Games im Langzeit-Test
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9. Mai 2010 um 15:37 #922456
AnonymInaktivDer Prototyp des Gewaltspiels
–] Mario Kart Wii [–
Positiv:
– qietschbunte und harmlose Aufmachung (doch die Idylle täuscht…)
– sehr spaßig, rabiat und eine Multiplayerbombe wie eh und jeh
– recht große Palette an Cups, Strecken, Fahrern und Fahrzeugen
– dynamisches Gameplay dank Motorräder und Stunts
– etliche freispielbare Vehikel und Fahrer
– für jeden Geschmack passende Steureungslayouts (ich bevorzuge die GameCube-Variante), Motioncontol eher unpräzise
– motivierender und flüssiger Onlinemodus, zügiges Matchmaking, jedoch wenige Einstellungsoptionen
– im Mehrspielermodus (bis 4 Spieler im Splitscreen) brennt die HütteNegativ:
– dröge Menüs
– Karrieremodus nicht kooperativ (oder kompetitiv) spielbar
– tendenziell nervige Akustik (lieblose Sprecher, Musikstücke nur selten auf altem Nintendo-Standard, bisweilen unerträgliche Kakophonie im Renngetümmel)
– Optik allenfalls auf GameCube-Nivau
– 150ccm-Klasse erfordert 70% Glück und nur 30% Können, keine Neustarts möglich
– ein wahrer Regen an blauen Panzern, Blitzen und Supersternen (meist zu eurem Nachsehen)
– fragwürdige Auswahl der Charaktere (Baby Peach? Knochentrocken? Daysie? Schnarch…)
Ich will Schnuffel aus Yoshi’s Island
Was spricht eigentlich degegen, auch mal Samus Aran oder Link mitfahren zu lassen? Donkey darf immerhin auch ans Steuer. Smash Bros. macht’s vor.Fazit:
Wer eine Wii hat und weder dem Mario-Universum noch Funracern abgeneigt ist, sollte Mario Kart Wii in der Sammlung haben. Die neueste Auflage spielt sich zwar aufregender und rasanter, hat allerdings mit kleinen Macken wie Optionsarmut und ersten Ermüdungserscheinungen zu kämpfen. Die Balance in der 150er Klasse stimmt nicht, die Charaktere und Fahrzeuge wirken lieblos gewählt, und Sound ist größtenteils nur noch auf Standardniveau.
Man mag mich pingelig nennen aber von Nintendo ist man sonst ausgefeiltere Spiele gewohnt.
Wer die Serie nicht wie ich seit dem ersten Stunde kennt, darf diese Kritikpunkte jedoch unter “Geschenkt” verbuchen. Mario Kart Wii ist ein extrem spaßiges Spiel und macht auch diesmal aus Freunden Todfeinde.Durchschnittlicher Neupreis: 30-40 Euro (Lenkrad liegt stets bei)
Tipp: Sparfüchse müssen wohl nach 2nd Hand-Ware suchen, da Nintendo die Preise selbst für olle Kamellen nicht senkt. Davon abgesehen lohnt sich für Mario Kart Wii (und erst recht für VC-Spiele) die Anschaffung eines Classic Controller (Pro) oder eines GC-Pads. Wer einmal dabei ist, kann sich gleich Super Mario Kart vom Wii Shop ziehen. Und keinesfalls den grottenschlechten 64Bit-Teil -.-Grafik: 7/10
Sound: 6/10
Singleplayer: 9/10
Multiplayer: 10/10
Spielspaß: 87%Video:
14. Mai 2010 um 8:35 #922457
AnonymInaktiv–] Grand Theft Auto – Episodes from Liberty City [–
The Ballad of Gay Tony und The Lost and Damneddt. PS3-Version
Positiv:
– wesentlich verbesserte Fahrzeugsteuerung, merklich griffiger und erfühlbar
– aufpolierte und wunderschöne Optik, wie gehabt mit Milliarden an feinen Details und kleineren Ruckeleinlagen, riesige Stadt
– Akustik sucht weit und breit Ihresgleichen: gut besetzte englische Sprechrollen, genialer Soundtrack, verbesserte Fahrzeuggeräusche, alles durchweg perfekt abgestimmt und voluminös wie druckvoll abgemischt; egal ob Kommentare von Passanten oder TV- bzw. Radiosendungen – beängstigend professionell
– Englische Vertonung mit deutschen Untertiteln, wie es sich gehört
– meiner Meinung nach spannendere Missionen als im Hauptspiel (auch dank starker Einbindung von Skripts), meist EIN Checkpoint pro längerer Mission (Immerhin!)
– wie immer zum Brüllen komische Anspielungen auf den popkulturell-überkandidelten Alltag unserer Wichtigtuer-Gesellschaft 2.0
– sympatische Haupt- und Nebenfiguren, alle mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Charakterzügen und Motivation
– Feeling der völlig unterschiedlichen Szenerien wird eindrucksvoll vermittelt
– neue Waffen, Fahrzeuge, Radiosender, Songs, Fernsehsendungen, alle sehr einfallsreich (ich sage nur: vergoldeter Rolls Royce Phantom Drophead und AA12 Explosive Shells…!)
