M!-Testkompetenz bei Ego-Shootern
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bitt0r vor vor 10 years aktualisiert.
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24. August 2013 um 16:08 #900919
greenwadeTeilnehmerich bin mit den ego-shooter tests seit langem nicht zufrieden. das liegt in erster linie daran das beiwerk wie story, charakterausarbeitung, nebenquests und anderer firlefanz mehr bedeutung zugeschrieben bekommt als das was ein ego-shooter zu dem macht was es ist – ein baller spiel.
das neuste beispiel ist payday 2. ich hab das spiel noch nicht gespielt. deshalb lass ich die quallität mal außen vor. ABER es wird als ego-shooter angepriesen und auch die screen shots deuten darauf hin, dennoch wird im geasmmten test kein sterbenswörtchen über die schusswechsel verloren. sind sie dynamisch? gibt es viele? welche waffen gibt es? wie ist der waffen sound? können die waffen mit upgrades ausgestattet werden? wie ist die steuerung, usw, usw…. kein wort zum kern des spiels. oder ist das geballer bei diesem ego-SHOOTER womöglich garnicht der kern?? wer weis das schon. der m leser jedenfalls nicht.
25. August 2013 um 7:21 #1147910
RonynTeilnehmerKopfschuß
25. August 2013 um 11:42 #1147911
rvnModeratorWitzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.
Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!
Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.
Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.
Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.25. August 2013 um 13:40 #1147912
RonynTeilnehmer
25. August 2013 um 14:27 #1147913
captain carotTeilnehmerMetro hatte z.B. teils gute Shootouts mit den menschlichen Gegnern, die KI der ersten beiden FEAR war auch wirklich gut und mit weitgehend sauberem Leveldesign. Bei F3AR war dann das Leveldesign echt für´n Arsch, ist aber auch nicht von Monolith.
Bei einem FPS sollte definitiv nicht zwei Seiten über mikroskopische Details des Spielablaufs diskutiert werden, aber es stimmt schon, bestimmte Angaben gehören rein. Etwa, ob Duelle gegen die KI Spaß machen oder man nur nen Haufen Dumpfbacken niedermäht. Das sind Sachen, die sich im Prinzip in einem Absatz abhaken lassen, aber eben eigentlich mit dazugehören.
25. August 2013 um 15:16 #1147914
Sauerland ist SchauerlandTeilnehmerrvn wrote:Witzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.
Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!
Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.
Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.
Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.
100% Agree!
Mir ging es irgendwie bei Bioshock Inifite und Army of Two 3 so. BSI hat eine gute Story (leicht überbewertet) und tolle Atmosphäre, aber als Shooter rangiert es im unteren Mittelfeld. AoT3 hingegen hat eine dämliche Story, bietet kaum etwas Neues, lässt sich aber 1A spielen. Trotzdem bekommt BSI 25 Prozent mehr.
Aber ganz ehrlich, ich gehe so oder so mehr nach Demos als nach Tests und manchmal gönne ich mir einen vermeintlich schlechten Shooter, wenn er für kleines Geld zu haben ist. Metro macht mich z.B. null an, deswegen werde ich erst ab 20 Euro abwärts und wenn ich mehr Zeit habe zuschlagen.
27. August 2013 um 15:27 #1147915
Tobias HildesheimTeilnehmerAoTIII lässt sich leider nicht 1A spielen. Wenn ich daran denke was für Schwierigkeiten Herr Herde und ich hatten, um in Deckung zu gehen… nein danke.
27. August 2013 um 19:58 #1147916
rvnModeratorIch hatte auch im Kopf, zu AoT etwas anderes im Test gelesen zu haben. Interessant dass da die Meinungen auseinander gehen.
Was macht denn für dich einen guten Singleplayer Ego-Shooter aus, Tobias? Gehören eine großangelegte Story und RPG-Elemente zwingend dazu?27. August 2013 um 20:41 #1147917
Sauerland ist SchauerlandTeilnehmerIch kam in der Demo super damit zurecht. Unterscheidet die sich denn von der Vollversion?
31. August 2013 um 9:53 #1147918
D00M82TeilnehmerOkay das ist mir auch aufgefallen. BI war auch gameplaytechnisch eine Entäuschung. Die Shooterelemente finde ich ehrlich gesagt auch nur mittelmaß.
Aber das stand doch im Test auch so drin oder?3. September 2013 um 22:11 #1147919
greenwadeTeilnehmerrvn wrote:Witzig, genau darüber hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. Mich stören nicht so wirklich die Tests der Maniac, sondern eher die Werteänderung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ein Egoshooter muss eine gute Story mit mindestens einem Twist, eine interessante Charakterentwicklung und überhaupt einen richtigen Hauptcharakter haben. Es müssen möglichst viele Nebenquests/stories enthalten sein und am besten muss auch noch ein ernstes Thema behandelt werden.
Da könnte ich echt nen Strahl kotzen!
