Games im Langzeit-Test
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Red XIII vor vor 11 years, 2 months aktualisiert.
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21. Juni 2010 um 17:22 #922471
vincvega64Teilnehmer
hier ein eher unbekanntes meisterwerk :
-Sega Saturn
“Panzer Dragoon Saga”
-release:1998
-genre: action rpg“die etwas andere rpg-erfahrung”
ihr seid riesen j-rpg fans ? euch langweilt es immer den gutaussehenden superhelden zu spielen ?
es nervt euch immer wieder mit standard partys eine odyssey zu bestreiten ?-dann seht euch “Panzer Dragoon Saga” an !
das spiel :
–“story”–
in einem bergstollen entdeckt “edge” (der held) ein mädchen (azel)!
“azel” wird nach dem kennen lernen direkt von der regierung entführt und “edge`s” kameraden werden hinterhältig getötet !
“edge” bekommt nach diesem überfall die gelegenheit ein dragon-rider zu werden und schwört daraufhin rache an den mördern und entführern !–“rollenspiel auf shooter basis”–
basierend auf dem genialen rail-shooter “panzer dragoon 1+2” ist das kampfsystem, es gibt zwei arten des angriffes :
[img]http://storage.imageloop.com/content/dd4be619-9bc8-1d04-9859-12313b00d131/rw400x[/img]
auch zu fuß lässt sich die spielwelt erkunden
1.dragon-rider “edge”
mit einer pistole ausgerüstet sind genaue physische treffer möglich . die waffe kann nach erwerb während des kampfes ausgerüstet werden . zur auswahl gibt es mauler, sniper……2.panzer dragoon
euer drache erwirbt erfahrungspunkte mit denen ihr seinen “drachentyp (ausrichtung/aussehen) bestimmen könnt ! z.b. auf magie spezialisieren so werden schneller zauber ausgefüht/gelernt und der schaden der magie die der drache wirkt steigt !ausgefochten werden die kämpfe in ähnlichen “Square. ATB” d.h. eine gauge füllt sich – bei gefüllter anzeige wird angegriffen und alles in echtzeit !
–“style”–
bei der gestaltung der spielewelt ist den entwicklern wirklich ein meisterwerk gelungen ! eine perfekte mischung von fantasy und sci-fi ! jeder bereich wirkt geheimnisvoll und bietet verwirrende rätsel bei denen man items abstauben kann !
-PRO
+cooles kampfsystem
+aufleveln mal anders
+spannende story
+geiles design
+panzer dragoon beats-CONTRA
-sehr kurz (ca.12stunden)
-langweilige minigames
-sprachausgabe nervt
-laufmissionen haben miese grafik–“fazit”–
wer sich auf dieses abenteuer einlässt und es (am besten an einem tag durchspielen) voll auf sich einwirken lässt wird ein unvergleichbares abenteuer erleben . am besten davor noch “Panzer dragoon 1+2” und nach SAGA “orta” spielen !
dann seit ihr wirklich dort gewesen …. in der welt von “panzer dragoon”grafik 8/10
sound 8/10
gameplay 9/10
story 9/10
GESAMT 9/10
ein kleiner boss-battle
demnächst: XENOGEARS
3. Juli 2010 um 19:10 #922472
AnonymInaktivUnterhebelrepetierer!
–] Red Dead Redemption [–
dt. PS3-Version
Positiv:
– atemberaubende Optik mit knackig-scharfen Texturen, liebevoll modellierte Umwelt sowie Personen, Flora und Fauna, sehr seltene Framerateprobleme, die Beleuchtung ist plattformübergreifend richtungsweisend, subtile Effekte, sehr lebendige Umwelt, butterweiche Animationen
RDR sieht einfach umwerfend gut aus.
– sehr lange Spielzeit im Storymodus (mindestens 16h, siehe Negativ), motivierende Online-Modi (kompetetiv und kooperativ)
– ideal steuerbare Fortbewegungsmittel und Feuergefechte, knackig-direkt und doch mit einem Gefühl für die Physis, cleveres Steuerungslayout und damit einhergehend spaßige Ballereien
– fein austarierte Geräuschkulisse und Akustik in jedem noch so kleinen Aspekt – von brutal krachenden Waffen bis zu den mit Bedacht besetzen Sprechern wirkt RDR wie aus einem Guss
– Wild West-Szenario wird eindrucksvoll und ohne Klischeekeule vermittelt; darüber hinaus werden Themen wie das Frauenwahlrecht, Kinderarbeit, die mexikanische Revolution, Drogensucht, die Ausdehnung der US-Regierung über Nordamerika, rohes Faustrecht und der bevorstehende erste Weltkrieg angeschnitten
– Speichern und Schnellreise fast jederzeit möglich, mehrere Missionscheckpoints
– sympatische Charaktere, John Marston wächst dem Spieler schnell ans HerzNegativ:
– enttäuschend unspektakulärer Soundtrack
– meist Missionsdesign nach Schema F: hinreiten, ballern, zurückreiten, Ende. Und das zu gefühlten 70% aller Storymissionen.
