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  • #997558
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Je nachdem, wo Elektronik herkommt kostet sie nunmal. Utopisch waren da eher Verbrauchererwartungen.

    Mir geht´s da derzeit auf den Sack, dass ich von manch einem Hersteller auch in der 1.000,-€ Klasse teilweise einfach nicht das bekomme, was ich wirklich haben will aber dafür tonnenweise Gerümpel, das ich nicht brauche.

    Der hier hat für 499,-€ immerhin 4xHDMI und Komponente, der 968er mit Sattuner kostet auch “nur” 80,-€ mehr.

    Es gibt aber mittlerweile auch Modelle, die einen mit Smartfeatures zuschmeißen, aber nur noch 2xHDMI haben und manchmal sogar auf Komponente verzichten, selbst in den höheren Preissegmenten.

    Extra Widescreen muss übrigens nicht unbedingt Geschichte sein. Die Panels sind eh mittlerweile von LG, die solche extrabreiten Formate auch bei Monitoren abieten. Sollte es genug Interessenten geben wird man das also auch wieder sehen.

    Ich find´s aber persönlich Blödsinn, weil TV, Spiele usw. eh 16/9 sind und im Kinobereich viele unterschiedliche Formate gefahren werden, u.a. 1,85:1, so dass Überformate doch wieder nahezu alles umskalieren müssen oder irgendwo Balen haben.

    P.S.: Sony wird eher einer der ersten sein, die die TV-Sparte fallen lassen. Die arbeitet seit längerem defizitär, kaum eines von Sonys noch vorhandenen Geschäftsfeldern fährt mehr Verluste ein.
    Panels kaufen die mittlerweile eh ein, bzw. sind da nur noch über Joint Ventures vertreten.

    Weltweit sind die Koreaner bei TV´s mittlerweile ganz vorne, bei der Panelproduktion ebenso wie bei den Geräteverkäufen.

    Bei der reinen Panelproduktion kommen mittlerweile die Chinesen dahinter, bei Fernsehern holen sie immer weiter auf.

    Den japanischen Unternehmen dürfte bei Fernsehern mittelfristig das gleiche blühen wie seinerzeit den deutschen Unternehmen, nämlich dass die Konkurrenz billiger oder bei gleichen Preisen besser ist.
    Pioneer verkauft z.B. längst keine Fernseher mehr, andere Unternehmen verkaufen mittlerweile teils Rebadged Chinakram oder haben einen beträchtlichen Teil der Komponenten ausgelagert und durch den chronischen Preisverfall wird bei immer mehr Unternehmen der Ausstieg wahrscheinlich. 4K und OLED sind offensichtlich auch keine Rettung, weil LG und Samsung hier genauso schnell sind und die Chinesen nachziehen bzw. teilweise eh schon 4K Panels für die Japaner produzieren.

    #997559
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wenn es um Preis/Leistung und Kundenfreundliche Benutzerführung geht, dann muss ich sagen, dann bin ich mit meinem Panasonicplasma mehr als zufrieden. Bin froh, den überhaupt noch gekriegt zu haben, denn er war in vielen Onlineshops schon ausverkauft. Klar auf diese ganzen Inetkanäle und den Käse kann man verzichten und 3D war und ist für mich überhaupt nicht interessant, sodass eigentlich alleine die Bildqualität entschieden hat.
    Als ich ungefähr wusste, was ich auszugeben bereit war, da hab ich meine ganzen Magazine gewälzt und die Wahl fiel auf den Panasonic. Wirkliche Ausreisser gibts bei den Panasonic Geräten eigentlich nie und sie fahren meist sehr gute Wertungen ein. Aber jeder gewichtet natürlich einzelne Punkte ganz unterschiedlich.

    #997560
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Wertungstechnisch traue icheigentlich nur Audiovision, AVF-Blöd und Warentest. Die AVF-Blöd testet aber größtenteils in der Holzklasse und im Audiobereich wirklich wenig gescheites.

    Nun ist es aber z.B. bei Verstärkern so, dass die erstmal nicht klingen, erst mit DSPProgrammen und Einmessung macht sich da klanglich was bemerkbar, mich persönlich interessiert da primär die Einmessung inkl. EQing.