– etliche ÜberraschungenNegativ:
– Handling der Schusswechsel nach wie vor nicht optimal
– hier und da ein Trail- and Error-Moment
– Speichervorgänge wieder nur im Unterschlupf möglich, wozu der Autosave nach jeder Mission gut sein soll, erschliesst sich mir nicht ganz
– wie oben erwähnt teils derbe Ruckler und manchmal unsaubere Framerate bei Kameradrehungen
– The Lost and Damned kam mir recht kurz vor
– Split Sides Comedy Club und Perestroika sind geschlossen
– wenige Trophies
– nicht alle Websites wurden ins Deutsche übersetztFazit:
Was für ein unglaubliches Game! Episodes from LC zu spielen ist wie nach Hause kommen, wie Urlaub, Weihnachten und Ostern zusammen. Kaufen, spielen und für Monate glücklich sein. Die Jungs und Mädels von Rockstar haben soviel Liebe zum Detail, Herzblut und technisches Können in GTA IV und Episodes from LC gesteckt, wie es andere Hersteller in Zehn Jahren und fünfzig Spielen nicht schaffen. Die PS3 habe ich mir damals nur wegen GTA IV geholt, besitze alle Teile der Serie und jedes Mal bin ich sprachlos, mit welch mühelos scheinender Leichtigkeit Rockstar den Kunden diese Meisterwerke abliefert.
Aber zurück zum Kernthema: die recht zusammenhanglose Story von GTA IV ergibt erst dann richtig Sinn, wenn man die beiden Zusatzepisoden gespielt hat und vice versa, ein Erlebnis sind sie trotzdem alle, gerade auch wegen der zynischen und tragischen Momente (die in The Lost and Damned Angelpunkt der Handlung sind). Die Hauptcharaktere wachsen dem Spieler richtig ans Herz, die unterschiedlichen Settings (Bikergang-Millieu und glamuröses Nachtleben mit viel Sex, Drugs und Electro Choc) werden liebevoll und ohne erhobenen Zeigefinger präsentiert. Wer mit seinen Chapter-Brüdern das erste Mal auf bollernden Choppern durch die verregneten, menschenleeren Nächte von Liberty City streift, fühlt genau, welchen unbeugsamen Freiheitswillen die Lost leben.
Wer das Maisonette 9 das erste Mal betritt und von extatischem Partyvolk und wummernden Electrosounds begrüßt wird während Gay Tony im Schuldensumpf versinkt, der merkt, dass heutzutage nur noch hübsche Fassade und die Jagd von einem Kick zum Nächsten zählt – und dass sich Probleme nicht wegfeiern lassen.
GTA ist nicht nur ein Spiel – es ist eine Lebenseinstellung.Durchschnittlicher Neupreis: 30 bis 40 Euro
Da es noch kein Bundle aus Hauptspiel und Zusatzepisoden gibt, rate ich Neulingen zum Kauf von beiden Spielen, da GTA IV mittlerweile als Classic-, bzw. Platinumneuauflage für schmale 20 bis 30 Euro zu haben ist. Fühlt sich fast an wie Diebstahl ;]Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Singleplayer: 9/10
Multiplayer: 9/10
Spielspaß: 96%Videos:
14. Mai 2010 um 9:23 #922458
xisusxTeilnehmerQuote:wesentlich verbesserte Fahrzeugsteuerung, merklich griffiger und erfühlbarzum gegensatz zu gta4?
Quote:GTA ist nicht nur ein Spiel – es ist eine LebenseinstellungAlso das glaub ich gern☻
Aber 96% Spielspass? ist ja EnorM! Würdest du gta4 auch so viel geben?14. Mai 2010 um 16:51 #922459
AnonymInaktivDie Steuerung ist einfach weniger teigig als in GTA IV.
Bezüglich der sehr hohen Wertung: ich sehe nicht nur das Spiel sondern versuche auch die Arbeit und den enormen Aufwand seitens der Hersteller zu würdigen. Was die Preis/Leistung angeht, ist GTA IV samt Addons allein auf weiter Flur, wenn du mich fragst.
Was also deine Frage angeht: yo, würde ich!15. Mai 2010 um 9:57 #922460Anonym
GastBattlefield Bad Company 2 (uk version)
spielzeit 135h 50m 29s
negativ:
-vielleicht gibts was negatives im single player mode, hab ich aber nur 15min probiert, daher keine ahnung.
-mangelnde brutalität, keine verwundeten schreienden kriegsopfer, keine verstümmelungen, keine zu ermordenden hilflosen zivilisten und kinder, keine vergewaltigungen, keine hinrichtungen mit grausamen massengräbern, insgesamt keine “echte grausamkeit” also krieg light, was spiele dieser art im allgemeinen perverser macht.positiv:
-grandioser multiplayer modus mit neuem, richtungsweisendem, teamorientiertem rush mode.