– das ewige rumgereite kann man mögen und als atmosphärisch und absolut Wild-West-mäßig empfinden, ich fand es eher öde. Wenn ich mich an der Natur erfreuen will, gehe ich raus und gammle nicht vor der Konsole rum
– aus Punkt 1 und 2 ergibt sich fast automatisch die langatmige Storystruktur. Lahmer Einstieg (hatte ab ca. 5h endlich Spaß an RDR), viel Leerlauf, die unspannende Story wird halbherzig erzählt und kommt erst gegen Ende in Fahrt
– selbst Nebenaufgaben wie Kopfgeldaufträge und Diebesverfolgungen laufen stehts gleich ab
– Pflücken und Häuten bis zum Erbrechen
– nach alter Rockstar-Tradition viele Instant-Tode sowie Trail & Error
– meist halbherzige Tutorials, oft unklare Missionsaufgaben
– (design)technisch unzufiedenstellender VS-Multiplayermodus: Lags, Abbrüche, permanenter Kugelhagel um FreeRoam-Modus dank etlicher Vollidioten und mangelnder Restriktionen
– enorm brutal und kaltblütig: “Zivilisten” und besonders Frauen werden oft Ziel grausamer Morde durch Banditen und Soldaten. Der wilde Westen mag so gewesen sein, aber aufgeplatze Köpfe, von Zügen überrollte Huren (Trophy!) und Hinrichtungen von Wehrlosen lassen mich doch sehr über unsere Kontrollbehörden wundern. Vor fünf Jahren wäre RDR augenblicklich auf dem Index gelandet. Wie auch immer: das 18er-Siegel trägt es zu Recht.
– nichts für TierfreundeFazit:
Man kann dieses Game mit Leichtigkeit völlig kaputtkritisieren und genausogut lobpreisen. Viele lieben es dafür, dass die Macken der GTA-Serie hier fast völlig fehlen und die Shootouts einen Mordsspaß machen, Andere hassen es aufgrund der zähfließende Story und einigen todlangweiligen Missionen. Zudem herrscht momentan meiner Meinung nach eine Übersättigung an Open World-Games, zumal vor kurzem erst GTA Episodes from LC auf der PS3 erschienen ist. Sei’s drum.
Egal ob man es mag oder nicht – bei Optik, Atmosphäre und Detailreichtum hat Rockstar mal wieder alle Register gezogen. Staubtrockene Prärie; von gnadenloser Hitze und hartem Alltag geschundene Siedlungen, liebevoll eingekleidete Personen und mehrere unterschiedliche Klimazonen lassen den Spieler Augen machen.
Man muss auch zugeben, dass es sehr schwer ist, ein Western-Game zu machen. Denn, was hat man vor Augen, wenn man an den Wilden Westen denkt? Schweiss, Revolverhelden, Prärie, Canyons, Cholera, fettiges Haar, Gesetzlose (die mehr Tier als Mensch sind), schlechte Zähne, willkürliche Brutalität, Scharlach, Indianer, weites Land, Ritte gen Sonnenuntergang, verprügelte Frauen…? Hat man Spaß Cowboyalltag mit all seinen Facetten? Am Viehtreiben, am Jagen von Banditen und Wild, an langen Ritten durch ein unwirtliches Land und an archaischen Waffen?
Red Dead Redemption bietet all das. Es ist keinesfalls der neue Standard des Open World-Genres und schon gar nicht besser als GTA IV – aber das beste Western-Game aller Zeiten und als Solches ein echtes Erlebnis.Preise: in Elektronikgroßmärkten ist RDR meist sogar billiger zu haben als im Internet, 49 Euro sind ein guter Schnitt. Die Collector’s Edition braucht kein Mensch.
