TV und HiFi
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captain carot vor vor 3 months aktualisiert.
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1. Juli 2016 um 10:00 #998863
captain carotTeilnehmerDas mit dem Tragekomfort ist immer so eine Sache. Ich hab ja auch noch nen Sennheiser HD525 aus den Neunzigern, derzeit mit Velourpolstern. Da kommt für mich persönlich rein vom Sitz kein aktueller Sennheiser dran, wobei mir da HD 700 und 800 als Vergleich fehlen. Die wären mir aber ohnehin zu teuer.
Laut damaliger BDA 3N Anpressdruck und 255 Gramm ohne Kabel.
Bei geschlossenen (Momentum, mein Custom One) sorgt, zumindest bei mir, der Wärmestau dafür, dass ich die Hörer nie so richtig vergessen kann. Auf der anderen Seite steht halt die Isolation gegenüber Umgebungsgeräuschen. Deswegen brauch ich da echt beides.1. Juli 2016 um 10:32 #998864
FlammussTeilnehmer@Sonic
Plastikbomber trifft es auf den Punkt! Die Leichtigkeit dadurch ist aber schon toll. Ich kann Dir in allen Punkten nur voll und ganz zustimmen.21. September 2016 um 7:57 #998865
captain carotTeilnehmerAus dem HiFi Forum, interessante Aussage zu OLED, LED und HDR.
Quote:Durch hohle lokale Helligkeiten entstehen auch lokale Temperatutunterschiede im Panel, welche sich auf die TFTs der Backplane überträgt und so zu kurzem Nachleuchten führen kann (was bei Annäherung der lokalen Temperaturen wieder verschwindet – außer man schaltet den Oled in diesem Moment ab und führt damit den Korrekturalgorithmus (indirekte Wiederstandsmessung zur Anpassung von Offset und Gain) in die Irre (ist dann überkorrigiert).
Die Überkorrektur wird heutzutage aber schneller gegenkorrigiert (Ein-/Aus-Zyklen) als bei früheren Modellen bzw. Firmwareversionen.
Es ist also nichtmal das OLED-Material selbst was zum Nachleuchten führt.Ein 55EC930 in der Firma liegt schon bei über 7000 Betriebsstunden (mit bis zu 9h lang angezeigten statischen hellen Bildelementen) – da hat sich nichts eingebrannt, es ging noch keine maximale Helligkeit verloren und die Farbtemperatur ist noch überall unverändert.
Bei den heutigen Highpower LEDs mit gelber und roter Phosphorbeschichtung, die in den Backlights der heutigen “Spitzen”-LCD-Fernsehern eingesetzt werden, geht in den ersten ca. 2000 Betriebsstunden etwa 15 bis 30% der Ursprungshelligkeit verloren und die Farbtemperatur wandert ein wenig Richtung “kalt”.
Danach sind Helligkeitsverluste und Farbtemperaturdrifts deutlich langsamer.
Bei Lokal-Dimming mit vielen Zonen allerdings schleichen sich diese Fehler dauerhaft und lokal unterschiedlich ein (DSE verstärkt sich mit der Zeit seit Nutzung der Highpower-LEDs sichtbar).
Bis jetzt wird da nichts aktiv korrigiert oder gar Headroom übrigbehalten – im Gegenteil: Die Spitzenhelligkeit wird so lange aufrechterhalten, bis zu hohe Temperaturen (lebenszeitverkürzende Sperrschichttemperaturen um 100 Grad) nach kurzer Zeit ein Dimmen erfordert (außer beim DXW904 da aktiv gekühlt).
Wer hier mit viel Helligkeit schaut (oder viel HDR mit fast voller Zwangshelligkeit der Backlight-LEDs) wird das auf jeden Fall nach spätestens nach 2000h am vernehrten DSE gut feststellen können (und wenn man noch länger mit hoher Helligkeit schaut, sieht man in einer weißen homogenen Fläche auch lokale Farbtemperatutunterschiede).
