Kann mir jemand einen guten fernseher empfehlen?

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  • #1143637
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Ja, stimmt. Ich weiß nicht mehr genau warum, doch hab ich mir 2002 einen Röhrenfernseher bei einem kleinen Händler in Innsbruck gekauft. Dieser Händler verkauft nur Fernsehgeräte und Stereoanlagen, wobei er sich bei den TV’s auf Sony spezialisiert hat… nach zehn!!! Jahren dachte ich mir es wird Zeit für ein neues Gerät und so ging ich wieder zum selben Händler und der empfahl mir diesen Fernseher… auf hoffentlich weitere zehn Jahre!?

    #1143638
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Nein war mir nicht entfallen, aber ging hier um den Gleichstand. Ich finde einfach, dass du beim Sony einen kleinen Schlag mehr ausgeben musst als beim Panasonic, bis du gleichwertiges hast. Mein erster Röhrenfernseher von Panasonic mit Quintrix Bildröhre, der tut nonstop seit über 18 Jahren seinen Dienst und wurde unterdessen ca. 5 mal gezügelt. Mein DVD Player hat soviele Stunden runtergerissen, den hab ich in Rente geschickt. Einzig diese verdammten Sonygeräte, die ich hatte, verweigerten schon sehr früh ihren Dienst. Von daher ist Sony halt nicht mehr meine erste Wahl. Deswegen sind die Geräte ja nicht schlechter, ich hab einfach mehr Pech mit denen gehabt, aber wärt ihr an meiner Stelle, würdet ihr immer wieder von neuem diesen Hersteller bevorzugen? Eben, mit Panasonic blieb mir dieser Ärger bisher erspart.

    #1143639
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Siehste mal, genau das könnte ich in meinem Fall zumindest bei den älteren Sonygeräten gar nicht behaupten, das ist also immer etwas relativ.

    Günstiger ist Pana auch nur, wenn man einen Plasma nimmt. Wenn es also heißen sollte Plasma, dann ja, Panasonic. Wobei gleichzeitig objektiv betrachtet die Vorteile von Plasmas immer geringer werden und die Nachteile bzw. der Hauptnachteil geringer Maximalhelligkeit konstant bleibt.

    Was mich persönlich angeht, würde es noch echte Grundig geben statt dem Beko Kram, dann wäre ich bei Fernsehern immer noch Grundig treu. Meine letzten zwei 16/9 Röhren hatten ein hervorragendes Bild, hervorragende Bedienbarkeit und extrem durchdachte Fernbedienungen.

    Naja, den kleinen Grundig Porti haben wir wenigstens noch, mittlerweile auch locker 14 Jahre alt.

    #1143640
    IKARUDENSHINIKARUDENSHIN
    Teilnehmer

    Bei den Plasmas ist das mit der Helligkeit auch von der Größe abhängig. Je größer die Diagonale, desto geringer die maximale Helligkeit. Die aktuellen Generationen sind aber wieder wesentlich heller geworden als die Vorgänger. Gerade Samsung bietet mit den F8590 Plasmas eine, für Plasmaverhältnisse, extrem hohe Helligkeit.
    Die Panasonic Plasma kommen da nicht ran. Dafür bieten sie ein noch tieferes Schwarz. Ein wichtiger Faktor für die maximale Helligkeit ist unter anderem auch der eingesetzte Filter. Bei den Topmodellen kommen Lichtschluckende (relativ dunkle) Filter zum Einsatz. Das hat den Vorteil das Tagsüber das Bild weniger spiegelt und den Nachteil das die Maximalhelligkeit darunter leidet. Die etwas günstigeren Modelle haben andere Filter die mehr Licht durchlassen.

    #1143641
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Dafür hast du momentan bei verdammt vielen LCD´s keine Entspiegelung mehr, was den Tageslichtbetrieb wegen abartiger Spiegelungen unmöglich macht.

    Mein zukünftiger Schwager hat sich letzten Dezember einen LG 47LM760 geholt, eigentlich ein netter Fernseher, aber das Ding ist der reinste Spiegelersatz.