Grafik: 10/10
Sound: 8/10
Singleplayer: 7/10
Multiplayer: Ko-Op: 9/10
Versus: 4/10
Spielspaß: 87%Video:
3. Juli 2010 um 20:02 #922473
AnonymInaktivIch hab das Game nicht mal komplett durch und muss den Test trotzdem raushauen, so geil ist es :]
–] Joe Danger [–
Downloadspiel, PS3-exklusivPositiv:
– arcadetypisch leichter Einstieg und nachsichtige Steuerung, trotzdem später herausfordend, jederzeit fair
– qietschbunte und scharfe Grafik, wunderschön und einfach charmant
– schöne Animationen
– irrsinnig spaßig sowie motivierend
– dank Checkpoints und liebevollem Leveldesign ist Frust ist ein Fremdwort
– schmissige Musik zum Mitsummen
– hoher Grad an Feinschliff läst andere Spiele in dieser Preisklasse alt aussehen
– das ganze Spiel geht sofort in Fleisch und Blut über
– 2 Spieler-SplitscreenNegativ:
– Spurwechsel funktionieren nicht immer einwandfrei
– bescheuerter NameFazit:
Nach wenigen Momenten Skepsis beim ersten Starten des Spiels bin ich bis spät nachts nicht mehr von dieser Spielspaßgranate losgekommen. Joe vereint die Stärken von Motocross Madness (GameBoy), Excitebike und Trails HD, ohne wie ein Klon zu wirken. Obendrein schlägt es diese Klassiker um Längen – in jeder Hinsicht. Hier geht es nicht um das Brechen der Spielerpsyche sondern um wilde Stunts, Sternjagden, Punkte, Wettrennen und die reine Spielfreude. Die Liebe zum Detail und die Gamingerfahrung der Hello Games-Jungs merkt man dem Spiel nach den ersten Minuten sofort an und die investierten 13 Euro haben sich für mich doppelt und dreifach gelohnt. Probiert was neues – lasst die MW2-DLCs im Store verrotten und holt euch für das selbe Geld EINES(!) Map-Packs lieber Joe Danger. Ich war lange nicht mehr so begeistert von einem Spiel.
Übrigens ist laut Gerüchten eine Veröffentlichung auf XBLA sehr wahrscheinlich…Preise: 12,99 Euro gehen für solche Qualitätsware vollkommen in Ordnung
Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Singleplayer: 10/10
Multiplayer: 10/10
Spielspaß: 10/10Videos:
Für alle Fans knochenbrechender Motorsportarten – und Dendemann
30. Juli 2010 um 20:33 #922474
ramazzottiTeilnehmerAlter – ich denk du bist im Urlaub
30. Juli 2010 um 20:42 #922475
AnonymInaktivIm Urlaub, aber nicht abgeschnitten vom Interwebz
30. Juli 2010 um 20:47 #922476
ramazzottiTeilnehmerJut jut – so – ich zieh mir grad den danger joe…..
Du bists schuld Kuro
Ich bin gespannt !
30. Juli 2010 um 20:56 #922477
AnonymInaktivSag bescheid, wie du’s findest. Ich geb dir zum Trost ‘ne Limo aus, falls es dir missfallen sollte!
30. Juli 2010 um 21:08 #922478
ramazzottiTeilnehmerErsteindruck – Weltklasse !
Hatte schon nen guten Lachflash
1. August 2010 um 17:57 #922479
AnonymInaktivDa war die Welt noch in Ordnung!
Need for Speed Most Wanted
dt. Xbox 360-Version
Positiv:
– das zweitbeste NFS nach SHIFT und imho einer der besten Arcade-Racer
– coole Zwischensequenzen, egal ob gefilmt mit echten Schauspielern oder ingame; manchmal etwas peinlich aber mit Liebe präsentiert – eben wie in Command & Conquer
– genial in Szene gesetzte Verfolgungsjagden, Rennen und Showdowns
– gnadenlose und adrenalinschwangere Schlachten mit Ordungshütern
– sehr schnell, knackiger Schwierigkeitsgrad, nur vereinzelte Ruckler, nach vier Jahren immernoch ansehnliche Grafik
– geile Akustik mit kernigen Rennsounds und filigranen Geräuschen aus eurer Umwelt, GENIALER Polizeifunk
– feine Details hier und da: so hält euer Fahrer den Wagen bergauf mit der Kupplung, wenn ihr von der Bremse geht
– reichhaltiger Fuhrpark aus Zeiten, als man sich z.B. einen Carrera GT noch erarbeiten musste (bedeutet: der Schwerpunkt liegt eher auf “volksnahen” Sportlern wie GTI, Eclipse und Lexus)
– recht lange Spieldauer im Storymodus
– wie gehabt könnt ihr Stunden in der Werkstatt verbringen, euren Wagen tunen und die Optik aufmotzen
– feintuning jederzeit im Pausemenü via Schiebereglern möglich und effektiv (Federweg, Nitroeinstellung etc.)
– stilvolle Optik und schicke Menüs
– glaubwürdige Charaktere und Fahrzeugphysik, in Extremsituationen aber manchmal spinnt
– präzise Steuerung plus verschiedene Layouts, Zeitlupe jederzeit zuschaltbar
– große und hübsch gestaltete Spielwelt
– Polizei! Polizei-Corvettes! Helicopter!
