Heavy Fucking Metal
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genpei tomate vor vor 2 months, 1 week aktualisiert.
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16. Dezember 2015 um 14:38 #1123612
MontyRunnerTeilnehmerAlso ich hatte an jedem Album zu kauen. Mein erstes war die Tales, und die war mir viel zu hart und knüppelig (Thomen sei Dank). Wäre da nicht der fette Chorus von Traveller in Time gewesen, der mich von Anfang an fasziniert hat, hätte ich das Tape vielleicht direkt eingemottet und somit meine Lieblingsband verpasst.
Mittlerweile würde ich an der Produktion von BtRM nichts mehr ändern wollen. Aber vielleicht hast Du trotzdem recht und es wäre noch mehr drin.
16. Dezember 2015 um 14:51 #1123613
captain carotTeilnehmerJedem seine Meinung. Also meinetwegen darfst du das ruhig abfeiern.
Fakt ist halt, von der Abmischung wäre einfach mehr gegangen. Ist mit Blick auf den Produktionsaufwand auch eher schade als alles andere.
Die andere Sache ist halt, ob zumindest teilweise weniger Bombast vllt. mehr gewesen wäre. Ist denke ich mal auch subjektiv.
Btw. At the Edge of Time fand ich insgesamt eigentlich sehr geil. Voice in the Dark geht bei mir z.B. so ziemlich immer.
16. Dezember 2015 um 15:20 #1123614
MontyRunnerTeilnehmerJa, AtEoT ist auch ein recht starkes Album. Mein Favorit ist “Tanelorn (Into the Void)”. Die absoluten O(h)rgasmusbringer sind für mich die ersten vier Alben; dahintern kommen Imaginations und Red Mirror mit immerhin sehr solidem Sex. Alle andere Alben sind für mich höchstens für ne schnelle Nummer gut.
Sound von BtRM: Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich viel besser ginge. Ich vermute nur dann, wenn man ganze Sound-Elemente (Instrumente) weglassen würde. Das scheinst Du ja auch zu befürworten (“weniger Bombast”). Ich finde, dafür, dass so viele Elemente drin sind, klingt die Scheibe richtig gut; das wichtigste für mich: Sie funktioniert.
Seit inklusive der Imaginations ging es für meine Ohren soundmäßig meist bergab. BG könnte man als überambitioniert bezeichnen. Das kann man ihnen vorwerfen, aber das macht sie vielleicht auch spannend. Für ein weiteres Album, das in mir die selben Emotionen wie die Somewhere auslöst, würde ich töten. Aber der Zug ist abgefahren. Manchmal träume ich von einer Tour, die nur Stücke der ersten vier Alben berücksichtigt.
16. Dezember 2015 um 15:32 #1123615
captain carotTeilnehmerHmm, vom professionellen Standpunkt sind einige Alben, gerade so ab Imaginations, für Metalverhältnisse gut bis sehr gut gemacht. Jetzt vllt. nicht gerade audiophil aber das muss auch nicht. ^^
Auf der Gegenseite steht halt, dass es immer komplexer wird. Die alten Alben lassen sich halt ziemlich gut der Speed und Thrash Ecke zuordnen, die Somewhere wird da schon etwas komplexer und die Imaginations (mag ich lieber) geht schon ein Stück ins progressive.Alles in allem kann ich so Bandentwicklungen schon immer was abgewinnen, auch wenn es nicht immer in die Richtung geht, die man sich wünscht.
16. Dezember 2015 um 16:38 #1123616
MontyRunnerTeilnehmerProfessioneller Standpunkt? Was ist das? Geht das?

Brauch ich nicht. Gut ist, was gefällt.Audiophil waren BG tatsächlich nie. In einem Interview sagte Olbrich – angesprochen auf den dürftigen Sound, dass man sich die Nightfall mit einer ordentlichen High-End Anlage anhören solle. Dann würde man merken, wie gut der Sound ist. Habe ich ausprobiert. Der Sound war ganz fürchterlich
16. Dezember 2015 um 22:55 #1123617
captain carotTeilnehmerFurchtbar vom Klang oder von den Stücken? :-p
Rein von der Abmischung ist das definitiv nicht die schlechteste BG. Ich mag die Hörsüielpassagen in dem Zusammenhang übrigens nicht.16. Dezember 2015 um 23:15 #1123618
MontyRunnerTeilnehmerVom Klang! Die Abmischung wurde von dem recht analytischen Set als einfach nur grässlich entlarvt. Da wünschte man sich den Yamaha Loudness Button herbei

