Japan VS the World

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  • #1199735
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Statt Console War, jetzt Continental War, weil sicherer.

    #1199736
    Anonym
    Inaktiv

    Am liebsten würde ich natürlich weder auf japanische, noch auf westliche Spiele verzichten müssen. Müsste ich mich aber wirklich entscheiden, dann würde ich ohne zu zögern, lieber meine japanischen Spiele behalten wollen .

    Viele Dinge die ich an Videospielen liebe, bekomme ich meist nur bei den japanischen Games.

    Gameplay in perfektion, bei dem meine Finger richtig was zu tun haben, Musou, grenzwertige Over The Top Inszenierung, die besten Prügelspiele überhaupt, Nintendo, Platinum Games, Spiele die scheinbar auf LSD entstanden sind (Und auch nur in diesem Zustand spielbar sind), Japanische Rollenspiele, Die dicksten Bossgegner mit vielen Energieleisten und Transformationen, die beste Brustphysik usw.

    #1199739
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @captain carot:

    Nintendo nimmt weltweit eine gewisse Sonderrolle ein, wäre aber ohne Japan nicht existent – was zumindest ein Pro-Argument für Japan bei dieser Versus-Frage ist. Wüsste ich nicht, aus welchem Land Nintendo stammte, so würde ich es am ehesten mit Japan assoziieren.
    Die Spiele, die dort entstehen, werden im Westen im Retail Segment kaum bis gar nicht mehr Angeboten (Jump ‘n’ Run).
    Auch so hat Nintendo immer wieder Titel im Portfolio, die sich stärker an japanophile Spieler richten (Bayonetta, Xenoblade, The Wonderful 101).

    Du schreibst, dass Nischentitel aus anderen Ländern bei Konsolenspielern keine/kaum Beachtung geschenkt bekommen, wer sagt denn, dass diese Spieler, die sich für die (Nischen-)Titel aus Japan interessieren, auch an diesen aus dem Westen Interesse hätten. Wenn ich mich im Forum hier so umschaue, habe ich den Eindruck, dass diese Spieler durchaus gut informiert sind – auch hier in diesem Thread hast du einige Beispiele dafür, warum Spieler nicht ohne japanische Spiele leben können bzw. diese ausschließlich bevorzugen.

    Ich bleibe dabei, dass ich mir zu der Thematik eine umfassendere mit mehr Fakten ausgestattet Darlegung wünschen würde. Ich meine damit nicht, dass deine Argumente nicht zählen würden, mir ist es einfach zu wenig (du schreibst z.b. von vielen – mir ist das einfach zu ungenau ohne Fakten). So was in der Art wie in der M!Games 4/2010 – “Verspieltes Japan”, wo auf 20 Seiten auf die Lage in Japan eingegangen wird, hätte ich gerne.

    #1199740
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    hätte man mich zwischen ca. 2005 und 2009 gefragt hätte ich gesagt, “ja, tu von mir aus japan weg!”.
    seit ca. 2010 kann wegen mir wieder der westen weg. vielleicht ist es irgendwann mal wieder andersrum.
    jedenfalls steh ich zurzeit u. a. wie tomatenmann auf weltvernichtende kampftechniken. und die bekommt man eigentlich nur in japanischen spielen.

    Spacemoonkey wrote:

    bei downloadspielen weiß ich jetzt nicht

    woher auch? die liegen ja nicht im regal.

    #1199742
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    egal

    #1199744
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das wär ja ein bisschen so, als müsste man sich entscheiden, welchen Penis man sich abschneidet.

    #1199745
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    beide gleichlang?

    #1199747
    NanoEXNanoEX
    Teilnehmer

    Ein “entweder/ oder” gibt es für mich nicht. Ich spiele gerne, ganz gleich aus welchen Land das Game kommt. Hauptsache es ist gut.

    Auf einer Movie- Seite meinte ein Redakteur letztens (keine Ahnung mehr welcher Film gemeint war), dass dieser Film wie ein Videospiel ist: geile Grafik, aber kein Inhalt. Und das ist so ziemlich bezeichnend für so manch ein “West- Game”. Grafikblender gibt es leider zu viele. Auf der anderen Seite gibt es dann die typisch japanischen Retortengames, die man mit der Zeit echt nicht mehr sehen kann.

    Es gibt eben zwei Seiten der Medaille und momentan bekleckert sich derzeit mMn keine Seite mit Ruhm. Die großen, epischen Werke vermisse ich bisweilen auf japanischer, wie auch auf westlicher Seite. Mag aber auch daran liegen, weil ich heute Erwachsen bin, Geld habe und jederzeit zocken kann wann ich will. Da werden die Games mal eben zu schnell konsumiert, als dass man sie noch ordentlich genießen kann. Aber das ist ein anderes Thema.