-zerstörbare umwelt
-exzellentes klassensystem
-gute grafik, sehr guter sound
-fahrzeuge mit einfachem aber zweckmäßigem handling
-abwechslungsreiche mapsfazit:
zuerst war ich entäuscht, …bis ich den rush mode entdeckt hatte.
bc2 ist DER online-multiplayer-shooter dieser generation. grundsätzlich natürlich absolut geschmacklos und zynisch macht das massenmorden im squad höllischen spass (6914 morde gehen allein auf mein konto).
…wenn da nicht manche dummen mitspieler wären, die den teamansatz dieses spiels nicht begriffen haben und mit ihren sniper gewehren auf nem felsen weit ab vom schlag hocken und in kritischen momenten da sind wo die polizei in selbigen immer ist, woanders. dass es in diesem spiel nicht um k/d ratios sondern um teamplay geht, hat manch asozialer gamer halt noch nicht begriffen.
hat man jedoch ein reconfreies team erwischt (oder man spielt selbst recon und pfeifft auf die teamplayaffen) steigt der spielspass enorm an und das clevere squadrespawnsystem zeigt weshalb bc2 der modernste und auch intelligenteste shooter konsolenweit ist. bc2 belohnt kommunikation und cleverness und ist daher jedem zu empfehlen der sich von so nem shit angesprochen fühlt.Grafik: 7/10
Sound: 7/10
Singleplayer: unwichtig
Multiplayer: 10/10
Spielspaß: 91%16. Mai 2010 um 13:55 #922461
-Randall-Teilnehmercaptain carot wrote:Mass Effect 2XBox 360
Eines vorweg, Mass Effect 2 ist nicht das Spiel, das ich erwartet hatte, trotzdem ist es verdammt gut geworden.
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.Spieldauer: Wer nur die Hauptmission macht sollte in höchstens 15 Stunden fertig sein, verpasst aber einen riesigen Teil des Spiels. Um alle Nebenmissionen zu schaffen sollte man eher an die 35-40 Stunden einplanen.
Grafik: 8/10 falls ein Patch die Fehler behebt 9/10
Sound: 8,5/10 mit Patch 9/10
Singleplayer 9/10Gesamt 91%
Preis: dt. Version ab 56,-€, engl. Version bei Ebay ab 48,-€ als Import wohl günstiger.
Aber was ist es nun, RPG oder Action? Am Ende wohl ein Action-RPG
Also wie ein Langzeittest sieht mir das nicht aus. Hast Du das Spiel auch auf Wahnsinnig gespielt?
Ich denke nicht, denn dann wären Dir mit Sicherheit folgende negative Punkte aufgefallen:
– Die Intelligenz der 2 Mitstreiter sinkt ins Bodenlose. Planloses umherlaufen durch Feindliches Sperrfeuer. Kein Positionshalten wie vorher eingegeben. Keine Deckung obwohl direkt auf die Figur geschossen wird.
– Viele Deckungen sind garnicht einwandfrei verwendbar. Man versucht vergebens sich hinter Ihr zu verschanzen oder man steht zur hälfte im Freien. Selbst das seitliche krabbeln hinter manch einer Deckung wird zum krampf. Oft steht die Figur dann einfach auf und steht so im direkten Feuer.Wer auch immer das Spiel auf diesem Level gespielt hat, dem sollten diese Dinge aufgefallen sein. Durch diese technischen Mängel verkrampft der Spielfluss total. Leider spielen diese Probleme auf Normal keine Rolle, da das Spiel da viel zu einfach ist. “Wahnsinnig” dagegen ist richtig fordernd und man muss viel taktischer vorgehen. Da entfalten die verschiedenen Schadenswirkungen erst Ihr ganzes Potential.
Auf “Normal” ein 0815 Spiel das nach einmaligem durchspielen schnell in der Versenkung verschwindet.
Auf “Wahnsinn” ein fordernder Taktikshooter dem die eigene Technik den Spass raubt. Mehr Frust als Lust.16. Mai 2010 um 17:21 #922462
captain carotTeilnehmerHatte damit nicht so extreme Probs, vor allem mit der Deckung nicht. Außerdem heisst Wahnsinn nicht ohne Grund Wahnsinn, der höchste Schwierigkeitsgrad sollte auch entsprechend schwer sein und da macht ME2 insgesamt noch eine ganz gute Figur, ein Taktikshooter ist es allerdings definitiv nicht. Die KI-Macken kenn ich, im Vergleich zum Erstling trotzdem um Lichtjahre besser.
