Gernseh-Serien
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ghostdog83 vor vor 1 month aktualisiert.
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6. März 2015 um 8:24 #1161619
ChrisKongTeilnehmerSie kam dümmlich rüber. Ich sage nicht, dass die Figur dämlich war, klar? Vielleicht habe ich da halt Frances McDormand im Kopf, die einfach klar und schlicht besser war und zwar um Welten.
In einer Szene gibt sie die ängstliche und weinerliche Tussie, das ist so unerträglich und auch schlecht gespielt, das hat total genervt. Nein, die war für mich in keinster Weise überzeugend.
Die Figur war mMn nicht glaubhaft geschrieben, nicht glaubhaft gespielt und genervt hat die mich ohne Ende. Quasi die Skylar von Fargo. Dass es dafür auch noch einen Preis gab, fand ich befremdlich, sry.
Im Vergleich dazu, hat McDormand es eben genau perfekt rübergebracht. Einerseits beharrlich und resolut, andererseits der gemütliche Kumpeltyp. Dass sie was auf dem Kasten hat, kam eben glaubhaft rüber. Und genau das hat mich an der Figur in der Serie gestört. Zum Glück lag der Fokus meist nicht auf ihr, da hat die Serie nämlich meist gepunktet. Perfekt geschrieben war sie sowieso nicht, da gibts so einiges, was nicht wirklich Sinn macht, wie die Krankenhausszene mit dem Gehörlosen und Thornton.
Ne, aber ihre Darstellung war grauenhaft. Ein Glück, dass es eine Anthologie Serie ist, das erspart uns hoffentlich weitere Auftritte von ihr. Nächste Staffel soll ja Jahrzehnte davor spielen.
Fargo ist die Billy Bob und Freeman Show, agree?
6. März 2015 um 8:37 #1161620
ghostdog83TeilnehmerDu hast die Serie auf Deutsch geschaut – den Preis in den USA hat sie sicherlich nicht für ihre deutsche Synchro bekommen.
Ansonsten fand ich Freeman ok, aber schlechter als Thornton.
Nun, Stichwort nervige, dümmliche Figuren – es gibt bei mir auch Serien, die du sehr gut findest, wo ich die Figuren auch entsprechend da einordnen würde. Daher Ansichtssache.
6. März 2015 um 8:52 #1161621
ChrisKongTeilnehmerKommt mir jetzt echt so vor, als hätte ich da eine heilige Kuh (Tolman) bei dir angetastet. ^^ Ihre Mimik bleibt sich trotz Synchro gleich.
Wie gesagt, wenig glaubhaft, wenn sie einerseits die starke Frau mimen will und andererseits weinerlich rumheult, das wirkt unglaubhaft. Ich kann mich aber generell nicht an eine gut geschriebene Frauenrolle in der Serie erinnern.Freilich gibt es auch genug Nervfiguren in Serien, die bewusst nerven sollen. Das finde ich dann weit weniger schlimm, als eine Nervensäge, die man eigentlich sympathisch finden sollte.
Kannst gerne mal Beispiele bringen von Serien, die ich gut finde. Nur weil ich eine Serie gut finde, Fargo z.B. sehr gut, muss ich doch nicht mit jeder Figur und jedem Aspekt einverstanden sein. Glaube dann bin ich da wohl einfach differenzierter im Konsum. Ich kann mit div. Schwachstellen durchaus leben und reduziere dann eine ganze Serie wohl kaum darauf. Es sei denn sie besteht nur daraus.
Weiss jetzt echt nicht, wo dein Problem ist. Der vorletzte Satz klingt wie eine Kampfansage.
6. März 2015 um 9:30 #1161622
ghostdog83TeilnehmerNun, es sollten hier schon mehrere Meinungen vertreten sein, besonders wenn diese voneinander abweichen, nicht das nur Herr Kong hier seine Weisheiten zu verteilen hat. Darum habe ich mich auch dazu geäußert, nicht weil ich in ihr die heilige Kuh sehe, zumal ich zu dieser Figur sehr wenig geschrieben habe im Vergleich zu dir.
Und differenzieren kann ich sehr wohl genug, weshalb mir auch bei Sychros deren Abwesenheit ein Dorn im Auge ist.
Als Beispielserie würde ich Sons of Anarchy nennen, wo z.b. im Finale der zweiten Staffel, Stichwort wie Lemlinge hinter dem Entführer hinter herjagen und den einen Typen im Laden zurücklassen, damit dieser auch entkommen kann, der Staffel schon geschadet, so wie sich die Figuren da verhalten haben. Hier hätten wir z.b. eine Serie, wo die Figuren nicht unbedingt zu den bestgeschriebensten, nachvollziehbarsten zählen.
6. März 2015 um 9:40 #1161623
ChrisKongTeilnehmerHmm, ich hatte mich schon lange mal zu Fargo geäussert, da kam auch keine Gegenreaktion. Und da die einhellige Meinung wohl ist, dass Tolman eine gute Arbeit abgeliefert hat, bin ich der einzige, der hier eine andere Meinung vertritt und nicht du. ^^
Und ich rede nicht vom differenzieren bei Kritik, sondern ob man etwas gut finden kann, auch wenn einem gewisse Sachen komplett gegen den Strich gehen. Da dürfte ich wohl wesentlich unkomplizierter sein.
Dein Beispiel mit den Sons, da kann ich mich nicht dran erinnern. Liegt wohl daran, dass die zweite Staffel für mich schon Jahre her ist. Und das Figuren etliche Male nicht nachvollziehbar handeln, das findest du schlicht in jeder Serie, ohne irgend eine Ausnahme. Die Frage ist, ob sich das durch die ganze Serie zieht und/oder wie die Konzeption einer Figur es vorsieht. Wie gesagt, ich halte die Figur in Fargo auch nicht wirklich für gut geschrieben. Die Nervkuh in BB Skylar allerdings schon. Die handelt irgendwo auch nicht out of character. Da sehe ich den Unterschied.
Dein Beispiel mit den Sons hat da nur wenig damit zu tun, dass die Figuren konzeptionell falsch angelegt sind. Ginge es nach dummem Verhalten, dann wären die meisten Serienplots nach 5 min beendet.