    #1143642
    KruzyKruzy
    Teilnehmer

    Also ich habe auf zwei TVs von Panasonic gezockt, habe momentan den “TX-P42GT20E”. Es ist ein Plasma-Gerät und ich kann die Baureihe nur empfehlen, da
    sie das Feature “Intelligent Frame Creation” hat, welches jegliche Ruckler aus dem Bild nimmt. Bei vielen (aber nicht allen) Filmen schalte ich es ab, da sonst selbst Hollywood-Produktionen mit viel Brimborium aussehen wie eine Telenovela und auch das typisch amerikanische Filmbild verloren geht – hier nennt es sich dann “24p Smooth Film”. Bei Spielen jedoch sorgt es für eine mir zuvor unbekannte Geschmeidigkeit. 3d ist ebenfalls an Bord.
    Mittlerweile gibt es noch die leicht im Schwarzwert verbesserte “VT20E”- und sogar die “VT30E”-Baureihe, bei denen ich aber nicht weiß, wo die Verbesserungen liegen. Oft finden sich mittlerweile ja selbst bei TVs viele Verbesserungen im Bereich (für mich) unnützer Features wie WLAN-Empfängern wieder.

    Gruß

    #1143643
    IKARUDENSHINIKARUDENSHIN
    Teilnehmer

    @captain carot
    Da hilft leider nur das gute alte Rollo. ;-)
    Meine Freunde haben allesamt LCD Geräte, aber die habe ich komischerweise noch nie Tagsüber in Aktion gesehen.


    @Kruzy

    die 20er Baureihe die du besitzt ist von 2010. Von daher ist sie wohl nur noch über Restbestände zu beziehen. Die aktuelle Baureihe ist die 60er. Die 20er Baureihe ist die letzte von Panasonic die das Problem mit raising blacks (Erhöhung des Schwarzwertes nach Betriebsstunden) hat.
    Sprich je mehr Stunden du das Gerät insgesamt benuzt hast desto höher wird der Schwarzwert. Ich glaube bei dieser Baureihe sind es drei Stufen.
    Dem kannst du aber mit etwas handwerklichen Geschick entgegenwirken. Einfach mal im HiFi Forum suchen falls Interesse besteht.

    Die Nachfolger, also ab der 30er Reihe haben dieses Problem nicht mehr. Das Gegenteil ist der Fall. Dort verringert sich der Schwarzwert sogar noch im Laufe der Zeit etwas. Der Stromverbrauch ist gesunken die Bewegungsdarstellung hat sich verbessert und die Bildhelligkeit hat zugenommen. Ausnahme hier ist die 30er Reihe, die als die dunkelste gillt.

    Mit der Intelligent Frame Creation werden zusätzliche Bilder erzeugt, die die Bewegungen geschmeidiger wirken lassen. Je höher die eingestellte Stufe, desto mehr Artefakte werden erzeugt. Dieses Verfahren erhöht ausserdem den Inputlag erheblich. Also bei schnellen Spielen solltest du es mal ausstellen und vergleichen. Wenn es dir jedoch nie aufgefallen ist, würde ich einfach alles so lassen wie es ist. Bei meinen TV kann ich die IFC nur ein oder ausschalten. Eingeschaltet ist das Bild in der Tat flüssiger. Allerdings nerven Artefakte wie Schlieren ziehende Fussbälle oder falsch berechnete Doppelbilder z.B wenn man die Kamera um eine Figur schwenkt.

    Dieses ganze Zusatzzeug wie WLAN, I-netexplorer usw. brauche ich auch nicht. Mir würde ein reiner TV genügen, aber der Kunde will es ja scheinbar so, bzw. kann sich kein Anbieter leisten diesen Kram nicht anzubieten.

    Edit:
    Hier übrigens eine nette englische Seite über das Thema Inputlag sowie eine Bestenliste der schnellsten TVs.
    http://www.hdtvtest.co.uk/news/input-lag

    #1143644
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Interessant, dass von Sony keine günstigeren Modelle dabei waren. In punkto Preis/Leistung bestätigt diese Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), dass man bei Panasonic ziemlich viel fürs Geld kriegt.

    #1143645
    IKARUDENSHINIKARUDENSHIN
    Teilnehmer

    Auf der Seite sind natürlich nur TVs die auch von selbiger getestet wurden.

    #1143646
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @Ikarudenshin: Bei mir oder auch bei meinen Eltern ist das Tagsüber kein großes Problem, obwohl weder meine Kiste noch die meiner Eltern Topmodelle waren. Meiner war damals LV, meine Eltern haben sich kurze Zeit später einen RV geholt. Beides vernünftig entspiegelt, also kann man auch tagsüber gut gucken oder spielen. Am Ehesten nervt da eine Reflexion auf dem Hochglanzrahmen.
    Der Philips 42PFL7403, den mein Cousin sich knapp ein Jahr davor geholt hat ist von der Entspiegelung her in etwa gleich.

