich schon ewig nicht mehr gesehen, würde mir wünschen, ihn häufiger in solchen Produktionen zu sehen. Hat nicht viel Screentime oder Text, aber holt da eben raus, was er kann.
Bei Miles Teller scheiden sich die Geister. Ich finde die Darstellung insgesamt sehr glaubwürdig. Schauspielern kann er. Aber eines hat er nicht wirklich, Charisma. Vielleicht liegt das noch an seiner Jugendlichkeit, was sich ja noch entwickeln kann. Aber ansonsten ein extrem blasser Typ.
Scheint ja in der engeren Auswahl für den jungen Han Solo gewesen zu sein. Ich hoffe, dass es nicht der Fall sein wird.
Aber wie gesagt, im Film kann man ihm ansonsten nichts anlasten.Das Bild ist meist sehr erfreulich scharf und schafft durch die Farbgebung eine gewisse intime Atmosphäre. Das passt sehr gut zum Jazz.
Tonal ist natürlich klar, dominieren die Musik und die Dialoge. Die Musik spielt dabei aber in erster Linie auf den Frontkanälen, was auch Sinn macht, wohnt man als Zuschauer ja quasi einer Bühnenaufführung bei. Jazz-Fans werden das sicher noch mehr zu schätzen wissen.Fazit: Ein Film, der mich extrem positiv überrascht hat. Ähnlich wie Black Swan gelingt es ihm, mir ein Thema und seine Schattenseiten näher zu bringen, für das ich mich nicht per se begeistern liesse.
Zuweilen wird daraus die J.K. Simmons Oneman-Show, aber davon profitiert der Film enorm. Seine Auszeichnungen für den Film sind hochverdient.
Braucht vielleicht ein wenig Überwindung, sich den Film zu kaufen, wenn einem das Thema so gar nichts sagt. Aber er beweist sehr schön, dass Vorurteile generell dahin gehören, wo nicht mal der Jazz spielt.edit
Maniac
Gibts ausgelutschtere Genres als den Horrorfilm? Fortsetzungensreihen, Remakes, Reboots, das alles schon weit bevor es andere Genres in der Masse kannten. Klar, auch der Western kannte das schon. So ist z.B. einer der bekanntesten Vertreter, die glorreichen Sieben, ein Remake eines Kurosawa Streifens.
Aber die Fülle wie bei Horrorstreifen, das ist einmalig.
Beim vorliegenden Streifen handelt es sich ebenfalls um ein Remake. Das Original ist von William Lustig (nicht zu verwechseln mit dem kürzlich verstorbenen Peter Lustig), der vor dem Start des Films sich nochmal kurz zu Wort meldet. Insofern hat das Remake sicherlich seinen Segen.Der Name Alexandre Aja steht eigentlich für gepflegten Horror. Mit Hills have Eyes hat er selber schon ein sehr gutes Remake hingelegt. Hier tritt er nun als Produzent auf. Inszeniert hat den Streifen Franck Khalfoun.
Der hat keine nennenswerte Filmografie vorzuweisen.Die Frage lautete für mich, wie hebt sich dieser Streifen von den zahlreichen anderen ab, die es gibt.
Rein inhaltlich würde ich ihn zu den klassischen Giallos zählen. Fieser Schlitzer lauert Frauen auf. Und genau darum gehts hier.
Aufgrund einer gestörten Kindheit, bei der die Promiskuität der Mutter ein wiederkehrendes Element ist in den Erinnerungsflashbacks, entwickelt Frank eine immer grösser werdende Obsession, Frauen zu seinen Puppen umzufunktionieren. Dabei nimmt er deren Skalp und tackert sie recht dilettantisch an Mannequin-Puppen fest, die er hauptberuflich restauriert.Die Kamera wechselt sehr oft in die Egoperspektive. Das ist extrem clever gemacht, zwar nix innovatives, aber trägt viel zur Stimmung bei. Ist natürlich auch recht anstrengend, wenn die Psychosen um sich greifen.
Das ganze wird von einen starken Elektronik-Sound begleitet. Gefällt mir ebenfalls sehr gut.