– spannende Show-Offs gegen die Blacklist-Gegner und befriedigendes Gefühl, wenn ihr deren Wagen gewinnt (Lossystem)
– passende Musikuntermalung…Negativ:
– …die nach ein paar Stunden nervt (Instrumentalstücke ausgenommen)
– dezent prollig wie immer aber so selbstironisch und überkandidelt, dass man einfach nur Spaß daran hat
– unspannende Mehrspielermodi
– teils sauschwerer Challengemodus und ein paar echt harte Storyrennen dank Gummibandeffekt
– Gummibandeffekt (schon mal in ‘nem 400 PS-Subaru von ‘nem Fiat Punto überholt worden?)
– mehr Strecken wären schön gewesen
– im Vergleich zu anderen Teilen reduzierter Tuningteil: weniger Bodykits, nur noch eine Vinylschicht, nur Felgen, Spoiler und Hauben gibt es en masse. Meiner Meinung nach wurde das Tuning auf das Wesentliche reduziert
– Ladezeiten dürften ruhig etwas kürzer ausfallen
– wenige Dragrennen
– unpraktische Bedienung der Decals/Felgen/Spoiler-Menüs
– Automatik schaltet unentschlossen und kostet Zeit (nutzt aber sowieso kein Mensch)Fazit:
Als das Game 2005 heraus kam, war ich noch in der Ausbildung und Most Wanted war mein Gott. Alles, was ich mir damals von einem Arcaderacer erträumte hatte dieses Spiel (spaßig, nicht so scheisse wie Underground, cool, geile Autos, Polizei). Nach all den Jahren meinen immernoch viele, dass NFS MW vielleicht DER beste Teil der Serie ist. Es ist arcadig aber anspruchsvoll, zugänglich aber schwer zu meistern, rasant, liebevoll präsentiert und kultig. Allein der BMW M3 GTR hat unter Fans Kultstatus. Eindeutig größtes Plus dieses Titels sind die rabiaten Polizeiverfolgungsjagden, die im weiteren Spielverlauf richtig schweisstreibend werden.
Ich sage es nochmal ganz deutlich: die Verfolgungsjagden knallen wie Sau!
Und trotz rosa-roter Brille hat MW einige Schwachstellen als da wären: eine handvoll harte Rennen, ein paar wenige unfaire Momente und das abgespeckte Tuning (wenn auch sinnvoll abgespeckt).
Was Most Wanted aber unterm Strich ausmacht ist das Renngefühl, die Geschwindigkeit, die “Straßenschlachten” mit den Cops und die Beziehung zu eurem Wagen. Da ihr erst im letzten Drittel des Spiel über große Summen verfügt, ist es wichtig zu haushalten, euere Untersätze zu hätscheln und mit ihnen durch dick und dünn zu gehen.
Mein roter Mustang GT und ich… Niemand konnte uns schlagen!Preise: neu fast überall für 8-10 Euro als “EA Most Wanted”-Edition für PC zu kriegen. Die PC-Variante mit gutem Pad plus starker Community samt etlicher Mods und Updates ist meine persönliche Empfehlung. Konsolenzockern empfehle ich die Xbox360-Version (MW gibt’s nicht für PS3), die LastGen-Varianten fallen optisch sehr stark ab.
Eine neue Konsolenversion bekommt man allenfalls noch für PS2, also besser eine gebrauchte Xbox 360-Version für ‘ne schmale Mark abgreifen. Zumal man sich mit überschaubarem Aufwand 1000 GS verdienen kann. Leicht wird das aber nicht, keine Sorge.Grafik: 6/10
Sound: 8/10
Singleplayer: 8/10
Multiplayer: 7/10
Spielspaß: 8,8/10Videos:
Und zu guter letzt NFS World (PC-Only, halb Free2Play. Keine Ahnung ob das was taugt!)
3. August 2010 um 20:30 #922480
AnonymInaktivShatter
Genre: Geschicklichkeit, Brickbreaker
Downloadgame, PS3Positiv:
– sehr scharfe und bunte Optik, schöne Hintergründe
– clevere Neuinterpretation eines zeitlosen Konzepts
– nachvollziehbare Physik, die überraschendes Leveldesign mit sich bringt
– sehr nützliche Standardfähigkeiten und Power Ups
– knackige und glasklare Soundeffekte, eingängige Hintergrundmusik mit 80er-Jahre Synthiepop-Elektro-Einschlag, pralle Bässe
– Spieldesign ermöglicht leichten Einstieg; Profis werden gefordert und sahnen gigantische Scores ab, Neulinge werden nicht überfordert
– günstiger Preis und guter Gegenwert für’s Geld
– Online-LeaderbordsNegativ:
– wegstossen und ansaugen wirkt anfangs konfus und schwer nachvollziehbar – die Übung macht’s
– teils unausgewogene Bosskämpfe, 2 Bosse werden in abgewandelter Form recycelt
– mehr Welten mit je weniger Levels wären imho besser gewesen
– hier und da Übersetzungsfehler (Credits -> Abspann -> “Guthaben”?! WTF?!)
