Gernseh-Serien

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  • #1677883
    ghostdog83ghostdog83
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    Epic MAN!AC

    Der Autor der Vorlage bedient sich historischer Ereignisse. Von daher bleibt es für mich in dem Kontext interessant. Die Buchreihe könnte mit der Vereinigung Englands unter Æthelstan 927 enden. Uhtred wäre da ca. 67/68 Jahre alt.
    Des Weiteren finde ich die Figurendynamik klasse. Mit der Einführung von Sigtryggr wird das Spannungsfeld noch weiter verschärft. Auf die Wortgefechte mit Uhtred bin ich schon sehr gespannt.

    TWD hat abseits der reinen Abhandlung auch qualitative Probleme. Da wiegen Wiederholungen umso stärker. The Last Kingdom hat einen roten Faden, besitzt für mich mehr Substanz, ist kohärenter. Ich glaube auch nicht, dass die Serie länger als 7 Staffeln laufen wird. Ich würde sogar eher mit 5 rechnen. Die Buchreihe lässt sich aufgrund des voranschreitenden Alters der Protagonisten nicht mehr ohne Weiteres umsetzen.

    Planet or Plastic? https://www.nationalgeographic.de/supporter

    #1677890
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Ich glaube da auch nicht an gealterte Charaktere. Die Zeitsprünge dorthin wären dann doch ein radkikaler Cut. Die Frage ist halt, wohin die Serienmacher wollen. Mir wären 5 gute Staffeln denn auch lieber, als sieben, bei denen sich Abnutzungserscheinungen zeigen.

    #1677896
    captain carotcaptain carot
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    Epic MAN!AC

    Da ich die Buchvorlage kenne, dort gibt es gerade bei den späteren Büchern deutliche Zeitsprünge. Hab bis Band 5 gelesen, da müsste Uhtred aus dem Kopf raus Mitte, Ende 30 sein, in den letzten Büchern ist er dann wirklich ein alter Mann.

    Nervt mich immer noch, dass das bei Netflix läuft

    An Essner a day keeps quality away.

    #1677910
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Ozark Staffel 3

    Die dritte Staffel dümpelt zu lange auf der Stelle rum. Wirklich spannend war da wenig. Gegen Ende zieht es dann wieder erfreulich an. Warum nicht gleich so? Ich hoffe es gibt ein Gesamtkonzept, nicht dass die sich irgendwas aus den Fingern saugen müssen. Das wäre wirklich schade. Bin da aber erstmal noch guter Dinge, auch weil das Finale wieder spannend war. Und die Darsteller überzeugen auch nach wie vor.

    #1677972
    ghostdog83ghostdog83
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    Epic MAN!AC

    Neues Video:

    Planet or Plastic? https://www.nationalgeographic.de/supporter

    #1677973
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Ich fühl mich leicht verarscht, Season 4 startet erst am 26. April. Dachte das läuft schon…

    #1677984
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator
    Moderator/
    Gold MAN!AC

    Zuletzt gesehen (Auszug):

    Picard
    Sehenswert, auch wenn nicht alles passt. Die allgemein recht viel kritisierte gemächliche Erzählgeschwindigkeit hat dem Ganzen aus meiner Sicht sogar eher gut getan, als geschadet.
    Elefant im Raum: Vergleich mich Discovery. – Kurz: Picard ist Discovery überlegen.

    The Expanse – Staffel 3
    Endlich habe ich den Antrieb gefunden mit The Expanse weiter zu machen. Ich fürchtete nach dem Wechsel zu Amazon könnte die Serie einen Qualitätseinbruch erleben. Bisher muss ich sagen, dem ist nicht so. Ich bin quasi in der Mid-Season angekommen und die Staffel unterhält mich insg. gut.

    Nightflyers
    Gestern mal in die erste Folge rein geschaut. Interessanter Ansatz, auch wenn dem Ganzen nach der furiosen (wenn auch nicht klisches-freien) Auftakt-Sequenz erstmal etwas die Puste ausgeht. Habe die Folge allerdings mittendrin beenden müssen. Wird aber auf die Watchlist gepackt.

