M!-Testkompetenz bei Ego-Shootern

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  • #900919
    greenwadegreenwade
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    Gold MAN!AC

    ich bin mit den ego-shooter tests seit langem nicht zufrieden. das liegt in erster linie daran das beiwerk wie story, charakterausarbeitung, nebenquests und anderer firlefanz mehr bedeutung zugeschrieben bekommt als das was ein ego-shooter zu dem macht was es ist – ein baller spiel.

    das neuste beispiel ist payday 2. ich hab das spiel noch nicht gespielt. deshalb lass ich die quallität mal außen vor. ABER es wird als ego-shooter angepriesen und auch die screen shots deuten darauf hin, dennoch wird im geasmmten test kein sterbenswörtchen über die schusswechsel verloren. sind sie dynamisch? gibt es viele? welche waffen gibt es? wie ist der waffen sound? können die waffen mit upgrades ausgestattet werden? wie ist die steuerung, usw, usw…. kein wort zum kern des spiels. oder ist das geballer bei diesem ego-SHOOTER womöglich garnicht der kern?? wer weis das schon. der m leser jedenfalls nicht.

    #1147910
    RonynRonyn
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    Gold MAN!AC

    Kopfschuß

    #1147911
    rvnrvn
    Moderator
    Gold MAN!AC

    Witzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.
    Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!
    Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.
    Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.
    Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.

    #1147912
    RonynRonyn
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    Gold MAN!AC

    hail-to-the-king-baby-duke-nukem-forever-wallpaper.jpg

    #1147913
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Metro hatte z.B. teils gute Shootouts mit den menschlichen Gegnern, die KI der ersten beiden FEAR war auch wirklich gut und mit weitgehend sauberem Leveldesign. Bei F3AR war dann das Leveldesign echt für´n Arsch, ist aber auch nicht von Monolith.

    Bei einem FPS sollte definitiv nicht zwei Seiten über mikroskopische Details des Spielablaufs diskutiert werden, aber es stimmt schon, bestimmte Angaben gehören rein. Etwa, ob Duelle gegen die KI Spaß machen oder man nur nen Haufen Dumpfbacken niedermäht. Das sind Sachen, die sich im Prinzip in einem Absatz abhaken lassen, aber eben eigentlich mit dazugehören.

    An Essner a day keeps quality away.

    #1147914
    Sauerland ist SchauerlandSauerland ist Schauerland
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC
    rvn wrote:

    Witzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.

    Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!

    Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.

    Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.

    Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.

    100% Agree!

    Mir ging es irgendwie bei Bioshock Inifite und Army of Two 3 so. BSI hat eine gute Story (leicht überbewertet) und tolle Atmosphäre, aber als Shooter rangiert es im unteren Mittelfeld. AoT3 hingegen hat eine dämliche Story, bietet kaum etwas Neues, lässt sich aber 1A spielen. Trotzdem bekommt BSI 25 Prozent mehr.

    Aber ganz ehrlich, ich gehe so oder so mehr nach Demos als nach Tests und manchmal gönne ich mir einen vermeintlich schlechten Shooter, wenn er für kleines Geld zu haben ist. Metro macht mich z.B. null an, deswegen werde ich erst ab 20 Euro abwärts und wenn ich mehr Zeit habe zuschlagen.

    #1147915
    Tobias HildesheimTobias Hildesheim
    Teilnehmer
    Maniac

    AoTIII lässt sich leider nicht 1A spielen. Wenn ich daran denke was für Schwierigkeiten Herr Herde und ich hatten, um in Deckung zu gehen… nein danke.

    #1147916
    rvnrvn
    Moderator
    Gold MAN!AC

    Ich hatte auch im Kopf, zu AoT etwas anderes im Test gelesen zu haben. Interessant dass da die Meinungen auseinander gehen.
    Was macht denn für dich einen guten Singleplayer Ego-Shooter aus, Tobias? Gehören eine großangelegte Story und RPG-Elemente zwingend dazu?

    #1147917
    Sauerland ist SchauerlandSauerland ist Schauerland
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Ich kam in der Demo super damit zurecht. Unterscheidet die sich denn von der Vollversion?