Und das ist keine Annahme oder Sekulation von mir (wie es z.B. ein hier mitschreibender Forentheoretiker gerne macht)!
Aber LCD-Besitzer scheinen gegen DSE recht immun zu sein, hat ein “guter” LCD heutzutage schon über 20% Inhomogenitäten bei der Ausleuchtung ab Werk.Auch wenn man hier nicht alles über einen Kamm scheren darf. HDR führt beim LCD nach 2000 Betriebsstunden zu Problemen durch das Backlight. Bei ca. 4h Nutzung täglich sind das gerade mal anderthalb Jahre.
OLED verlieren zwar auch an Leuchtkraft, haben im Schnitt aktuell aber mehr Headroom. Weil die eben viel dunkler können drückt da auch keiner dermaßen auf Maximalhelligkeit.
Vermutlich würde es auch beim LCD anders aussehen wenn sich da kein ‘Lichtkrieg’ angebahnt hätte. Bestärkt aber meinen Eindruck dass viele aktuelle ‘Topmodelle’ stark mit ungleichmäßiger Ausleuchtung und Dirty Screen Effect zu kämpfen haben.16. Oktober 2016 um 19:52 #998866
captain carotTeilnehmerSo. X Mal verschoben, nun doch bestellt: Zwei 10 Zoll PA Koaxe.
Basteln wollt ich in der Richtung (hoher Wirkungsgrad und pegelfest) schon länger was. Da das aber derzeit eh nix fürs Wohnzimmer sondern mehr Richtung just for fun ist hatte ich das vor mir her geschoben.
Nun sind vom neuen Dachboden-Boden bei meinen Eltern ein paar OSB Reste über, weswegen ich ernsthaft überlege, neben konventieller ‘kleiner’ 35L Bassreflexkiste ein Paar Hornreflexgehäuse zusammen zu schustern.
Mal gucken. Wenn sich da nix verschiebt kann ich die Kisten dann ja ggf. auch mit zum Wintertreffen schleifen. Zumindest die kleinen.17. Oktober 2016 um 8:39 #998867
MontyRunnerTeilnehmerKeine Ahnung, was Du da schreibst, Cap

Aber ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass auf meiner Anlage Vinyl IMMER besser klingt als CD; sogar solches Vinyl, das nur mit einem CD-Mix/-Mastering auf die Platte gepresst wurde. Alles klingt wärmer und kompakter. Sieht so aus, als würde ich in Richtung Voodoo-Fraktion rücken.
17. Oktober 2016 um 10:21 #998868
captain carotTeilnehmerPsychologie…
Im Prinzip klingt die Platte nicht besser sondern für dich angenehmer. Im Prinzip reicht hier meist sogar ein entsprechender ‘Schallplattenfilter’. Knackpunkt scheint aber ne emotionale Bindung zur Schallplatte und deren Sound zu sein.Generell kommt bei einer Reihe CD’s noch der Loudness War dazu, der den im Prinzip besseren CD Sound drastisch verswchlechtert bzw. durch massives Clipping unangennehm werden lassen kann. Da man Schallplatten gar nicht so laut pressen kann, außer man hat sehr kurze Spielzeiten gibt es solche Probleme für gewöhnlich nicht.
Aktuell bekommen Platten auch oft das bessere Mastering. Einfach weil sie sich (wieder) als Enthusiastenmedium etabliert haben während CD’s (noch) eher Mainstream sind.
Alles in allem darf man hier die Psychologie aber nicht unterschätzen. Nostalgie spielt hier eine wichtige Rolle. Etwa dabei ob der Plattensound nun besser ist. Aber auch bei der ganzen analogen und vergleichsweise leicht zu verstehenden Technik.
Ich mag Platten übrigens selber gerne. Dazu gehört auch das gesamte Prozedere. Platte mit Schutzhülle aus dem Schuber, die Platte aus der Schutzhülle, auflegen, Nadel drauf…. Das hat halt gleichzeitig auch viel mit bewusstem Hören zu tun.