    Frame Interpolation oder Zwischenbildberechnung: Verursacht allgemein mit am Meisten Input Lag, was sie für Spiele oft nur bedingt brauchbar macht. Außerdem wirken mir persönlich viele FI-Methoden zu künstlich, auch wenn das mittlerweile schon besser wird. Generell würde ich mir da eher häufigere Anwendung von 50p bzw. 60p wünschen.
    War beim Hobbit als Kinofilm zwar erstmal gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit fühlte sich das bei der HFR Vorstellung gerade in Verbindung mit 3D wirklich wie live an, während die 24p Vorstellung völlig konventionell wirkte.

    #1143647
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das ist genau der Punkt, der mir persönlich nicht passt. Ich will gar nicht, dass sich Kino live anfühlt. Diese Zwischenbildberechner stelle ich auf mittel oder aus. Stellt man sie auf hoch, dann hat man das Gefühl, Nachrichten zu sehen.
    Kino sollte sich wie solches anfühlen. Bei Spielen ist eh alles künstlich, da spielts vielleicht nicht so eine Rolle, aber Filme immer noch hochauflösender zu bringen, mal sehen, wie lange Hollywood das mitmachen wird. Man sieht ja auf Blurays jetzt schon jeden überpinselten Mitesser.
    Nein, irgendwann ist da Ende der Fahnenstange, zuerst müssten mal Effekte her, die nicht so billig wirken bei solchen Auflösungen, was wieder ein Kostentreiber sein dürfte.
    Was werden Games aufgrund dessen wohl in Zukunft kosten??? Von Filmen ganz zu schweigen?

    #1143648
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nun, erstmal, scheiß ich langsam auf den “Kinolook”. Das wurde zu Zeiten, als Filmmaterial mal sündhaft teuer war, als Untergrenze für brauchbaren Ton und Ruckelkompromis festgelegt.
    Seitdem haben wir Farbfilm, Stereoton, Mehrkanalton, gleich mehrfach 3D usw., nur die Bildrate darf nicht angefasst werden?

    Nein, das ist rein der Kampf gegen die Macht der Gewohnheit, wie Kino auszusehen habe. So manche kleine, intime Independentproduktion ohne großartige Spezialeffekte könnte davon enorm profitieren. Oder sogar der Joker in 60 ruckelfreien Bildern. Aber nein, man hat sich darauf eingeschossen, das selbst voll digital gedrehte Kinofilme gefälligst in 24 Bildern vo sich hin zu ruckeln haben. Es wird sich gar nicht erst auf 60fps eingelassen, weil das angeblidch Kino ausmacht. Trotz Digitaldreh, Dolby Athmos usw.

    Was die “Auflösung” angeht, der Hobbit wurde in fast allen Kinos auf der Welt und in wirklich jedem Kino in Deutschland nur in 2K gezeigt, die höhere Bildschärfe liegt einzig und allein an der höheren zeitlichen Auflösung. Das zeigt nur, wie albern das reine Megapixelwettrennen ist.

    Muss für 60p das Compositing weiter verbesssert werden? Ja. Es gibt definitiv beim Hobbit einige Szenen, in denen die Differenz zwischen CGI und Livematerial zu groß ist. In anderen werden viele die Digitaleffekte gar nicht bemerkt haben. Die Gollumszene fand ich in HFR sogar schlicht und ergreifend brillant.

    Das Hauptproblem von HFR ist aber viel mehr, dass sich nach über 80 Jahren viel zu viele an 24p wie an einen Strohhalm klammern und meinen, das würde Kino ausmachen. Hätte man die Framerate in den Fünfzigern auch nur auf 30fps erhöht wäre das gar kein Thema.

    Was Kinoeffekte angeht, es ist nich alleine die Qualität sondern vor allem die Frage, wie gut man echte und künstliche Bilder letzten Endes zusammenfügt. Außerdem spielt das Szenario eine Rolle. Bei Nolans Batmans etwa werden die meisten keinen großen Gedanken an Digitalshots verschwendet haben, dabei gab es davon so einige. Je geringer der Realitätsbezug einer Scheinwelt ist, desto mehr bemüht man sich unterbewusst, die Fehler zu entdecken.

    Die Kostenfrage ist ein anderes Thema. Mehr digitale Effekte kosten zu einem gewissen Grad Geld, immer aufwändigere Modelle oder auch mehr digitale Shots kosten erstmal Geld. Auf die Dauer gesehen fällt deren Preis aber auch wieder. Außerdem kann man durchaus “recyclen”, wenn man ein Mal digitale Gebäude erstellt hat oder ein Fahrzeugmodell, dann lässt sich das später wiederverwenden. Nur mal so als Beispiel.