    Bei Playern ist “Klang” eh kein Thema, interessant ist da je nachdem die Bildaufbereitung. Da gerade beim SD-Upscaling nicht alle Geräte alles gleich gut machen hängt das stark von der Auswahl der Testszenen ab, die finde ich bei der Audiovision recht gut, während sich z:B. Area-DVD viel zu sehr auf ganz bestimmte Problemszenen konzentriert und andere schlicht ignoriert. Die Scaler, die Sony derzeit verwendet haben z.B. mit einer Handvoll Szenen wirklich Probleme, während sie andere sehr gut beherrschen. Eine gute Testmischung ist da dringend nötig.

    Handling ist zum Teil Geschmacksache, zum Teil auch einfach eine Frage der guten Ergonomie. Da gefallen mir Philips, Sony und Pana immer noch recht gut, Toshiba schwankt manchmal ziemlich und es gibt immer noch massig Geräte, die vom bedienkomfort meiner alten Grundig Röhre Lichtjahre entfernt sind, auch wenn man das erstmal kaum glauben mag.

    Ein Thema für sich ist Verstärkerleistung. Was man da wirklich braucht ist von Wohnsituation, Hörgewohnheiten, Wirkungsgrad der Lautsprecher und auch Belastbarkeit der Lautsprecher abhängig.

    Die gesamte Q Reihe von KEF verträgt beispielsweise im Fullrange Betrieb nur zwischen 10 und 20W, je nach LS. Erst mit Hochpass vom Bass befreit geht da wirklich mehr, dann kommt man auch in den Bereich bis 105-110dB, wo man vllt. um die 100W braucht.

    Sollte man zur Miete wohnen kann man solche Pegel allerdings eh nicht ausfahren und ich kenne ebenfalls reichlich Leute, die praktisch nie so laut hören. Wirklich hohe Endstufenleistungen brauchen die meisten in der Praxis also gar nicht.

    Wirklich störend empfinde ich bei vielen Geräten dagegen die Verarbeitung. Da wird mittlerweile sehr oft gespart. Ein ganz heißes Thema sind derzeit ja Blu Ray Laufwerke, aber auch die Gehäuseverarbeitung ist oft enttäuschend, die Materialauswahl sowieso.

    Für einen Player mit den Features meines BDP-S490 und wirklich gutem Gehäuse hätte ich auch das doppelte bezahlt. Für das doppelte Geld bekomm ich derzeit aber nur mehr Features. AV-Receiver bis ca. 1000,-€ haben derzeit oft nur eine Plastikfront, Kunststoffregler sowieso. Da wirkt mein oller STR-DB790QS hochwertiger, ohnehin fällt Sony in der Kategorie Materialanmutung und Verarbeitung im Vergleich zu früher leider besonders negativ auf.

    Generell reizen mich die Sachen von Cambridge Audio. Nur muss ich da dann wieder sagen, so rasant wie sich der AV-Sektor entwickelt mag ich keine 1.000,-€ für einen Player und noch weit mehr für einen AV-Receiver ausgeben.
    Momentan steht ja nach der Vernetzungswelle wieder die ein oder andere neue Tonnorm an, 4K ist derzeit auch ein Thema und 8K wird in einigen Jahren folgen. Neue optische Medien stehen 2016 spätestens auch an.

    Dann geht das ganze Rennen wieder von vorne los.

    Bei guten Lautsprechern ist das kein Thema, die kann man locker 10, 20 Jahre halten, ggf. auch länger. Stereoequipment altert eh nicht so.

    Mein guter Kopfhörer, einer der damals teureren Sennheiser, hat jetzt locker 15 Jahre, klanglich immer noch top, fällt aber langsam auseinander. Der nächste Kopfhörer kann also ruhig auch wieder teurer werden. Aber die ganze Digitalelektronik mittlerweile? Da kauf ich entweder was gescheites und nutze es so lange wie möglich oder ich werd mich dabei zukünftig nur bis zum mittleren Preissegment aufhalten, weil ich zusehen kann, wie´s veraltet.