    #1147918
    D00M82D00M82
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Okay das ist mir auch aufgefallen. BI war auch gameplaytechnisch eine Entäuschung. Die Shooterelemente finde ich ehrlich gesagt auch nur mittelmaß.
    Aber das stand doch im Test auch so drin oder?

    [/URL]
    http://gamingnerd.net/

    #1147919
    greenwadegreenwade
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC
    rvn wrote:

    Witzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.

    Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!

    Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.

    Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.

    Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.

    zwischen HL2 und rage kam aber schon noch der ein oder andere spielenswerte ego-shooter. wolfenstein, the darkness 2, singularity, black, far cry, crysis 2, urban chaos, halo…. und das meine ich voll und ganz unter den gesichtspunkten die wir angesprochen haben. :)

    ansonsten teil ich deine meinung zu 100%.

    #1147920
    UllusUllus
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    @ greenwade:

    Ich finde gerade, dass Shooter an dem Punkt erwachsen geworden sind, indem sie anfingen eine Story zu erzählen. Diese dient auch mir als Grund warum ich überhaupt spiele, denn ich bin kein Freund von “Knöpchendrücken ohne Grund”

    Wenn ich zocke, möchte ich einer virtuellen Geschichte beiwohnen.

    Glaubwürdige Charaktere und Story sind für mich eigentlich unverzichtbar geworden.

    Bei den Charakteren kann man streiten, aber da hat ja besonders Booker und Elizabeth von Bioshock Infinite mehr zu bieten als die meisten Anderen.

    Ausnahme: Last of Us ist ja kein Egoshooter im eigentlichen Sinne, aber gerade die extrem sorgfältige ausgearbeitete Welt und die fantastischen, psychologisch sehr ausgearbeiteten Charaktere wie Joel und Ellie sind gerade der springende Punkt warum dieses Game so authentisch, ausgereift und feingeschliffen wirkt.

    Vielleicht dient die Story auch irgendwie dazu um dem leidigen Thema Killerspiel entgegenzuwirken, so dass sie auch den Ballereien einen gewissen roten Faden verleiht !!!

    #1147921
    Anonym
    Inaktiv
    n00b

    ich denke das eine ist kein ersatz für das andere. beides muss irgenwie passen. ein shooter mit tollen chars und geschichte ist gut, aber wenn die spielmechanik nicht passt, ist das ärgerlich und sollte auch geahndet werden.
    story und chars können einen aber dazu motivieren trotzdem weiterzuspielen, wenn die mechanik nicht vollkommen für’n hintern ist.
    blöd ist nur, dass eben diese aspekte sehr geschmacksabhängig sind.

    #1147922
    UllusUllus
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC
    GOH wrote:

    ich denke das eine ist kein ersatz für das andere. beides muss irgenwie passen. ein shooter mit tollen chars und geschichte ist gut, aber wenn die spielmechanik nicht passt, ist das ärgerlich und sollte auch geahndet werden.

    story und chars können einen aber dazu motivieren trotzdem weiterzuspielen, wenn die mechanik nicht vollkommen für’n hintern ist.

    blöd ist nur, dass eben diese aspekte sehr geschmacksabhängig sind.

    @ Goh: Interessant ist ist folgendes an bioshock infinite : Booker und lizzchens luftiger abenteuertrip setzt dermassen viel auf story, spielwelt und charaktere, dass dagegen die immer noch gut spielbaren launigen Feuergefechte spürbar abfallen !

    Sachen gibts…..

    #1147923
    NightrainNightrain
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Wobei bei Bioshock Invinite die Geschichte auch ohne den Shooter-part funktiniert hätte – sagen wir doch gleich, sie hätte ihn nicht benötigt -, sieht das ungekehrt leider anders aus. Leider werden viele gute Geschichten auch sehr schnell “verschootert”.

    Wer zappt so spät durch Nacht, TV, Games und das Weltweite Warten? DER NIGHTWATCHER!!!
    http://www.youtube.com/user/NightwatcherReview

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