29. Mai 2010 um 8:37 #922463
AnonymInaktivMein Spiel des Jahres 2010
–] Heavy Rain [–
dt. Version, PS3-Exklusiv
Positiv:
– von vorne bis hinten sehr durchdacht; mit Leidenschaft und Liebe zur Erzählkunst präsentiert
– unglaublich packende Story, etliche Überraschungen, großartig ausgearbeitete Charaktere, ideales pacing, emotionale Momente viel Feingefühl
– wirkt zu keiner Zeit melodramatisch, reisserisch oder gekünstelt
– emotional wie moralisch sehr fordernd und mitreissend
– wünderschöne Musikuntermalung und sehr gute (und lippensynchrone!) englische Sprecher
– schöne Optik mit beeindruckend realistischen Animationen (Motioncapturing in Perfektion) und schönen Regeneffekten, traurig-schöne Lokalitäten
– multilingual mit optionalen (und gut eingedeutschten) Untertiteln
– herzzerreißende Szenen, selbst ereignislose Momente sowie Blicke sagen mehr als tausend Worte
– recht lange Spieldauer, nicht zu lang, nicht zu kurz
– sehr hoher Wiederspielwert dank etlicher Enden und Storyabzweigungen
– kurze Ladezeiten
– sinnvolle Steuerung und nachvollziehbare Quick Time Events ohne fiese Passagen, recht tolerante Abfrage
– freispielbares Bonusmaterial
– Origamifalten während des Installationsprozesses :]Negativ:
– hölzerne Laufsteuerung
– katastrophale deutsche Sprecher, nur Madisons und Scott’s Synchronstimmen wirken glaubhaft (ich empfehle, auf englische Sprache mit dt. Untertiteln umzustellen)
– Kennern fällt auf, dass Englisch nicht die Muttersprache einiger Sprecher ist (auch im Trailer unten zu hören)
– Spielkonzept nicht jedermanns Sache
– unsinnige DLC-PolitikFazit:
Ich will nicht weiter auf die Story und das eigentliche Spielgeschehen eingehen, man sollte Heavy Rain ohne Vorwissen angehen und sich einfach mitreissen lassen.
Was ich sagen kann ich habe es an zwei langen (und ironischerweise verregneten) Nächten das erste Mal durchgespielt – und alles Andere wurde nebensächlich. Das Spiel lässt eucht nicht mehr los und stellt euch vor Entscheidungen, für die ihr euch selbst hassen werdet; oft werdet ihr mit Steinen im Magen vor dem Fernseher sitzen und wie ich nachts wach liegen.
Es gibt kein anderes Spiel, was auch nur annähernd so packend ist und den Spieler nachhaltig verändert.
Heavy Rain ist der neue Maßstab an Storytelling und Spieltiefe – in jeder Hinsicht ein Meisterwerk und steht ausser Konkurrenz. Es ist weder Spiel noch Film, es ist das Optimum aus Beiden.Durchschnittlicher Neupreis: ca. 50 Euro
Heavy Rain ist als Neuware kaum günstig zu kriegen, die Collector’s Edition ist mittlerweile schwer aufzutreiben und wird teuer gehandelt. Gerüchteweise soll es eine GOTY- und PlayStation Move-Auflage geben, wobei bei Move auch ein Patch reichen würde. Wie gesagt handelt es sich dabei um Spekulation.
Wie auch immer, 50 Euro finde ich fair und Heavy Rain ist jeden Cent wert.Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Singleplayer: 10/10
Multiplayer: entfällt
Spielspaß: 94%Video: The Casting (Heavy Rain Prototype)
30. Mai 2010 um 8:27 #922464
captain carotTeilnehmerAuf dem PC neben KoToR definitiv die besten Star Wars Spiele, gerade Jedi Academy. Leider hab ich´s nicht mehr.
6. Juni 2010 um 11:11 #922465
AnonymInaktivAsbach, aber toll!
–] Jagged Allianace 2 [–
dt. PC-Version, 1999
Ja, genau! DAS Jagged Alliance 2! Die Disc-gewordene Legende!
Positiv:
– einer der größten Rundenstrategie-Klassiker aller Zeiten
– Create-Your-Merc-Fragebogen (^0^)
– packende Schlachtfeld-Atmosphäre, die von humorvollen Momenten aufgelockert wird. JA2 nimmt sich nicht allzu ernst.
– sehr große Spielwelt, enorme Spieldauer möglich, nicht-linear
– originelles In-Game-Internet, über welches ihr Söldner anheuert, Waffen und Zubehör kauft, Versicherungen abschliesst oder jemand bestimmtem Blumen schickt
– großes Repartoire an Söldnern und Kriegsgerät
– nach kurzer Einarbeitungszeit lernt man die ausgeklügelte Spielmechanik mit tausenden von strategischen Möglichkeiten lieben; zusätzlich verwaltet ihr eure Truppen und Milizen auf der Oberweltkarte
– gut funktionierendes, simples Dialog- und Wirtschaftssystem (ihr verdient euer Geld durch den Abbau von Bodenschätzen, weniger durch Plündern und Stehlen)
– dutzende Söldner mit Charisma, teils markigen Akzenten sowie unterschiedlichen Stärken und Schwächen – und Macken…
– kompetent ins Deutsche Übersetzt und Vertont
– tonnenweise Überraschungen
– gute alte Spritegrafik, die auch nach elf Jahren noch Charme hat
– packende Schlachten, zerstörbare Objekte, Gebäude… und Gegner. Sehr zynisch und blutig.