    #997561
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich lese die Audiovision und Heimkino, beides sehr kompetente Magazine, die die Unterschiede deutlich herausstreichen, und man so das für sich passende Gerät finden kann.
    Was Reciever angeht, da fahre ich eigentlich eine ähnliche Schiene wie du, mein neuer von Denon war der günstigste im Lineup, der reicht für ein Wohnzimmer vollends aus. Und sollte er nicht mehr uptodate bezüglich der Tonformate sein, dann wiegt es auch nicht so schwer sich gegebenenfalls einen neuen zu kaufen. Der Blurayplayer der selben Marke war etwas teurer, aber trotzdem so ziemlich der billigste unter der Denonmarke. Ich wollte eigentlich ursprünglich die beiden Geräte über DenonLink verbinden, was ja für den Klang ausschlaggebend gewesen wäre, aber das Kabel hätte sage und schreibe mehr gekostet als der Verstärker oder der Player. So viel besser kann ein Ton auch nicht werden mit einem Kabel das umgerechnet etwa 450 Euro gekostet hätte. Da investiere ich lieber in einen ordentlichen Querschnitt bei Lautsprecherkabeln. HDMI hab ich bewusst das billigste genommen, da wie du schon paarmal erwähnt hast, der Mehrpreis für teurere Kabel nicht gerechtfertigt ist. HDMI ist in meinen Augen sowieso eine der mistigsten Verbindungen aller Zeiten. Kann gar nicht sagen wieviele Male der Bildschirm kein Signal mehr hatte, respektive der Beamer. Da muss nur ein klein wenig Zug auf dem Kabel sein und das Signal ist weg. Viel zu empfindlich die Scheisse.

    #997562
    ObermotzObermotz
    Teilnehmer
    senser wrote:
    Av Reciever:Denon Avr 2310

    Den hab ich auch in Silber.

    #997563
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich haltte den Denon Link vorsichtig ausgedrückt für ein Märchen. Was da über Um- und Rückwandlung erzählt wird ist typisches PR-Blabla. Müsste übrigens ein ganz normaler CAT-6e Stecker sein, das Kabel ist also viel günstiger zu bekommen. Zumindest entspricht die Verbindung technisch völlig CAT-6, wenn die Stecker nun doch proprietär sind ist das reine Geldschneiderei.

    Was die Heimkino angeht, da kannst du genauso gut die HiFi Test lesen. Das Zeug vom Michael Brieden Verlag taugt eigentlich alles nix mehr, nur die Klang & Ton hol ich mir als Selbstbauer immer wieder mal, wenn was interessantes drin ist und wegen Chassistests.

    #997564
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Carot Das verstehe ich jetzt nicht, die schreiben doch in schöner Regelmässigkeit die Tests der Audiovision ab:-) Aber es gibt mir ein gewisses Gefühl von Sicherheit, wenn ein Gerät in beiden Mags gut abschneidet. Im Heimkino hats auch immer wieder interessante Heimkinos mit speziellen Detaillösungen drin, so mies ist dieses Magazin nun auch wieder nicht.
    Es ist so oder so Halsabschneiderei, was soll an einem Kabel schon soviel kosten können? Aus reinem Gold scheint es ja nicht zu sein und Swarowski-Steine hats wahrscheinlich auch keine auf dem Stecker.

    #997565
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer
    BoC-Dread-King wrote:

    Zur nächsten Generation werde ich aber mein aktuellen ONKYO AV-R gegen eine neuere Variante eintauschen: http://www.hifi-regler.de/shop/onkyo/onkyo_tx-nr626-100005399-si.php

    Das ist glaube ich meine einzigste Neuanschaffung neben der PS4.

    Klasse Gerät. Für die Preisklasse macht der einen sehr guten Eindruck!

    #997566
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Schöne Lösungen en masse finde ich im HiFi-Forum.

    Ne, mir geht da u.a. auf den Sack, dass die nix mehr schlecht bewerten, technische Dinge mittlerweile teils falsch erklären und einige alberne Sachen in den siebten Himmel loben.

    Früher gab´s bei HiFi-Test oder Heimkino auch mal wirklich schlechte Noten, da bekamen Lautsprecher auch mal ne vier und eine 1,1 oder 1,2 war wirklich gut.