17. Oktober 2016 um 11:39 #998869
MontyRunnerTeilnehmerDas Prozedere mag ich auch. Nur der Psychologie-Faktor dürfte bei mir nicht ziehen, da ich dem aktuellen Plattenhype bisher eher spöttisch gegenüber stand. Ich war eher überrascht, wie viel besser das Vinyl (in meinen Ohren) klingt; z. B. bei Hakens Mountain; da tun sich plötzlich klangliche Welten zwischen CD und Vinyl auf. Ich hatte nie aufgehört Vinyl zu kaufen, hatte zuletzt aber eine lange Hör-Pause eingelegt. Ich verstehe es nicht.
Ich werde demnächst mal ein bisserl die letzten Guardian Platten auflegen. Das ist zum Beispiel eine Band, die ihr eigenes Vinyl mehr oder minder überflüssig findet, da sie zugeben, sich nicht die “viele” Arbeit zu machen, für einen ordentlichen Vinylsound zu sorgen. Und ich meine, die reden vom Mix und nicht vom Mastering. Letzteres könnte ja schließlich kein endlos großer Aufwand sein.
17. Oktober 2016 um 12:33 #998870
captain carotTeilnehmerDer psychologische Faktor spielt IMMER mit rein. Dazu kommt natürlich die Frage der Abmischung. Bei einigen alten Alben mag ich z.B. die Achtziger CD’s um Längen mehr als die ‘verloudnesten’ aktuelleren Remaster. Platten siedeln sich dann dazwischen an.
17. Oktober 2016 um 12:42 #998871
MontyRunnerTeilnehmercaptain carot wrote:Der psychologische Faktor spielt IMMER mit rein.
Ja, dem stimme ich zu. Aber der hätte in meinem Fall eher gegen den Vinyl Klang wirken müssen. Deswegen bin ich verwundert.
captain carot wrote:Dazu kommt natürlich die Frage der Abmischung. Bei einigen alten Alben mag ich z.B. die Achtziger CD’s um Längen mehr als die ‘verloudnesten’ aktuelleren Remaster.
Das kann ich fast ausnahmslos bestätigen. Remaster sind schon seit vielen Jahren i.d.R. völlig kacke. Dynamik? Braucht kein Mensch!
17. Oktober 2016 um 13:06 #998872
captain carotTeilnehmerEs gibt gute Remaster bei denen man merkt dass der Tonmeister wusste was er tat. Den ältesten Queen Alben hat die 2011er Neuauflage z.B. gut getan. Gibt aber definitiv mehr Negativbeispiele.
Was Vinyls angeht, hier spielt eben wesentlich mehr rein. Auch völlig unterbewusstes. Etwa wenn man mit den schwarzen Scheiben schlicht aufgewachsen ist.17. Oktober 2016 um 13:58 #998873
MontyRunnerTeilnehmerStimmt, die Queen Remasters von 2011 sind in jeder Hinsicht nahezu perfekt, v.a. die 2-Disc Varianten.
17. November 2016 um 15:11 #998874
genpei tomateTeilnehmerMoin Maniacs,
Ehe ich zu recherchieren beginne, dachte ich einige Fragen hier in die Runde zu werfen, da für Mudda und Partnerin vermutlich 2 neue DVB-T 2 Kisten anstehen.
Ausgangslage ist,so weit ich das mitbekommen habe, dass spätestens im März 2017 den alten DVB Reciever den Empfang-Saft abgedreht wird, und dann heißt es, neuere Version kaufen, da eine komplette Umstellung auf DVB t 2 erfolgt. Wer da nicht mitzieht, schaut in die Röhre…
Ich bitte natürlich um Berichtigung.Die Frage ist jetzt, da meine Mutter bereits im “Fachgeschäft” war und ich vermute, dass man sie mit einem Abo übern Tisch ziehen wollte:
Stimmt es, dass man für den Empfang auch noch ein zusätzliches Jahresabo abschließen muss, um mit der Box die selben Sender zu empfangen, die sie mit ihrer jetzigen DVB T Box empfängt?Wie viel würdet ihr maximal ausgeben, für eine “Plug and Glotz” only DVB T 2 Box?