– keine VS-Modi
– Musik ist definitiv Geschmackssache, keine Musikimportfunktion
– keine Addons wie mehr Musiktracks, Levels oder ModiFazit:
Ja, Aufmachung und Musikuntermalung sind Ansichtssache, auch hätte Shatter an ein paar Ecken noch etwas Politur vertragen. Insgesamt macht das Spiel aber alles richtig, angefangen von Spielermotivation, simplem Handling und Leveldesign bis zur einzigartigen Akustik und Ästhetik und harten Bosskämpfen. Durch Neuerungen wie die Beeinflussung der Ballflugbahn oder den Scherbensturm spielt sich Shatter sehr frisch, ja fast actionreich und hebt sich wohltuend von der drögen Konkurrenz ab. Ob man das Genre und das konsequente Neo-80er-Cyberstyling mag, muss jeder selbst wissen. Das Spiel an sich ist über jeden Zweifel erhaben, die 5,99 Euro sind gut angelegtes Geld für dieses Arcade-Kleinod.Durchschnittlicher Neupreis: wie gesagt: 5,99 Euro und gratis mit PlayStation Plus
Grafik: 4/5
Sound: 4/5
Singleplayer: 4/5
Multiplayer: entfällt
Spielspaß: 8/10Videos:
Gameplay:
6. August 2010 um 12:47 #922481
captain carotTeilnehmerForza Motorsport 3
Ich muss zugeben, als Forza 3 letzten Herbst rauskam war ich enttäuscht. Von der Demo, dem Spiel selbst, der Cockpitsicht, dem irgendwie einfacheren Handling, dem nicht mehr ganz so heftigen Schadensmodell in der Simulationseinstellung, und ja, nach SHIFT auch erstmal von der Grafik.
Ein dreiviertel Jahr später gibt´s Forza 3 aber für 22,-€ bei Ebay und verschiedenen Onlinehändlern neu, MArktüberflutung durch Bundlecopies sei dank. Also, her damit.Und was soll ich sagen, nach der großen Enttäuschung im Herbst sieht nun einiges doch besser aus.
Handling: Ich bleibe dabei, Forza 2 ist irgendwie noch etwas knackiger, Race Pro sowieso, trotzdem ist Forza 3 beim Handling besser als der Rest der Konsolenkonkurrenz. Alles in allem machen die Fahrzeuge das, was auch echte Autos machen würden, bei den SUV´s auch mal inklusive Überschlägen wegen zu hoher Kurvengeschwindigkeit. Vor allem stimmt aber auch die feinfühlige Lenkung, da hat manch anderes Rennspiel noch deutlichen Nachholbedarf. ESP, Traktionskontrolle und Bremsassistent machen Anfängern das Leben einfach, ohne ABS dagegen wird´s bei Vollbremsungen wirklich heftig. Für Arcadefans trotzdem nicht geeignet, da gerade leistungsstarke Wagen ziemlich anspruchsvoll sind und Driftorgien und Co. mit ESP, TKS usw. nicht möglich sind.
Unfallverhalten: Naja, die Überschläge überzeugen nicht immer, aber oft. Dafür stimmt es einfach bei Zusammenstößen zwischen zwei Wagen oder mit der Bande. Schade nur, dass das Schadenmodell nicht mehr so empfindlich auf Simulation ist. Wo bei Forza 2 schon längst Aufhängung und Motor im Eimer sind hat das Auto bei Forza 3 nur einen leichten Schaden. Außerdem, wenn der eigene Wagen wie von unsichtbarer Riesenhand hochgehoben und auf die Strecke gesetzt wird wirkt das etwas albern.
KI: Einfach=Lusche mit vielen Fahrfehlern, Mittel=anständige Fahrer, kaum Fehler, schwer=verdammt, die sind ja hammerhart.
Dass die KI Fahrer unterschiedlich auf den Spieler reagieren sollen macht sich zwar kaum bemerkbar, ansonsten geht hier aber alles in Ordnung. Manche FAhrer scheinen tatsächlich etwas aggresiver als andere zu sein, viel ändert sich dadurch aber nicht.