    Bei Audiovision bekommt ein Denon 1611 auch mal verdiente 64% und beide Samsung AVR wurden damals gerechtfertigt schlecht bewertet.

    Die Konkurrenzblätter kriegen´s ja teilweise nicht mal auf die Kette, den Stromverbrauch anzugeben, von manch anderer Messung ganz zu schweigen.

    Einen Stein im Brett hat die Audiovision bei mir auch noch für ihren HDMI-Kabel Test und die Erklärung, warum man bei HDMI entweder perfektes Bild oder Fehler hat, aber kein Kabel besssere Farben oder höhere Schärfe bringt.

    #997567
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Carot Dafür hast du ein Heft gebraucht?? :-) Das hätte ich dir gleich sagen können, was soll man an einem digitalen Signal gross durch Abschirmung erreichen können beim Bild. Beim Ton hiess es zwar auch immer, dass es Unterschiede gäbe bei TOS-Link und Coaxial, aber ich konnte da nie was feststellen. Die Unterschiede machen sich bei den Analog Digital Wandlern bemerkbar und den Decodern sogar extrem. Bei meiner alten Technics waren die Decoder vom Player massgebend, da die Kanäle einzeln und analog miteinander verkabelt waren. Als ich den teureren Player mit besseren Decodern hatte, aber immer noch die gleiche Anlage, fing ich an sehr viel mehr Details rauszuhören.

    #997568
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Dafür brauche ich sicher kein Heft. Nur gibt es ja brilliante Tests wie den abgefuckten AreaDVD Kabeltest, die gegenteiliges behaupten. TOS und Coax machen auch keinen Unterschied. Wenn beim einen 0100110 ankommt, dann kommt das beim anderen auch an.

    D/A Wandler machen nur in der Holzklasse einen hörbaren Unterschied. Also ganz billige Player, Onboardsound vom PC und dergleichen, da lassen sich Dinge messen, die extrem weit unter der Hörschwelle liegen und selbst im Messbereich ist das außer bei extrem verzerrenden Graphen immer völlig unauffällig. Ganz nebenbei, mein oller AV-Receiver hat einen recht hochwertigen Burr-Brown Wandler, weit besser als das, was man in manch teurem CD-Player oder dergleichen findet, 24Bit/96KHz werden eh unterstützt, auch wenn selbst das in Wirklichkeit nix bringt.

    Die Decoder sind auch kein Thema, das Decoding erfolgt mit einer festen Funktion. Was der Soundprozessor dann nach dem reinen Decoding anstellt, das ist der springende Punkt. Kanalüberblendung, Änderungen im Frequenzgang und ganz viele andere Sachen, der Teil hat dann gewisse Auswirkungen auf den Klang, bzw. ggf. sogar gravierende.

    Der Rest ist oft Wunschdenken/Voodoo/Placebo.

    Fakt ist, dass das ganze ich hör´s aber bis heute keinen Blindtest bestanden hat, zumindest bei Playern und Verstärkern an sich. Wenn das Soundprocessing am Werk ist oder aber EQing, dann hört man das sofort.

    #997569
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wie gesagt ich hatte am Anfang meiner Heimkino Sucht, einen Panasonic Player, der unteren Klasse gegen den teuersten, den sie damals hatten ausgetauscht und da beide über analoge Kabel mit dem Verstärker verbunden waren fand die Decodierung jeweils im Player statt. Beim teureren waren einfach extrem viel mehr Details zu hören. Ich habe damals die Star Wars E2 DVD rauf und runtergespielt. Am besten hörte man es in der Szene, wo Jango Fetts Raketenanzug im Stadion anfängt den Geist aufzugeben, mit dem besseren Player waren hier viel mehr Effekte hörbar. Ich hatte ja mit dem anderen Player den direkten 1:1 Vergleich. Wenn du sagst, dass es nicht am Decoding lag, woran denn dann?

    #997570
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    […]Die Unterschiede machen sich bei den Analog Digital Wandlern bemerkbar und den Decodern sogar extrem. Bei meiner alten Technics waren die Decoder vom Player massgebend, da die Kanäle einzeln und analog miteinander verkabelt waren. Als ich den teureren Player mit besseren Decodern hatte, aber immer noch die gleiche Anlage, fing ich an sehr viel mehr Details rauszuhören.