    Aber wie gesagt, missen will ich nichts und überhaupt vor die Wahl gestellt zu werden, finde ich etwas sinnfrei.

    #1199749
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Hakumen: Warum muss ich denn auf einen gemeinsamen Nenner kommen, was habe ich davon ?

    Weiter im Text: ich hab den 14er nicht gespielt und werde es auch nicht, denn ich zocke keine Onlinerpgs.

    Die emotionalen Themen wo dort behandelt werden sind auch nichts Neues, das gab es schon in den berühmten
    Lucasartsgames aus der früheren PC Ära, wenn auch mehr angedeutet und nicht ganz so ausgereift. Außerdem gibt es die emotionale Komponente und die Konzentration auf das Innenleben in jedem Manga und jedem JRPG.

    Weiter: Drakengard ist Müll, nicht nur spielmechanischer, technischer sondern vor allem auch im philosophischen Fokus.

    Besonders die Dialoge sind arg schwach, ein gutes Dialogdrehbuch ist ganz anders.

    Ansonsten Dialoge zu schreiben ist sehr schwierig und auch Kunst. Da gibt es indirekte und direkte beispielsweise. Das ist ziemlich umfassend, da es auch die Regeln der Kommunikation mit anschneidet. Muss man jetzt nicht weiter ausdehnen, aber allein die Dialoge sind in Drakengard alles andere als gelungen.

    Das gilt jedoch auch für das neue Sacred.

    Mein Review von Drakengard, werde ich in diesen Thread nochmals setzten, dann versteht du meine Abneigung besser.

    Weiter: Die beste und umfangreichste JRPG Bibliothek, also die wo in den USA erschienen sind hat die PS One und gerade noch die PS2, weil zu der Zeit die besten Werke entstanden sind. Mit der Japan Only Bibliothek des Saturn kenne ich mich nicht aus, Alberts Odyssey fällt mir jetzt gerade ein. Trotzdem, allein wegen Squaresoft und Atlus, da konnte kein anderer Entwickler mithalten.

    Außerdem zu diesem Abgedrehten, das wirkt öfters so peinlich und fremdschämend, so verhält sich zumindest kein erwachsener Charakter in einem westlichen Game, muss man sowas gut finden, nein, ich bin übrigens keine 11 Jahre mehr alt, wo ich mir jeden Käse beigepfiffen habe.

    Realismus ist ebenso gut wie Unrealismus, es kommt auf das Game und das Gesamtkonzept an, ob es passt.

    Wieder zu den Games:

    Das durch ellenlange Dialoge künstlich in die Länge gezogene Enchanted Arms war gut ? Die unfassbar kitschigen und Kindergartenmässigen Neptunias, die zu sperrigen Disgaeas. Infinite Discovery ?

    Wie gut Entchanted Arms und Infinite Indiscovery abgeschnitten hat, konnte man der Bewertung der Fachpresse entnehmen.

    Nein, finde ich, die waren deutlich schlechter, als die Klassiker.

    Nochmals, sorry, aber das ist Schwachsinn und lächerlich zugleich, denn westliche Spiele und japanische Spiele sind beide jeweils nicht besser und nicht schlechter.

    Künstlerisch angehauchte Dinge sorgen für heftige Debatten, davon hat selbst schon Picasso berichtet…

    Dies ist eine Frage, der Philosophie, der Psychologie und der Kultur sowie der Mentalität des Ostens und des Westens.

    Das wäre im Prinzip so, als wenn jemand behauptet, Mazda sei der beste Autohersteller…

    Anscheinend kannst du diesen Faktor nicht erkennen, denn das ist Fakt und daran gibt es nichts zu rütteln.

    Gerade aus diesem Grund ist nichts besser und nichts schlechter, dies gilt für alle Produkte.

    Das du mich indirekt aufforderst und mir gleichzeitig unterstellst , das Gemecker einzustellen und das Maul aufzureißen, finde ich eine ziemliche Frechheit mir gegenüber.

    Such die Fehler bei dir, anstelle bei jemand anderem !

    Dies kann ich in deinem letzten Abschnitt herauslesen.

    Und das alles nur, weil dir meine Meinung nicht in deinen Kram passt.

    Wer meine Posts besser kennt, weiß das ich immer fair und tolerant gegenüber Games eingestellt bin, auch bei meinen Reviews, vollkommen gleich wo sie herkommen.