Rückspulfunktion: Ganz ehrlich, ich finde, es war ein Fehler, die Rückspulfunktion unbegrenzt und ohne Folgen für den Spieler zur Verfügung zu stellen. Für Anfänger mag es ganz nett sein, wenn man aber ambitionierter spielt und sich trotz ausgeblendeter Ideallinie wirklich sein Können beweisen will muss man sich selbst ziemlich zwingen, die Funktion gar nicht zu nutzen.
Grafik: Was soll ich sagen, andere Spiele wirken einfach effektvoller, dabei ist Forza 3 eigentlich sehr gelungen. Hochdetailierte Autos, recht hoch aufgelöste Texturen, sehr detailreiche Cockpits, schicke Überblendeffekte und nicht zuletzt durchgehende 60FPS.
Dummerweise wirkt die Cockpitsicht extrem statisch, die eigenlich sehr gut nachgebildeten Interieurs dank der Farbgebung flach und die Strecken, ebenfalls mit Hilfe der Farbpalette irgendwie unecht. Insgesamt also detailliert aber unscheinbar, nicht zuletzt dank der mauen Cockpitsicht, die selbst PGR3 gegenüber altbacken wirkt, von Dirt 2 oder SHIFT ganz zu schweigen.Sound: Die Umgebungsgeräusche klingen recht sauber, die Motoren fast zu sauber, allerdings stimmt bei der Abmischung alles. Reifen quietschen je nach Belastung sehr unterschiedlich, Betonplatten versprühen ein eigenes akkustisches Flair, Curbs, Kies usw. machen sich immer genau am richtigen Reifen bemerkbar…, auch die Motorengeräusche kommen passender Weise beim Mittelmotor mehr von hinten. Dafür ist bei der Musik wenig beeindruckendes dabei. Es nervt zwar kaum was, es rockt aber auch kaum was. Immerhin, endlich gibt´s überhaupt Musik während des Rennens. Die Menümusik ist eher unaufdringlich
Karriere: Nett, dieser Saisonmodus. Ich kann zwar eh jedes Rennen auc bei den Veranstaltungen fahren und die Inszenierung der Karriere haut auch nicht vom Hocker, da es eigentlich keine gibt, das ganze ist aber doch reizvoller als die hingeklatschten Rennkategorien bei Forza 2. Allerdings hätte ein bisschen Hintergrundgequatsche wie bei Grid oder SHIFT nicht geschadet.
Übrigens, man kann, wenn man einen Cup nicht fahren will, auch einen KI Fahrer engagieren.Fahrzeugauswahl: 400 Autos auf der Disc, vom 1er Golf bis zum Le MansPrototyp ist auch fast alles dabei. Soweit, so toll, man könnte fast wunschlos glücklich sein. Allerdings, warum muss z.B. ausgerechnet der Nissan GT-R als Straßenversion zu einem Downloadpacket gehören, während die JGTC Fahrzeuge auf der Disc sind? Ach ja, Neukäufer können ein Paket historischer Flitzer, u.a. den 71er Skyline und BMW M1 “exklusiv” runterladen, Gebrauchtkäufer bleiben hier mal wieder außen vor.
Tuning, Setup und Lackierung: Hier felht fast nix. Sugmotor zum Turbo umbauen? Kein Problem. Aus einem Front- einen Hecktriebler oder Allradler machen? Klar, geht. Einzig beim optischen Tuning gibt´s “nur” Schwellerleisten, Front- und Heckstoßstangen sowie Spoiler und Heckflügel, je nach Auto. Richtig fiese, dicke Bodykits sucht man vergebens. Beim Setup fehlt auch kaum etwas, will man aber Zusatzgewichte verteilen kann man das vergessen. Im Gegensatz zu Gran Turismo lassen sich Fahrhilfen auch immer noch nicht für jedes Auto individuell einstellen. Trotzdem reichen die Einstellmöglichkeiten.
Beim Lackierer geht dafür wieder eine Menge. Farbe nach Wahl, Einzelmuster oder ganze Mustergruppen, Logos usw. schnell ist eine individuelle Lackierung zusammengestellt. Und wer keine komplizierten Motive selbst erstellen will kann fertige Mustergruppen oder komplette Design online ziehen, der Community sei dank. Netterweise will auch nicht jeder Designer Spielcredits in rauen Mengen, viele hübsche Motive sind völlig kostenlos.
Online: Hier gibt´s genug Möglichkeiten für individuell angepasste Rennen und alles andere, was das Herz wünscht. Leider auch ein Problem, das viele Rennspiele online haben: Zu oft sind Idioten auf der Strecke. Aber dafür kann das Spiel nix.