Ich habe das jetzt erst beim Durchspielen von Rage gemerkt. Keine dolle Story, keine wirklich offene Welt, ein Charakter, der mir nicht egal sein könnte, ABER: Der beste Egoshooter, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eben weil die Mechanik perfekt ist. Die Schusswechsel sind fordernd, machen Spaß und motivieren. Die Waffen haben tierischen Wumms, das Feedback ist gut und die Grafik ist atemberaubend. Das alles sind Sachen, die einen guten Egoshooter ausmachen. Alles, was darüber hinaus geht, ist eine nette Dreingabe, die aber viel zu oft von spielerischen und mechanische Schwächen ablenken. Trotzdem gehören sie zum guten Ton und Egoshooter werden quasi mit der Offenheit und Questvielfalt eines Fallouts verglichen, wo sie zwangsläufig den kürzeren ziehen, da es ein Rollenspiel ist, das man auch aus der Egoperspektive spielen kann.
Da kann man echt Half-Life 2 loben. Gute Story, langes Spiel und trotzdem sehr gute Shootouts. Aber außer HL2 und Rage ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Call of Duty ist für mich als Singleplayerspiel auch kein Egoshooter. Wirklich Null Movement, keine Gegner KI und Skill ist schon garnicht erfordert. Man läuft immer nur geradeaus, spielt eine kleine Passage Horde-Modus bis man irgendwas triggert und läuft weiter geradeaus.
Aber der Erfolg von solchen Spielen zeigt leider, dass an echten Egoshootern, wie sie gedacht sind, kein großes Interesse mehr besteht.
zwischen HL2 und rage kam aber schon noch der ein oder andere spielenswerte ego-shooter. wolfenstein, the darkness 2, singularity, black, far cry, crysis 2, urban chaos, halo…. und das meine ich voll und ganz unter den gesichtspunkten die wir angesprochen haben.

ansonsten teil ich deine meinung zu 100%.
22. September 2013 um 9:08 #1147920
UllusTeilnehmer@ greenwade:
Ich finde gerade, dass Shooter an dem Punkt erwachsen geworden sind, indem sie anfingen eine Story zu erzählen. Diese dient auch mir als Grund warum ich überhaupt spiele, denn ich bin kein Freund von “Knöpchendrücken ohne Grund”
Wenn ich zocke, möchte ich einer virtuellen Geschichte beiwohnen.
Glaubwürdige Charaktere und Story sind für mich eigentlich unverzichtbar geworden.
Bei den Charakteren kann man streiten, aber da hat ja besonders Booker und Elizabeth von Bioshock Infinite mehr zu bieten als die meisten Anderen.
Ausnahme: Last of Us ist ja kein Egoshooter im eigentlichen Sinne, aber gerade die extrem sorgfältige ausgearbeitete Welt und die fantastischen, psychologisch sehr ausgearbeiteten Charaktere wie Joel und Ellie sind gerade der springende Punkt warum dieses Game so authentisch, ausgereift und feingeschliffen wirkt.
Vielleicht dient die Story auch irgendwie dazu um dem leidigen Thema Killerspiel entgegenzuwirken, so dass sie auch den Ballereien einen gewissen roten Faden verleiht !!!
22. September 2013 um 9:25 #1147921
AnonymInaktivich denke das eine ist kein ersatz für das andere. beides muss irgenwie passen. ein shooter mit tollen chars und geschichte ist gut, aber wenn die spielmechanik nicht passt, ist das ärgerlich und sollte auch geahndet werden.
story und chars können einen aber dazu motivieren trotzdem weiterzuspielen, wenn die mechanik nicht vollkommen für’n hintern ist.
blöd ist nur, dass eben diese aspekte sehr geschmacksabhängig sind.22. September 2013 um 9:36 #1147922
UllusTeilnehmerGOH wrote:ich denke das eine ist kein ersatz für das andere. beides muss irgenwie passen. ein shooter mit tollen chars und geschichte ist gut, aber wenn die spielmechanik nicht passt, ist das ärgerlich und sollte auch geahndet werden.
story und chars können einen aber dazu motivieren trotzdem weiterzuspielen, wenn die mechanik nicht vollkommen für’n hintern ist.
blöd ist nur, dass eben diese aspekte sehr geschmacksabhängig sind.
@ Goh: Interessant ist ist folgendes an bioshock infinite : Booker und lizzchens luftiger abenteuertrip setzt dermassen viel auf story, spielwelt und charaktere, dass dagegen die immer noch gut spielbaren launigen Feuergefechte spürbar abfallen !
Sachen gibts…..
23. September 2013 um 7:20 #1147923
AnonymInaktivWobei bei Bioshock Invinite die Geschichte auch ohne den Shooter-part funktiniert hätte – sagen wir doch gleich, sie hätte ihn nicht benötigt -, sieht das ungekehrt leider anders aus. Leider werden viele gute Geschichten auch sehr schnell “verschootert”.
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