    Für Spiele muss sich bei der Kostenfrage sicher auch einiges tun, das ist einer der Hauptpunkte, an denen die Engineentwickler heutzutage arbeiten. Zumindest 60fps sind hier aber gerne gesehen.

    #1143649
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hoppla, da hab ich wohl den Finger in die Wunde gelegt. Sorry, aber was soll daran berauschend sein, wenns wie billiges TV wirkt? Solange ich selber entscheiden kann, kanns ja koexistieren. Da bin ich auch nicht der einzige, dem HFR nicht nur gefällt. Kommt drauf an, wies gemacht ist und obs passt. Gibt sicher zig Filme, die dadurch absolut keinen Mehrwert gewinnen. Nolan verwehrt sich auch 3D, was ich sehr positiv finde. Ich meine bis auf Cameron hat die Technik keiner im Griff. Bei dem sieht sogar konvertiertes 3D besser aus, als bei anderen in 3D gedrehtes.
    Wenn der Regisseur HFR als Stilmittel einsetzt, warum nicht? Aber so zu tun wie wenns das Allheilmittel ist, garantiert nicht. Film ist nicht nur Technik, Film ist halt auch Kunst. Wenn ich mir einen Rembrandt ansehen will, dann will ich da auch keine Sprayereien darauf sehen, auch wenns möglich ist.

    #1143650
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Warum wirkt es denn wie billiges TV? Billiges TV ist ja oft nicht mal in 60fps, sondern nur in 25 bzw. 30 Vollbildern. :-p

    3D an sich sah beim Hobbit und Schiffbruch mit Tiger sehr gut aus, konvertiertes 3D finde ich generell mies.

    Ne, was die Framerate angeht haben sich viele Filmfans schlicht und ergreifend auf die 24fps festgebissen, weil das das letzte alte Überbleibsel ist. Faktisch hat Tonfilm, Farbfilm, Stereoton, 3D, Mehrkanalton und nun wirklicher 360° Sound vor allem dazu gedient, die Immersion zu verstärken, nun wird aber mehr oder weniger verlangt, am Stil von Klee oder Kandinsky festzuhalten, weil ja alles andere Fließbandpopart wäre.

    Allheilmittel ist HFR sicher nicht, es spricht, außer der Fixierung auf 24 Bilderchen, aber auch rein gar nix dagegen. Ich würde den Schuh eher mal umdrehen, 24FPS können auch ein Stilmittel sein, es ist aber keineswegs das, was Kino ausmacht.

    Das zeigt sich u.a. auch daran, dass sich viele Kinogänger den eigentlichen Soap Opera Effekt, der bei FI technische Gründe hat, beim Hobbit regelrecht eingebildet haben. Es entspricht schlicht nicht den Erwarrtungen an Kino, wobei das mittlerweile nur noch 24FPS ist, der Rest hat mit Kino früher technisch nix mehr gemein.

    P.S.: Cameron selbst will zukünftig ebenfalls mit höherer Bildrate drehen, allerdings “nur” mit 48 oder gleich mit 72 Frames. Das macht die Konvertierung für Kinos, die noch nicht mit HFR klarkommen einfacher.

    #1143651
    IKARUDENSHINIKARUDENSHIN
    Teilnehmer

    Also da stimme ich den captain zu. Ich habe auch der Hobbit in 2D 24p und in 3D 48p gesehen, und 48p hat mir um einiges besser gefallen. An die erhöhte Bewegungsschärfe habe ich mich schnell gewöhnt. Gerade bei Kameraschwenks war das ein richtiger Vorteil. Bei 3D hfr habe ich Details gesehen die ich in 2D nicht gesehen habe. Zudem fande ich die Bewegungen bei 2D sehr unscharf im Kino.

    Ich würde mir wünschen, das mehr Regisseure den Mut zu 48p oder höheren Bildraten hätten.

    Zum Thema TV
    Generell finde ich auch, dass die Verarbeitungsqualität bei allen Anbietern nachgelassen hat. Es muss einfach alles immer günstiger sein. Egal ob Plasma oder LCD. Der Trend zu ultraschlanken Gehäuse hat den Nachteil, dass man keine vernünftigen Lautsprecher mehr ins Gehäuse bekommt. Mir ist es egal ob mein TV 3 oder 10 cm dick ist. Einen Freund von mir sind 2 Samsung Geräte zum Glück noch innerhalb der Garantie kaputt gegangen. Ein TV und ein Bluray Player. So etwas hat es damals nicht so oft gegeben wie heute.

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