– knackige Schwierigkeitsgrade, jederzeit fair und nachvollziehbar; jedoch werden Fehler meist mehr oder weniger hart bestraft, angenehme Lernkurve
– Große Updateversion namens “Wildfire” (JA2 2.5) wurde optisch stark überarbeitet und bietet höhere Auflösung, hübschere Optik, verbesserte Engine, neue Objekte und Equipment
– kultige und krachende Sounds
– dynamischer Tag/Nachtwechsel mit Auswirkung auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld
– Zeitraffer im Oberweltmodus möglichNegativ:
– teils fummelige Bedienung
– Hintergrundmusik sowie Optik könnte variantenreicher, Ladezeiten kürzer sein
– Schwierigkeitsgrad kann auf Einsteiger hoch wirken –> militärisch-strategisches Denken und Quicksaves sind Pflicht
– tendenziell rohe und schmerzfreie Aufmachung (die nach heutigen Maßstäben niemanden mehr schockt)
– kein Tutorial (jedoch ist JA2 recht selbsterklärend und Tastenkürzel erleichtern euch das Handwerk), nach spätestens 15 Minuten hat es wirklich jeder begriffen
– Addon “Unfinished Business” ist Müll
– hier und da kleinere Bugs, seltene Abstürze –> Quicksave saves the day!Fazit:
Ihr denkt euch: “Erzabbau? Sprites und Rundenstrategie? Milizen? Söldner? Was will der Typ von mir?!”
Okay, ich fange von vorne an: JA2 handelt vom Spieler selbst, welcher mit einer Gruppe von Söldnern das Drittweltland Arulco von der Tyrannin Deidranna Reitman befreien soll. In leicht isometrischer Ansicht kommandiert ihr also euren Trupp in Echtzeit (Erkundungsmodus) oder Rundenbasiert (Kampfmodus). Dabei unterliegen Spieler und Gegner dem selben Regelwerk: jede Figur hat Stärken und Schwächen und verfügt pro Runde über Actionpunkte, die mit Bedacht und Vorraussicht ausgegeben werden sollten – denn optimale Flankendeckung und Absicherung ist genauso wichtig wie eine funktionstüchtige Waffe. Jeder Söldner erhält beim Level-Up Skillpunkte, die Ihr (wie der Name schon sagt) auf bestimmte Fähigkeiten wie Medizin, Technik oder Intelligenz verteilt – ähnlich Fallout, dem JA2 mechanisch sehr ähnelt.
Im Echtzeiterkundungsmodus lernt ihr Land und Leute besser kennen, trefft viele Verrückte und potenzielle Allierte, handelt, bastelt, verwaltet und stoßt auf mach skurrile Überraschung. Im Oberweltmodus hingegen lasst ihr eure Truppen sektorenweise vorrücken, bildet in befreiten Gebieten Milizen aus, lasst Erz abbauen und wehrt Angriffe ab, ohne das Schlachtfeld zu betreten. All das mag kompliziert klingen, doch jeder Aspekt greift reibungslos in den Anderen und funktioniert als Ganzes Makellos – und macht süchtig.
Ungeduldige werden sich jedoch öfter halbtot und notdüftig zusammengeflickt aus einem umkämpften Sektor schleppen, als ihnen lieb ist. Dabei ist das Erfolgsrezept einfach: mach’s, als wäre es echt! Vermeidet laute Geräusche, wenn kein Blickkontakt mit dem Feind besteht. Wartet und repariert euer Equipment und eure Waffen. Flankiert Feinde und greift aus optimalen Positionen an. Motiviert eure Jungs und Mädels durch Erfolge, Zusammenhalt und brauchbare Ausrüstung. Wer sich ständig mit gammeliger Ausrüstung, viel zu wenig Schlaf, psychotischen Mitstreitern und idiotischen Entscheidungen rumärgern muss, verliert die Lust und schmeisst schnell hin.
Ein großer Pluspunkt von JA2 ist auch, dass sich auch viel in eurem Kopf abspielt: trügt der Schein? Wem kann ich trauen? Gehöre ich in dieses grauenhaften Krieg? Ausserdem ist es herrlich oldschoolig, wenn über einem Gegner eine Textbox erscheint, die euch seinen Hass spüren lässt (KI-Feinde haben keine Dialogfunktion).