Funktioniert der Empfang auch, wenn der Fernseher meiner Mutter nur “HD Ready” sein soll? ( weiß ich gerad nicht)Vielen Dank für aufschlussreiche Antworte!
17. November 2016 um 16:11 #998875
captain carotTeilnehmerDeine Mutter bekommt TV per Antenne? Denn bei Sat und Kabel ändert sich nix.
Für Privatsender wird man blechen müssen. Stand jetzt Universalabo für stolze 69,95€. Die gibt es da auch nur noch in HD.
Öffentlich-Rechtliches Fernsehen bleibt frei empfangbar.
Zur Frage wie viel ich ausgeben würde: ix, ich bleib bei DVB-S. ^^
Ernsthafter: Sehr viele unter verschiedenen Namen betriebene Geräte sind fast oder komplett baugleich. Wenn die Handhabung und die Fernbedienung liegen dann passt das i.d.R. schon. Da hier auch Scaling keine Rolle mehr spielt und die so ziemlich alle das anzeigen was reinkommt sind Unterschiede in der PRaxis sehr verhalten.
https://www.amazon.de/gp/product/B01ERXFFZK/ref=s9_top_hd_bw_bEXnx_g504_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=merchandised-search-3&pf_rd_r=0HPNX4G3T33YZMGWTD62&pf_rd_t=101&pf_rd_p=a362cb82-d137-5af9-a7b8-60695aca4a54&pf_rd_i=3466541
Kann die Privaten per PayTV, hat ne Aufnahmefunktion auf USB (PVR). Mehr braucht’s eigentlich nicht.17. November 2016 um 16:25 #998876
genpei tomateTeilnehmerDanke für die Antwort, Captain!
Habe ich das richtig gelesen und verstanden:
Ard, ZdF und Sat1 bleiben “frei”, nachdem man ne neue Box gekauft hat ( und bereits “Rundfunk-Zwang-Gebühren” bezahlt hat…) und für RTL, Arte und wiesiealleheißen sind knappe 70 Euro Abonnement ( im Jahr? ) fällig?
Ist die “Umstellung” jetzt wirklich eine PayTV-dingens durch die Hintertür geworden?Denn mit deiner Aussage “bei Sat und Kabel ändert sich nichts” bringst du mich ein wenig durcheinander:
Wenn sie jetzt genötigt ist, eine Dvb-T 2 Kiste zu kaufen und diese mit Antenne betreibt, muss sie trotzdem ein Abo abschließen, wenn sie mehr als nur das öffentlich rechtliche Programm glotzen will?17. November 2016 um 19:17 #998877
captain carotTeilnehmerArte ist ebenfalls ÖR, ebenso wie 3Sat. Und alle öffentlich rechtlichen die bei euch eingespeist werden müssen frei empfangbar bleiben. Der Anbieter hätte das zwar gern anders gehabt, wird aber vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon für die Einspeisung vergütet.
Quote:Ist die “Umstellung” jetzt wirklich eine PayTV-dingens durch die Hintertür geworden?Jepp. Dafür dass du z.B. nicht mehr aufnehmen kannst wie du willst und HD bekommst darfst du zahlen. Gut, gibt halt kein kostenfreies SD-Fernsehen mehr aber dafür kann natürlich keiner was…
Und ja, per normaler Antenne wird deine Mutter für Privatfernsehen blechen müssen. Gerade bei DVB-T2.
Die Privaten in SD bleiben per Satellit frei. Servus-TV und Animex gibt’s auch kostenfrei in HD. Beim digitalen Kabel gibt’s je nach Kabelanbieter unterschiedliche Regelungen.
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