    Kommt mir irgwendwie bekannt vor. *schmunzel* … Bei meiner alten Anlage, bestehend aus einem damals sehr guten mittelklasse-Receiver (Denon AVR-2105) und einem hochwertigen Panasonic-Player (DMP-BD50 – damalige Referenz) war der Unterschied auch enorm. Über analog 5.1 und intergrierten Dolby/DTS-Decoder war der Klang viel räumlicher und klang auch insgesamt wesentlich besser. Beide hatten aber keinen Burr-Brown-Wandler, aber der Unterschied zwischen den beiden Decodern und der analogen und der digitalen Verkabelung war enorm.
    Den Player hatte ich daher immer analog mit dem AV-Receiver verbunden. Eine digitale Verbindung war aber trotzdem noch vorhanden, wegen DTS 96/24 – der genialen Queen-DVDs.

    Vor gut zwei Jahren habe ich dann meinen AVR-Receiver und meinen BD-Player gegen neuere/aktuellere ersetzt. Jetzt ist es genau umgekehrt, so das der Klang über dem integrierten Decoder/Wandlern des AV-Receivers besser klingt, obwohl der Panasonic-Player DMP-BDT500 angeblich die besseren Wandler hat (Burr-Brown 32Bit) und auch im Klangtest diverser Magazine immer sehr gut abgeschnitten hat.

    Damals: Denon AVR-2105 + Panasonic DMP-BD50
    Heute: Yamaha RX-V1067 + Panasonic DMP-BDT500

    Mit Panasonic-Playern bin ich bislang immer sehr gut gefahren. Es gab nie irgendwelche größeren Probleme und selbst mein 16 Jahre alter DVD-A350 läuft noch tadelos (zumindesten glaube ich das, hab ihn schon seit 9 Jahren nicht mehr benutzt;)).


    @captain
    :
    Da du gerade von hochwertigen Burr-Brown-Wandlern sprichts: …Hast du nicht den Sony STR-DG500 bzw. 520? Ich meine, sowas mal entnommen zu haben.
    Also mein CD-Player hat schon einen richtig guten drinne. Das hört man auch. Die Details sind viel feiner, als bei meinen beiden Blu-ray-Player-Flagschiffen von Panasonic.


    Früher hat Sony noch richtig schicke Receivers gehabt:
    str-db840_63991.jpg
    Den wollte ich früher mal unbedingt haben. Hab aber die Finanzierung nicht bekommen, weil ich schon soviel am laufen hatte. Später habe ich mir dann den Denon von meinem ersten, angesparten Gehalt geholt.

    ..den gab es übrigens auch in silber:
    B00005JJ5C.03.LZZZZZZZ.jpg

    #997571
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    644_1_str_db790a.jpg

    Die Optik wurde später für die DG Reihe übernommen. Und mir gefällt das einfache Design mit den vier Drehreglern erheblich besser als das vom DBx30QS bis DBx80QS verwendete Design mit der Klappe. den 940QS hat ein Onkel von mir immer noch in Betrieb, den 780QS ein Cousin.


    @ChrisKong
    : Auch wenn man das sehr ungern hört, ein Großteil davon ist Einbildung, teilweise achtet man beim teuren Player mehr auf Details. Da ist ein Blindtest manchmal hoch interessant.

    Ich könnte dir das jetzt ellenlang ausführen, aber alleine im HiFi Forum gibt es schon ellenlange Threads zu dem Thema. Teilweise werden da bis heute Dinge aus der rein analogen Welt einfach auf Digital übertragen.

    Es gibt schlechte DA Wandler. Teilweise sind die anfällig gegenüber Störquellen oder die haben kein lineares Ausgangssignal…
    Das ist aber eher die Ausnahme, sowas findet man etwa in Billigstplayern, Onboard-PC-Sound und solchen Dingen.

    Genauso wie Billig-MP3 Player oft beschissene Endstufen haben, die nicht sauber linear verstärken und früh verzerren.