    Ich finde immer was Gutes, auch bei Kram wo mir nicht zusagt.

    Allerdings, bin ich auch ehrlich und offen, was bringt es mir mich zu verstellen ?

    Gleichzeitig muss ich aber auch nicht alles gutheißen…

    In manchen Dingen bist du anscheinend zu engstirnig, nicht offen genug und zu festgefahren in der Meinung, was Japan angeht, dort ist nämlich nicht alles Gold was glänzt, genausowenig wie bei uns.

    #1199751
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Hakumen: Sorry, muss mich aber nochmals melden:

    Es ist schon erstaunlich, gerade bei diesem Thema hast du dich noch stärker ins Forum getraut, um mitzudiskutieren, was ja ok ist, andererseits habe ich aber auch das Gefühl, das dir meine Posts zu diversen Japanotiteln, die ich jedoch mit Begründung etwas kritisiert habe auf der Hauptseite nicht zugesagt haben und speziell mich darauf näher ansprechen willst.

    Dein zuletzt geschriebener Abschnitt war doch, wie bereits gesagt, mir gegenüber ziemlich frech und vorwurfsvoll formuliert.

    Die meisten hier bei uns haben verständlich niedergeschrieben, was sie an den Japanotiteln so besonders schätzen, du hast jedoch noch keine richtige Begründung dafür geliefert, sondern vielmehr alles umschrieben.

    Nochmals zu deinen genannten Titeln, Ni No Kuni war super, auch Fire Emblem Awakening und Bravely Default, aber lieblose Standardware wie Enchanted Arms oder speziell die extremen Nischentitel, wie die wahnsinnig kitschigen Neptunias ?

    Phänomenal waren die nicht, da gibt es ganz andere Kaliber.

    Damit ein Unterhaltungsprodukt phänomenal wird, muss es bestimmte Kriterien und Faktoren erfüllen, bei Wunsch und Nachfrage kann ich diese gern näher erläutern !

    Allein die fürchterlichen Dialoge machen die Hyperdimension Neptunia Spielchen zu einem wahren mentalen Folterwerkzeug.

    Was da die Figuren verbal vom Stappel lassen, lädt nicht nur zum Fremdschämen ein, sondern ist ja schon irgendwie eine Beleidigung für den Intellekt !

    Wenn das die Literaturkritiker Helmut Karasek , Marcel Reich Ranicki und andere Schriftsteller wie Drehbuchautoren mitbekämen, würden diese fluchtartig das Gebäude verlassen.

    Selbst viele Kinderbücher haben mehr geistige Reife und ein gehaltvolleres Niveau zu bieten, als die Dialoge in Time and Eternity und Neptunia.

    Und ich mag Kinderbücher.

    Von den Verhaltensweisen der Figuren brauchen wir gar nicht anzufangen, da hätte auch ein Psychologe seinen Spass.

    Allerdings gibt es auch Ausnahmen, die Dialoge des grandiosen Persona 4 sind exzellent geschrieben und sehr glaubwürdig auf die Persönlichkeitsstruktur der einzelnen Charaktere abgestimmt. Atlus kann das, die haben sich viel Zeit dafür genommen, das merkt man.

    Ein weiteres Beispiel ist das erste Grandia, super Dialoge, pfiffig und unterhaltsam, passt wunderbar zu Sue und Justin.

    Das Paradebeispiel für Dialoge bei westlichen Games ist mal wieder Last of US, Joe und Ellies Verhalten wirkt plausibel, glaubwürdig und authentisch und erwachsen, hier auch wieder bezogen auf die Persönlichkeit.

    Ich achte sehr auf Dialoge und Verhalten, ist mit einer meiner Bewertungskriterien.

    Ja ich kritisiere viel, aber bei meinen Favoriten sind sowohl als auch westlichen und japanische Titel zu finden, die Jrpgs haben mich nebenbei auch geprägt.

    #1199757
    ZetsuboudaZetsubouda
    Teilnehmer
    bitt0r wrote:

    jedenfalls steh ich zurzeit u. a. wie tomatenmann auf weltvernichtende kampftechniken. und die bekommt man eigentlich nur in japanischen spielen.

    Du spielst Disgaea? Ist ja quasi das Paradebeispiel für planetare Verwüstungstechniken.

    Ullus wrote:

    Damit ein Unterhaltungsprodukt phänomenal wird, muss es bestimmte Kriterien und Faktoren erfüllen, bei Wunsch und Nachfrage kann ich diese gern näher erläutern !