    Altered Carbon – Staffel 1
    Die Präsentation ist sehr gut. Der Look ist zwar ganz klar stark von Blade Runner “inspiriert”, aber damit haben viele Cyberpunk-Settings zu kämpfen.
    Die Story ist an sich auch unterhaltend bis teils etwas unnötig verschwurbelt.
    Der Grundgedanke der “Sleeves” und “Mets” und der damit einhergehenden Gott-Problematik ist auch durchaus spannend.
    Insgesamt hätte es für mich etwas weniger Semi-Philosphie (oder eine etwas besser ausgefeilte) und weniger platte Nebenhandlungen sein dürfen, aber die Staffel bietet zum einen so viele wirklich sehr gut designte Sequenzen (ein doch ikonischer Zwei-Kampf recht spät in der Staffel war ein kleines Highlight) und zum anderen immer wieder tolle Einfälle und gut aufgelegte Schauspieler, dass man ihr die Schwächen verzeihen kann.
    Altered Carbon ist sicher kein neuer “Blade Runner”, aber bietet ordentlich viel Fleisch am Knochen.

    The Handmaid’s Tale – Staffeln 1 und 2
    Ziemlich stark.
    Elisabeth Moss bietet hier eine recht gelungene Interpretation. Wenn auch die Inszenierung hier und da etwas sehr nah und oft auch etwas zu lange an der Protagonistin verweilt.
    Die Dystopie ist greifbar und wird eindringlich erzählt.
    Die Nebenhandlungen, bzw. Rückblicke, ergänzen den Hauptplot recht gut. Hier und da wird es etwas repetitiv und auch ein wenig platt, aber das ist dem Format an sich geschuldet.
    Ich habe vor Ewigkeiten den Roman von Margaret Atwood mal gelesen und muss gestehen: viel ist da nicht hängen geblieben.
    Die Interpretation des Stoffes scheint mir aber sehr gelungen.

    Akte X – Staffel 11
    Ich hatte Angst davor. Und ich wurde auch insg. nicht enttäuscht …
    Machen wir es kurz: Gerade die Rahmenhandlung mit dem Sohn war komplett für den … tja … Hintern.
    Ein paar Folgen im Case/Monster of the Week – Gewand waren aber brauchbar bis witzig. 🙂
    Für mich hätten sie Akte X einfach liegen lassen können … so ab Staffel 6 oder so, aber das nur am Rande. 🙂

    Sex Education Staffel 1 und 2
    Empfehlenswert.
    Die britische Adoleszenz-Serie macht vieles richtig, manches leider auch nicht (Holzhammer bei den Tropes), ist insgesamt aber amüsant geschrieben und kann ein paar echte Highlights produzieren.
    Erwähnenswert ist hier sicher Gillian Anderson, die voll in ihrer Rolle aufgeht.
    Auf alle Fälle recht unterhaltsam, wenn man (britisches) Coming-of-Age mag.

    The End of the F***ing World – Staffel 2
    Leider leider leider bei weitem nicht mehr so unterhaltsam wie die richtig gute erste Staffel.
    Insgesamt nicht schlecht, aber nach der sehr starken ersten Staffel für mich wirklich eine kleine Enttäuschung.

    I’m not okay with this
    Kurze Folgen (ca 25 Minuten), wie bei The End of the F***ing World.
    Starker 80er Jahre-Vibe, ohne in dem Jahrzehnt zu spielen.
    Tolle Hauptprotagonisten. Die beiden Jungdarsteller (Sophia Lillis, Wyatt Oleff – beide aus ES) drehen meiner Ansicht nach richtig auf.
    Die Geschichte um ein heranwachsendes Mädchen (bzw. junge Frau) in einer Kleinstadt, das anscheinend verborgene Kräfte in sich trägt und emotional unausgeglichen ist (Vater weg, Pubertät) hat viele starke Momente.
    Leider ist das Ganze (vorerst) nach 7 Folgen schon wieder vorbei.
    Mehr als ein Prolog zu einer möglichen zweiten Staffel ist das leider nicht.

    Ozark – Staffel 3
    Es wird ein neuer (halbwegs … er wurde schon mal genannt, tauchte aber nicht auf) Charakter eingeführt, der letztlich auch Dreh- und Angelpunkt der Staffel wird.
    Die Verstrickungen der Byrdes gehen abermals weiter.
    Die Staffel hat ein paar Längen und dramaturgische Patzer (wie auch die Staffeln vorher), kann aber insgesamt ein hohes Maß an Dichte und Thrill aufrecht erhalten.
    Schwachpunkt dieser Staffel: Die Kids. Für mich scheint es, dass diese inzwischen ganz und gar als unwichtiger Nebenschauplatz abgehandelt werden. Schade.
    Highlight: die weitere Entwicklung von Ruth (auch wenn sie ein wenig zu stagnieren scheint); Die Figur Ben Davis (auch wenn Wendys Bruder für genug Stoff sorgt, um sich an ihm zu stören) und die Beziehung zu seiner Schwester; Das Ende der Staffel.
    Ich hoffe darauf, dass die vierte Staffel dann wieder mehr anzieht und (bei Ausbleiben einer fünften Staffel) ggf. die Byrd-Familiensaga zu einem befriedigenden Ende bringt.