Jagged Alliance 2 kann man schwer beschreiben – man muss es probieren. Mein absolutes Lieblingsstrategiegame!Preise: Unter dem Labels Back to Games oder SoftwarePyramide findet man JA2 bei Elektronikgroßmärkten oder Online für 8 bis 15 Euro. Vorher nach Patches für euer Betriebssystem erkunden! Bei neueren Auflagen stellt dies jedoch kein Problem dar.
Sowohl JA2 Standard als auch JA2 Wildfire werden immer schwieriger zu bekommen, wobei ich euch Wildfire empfehle, da hübscher, moderner, besser
Unfinished Business würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
Finger weg von 0815-Kopien wie “Hired Guns: The jagged Edge” und so weiter.Grafik: 6/10
Sound: 5/10
Singleplayer: 10/10
Multiplayer: entfällt
Spielspaß: 91%Videos: GameStar Rückblick (JA2 kommt ab 5:00)
Gameplay der englischen Version, die ersten paar Minuten des Spiels
6. Juni 2010 um 12:35 #922466
AnonymInaktivPC-Spiele haben auch mal richtig Spaß gemacht.
–] Star Wars Jedi Knight 3 – Jedi Academy [–
dt. PC-Version von 2003
Positiv:
– Star Wars! Jedi Knight! Noch Fragen?
– spielt nach Episode VI (bei IV bis VI war die Welt noch in Ordnung… Ach ja…)
– immernoch ansehnliche Optik dank Quake 3-Engine
– typische “Star Wars-Geräusche” und Musikuntermalung, teilweise dt. Originalsprecher aus den Filmen
– komplexe aber sehr effektive Tastatur/Maus-Steuerung, tonnenweise Moves und Tricks wie z.B. Wallruns, Tritte, Verhöhnungen, Lichtschwertspielereien oder Salti
– recht lange Spieldauer mit wählbaren Missionen, serientypisch kann der Spieler der hellen oder dunklen Seite folgen
– konfigurierbarer Charakter was Fähigkeiten, Geschlecht, Rasse, Kleidung und Lichtschwert(er) angeht
– Wählbar: einfaches Lichtschert mit 3 Kampfstilen; zwei Lichtschwerter, eins davon abstellbar; Doppellichtschwert a la Darth Maul, eine Seite abstellbar; dazu ein Arsenal an Projektil- und Energiewaffen
– Story wurde wie gehabt sorgfältig in die Star Wars-Saga eingearbeitet
– im Vergleich zu Jedi Outcast optimierte Kollisionsabfrage und wesentlich runderes Spielgefühl.
– ab dem zweiten Storydrittel dreht Jedi Academy actionmäßig voll auf und macht extrem Spaß
– packende Kämpfe und beeindruckende Umgebungen (besonders eine Gewisse Festung auf dem Planeten Vjun…), sehr hübsche Effekte
– bombiger Mehrspielermodus (selbst gegen Bots), etliche Spielmodi, Arenen, Skins und Einstellungsmöglichkeiten, einzigartiges Spielgefühl im Duellmodus (1on1), nachwievor riesige und kreative Community
– generell derbe Kämpfe (sowohl im Story- als auch im MP-Modus), bei denen Ihr richtig die Sau rauslassen könnt
– coole Machtkräfte, jede meist in drei Stufen auflevelbar
– mehrer Tonspuren wählbar
– kein gekünsteltes Erfahrungspunktesystem, ihr könnt nach jeder Mission eure Fähigkeiten verbessernNegativ:
– recht schnarchiger Anfang und teilweise verbesserungswürdiges Leveldesign
– Missionsauswahlmöglichkeit ist nur Augenwischerei
– Machtkräfte beeinflussen die Gesinnung nicht, zudem es ist unerheblich, wie brutal ihr Gegner niederstreckt und ob ihr unschuldige Jawas oder Roboter quält
– Charakterlich entwickelt sich eure Figur nicht wirklichFazit:
Wer von den Star Wars-Spielen der letzten paar Jahre enttäuscht ist, wird in Jedi Knight 3 eines Besseren belehrt. In meinen Augen ist JK3 das beste Star Wars-Game aller Zeiten und auch ohne Fanbrille ein echter Actionreisser, denn trotz der anfangs abstrakt und überladen wirkender Tastatur/Maus Steuerung stimmt der Flow zu 100%. Wer die letzten Nuancen der Steuerung auslotet, wird mit unfassbar coolen wie packenden Lichtschwertkämpfen belohnt, die im Multiplayermodus dem Fass den Boden ausschlagen. Mit zwei Lichtschwerten im Anschlag rennt ihr an einer Fassade entlang, um eine Gruppe Stormtrooper zu flankieren, ihr macht einen Seitwärtssalto und schmettert einen Offizier mit Macht Würgen gegen die nächste Wand um euch im nächsten Moment durch den traurigen Rest der Truppe zu fräsen. Die Luft ist rein, ihr schaltet eure Schwerter aus und betretet eine große, dunkle Halle.