In der Box “A Traveller’s Guide To Space and Time” (oder so ähnlich) ist eine Nightfall Version komplett ohne den Hörspielereien enthalten. Wenn Du magst, kann ich Dir eine Kopie ziehen.
Ganz generell, kennst Du die diversen Remixe? Die sind sehr interessant, weil teilweise zuvor nicht verwendete Spuren eingefügt wurden. Das ist zwar in keinem Fall besser als das original, aber ich finde es spannend.17. Dezember 2015 um 8:31 #1123619
captain carotTeilnehmerEin paar. Von Youtube primär.
Wirklich gute Abmischungen sind bei Metal und auch Rock eher selten. Subway to Sally ist zum Beispiel meist sehr ordentlich während inExtremo alleine schon an Dynamikkompression ohne Ende krankt.
Die Nightfall liegt da schon nicht so gut. Auch sonst nicht die beste Abmischung. Aber auch nicht so schlecht.17. Dezember 2015 um 8:49 #1123620
MontyRunnerTeilnehmerSubway sind mittlerweile in jeder Hinsicht klinisch tot, äh rein
Viel Technik, wenig Herz.Das war auch mal eine meiner Lieblingskombos. Nach meinem Geschmack ging es nach der Foppt Den Dämon langsam bergab. Das letzte anhörbare Album ist für mich Herzblut. MMn hat die Band gar kein Bock mehr und ist nur noch am Geld verdienen. Zudem scheinen die sich untereinander seit Jahren nicht mehr grün zu sein. Tragisch …
EDIT wg. den Remasters
Auch wenn das eigentlich klar ist: Am besten lassen sich die Änderungen unterm Kopfhörer verfolgen. Im Alltag finde ich die Remixe aber v. a. die Remaster überflüssig.17. Dezember 2015 um 9:08 #1123621
captain carotTeilnehmerHochzeit und Herzblut fand ich noch richtig gut. Nord Nord Ost war die größte Enttäuschung bis auf vllt. drei Lieder. Die Bastard fand ich dann was besser, die Kreuzfeuer wieder schlechter. Die letzten beiden Alben hab ich bisher nicht, nur mal in einzelne Stücke reingehört.
Das ist aber auch immer so ein Knackpunkt, will die Band was anderes machen? Einfacher kompatibler sein? Oder fehlen Ideen? StS fällt für mich unter A) und C), man merkt halt schon, dass sich die Band verändern wollte, aber sowohl musikalisch als auch textlich fehlen Ideen.Stichwort Remaster:
Ich seh das generell etwas kritisch. Das Master hat nunmal Bedeutung dafür, wie ein Lied am Ende rüberkommt. Best Case, alte Alben klingen besser, weil man eben endlich die Möglichkeiten hat, Probleme zu bereinigen. Bad Case, Album wird nur auf Laut und Druck abgemischt. Worst Case, alles kommt plötzlich völlig anders rüber, weil z.B. der mittlerweile sehr bekannte Sänger viel zu sehr in den Vordergrund gerückt wird.
Die 2011er Remaster von Queen fallen zumindest bei den ganz alten Alben unter ersteres. Die Quali war eh nie gut, wird aber durch die neuen Remaster gerade bei Queen und Queen II ganz gut aufbereitet.Remixe sind eh immer ein heikles Thema. Interessant find ich das meistens, wenn ein anderer Musiker remixt und einem Lied, unabhängig vom Genre, neue Seiten abgewinnt. Ohne wie beim Cover ne komplette Neuinterpretation zu haben.
17. Dezember 2015 um 18:48 #1123622
genpei tomateTeilnehmer[youtube]ZD_H1ePLylA[/youtube]
Blind Guardian “Time what is Time?”
Für alle die vergessen haben, wie gut die Krefelder mal waren…
17. Dezember 2015 um 20:47 #1123623
MontyRunnerTeilnehmerVielleicht spielen die das morgen, hoff!
Was ein geiles Lied. Besonders interessant für Blade Runner Fans.
@Captain
Die Queen Remasters von 2011 haben es mir auch angetan. Die Doppel CDs sind fast perfekt. Toller Klang, und die Bonus Tracks wurden auf eine eigene Disc gepackt, so dass man ohne große Umstände einfach nur dem originalem Album lauschen kann. So waren auch die Maiden Picture Doppel CDs von ’95.17. Dezember 2015 um 21:11 #1123624
kevboardTeilnehmercaptain carot wrote:Mal ne Minirezi:
Ich hatte mir vor kurzem die Beyond the Red Mirror von Blind Guardian geholt. Gab es eh zum kleinen Preis. Da die Rezensionen doch ziemlich zweigeteilt waren war ich jetzt doch mal gespannt. Vorweg, kann beide Seiten verstehen.
Problem des Albums, aus meiner Sicht, ist tatsächlich die Gesamtmenge an Bombast. Gab es beim letzten Album auch mal ne Extraladung von ebenjenem findet man ihn jetzt praktisch permanent. Ausnahmen fast Fehlanzeige.
Dazu kommt die Struktur der einzelnen Stücke. Die auch mal zu sehr nach einer Sammlung Versatzstücke wirken. Gerade der Opener The Ninth Wave hat bei mir z.B. gar nicht gezündet.
Andere Stücke wiederrum fand und finde ich ganz gut. Hätte ich aber größtenteils wohl besser gefunden, wenn nicht so megadick aufgetragen würde. Wer bei ANATO schon das Kotzen bekam sollte hier unbedingt die FInger von lassen.
Dann ist da die Abmischung. Die wäre weitgehend ok, wäre nicht so übertrieben viel Bass drin. Verglichen mit älteren Alben hatte Edge of Time schon ziemlich viel Druck untenrum. Hier ist es sehr oft einfach zu viel und klingt dann gern nach matschigem Basskeller.
Alles in allem hat es, aber eben vorausgetzt, man gehört nicht zu den absoluten ANATO Hassern, durchaus seine Momente und besseren Stücke, ich seh’s aber unterm Strich schon irgendwie durchwachsen.
stimme fast zu, nur fand ich The ninth Wave ziemlich gut

und mich irritiert die abmischung auch sehr, es klingt einfach nicht richtig…kein schlechtes album aber der vorgänger war einfach besser mit Sacred Worlds, Wheel of Time und A Voice in the Dark hatte das gleich 3 lieder die ich genial fand… so richtig super find ich aufm neuen keins.
18. Dezember 2015 um 0:44 #1123625
captain carotTeilnehmerDas hat auch seine Momente. Nur als Gesamtwerk will es nicht so richtig zünden.
18. Dezember 2015 um 2:01 #1123626
kevboardTeilnehmer -
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