    /

    #1677990
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Also wenn du Nightflyers bis zum Ende durchhältst, Respekt. Ich hoffte immer, dass mal der Moment kommt, wo es klick macht. Dass man diesen Quark vermutlich nicht fortsetzen wird, ist mit die beste Entscheidung, die man treffen kann. Schade um die interessanten Ideen, aber da wird ohne Ende Momentum und Potenzial verschenkt.

    Bei Akte X war ich nach Staffel 10 raus. Die war so dilettantisch, mies geschrieben, gedreht und mit dieser Anbiederung an Social-Media-Nutzer versehen, dass ich physische Schmerzen bei der Ansicht spürte. Diese ganze die halbe Welt folgt einem Verschwörungs-Youtuber ist dermassen peinlich, wie wenn die Grosseltern sich das erste Mal mit dem Internet auseinandersetzen. Und als wäre das nicht schlimm genug, versemmelt Chris Carter die Beziehung zwischen Mulder und Scully vollends. Das Resultat kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen. Die Hoffnung, dass in Staffel 11 da wieder was hingebogen wird, verpuffte bei mir schon in dem Moment, als ich wieder Revue passieren liess, dass eigentlich schon ab Staffel 5 das meiste gesagt wurde, was irgendwie interessant gewesen ist. Bei der Serie hat sich Chris Carter immer mehr verzettelt und den Überblick über die ganzen Aliens und Verschwörungen verloren, fast so, als wäre er selber ein Verschwörungstheoretiker. Kann er aber nicht sein, denn die wissen wenigstens, wie das Internet so funktioniert.

    Tatsächlich fand ich die zweite Staffel von The End of the fucking World sogar ein wenig interessanter. Bei Ozark geh ich weitestgehend einig mit dir. Ich finde die Staffel fällt aber doch etwas zu sehr von den Vorgängern ab, was die Spannung betrifft. Den von dir geschilderten Thrill konnte ich grösstenteils nicht ausmachen, erst so gegen Ende.

    Picard hat im Prinzip keine gemächliche Erzählgeschwindigkeit, die Handlung wird einfach immer wieder ausgebremst, indem man Schnitzeljagden veranstaltet. Das Konzept kennt man von den neuen Star Wars Filmen. Wundert mich gar nicht, Kurtzman gehört ja zum JJ Abrams Clan. Leider strotzt die Staffel nur so vor Ungereimtheiten und die Twists kündigen sich schon lange vorher an. Mit anderen Worten, die Serie ist wirklich extrem schlecht geschrieben. Als hätten die Autoren einen Dauerschluckauf gehabt und die Handlung so konstruiert. Dabei sind gerade auch die Anschlüsse zwischen den Episoden eher zweifelhaft. Also wird wieder etwas auf die Fanservice Tube gedrückt, hat ja bei Star Wars auch geklappt. Dann taucht da am Ende noch ein Bekannter/Unbekannter aus der Mottenkiste auf, wirklich übel, wie hier die Plotdevices der 80er geplündert werden. Über all dem steht Stewart, der seine Figur durchaus entwickelt. Das kann man von seinem Anhang, der genauso gut auch von seiner alten Crew hätte rekrutiert werden können, nicht sagen. Da haben wir wieder nicht nachvollziehbare, sprunghafte Entscheidungen, besonders Raffis Handlungsweisen sind reines Pingpong. Vorteil, Staffel 2 kann fast nur besser werden, aber dafür müsste man auch den Showrunner sowie alle Autoren entlassen. Das ist aber nicht anzunehmen. Ich hoffe, dass die Kritik so laut wird, dass sie ernst genommen wird. Bin da beleibe nicht der einzige, der etwas enttäuscht ist.

    #1678947
    LofwyrLofwyr
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    Epic MAN!AC

    Ich weiß nicht wie ich das finden soll. Der neue Look wirkt doch sehr billig.