Elijah Wood passt perfekt. Mit seiner vordergründig sympathischen Art, macht er gerade im Netz viele Damen klar, die er gekonnt manipuliert. Er schreibt genau, was diese lesen wollen und wickelt sie so um den Finger.
Als er später die Französin Anna kennenlernt, kann man sich eigentlich schon denken, dass daraus keine Love-Story im herkömmlichen Sinn erwachsen wird.
Andere relevante Protagonisten gibt es nicht. Meist sind es nur die nächsten Skalp-Spender.
Der Film macht aber auch unmissverständlich klar, dass es hier eben um den Täter geht und stellt diesen in den Mittelpunkt.
Und das bleibt auch so bis zum Finale. Bei dem hat es mich aber gewundert, ob man da nicht noch abgeschwächt hat, indem man Frank einen Preis zahlen liess. Irgendwie tut man sich da bei Horror immer noch schwer, wenn er auf ein grösseres Publikum schielt.
Und so gibt er den Zuschauern doch noch die Genugtuung, dass Verbrechen Konsequenzen haben.Bild und Ton: Das Bild ist in den Nachtszenen recht griesselig und Details verschwinden oft. In den helleren Momenten überwiegt ne gute Schärfe. Der Score ist es, der für Räumlichkeit sorgt. Und nochmals, der Soundtrack ist wirklich hochklassig und sorgt mit seinen hypnotischen Beats genau für die richtige Stimmung.
Fazit: Bleibt unterm Strich ein Horrorfilm, der deftig anzuschauen ist und bei dem Fans des Giallos auf ihre Kosten kommen. Elijah Wood spielt hervorragend, trifft genau den Ton mit dem Ausleben der Neurosen (u.a. zwanghaftes Waschen der Hände) seiner Figur.
Nora Arnezeder als Anna darf man schon fast als Entdeckung verbuchen. Die liebenswerte und dennoch verführerische Ausstrahlung überträgt sich direkt auf den Zuseher und damit irgendwo auch auf Frank, dem man wie schon gesagt, öfters in der Ich-Perspektive folgt.
Seit längerer Zeit einer der besten Horrorstreifen, die ich gesehen habe. Danke auch an Spookey, der hier eine klare Empfehlung ausgesprochen hat.1. März 2016 um 12:58 #921065
ghostdog83TeilnehmerRan erscheint am 7. April in einer Neuauflage auf Blu-Ray, die unter der Aufsicht von StudioCanal bei Laboratoires Éclair restauriert wurde.
The film has been restored based on a 4K scan by the French laboratory Éclair, under StudioCanal’s supervision. Based on an original negative, the majority of the restoration work was done manually, frame by frame, with the film’s Director of Photography, Mr. Ueda, approving the color grading.

RAN – New Trailer – Restored in Stunning 4K – In Cinemas April 1
1. März 2016 um 18:35 #921066
retroTeilnehmer@Kong
Maniac steht schon so ewig auf meiner Liste – Jetzt werde ich ihn mir holen.@ghostdog
Der Film kenne ich nicht. Ich habe mich für japanische Historien Epen bisher sehr wenig interessiert. Ist der hier ein Klassiker?1. März 2016 um 19:16 #921067
ghostdog83TeilnehmerIch würde keinen Kurosawa, den ich gesehen habe, als schlecht bezeichnen.
Die Filmvita zählt zu den stärksten der mir bekannten Regisseure.
Die Farbfilme mag ich weniger, was nicht mit der Qualität zu tun hat, sondern mit meiner Vorliebe für die S/W Ästhetik bei den Samuraifilmen, wo Kurosawa speziell darauf geachtet hat, wie Kostüme in S/W zur Geltung kommen (wie aber auch bei seinen Farbfilmen).
Der Film zählt zu den besten Adaptionen eines Shakespeare Werkes.
Die Blu-Ray werde ich mir wohl kaufen, da ich den Film noch nicht besitze.
Bisher war die Bildqualität schwach.
Auf die Reviews und Bildvergleiche bin ich gespannt.
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