Im Hintergrund gehen summend rote Lichtscherter an; vier, vielleicht fünf dunkle Jedi stürmen auf euch zu. Sie haben keine Ahnung, worauf sie sich einlassen…
Ihr schon: JK3 sollte man gespielt haben.
Allein die Tatsache, das Jedi Academy seit sieben(!) Jahren nicht getoppt werden konnte, spricht Bände.Preise: Originalverpackte Spiele werden für mindestens 80 Euro gehandelt, 2nd Hand-Exemplare gibt es spottbillig für 5 Euro und weniger von Ahnungslosen bei eBay oder GameStop; allgemein wird JK3 von Kennern hoch gehandelt und wer es hat, verkauft es höchst ungern. Die Xbox-Version ist selten und daher teurer, ich empfehle die hübschere und besser spielbare PC-Version.
Wer einmal dabei ist, kann sich ruhigen Gewissens gleich das ebenfalls famose Jedi Outcast dazu holen.Grafik: 7/10
Sound: 8/10
Singleplayer: 9/10
Multiplayer: 10/10
Spielspaß: 93%JK3-Multiplayer
Jedi Outcast-Trailer
Sorry, ich konnte keine qualitativ besseren Videos finden. Für einen ersten Eindruck sollten sie aber genügen :]
21. Juni 2010 um 0:29 #922467
ThePigMustDieTeilnehmerGame: Yakuza 3
Plattform: PS3
Bisherige Spielzeit: Um die 50 StundenPositiv:
– Tolle Atmosphäre, wer auch nur ansatzweise eine Affinität für Japan bzw. die japanische Kultur oder ein Interesse an der Yakuza hat ist hier absolut richtig.
– Zahlreiche Mini Games wie Golf, Angeln, Karaoke, Poker, etc. Man kann Stunden verbringen ohne auch nur einen Schritt Richtung Story gemacht zu haben. Auch nach dem Abschluss der Hauptstory warten noch zahlreiche Abenteuer auf den Spieler.
– Viele Substories. Egal ob man seinen Kindern helfen muss, oder einfach nur Verbrecherbanden hoch nehmen muss. Im Kampf um die gute Sache gibt es in Okinawa und Tokio vieles zu tun.
– Das Charakterdesgin ist einfach perfekt!
– Das Kampfsystem: Zwar an sich recht simpel, aber die Kämpfe machen immer wieder Spass…egal ob mit der Faust, einem Katana oder sogar mit Fahrrädern und Müllcontainern…für reichlich Backenfutter ist gesorgt!
– Die Präsentation: Egal ob Cutscenes oder der tagliche Rundgang durch Tokio…alles ist einfach stimming und man fühlt sich sofort nach Japan versetzt! Die Msuikalische Untermalung trägt, falls sie einmal einsetzt das Übrige bei.
– Japanische SyncroNegativ:
– Die Grafik: Das Spiel hat schon einige Monate auf den Buckel und diese Schwäche lässt sich abgesehen von den Cutscenes auch nicht wegreden. Kantenflimmern, matschige Texturen und spontan in die Szenerie teleportierte Menschen tauchen immer wieder auf.
– Textboxen: Nur wichtige, relevante Szenen sind vertont, der Rest und das ist ziemlich viel wird in einfachen Textboxen auf Englisch vermittelt. Im 21. Jahrhundert müsste doch mehr drin sein!
– Nur englische Untertitel.
– Pal Version um einige Minigames, Missionen und den Hostessen-Modus beschnitten.Fazit: Yakuza 3 ist ohne Zweifel eine Videospielperle, die leider etwas in den Verkaufsregalen untergegangen ist. Verdient hat es dieses Spiel trotz mangelnder Lokalisation, altbackener Grafik und Schnitte nicht!
Die Atmosphäre ist gerade zu perfekt, auch das Kampfsystem weiß zu gefallen. Die Story fesselt von Anfang an und man will einfach wissen wie es weiter geht, fall man abseits der Nebenmissionen und Minigames überhaupt Zeit dafür findet.
Wer etwas Zeit investieren will, Spass am aufleveln und an einer guten Story hat, muss hier einfach zugreifen!
Klar für Leute die denken das CoD: MW2 der Höhepunkt der Videospielgeschichte ist, ist dieses Game nicht zu empfehlen. Wär allerdings etwas mit Shenmue anfangen konnte und nun endlich mal wieder ein gutes SEGA Spiel zocken will, ist hier mehr als gut bedient!Wertung:
89%21. Juni 2010 um 11:06 #922468Anonym
Gastzum thema lokalisation (yakuza 3), ich finde spiele die nicht eingedeutscht werden wesentlich interessanter und bevorzuge in jedem fall originalversionen. die atmosphäre profitiert ungemein, besonders bei spielen wie yakuza, rdr oder gta. die handlung dieser spiele findet nun mal nicht in castrop-rauxel statt…
bei pro evo soccer z.b. hab ich mit kumpels immer nur mit französischem oder spanischem kommentar gezockt. die namensansage bei selbstgebauten mutanten war so einfach der knaller. (pro evo muss man eh mit mutantenmannschaften zocken…)
positiv überrascht hat mich hier auch ac2, insgesamt ein blödes spiel ohne wiederspielwert, ist das italienische gerede das eigentliche highlight, wenigstens für mich.