    #1679814
    Danzig-BlutDanzig-Blut
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    Profi (Level 1)

    Lovecraft Country von HBO ♥️

    #1679832
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    The Last Kingdom Staffel 4 (Netflix)

    Und weiter gehts mit Uthreds Schicksal. Die Staffel hält wieder einige dramatische Höhepunkte bereit. Aber sie fühlt sich doch wie eine Übergangsstaffel an, die nicht eine Geschichte zu Beginn aufbaut und am Ende der Staffel vorerst abschliesst. Es gibt ein paar neue charismatische Figuren, aber man sieht noch zu wenig von ihnen, zu zerfasert ist die Handlung. Da ist zum Einen Bebbanburg, das wiedererobert werden will, gleichzeitig drängen Dänen/Iren ins Land und der neue König tut sich schwer, sich richtig beraten zu lassen.
    Was den Humor betrifft, da wird Gudrum immer noch schmerzlich vermisst. So gut wie in der ersten Staffel war das leider nie wieder.
    Mich hat das Ganze gut unterhalten, würde aber eine kompaktere, fokussiertere Handlung bevorzugen. In der nächsten Staffel kann man nun dafür div. lose Enden zum Abschluss bringen. Es gibt also noch einiges zu tun für Uthred.

    #1680000
    MontyRunnerMontyRunner
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    Epic MAN!AC

    @Igel
    X-Files Ultras mögen Staffel 11 wohl sehr wenig. Danach soll es aber gut werden.

    Dann lass ich hier mal subjektiven Senf ab. Habe Druck!

    Castlevania
    Staffel 1 finde ich höchstens mittelmäßig. Hektische Erzählweise, wenig Tiefe, viel Unplausibles. Unterm Strich trotzdem okay, weil die Atmo stimmt.
    Staffel 2 und 3 sind sehr gut. Die einzelnen Szenen sind ausdrucksvoll und nehmen sich die benötigte Zeit. Chraktertiefe nimmt zu. Kämpfe sind weniger albern. Kurzweile galore. Zur Perfektion langt es aber nicht, weil Welt nicht lebendig genug, Monster zu simpel gezeichnet, einzelne Stories zu flach (Bürgermeister, Alucard). Aber insgesamt viele großartige Momente. Ich bin begeistert. Genau mein Ding. Garth Ennis!!!

    Der Mandalorianer
    Zuerst war ich relativ angetan, aber letztlich ist die erste Staffel für mich eine große Enttäuschung. Abgesehen davon, dass die Grundstory ganz gut ist (was man von den Filmen ja nicht unbedingt behaupten kann) und ich das Baby liebe, stimmt bei der Serie fast gar nichts. Die Ausstattung erreicht nicht annähernd Kinoqualität, da werden teilweise Erinnerungen an alte Star Trek Folgen wach (zeitbereinigt). Ein Protagonist ohne Gesicht funktioniert hier nicht. Das Serienkonzept mit quasi abgeschlossenen Einzelfolgen versagt auf ganzer Linie. Die Folgen sind zu kurz. Charaktere und Geschichten bekommen keine Entwicklungszeit, stattdessen arten die Szenen zu flachen Freakshows aus. Der heutige Serienstandard ist da schon viel weiter. Was für ein erbärmlich schwaches Handwerk. Und dazu dieser verfehlte Soundtrack, der klingt wie reduzierter Sandalenfilm. Die Hauptmelodie ist eigentlich ganz nett und vermutlich steckt viel Arbeit in dieser “Post-Epik”. Aber dieses untote Getute passt eben gar nicht ins dynamische und lebendige Star Wars Universum. Ich schätze, die Serie wird sich zwangsweise verbessern.

    Gotham

    Fast 3 Staffeln habe ich durchlitten. Hiergegen ist der Mandalorianer ganz große Kunst. Das optische Design ist eine Zumutung. Viele der Darsteller sind es auch. Die Dialoge sind dämlich und eindimensional. Die Stories simpel und vorhersagbar. Und trotzdem reißen es einige Charas wieder raus. Vor allem Pinguin und der Riddler sind im Zusammenspiel ein Genuss. Merkwürdige Serie. Ich wollte abbrechen, meine Frau wollte auch alleine weitergucken; da muss ich natürlich auf sie aufpassen.

    Tiger King
    Da hatte ich es fast immer geschafft, eine Bogen um RTL2 und Konsorten zu machen, nur um dann bei Netflix doch noch in die Gafferfalle zu tappen. Eine Doku wie ein Verkehrsunfall. Man kann nicht mehr weggucken. Was für Freaks. Das Konzept der Serie ist durchsichtig. Egal! Ich stürze mich in die ausgelegten emotionalen Fallstricke und ergebe mich vollends. All hail the king!