Also no offense. Aber deine Reaktion war für mich gelinde gesagt der Ausdruck von angepisst sein. So im Stil von, du moserst an der Figur rum, dann kenn ich auch Beispiele, bei denen dich das nerven würde, würd ichs tun.
6. März 2015 um 13:52 #1161624
ghostdog83TeilnehmerIn dem Forum haben nur wir uns beide dazu, der Person, geäußert. Du kannst nicht davon ausgehen, dass sich jeder so gründlich über die Serie bzw. deren Figuren informiert.
Differenzierte Kritik beinhaltet auch, dass man etwas gut findet, obwohl Mängel vorhanden sind. Was anderes habe ich nicht gemeint. Ich hinterfrage zudem den gesamten Prozess der Entstehung, warum wurde etwas so entschieden und nicht so, was in meinen Augen die bessere Entscheidung gewesen wäre.
Naja, die Handlung hätte man ohne Probleme so gestalten können, dass ein Teil der Sons hinter dem Entführer hinterherjagt, während der Rest sich um den anderen Typen kümmert, ohne dass dabei der Ausgang bei der Entführung anders wäre (was im Nachhinein sinnlos war).
Dein letzter Absatz zeugt von einem nicht sonderlich angenehmen Gesprächsstil, ansonsten dürfte man auf andere Kommentare mit entgegensetzen Ansichten gar nicht reagieren, um nicht den Anschein zu erwecken, angepisst zu sein. Was hoffentlich als Antwort zu verstehen ist.
Zu dem Fargo Charakter könnte ich meinerseits auch eine entsprechende Aufschlüsselung des Charakteraufbaus liefern, warum diese Figur für mich funktioniert, auf Basis des allgemeinen Umfeldes des Charakters, der direkten Bezugspersonen und der eigentlichen Wesensart. Dazu müsste ich mir aber noch einmal Szenen ansehen, zumal es hier nicht darum geht, dich von irgendwas zu überzeugen.
Halten wir fest, dass die Serie durch Thornton dominiert wird, der im O-Ton eine unglaubliche Leistung abliefert.
Freeman dagegen hinterlässt im Nachhinein einen faden Beigeschmack, da seine Art des Schauspiels mir wenig Abgrenzung im Vergleich zu seinen anderen Rollen (Sherlock, Hobbit) liefert. Bei ihm scheint die Bandbreite auf diese Art Typ begrenzt zu sein.
6. März 2015 um 18:15 #1161625
ChrisKongTeilnehmerJa, ich geb dir recht, die Bandbreite an Rollen scheint da echt limitiert zu sein, aber ob das an ihm alleine liegt, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber er macht einfach eine glaubhafte Entwicklung durch und bringt das perfekt rüber. Vielleicht sollte er wirklich mal versuchen, aus dem Typecasting raus zu kommen und nicht den nächsten Biedermann zu geben.
Was ich schade fand, war dass man Keith Carradine nicht häufiger gesehen hat. Dass man Freemans Bruder und Schwägerin komplett aussen vor gelassen hat am Ende, war jetzt auch nicht wirklich geschickt, auch wenn das nicht die Hauptpersonen sind.
Naja und zu dem anderen, wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Ich behaupte einfach mal, dass ich nicht angemessen reagiert habe. Ich kann ja von dir nicht verlangen, nicht angepisst zu sein, wenn ich es nachher bin. ^^
Aber du musst zugeben, dass es aus meiner Sichtwarte irgendwie auch so formuliert rüber kam, dass ich annahm, du wärst wegen meiner Ansichten irgendwie genervt.Ich hab halt meine Gründe, warum ich die Darstellung nicht grade prickelnd fand. Ganz generell muss ich sagen, dass es def. mehr weibliche Autoren geben sollte, denn vielfach vermisse ich da einfach eine Form der weiblichen Ambivalenz in einem Charakter. Denke hier könnte Hollywood von britischen Serien durchaus noch was lernen.
6. März 2015 um 23:27 #1161626
ghostdog83TeilnehmerIch möchte damit auch nicht ausdrücken, dass er schlecht ist – das Problem für mich ist, dass wenn ein Schauspieler Rollen auf sehr ähnliche Weise spielt, der Makel anhaftet, nur sich selbst zu spielen. Eine Variation im Schauspiel würde eben solches unterstreichen, siehe ein Daniel Day Lewis, der sowohl beim Akzent wie auch seinen Figuren sehr vielseitig ist. Hier lässt sich das Schauspiel anhand von Vergleichen belegen.
Keith Carradine finde ich auch toll – in Dexter auch einer der Lichtblicke bei den Nebendarstellern gewesen, besser noch als so mancher Hauptdarsteller.
Deine Argumentation zu der Frauenfigur spreche ich dir nicht ab, wollte wirklich nur eine andere Meinung mit einbringen – dass ist immer wieder ein schwieriger Balanceakt, das richtige Maß für die Worte zu finden (mein Einleitungssatz war da vielleicht nicht so passend gewählt), ohne es in eine Diskussion ausarten lassen :p
Der Starttermin zu Staffel 3 steht fest (was hoffentlich einen zeitnahen dt. Termin beinhaltet – ich sehe mir Hannibal gerne auf Deutsch an).