Fazit: Manchmal etwas uninspiriert, gelegentlich sogar altbacken. Schade eigentlich, denn ansonsten macht Forza 3 eigentlich richtig Laune. Es wäre einfach nur noch einiges mehr gegangen. So wirkt Forza 3 gut aber glatt, gelegentlich vllt. etwas leblos. Spaß macht´s trotzdem, sogar mehr, als die beiden Vorgänger. Für reine XBOX Raser eine brauchbare GT Alternative, wenn auch immer noch ein nettes Stück vom Vrobild entfernt. Multiformatzocker dagegen können sich mit Forza 3 die Wartezeit auf GT5 verkürzen, falls sie es nicht ohnehin haben.
Wertung
Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Singleplayer: 8,5/10
Multiplayer: 9/10Gesamt: 88%
7. August 2010 um 3:15 #922482
KillaZwergTeilnehmerBattlefield Bad Company 2 (dt. Version)
Mit Battlefield Bad Company hatte sich DICE versucht auf den Next Gen Konsolen, neben der Call of Duty Reihe, zu etablieren. Damals wurde das Spiel schon damit beworben das das Umfeld, dank der Frostbite Engine, zerstörbar ist und man so einen neuen Modus beinhaltet und das war der Rush Modus. Damals waren das “Goldkisten”, jetzt sind es aber in Battlefield Bad Company 2 sozuagen Sprengsätze die in die Luft gejagt werden müssen.
Aber bevor man zum guten Multiplayer kommt sollte man schon was zum Singleplayer sagen.
Auch wie im ersten Teil seit ihr Teil der Bad Company und müsst die Drecksarbeiten der Army erledigen. Doch auf eurer ersten Mission geht so einiges Schief, aber ihr bekommt auch Informationen die für das Land wichtig sind.
Gespielt wird der Singleplayer in dem vierer Squad aus dem ersten Teil, Sarge, Haggard, Sweetwater und Presten (das seit iher). Prinzipiell können eure Teamkollegen keinen Schaden nehmen. Auch fällt das lässtige ziehen der Gesundheitsspritze aus dem ersten Teil weg, da die Lebensenergie sich regeneriert. Ihr lauft also vorgebene Pfade entlang und müsst umhaun was euch so über den Weg läuft, eigendlich stupides abballern. Auch hier ist die Umgebung frei zerstörbar und es ist auch mal schön wie ein Haus mal in die Knie geht, ja Häuser stürzen jetzt ein was das ganze noch realistischer macht. Während der Missionen wird das ganze schonmal mit ein paar Spüchen aufgelockert und es macht Spaß ihnen zu zuhören, denn die Synchronstimmen sind die Alten und die waren nicht schlecht.
Der Schwierigkeitsgrad Normal ist auch für geübter Ego-Shooter Spieler knackig und fordernt und wird so manchen ins schwitzen bringen.Multiplayer:
Erstmal meine Randdaten
Spielzeit: ca. 150std.
Punkte: 2348775 (Rang 37)
Kills: 10187
Death: 9342So ich denk das reicht erstmal. Also Im Multiplayer gibt es vier Spielmodi und die wären Rush, Squad Rush, Eroberung und Squad Deathmatch.
Rush ist aus dem ersten Battlefield Bad Company, dort müsst ihr von Station zu Station laufen und immer zwei Sprengsätze in die Luft jagen, habt ihr das getan kommt die nächste Station.
Squad Rush ist Rush nur in klein. Dort seit ihr nur ein Squad, bestehent aus vier Personen, und müsst nur zwei Stationen ablaufen mit je einem Sprengsatz.
Eroberung ist so das Klassische Bättlefield und zwar Flaggen einnehmen und verteidigen. Aber der unterschied ist schon das die Flaggen nicht so weit ausseinander sind wie man es von den normalen Battlefield Reihe gewohnt ist.
Squad Deathmatch, dort können bis zu fünf Squads teilnehmen und wer zu erst das Limit von 50 Kills erreicht gewinnt die Runde.Was man einfach sagen muss ist das Battlfield Bad Company 2 nicht unbedingt so das taktische Spiel ist wie man vielleicht denkt. Es gibt viele die dort auch wie die bekloppten rumrennen bzw. auch im Gegenteil stehen bleiben, bevorzugt in Büschen. Es mag zwar bei Eroberung so wirken das man viel Taktik benötigt, aber schlussendlich kommt die nicht in dem maße rüber wie mit einem eigenen Team. Auch da kann man es nicht ganz nachvollziehn warum DICE immernoch auf das vierer Squadsystem besteht, hat man mehrere Personen mit den man spielen will so muss man sich für drei entscheiden.