    ... hat was im Auge

    #1681407
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    American Horror Story Staffel 3

    Der Vorteil einer Anthologie Serie zeigt sich hier sehr gut, die Staffeln sind thematisch sehr unterschiedlich, was ein ein- und aussteigen bei der Serie sehr gut möglich macht. Nach den ersten beiden Staffeln hatte ich ja ein wenig pausiert.
    Überrascht war ich von Staffel 3, dachte das Hexenthema würde mich eher kalt lassen, aber fands ganz spassig, hatte eher was von den X-Men. Die Darstellerinnen waren auch allesamt sehr gut und die Vermischung der Themen hat mich hier weniger gestört als bei den Staffeln davor.
    Allerdings zieht sich die Schwäche der Reihe wie ein roter Faden durch alle bisherigen Staffeln, das Ende überzeugt mich jeweils weniger. Meist flacht da für mich die Spannung ab oder es wird nochmals auf der Zielgeraden ein neues Fass aufgemacht. So auch bei

    American Horror Story Staffel 4

    Die Freakshow hat einmal mehr sehr gute Darsteller, da punktet man regelmässig. Der Creep-Faktor ist hier nochmals ein wenig höher. Hat mir auch ganz gut getaugt, naja, bis halt wieder auf das Ende. Schlusseinstellung war schon ok, aber der letzte Weg dorthin war jetzt eher so meh.

    Staffel 5 mit dem Horrorhotel und den ganzen Serienkillern ist bislang zwar recht spannend, aber verglichen mit den Staffeln davor schwächer. Was mich aber fast fassungslos macht – checkt das di Caprio Gif – ist der Preis für die Darstellung von Lady Gaga. Also das ist vermutlich eine der schwächsten Performances ever, die ausgezeichnet wurde. Dabei hat die Serie tolle Darstellerleistungen am laufenden Band. Aber ausgerechnet diese? Und nein, ich habe da keine Gagapathie oder sowas, aber das ist so fade vorgetragen bislang, bin ja noch nicht am Ende der Staffel, dass ich mir das einfach nicht erklären kann.

    #1682111
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Schaut jemand von euch auf Amazon die neue Serie mit Jason Segel? Bin bisher noch unschlüssig, was ich davon halten soll – nach interessantem Einstieg dümpelt das Ding jetzt im Mittelteil so ein wenig vor sich hin :/

    Ansonsten “Upload Season 1” geschaut – launige Sci-Fi-Unterhaltung mit leichtem Krimi-Plot. Bin auf Staffel 2 gespannt.

    [/URL]
    Keep on smiling 🙂

    #1683100
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Space Force Netflix

    Dazwischen geschoben vor den letzten Folgen American Horror Story Staffel 5. Die Serie kalauert sich auf einem recht simplen Niveau durch die Geschichte. Als würde man Monkey Islands mit Nasa Setting schauen. Am ehesten kommt mir noch Brooklyn Nine Nine in den Sinn und Arrested Development. Nur dass die Serie nicht im Ansatz so lustig ist wie die beiden. Steve Carell gehört für mich auch eher so in die Kategorie Ben Stiller, also max. erträglich. Macht hier aber nichts, weil es genug andere Darsteller gibt, die man sympathisch finden kann. Und das ist denn auch ein grosses Plus. Die Satire ist mMn auch zu gewollt. Nancy Pelosi, die Senatorin von New York Alexandria Ocasio-Cortez sowie div. andere reale Politiker werden hier verballhornt. Leider glänzt man da nicht wirklich mit feinem und subtilem Humor. Und da wären wir auch schon bei der grössten Schwäche, den Schreibern. Hier fehlts effektiv an Talent. Ideen sind zwar da und das Setting ist grosse Klasse und mal was gänzlich anderes, aber vom Witz her ist hier kaum was durchdacht oder intelligent gemacht. Carells General ist in einem Moment eine totale Dumpfbacke, in anderen weiss er genau Bescheid. Das geht auf Kosten der Glaubwürdigkeit und passt eher zu sowas wie den Simpsons. Und so ist es auch nur selten spannend, gerade gegen Ende der Staffel, wenn einfach wieder Deus ex Machina Lösungen oder Randomzeugs herbeigezaubert werden, um die Situation zu lösen. Auch einen wirklichen roten Faden will man scheinbar nicht aufbauen. Einzig das Geplänkel unter den Generälen stellt sowas dar. Nein, wie mans richtig macht? Kurse bei Michael Hurwitz nehmen. So bleibt ein nett und man ist schnell durch. Die zweite Staffel, sollte sie kommen, hätte also viel Steigerungspotenzial. Sie dürfte auch deutlich bissiger sein. Die Episode mit dem Affen im All war aber wirklich sehr lustig und für mich die beste.
    Wer eine Alternative in Filmform sucht, die sich mit dem unfähigen Militärapparat befasst, dem seien immer noch Mars Attacks oder Evolution – dens immer noch nicht auf Bluray gibt, was für ne Schande – ans Herz gelegt.

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