und jene die kein englisch oder andere sprachen sprechen, können dies doch wunderbar mit games lernen.21. Juni 2010 um 11:19 #922469
ThePigMustDieTeilnehmerIch stimme dir voll und ganz zu. Ich schalte wenn die Möglichkeit denn besteht immer die Original Syncro an. Auch in Spielen wie Street Fighter 4, genau aus dem von dir genannten Grund.
Dennoch würde ich es begrüßen, wenn Spiele wie Yakuza auch mit deutschen Untertiteln auf den Markt kommen. Nicht weil ich kein Englisch kann, sondern so würden vielleicht mehr Leute in den Genuss solch grandioser Games kommen.
Das mit dem lernen stimmt

Weiß noch wie ich damals mit nem Oxford Duden vor der Dreamcast gesessen bin…hat auf jeden Fall was gebracht!21. Juni 2010 um 16:57 #922470
AnonymInaktivHype-O-Rama!
–] Little Big Planet [–
dt. PS3-VersionPositiv:
– für ein Mainstreamspiel großartiges Spielkonzept
– Jump’n’Run-Mechanik und Leveleditor begreift jeder
– hübsche und immernoch einzigartige Optik, knackig-scharfe Texturen
– knuffig hoch Zehn, Kindgerecht aber unpeinlich
– viele unterschiedliche Levelszenarien
– sehr lange Spieldauer möglich
– Millionen und Abermillionen von Möglichkeiten im Leveleditor
– größtenteils simple Menünavigation
– ein Traum für Bastler und TüftlerNegativ:
– grottenschlechte Jump’n’Run-Steuerung. Schwammig, frei von jeglicher Rückmeldung, glitschiges Spielgefühl, manchmal merkwürdige Physik, idiotisches Checkpointsystem, dämliches Handling von Mimik und Gestik
– fantasielose Musik und Geräusche
– lange Ladezeiten, manchmal heftige Lags und Ruckler online
– völlig chaotischer Multiplayermodus
– teils halbärschiges Leveldesign im Storymodus
– selbstbewusste DLC-PreiseFazit:
LBP ist ein Spiel, was auch mal die Frau oder Freundin neugierig macht. Die imposante Grafik erweckt einen “Will ich spielen!”-Effekt, Sackboy ist ein echter Charmebolzen und die ersten Verzierungen an ihm und seiner Umgebung sind schnell und leicht gemacht. Doch spätestens nach dem zweiten Level merken auch Ungeübte, dass unter der schönen Fassade nur mittelprächtiges Gameplay steckt: dank völlig gefühlloser Steuerung und langatmigem Leveldesign verglüht der Spielspaß schnell. Spaßiger ist die Angelegenheit mit mehreren Mitspielern auf der heimischen Couch, wenn man als Gruppe im Mittelpunkt steht und nicht das Spiel als solches. Dann wird herempelt, sabotiert, gelacht und gestaunt, wenn sich mal wieder ein Vehikel aufgrund eines kieselsteingroßen Objekts überschlägt. Kommt dann aber jemand auf die Idee, gemeinsam im Leveleditor wilde Kostruktionen zusammenzuschustern, könnt ihr den Abend vergessen – dann hängt ihr die ganze Nacht vor der PlayStation.
Bewundernswert an diesem Spiel ist besonders die treue und irrwitzig kreative Community, die aberdutzende von Stunden für im Prinzip nichts und wieder nichts investieren; deren einziger Lohn sind Herzen, Tags und Trophies. Es lohnt sich fast immer, fremderstellte Levels zu zocken denn die Community ist die einzige große Stärke an LBP.
Wenn man das Game ohne Konkurrenz ansehen will, wird damit einen Heidenspaß haben. Als erfahrener Zocker vermisst man schmerzlich die Präzision eines Sonic, Mario oder Rayman – da helfen auch hunderte von kostenlosen und grandiosen Communitylevels und die damit einhergehende unendlich lange Spieldauer nichts. Wer ein Yoshi’s Island HD gesucht hat, muss weiter warten und hoffen.Preise: 25-30 Euro.
Sparfüchse sollten einen Blick auf die Game of the Year-Edition aus UK werfen. Allgemein gilt: man kann den Kaufpreis locker nochmal in DLCs versenken, von denen meiner Meinung nach der Metal Gear Solid-DLC am meisten taugt und das Spiel sinnvoll ergänzt.Grafik: 9/10
Sound: 6/10
Singleplayer: 5/10
Multiplayer: 8/10
Spielspaß: 81%Videos:
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