    Allein die fürchterlichen Dialoge machen die Hyperdimension Neptunia Spielchen zu einem wahren mentalen Folterwerkzeug.

    Was da die Figuren verbal vom Stappel lassen, lädt nicht nur zum Fremdschämen ein, sondern ist ja schon irgendwie eine Beleidigung für den Intellekt !

    Wenn das die Literaturkritiker Helmut Karasek , Marcel Reich Ranicki und andere Schriftsteller wie Drehbuchautoren mitbekämen, würden diese fluchtartig das Gebäude verlassen.

    Um dir mal ein bisschen den Wind aus deinen künstlich aufgebauschten Kritikersegeln zu nehmen:
    Natürlich sind die Dialoge der von dir genannten Spiele nicht gerade Nobelpreisverdächtig, aber das ist mit Sicherheit nie das Ziel gewesen.
    Die Grafik ist sowohl Neben- als auch Geschmackssache.
    Bei Neptunia stehen vorwiegend Fanservice und Augenzwinkern in der Inhaltsangabe, Disgaea punktet besonders mit taktischer Tiefe und Item/Charakterstufengrinding. Wer auf die jeweiligen Bestandteile abfährt, vermag hier sein kleines goldenes Kälbchen zu finden.
    Und zumindest bei Herrn MRR bin ich mir sicher, dass er kein Gebäude verlassen wird.
    Wobei auch deren Kritiken durchaus mal nen /facepalm verdient hätten. ;)

    #1199759
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    NanoEX wrote:

    Ein “entweder/ oder” gibt es für mich nicht. Ich spiele gerne, ganz gleich aus welchen Land das Game kommt. Hauptsache es ist gut.

    Aber wie gesagt, missen will ich nichts und überhaupt vor die Wahl gestellt zu werden, finde ich etwas sinnfrei.

    Das ist auch nur ein Gedankenspiel in Form einer Abwägung, worauf du am ehesten Verzichten könntest, welche den Nährboden für die daraufolgende Diskussion gelegt hat, welche Bedeutung Japan in der heutigen Spielelandschaft noch einnimmt.

    #1199761
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer
    Zetsubouda wrote:

    Du spielst Disgaea? Ist ja quasi das Paradebeispiel für planetare Verwüstungstechniken.

    disgaea 4 hab ich mir vor einem halben jahr mal gekauft. eben aufgrund von videos, wo man die ganzen kolossalen, epochalen moves sah. konnte in’s spiel aber noch nicht zu reinfinden. da brauch ich mal urlaub für.

    aber ansonsten halt musou-zeug und sowas wie asura’s wrath und combozeug dmc, mgr, ninja gaiden und so.

    #1199762
    NanoEXNanoEX
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    Das ist auch nur ein Gedankenspiel in Form einer Abwägung, worauf du am ehesten Verzichten könntest, welche den Nährboden für die daraufolgende Diskussion gelegt hat, welche Bedeutung Japan in der heutigen Spielelandschaft noch einnimmt.

    Japan ist vor allem für Nintendo – Fans sehr wichtig. GMM würde vor Schock tot umfallen wie ein Hamster, wenn Nintendo plötzlich die Segel streichen und von der Bildfläche verschwinden würde.

    Auf die JRPGs bezogen muss man sagen, dass gerade eine extreme Flaute herrscht. Es gibt keine wirklichen Kracher mehr, wo man noch am Bildschirm mit einem Wow- Gesicht klebt und begeistert mit Freunden über Verschwörungstheorien verzwickter Storylines debattiert. Aber auf der anderen Seite gibt es ja noch andere Genres. So etwas wie Ausnahmetitel á la Shadow of the Colossus und ICO. So etwas will ich echt nicht missen, immerhin ist es in meinen Augen eine Kunst der besonderen Art.

    Japan- Spiele kann man also imo nicht über einen Kamm scheren. Das ist schon ein sehr differenziertes Thema. Immerhin würde ein Musou- Fan niemals auf derartige Games verzichten wollen. Im Leben nie. Ähnlich steht es mit Visual Novels á la Persona.

    Deswegen empfinde ich dieses Gedankenspiel als solches zu plump, um es ausführlich diskutieren zu können. Gerade eben weil man schwer auf japanische Spiele verzichten kann. Bestes Beispiel als Anhang sozusagen: Champions of Norrath. Für mich das beste Koop- Hack’n Slay… noch vor Diablo 3. ^^

    #1199763
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    champions of norrath ist doch aber gar nicht japanisch. ist von snowblind studios.
    fand das aber auch sehr gut damals. hab’s bestimmt 5 mal durchgespielt.

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