6. März 2015 um 23:47 #1161627
ChrisKongTeilnehmerSei bloss vorsichtig mit Plakaten, Schauspieler auf Plakaten sind unter Umständen Storyspoiler. In dem Fall ja nicht, da klar ist, dass Hannibal plus Begleitung wohlauf sind.
Darum meide ich auch Seiten, wo man Gefahr läuft einen Namen zu erhaschen. Wurde leider schon in einem Shop gespoilert, da war ein Promoplakat zu einer Serie zu sehen, was ein derbster Spoiler war.
Hannibal ist eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Ich hoffe das Niveau kann gehalten werden, auch wenn ich mir das sehr schwierig vorstelle. Ich sag mal Hannibal wird das schaffen, bei True Detective bin ich mir da echt noch nicht sicher. Aber beides wird von mir mit Spannung erwartet. Gott, ich wünschte ich könnte das auch mal bei aktuellen Kinofilmen sagen.7. März 2015 um 0:26 #1161628
ghostdog83TeilnehmerDarum habe ich beide Bilder genommen, zumal auch das Ziel ihrer Reise bekannt ist

Muss gerade an Assassins Creed 2 denken^_^Melissa Benois im Supergirl Kostüm für die gleichnamige neue Serie auf CBS.

7. März 2015 um 7:20 #1161629
ChrisKongTeilnehmerDie sieht ja richtig langweilig aus.
Ich persönlich hoffe, dass die Superheldenserien in der Masse wieder abnehmen, das meiste ist wirklich nur seichte Kost. Reicht eigentlich, wenn das Kino schon voll damit ist.
Bislang waren mMn die Serien am interessantesten, bei denen Menschen mit besonderen Kräften nicht in Kostümen rumrennen (True Blood, zu Beginn, Heroes, Misfits) und auch abseits von grosse Kraft bringt grosse Verantwortung Fleisch am Knochen haben.7. März 2015 um 7:24 #1161630
TommoTeilnehmerKommt mir bekannt vor…
Ist das nicht die Dame von Scrubs? Letzte Staffel…die allerletzte…gab es die?

Edit: ne isse nicht.
7. März 2015 um 18:37 #1161631
coketheguyTeilnehmer@Kong und Ghost
Ich wollte nur auf die gute Serie The Good Wife hinweisen, in der auch Mr. Big eine große Rolle als der Mann von “The Good Wife” spielt.
Und ihr kriegt euch wieder in die Haare…
7. März 2015 um 18:45 #1161632
ChrisKongTeilnehmerIst Mr. Big nicht aus Sex in the City? Interessiert mich nicht.

Jetzt schau ich dann erst mal Marco Polo.
8. März 2015 um 17:06 #1161633
coketheguyTeilnehmerJa!
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