Als Spieler hat man die Wahl aus vier Klassen zu wählen, Scharfschütze, Sturmsoldat, Pionier und Medic. Diese Klassen sind gut ausbalanciert sodass man mit allen vier gut im Multiplayer bestehn kann.Nach und nach schaltet ihr auch Aufsätze für Waffen frei oder andere Gegensände.
An sich ist der Multiplayer laggfrei, doch wenn man getötet wird kann es sein das es erst regestiert wird wenn man um die Ecke geht und das ist ein wenig frustrierend. Auch ist es so wenn ein gegnerischer Spieler wiederbelebt wird kann man diesen nicht sofort wieder umlegen, denn dieser hat sozusagen einen Spawn Schutz. Natürlich könnt ihr euch auch mit Fahrzeugen ins Gefecht begeben. Da wären Panzer, Jeeps, JetSkies, Hubschrauber usw. doch diese sind nicht in jedem Spielmodus spielbar.Fazit:
+ Zerstörbare Umgebung
+ motivierender Multiplayer
+ große Multiplayer Maps
+ Fahrzeuge– Singleplayer machnmal frustrierend
Alles in allem ist Battlefield Bad Company 2 Multiplayer eine Granate und im Singleplayer nur ein Sivesterknaller. Das die Umwelts sowie auch Häuser kaputt gehen und sogar einstürzen gibt dem ganzen einen besonderen Flair wie ihn nur Battlefield Bad Company hat.
Grafik: 8
Sound: 8
Singleplayer 7
Multiplayer: 9Gesamt: 8 von 10
26. August 2010 um 9:20 #922483
AnonymInaktivDRAGON QUEST IX – Hüter des Himmels
Nach fast 130 Stunden mit dem Spiel hier meine vorläufige Bewertung:
+ schöne Geschichte
+ typischer DQ-Humor
+ fabelhafter Soundtrack
+ tolles Charakterdesign (von Akira Toriyama)
+ süchtig machende Kämpfe
+ detailreiche Grafik, hervorragende Kampfanimationen
+ flotter Ablauf
+ zahllose Missionen
+ zahllose (unendliche!?) Grotten auf Schatzkarten
+ motivierendes Alchemiesystem
+ Wahl zwischen 12 Berufsklassen
+ Talentpunktsystem und Levelgrenze 99
+ Nach Level 99 geht’s nochmal von vorn los – mit Vorteilen
+ gute Steuerung, übersichtliche Menüs
+ Nach dem Ende ist noch laaaaaaaange nicht Schluss
+ toller Mehrspielermodus
+ toller Einspielermodus
+ kostenlose Downloads– nur ein Speicherstand
Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Einspieler: 10/10
Mehrspieler: 10/10
Spielspaß: 95 %Ein Mammutrollenspiel auf kleinem Modul. So langen Spielspaß bieten nicht mal die größten Schwergewichtler auf den stationären Konsolen. Spiel des Jahres, bestes Rollenspiel seit Jahren, bestes DS-Spiel: DRAGON QUEST IX!
26. August 2010 um 19:13 #922484
TrueEdelNextGenTeilnehmerJo, da kann ich nur zustimmen. DQ 9 ist wirklich eines der besten JRPGs der letzten Jahre.
Aber einige Contras möchte ich mal nennen:
– der Humor ist hier – im gegensatz zu Teil 8- eher zurückhaltend
– dadurch, dass man keine festen Partymitglieder hat. verliert die Story etwas an tiefe, die sonst über Sidestorys vermittelt wird. (Wobei die freie Erstellung der Partymitglieder auch ein schöner Vorteil ist)
– mit einer 4er Party gerät das Spiel oft ins stockenAnsonsten kann ich deiner Bewertung nur zustimmen
26. August 2010 um 21:39 #922485
Dr. MarioTeilnehmerKann es sein, dass die Kontakte an Deinem DS verschmutzt sind und es daher stockt? Ins Stocken ist meine Vierergruppe noch nicht gekommen.
@ Zockernator: Nach Stufe 99 beginnt der Charakter also wieder von vorne, heißt das, es gibt erneut Talentpunkte? Und darf man die alten übernehmen?
Ich spiele momentan immer ungefähr bis Stufe 53 und da man die nicht eingesetzten Talentpunkte beim Berufswechsel behält, kann man sich das Leben so sehr erleichtern: Meine Priesterin haut somit ordentlich rein…Zu den Vorteilen zählt auch die herrliche Übersetzung mit den vielen Anspielungen (Jona, Noah, Corvus), wirklich sehr durchdacht.
Aber auf jeden Fall Spiel des Jahres (zusammen mit Mario Galaxy 2 – mit 242 Sternen hat dieses einen riesigen Umfang).
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