    Mal ein lustiges Testbeispiel, Kandidat war mein besagter Onkel, der auch hartnäckiger Anhänger von Wandlerklang und Verstärkerklang ist, ganz nebenbei auch Hobbymusiker:
    Angegebene Quellen CD-Player, DVD-Player und hochwertig codierte MP3, tatsächliche Quelle war in allen drei Fällen besagte, hochwertig codierte MP3. Mit Angabe der angeblichen Quellen war die Zuordnung so, dass der CD-Player am deatailliertesten spielt, der DVD-Player feine Details unterschlägt und die MP3 im Vergleich undynamischer, deutlich detailärmer usw.
    Das heißt, da in Wirklichkeit jeweils die gleiche Quelle verwendet wurde, besagter Onkel hat nicht das gehört, was wirklich da war sondern eher das, was einem HiFi Lachpresse und so mancher Verkäufer gerne einreden.

    Weitere MP3 Tests waren da auch sehr interessant, die hab ich auch schon mit mehreren Leuten gemacht. 128KBit hört man in den meisten Fällen problemlos raus, 320KBit erkennen in den meisten Fällen Leute mit einwandfreiem Gehör nicht mehr, außer bei wenigen Problemmusikstücken. Allerdings funktioniert das unter Umständen bei Leuten mit Gehörproblemen schlechter. Hat mit der psychoakustischen Funktionsweise von MP3 zu tun.

    Das funktioniert auch mit dem Unterschied zwischen SACD Qualität und CD-Qualität, wobei man hier meist das unterschiedliche Mastering beachten muss, d.h. eine CD sollte man selbst aus einer SACD runtersamplen, was ziemlich aufwändig ist.

    Völlig unterschätzt wird dagegen von den meisten der Einfluss der Raumakustik und auch der Lautsprecher. Eine 30cm verschobene Sitzposition kann wirklich gravierende Auswirkungen auf den Klang haben, alleine schon beim Frequenzgang.

    Finally, woher kommt das Märchen vom schlechten DVD-Player Klang? Die wirklich allerersten DVD-Player hatten teilweise wirklich Klangprobleme, zumindest über die Cinchausgänge. Falls man den Digitalausgang verwendet machte das damals schon keinen Unterschied mehr.

    Außerdem ist bei modernem AVR-Equipment IMMER das Soundprocessing zu beachten. Werden da mittelfrequente Anteile leicht angehoben, dann hört man “mehr Details”, in dem Bereich ist das gehör am Empfindlichsten.
    Wird der Bassbereich angehoben, dann können Details auch mal absaufen, das kennt jeder vom zu laut eingepegelten Subwoofer, der für undifferenzierten Bass sorgt. U.a. liegt das daran, dass der differenzierte Klang von tiefen Tönen erst durch die Obertöne weiter oben zustande kommt. Hört man sich mal eine Bassdrum mit steilem Tiefpassfilter an, dann hat die keinen harten Bassschlag mehr sondern wummert fröhlich vor sich hin. Erst durch die Obertöne klingt die Bassdrum differenziert.

    Also, wir haben
    a) Placeboeffekte. Es gibt auch reihenweise Tests, in den Probanden mit dem Placeboeffekt reingelegt wurden. Das Gehirn ist da halt ein Arschloch und glaubt was es will. Macht aber nix, zum einen ist eingebildete Klangverbesserung auch eine Klangverbesserung, zum anderen gibt es reichlich andere Gründe, die für hochwertigere Geräte sprechen.

    b) Gerade im AV Bereich gibt es reichlich andere Punkte, die zu beachten sind. Fängt damit an, dass bei vielen Geräten der Mehrkanal-Analogeingang das komplette AVR-Setup und sogar die Einmessung umgeht. Klar klingt das anders.
    Dann machen unterschiedliche Soundprozessoren, Equalizer usw. teils sehr unterschiedliche Sachen mit dem Signal. Wenn einfach nur decodiert wird, ohne großartige Klangverbiegungen, dann ergibt sich da auch keine oder nur eine minimale (messbare aber nicht hörbare) Veränderung.

    Da Soundprozessoren aber wirklich unterschiedlich arbeiten tun sich teils selbst mit linearer Ausgabe (Pure Direct) im Mehrkanalbetrieb leichte Differenzen auf, sobald unterschiedliche Einmesssysteme, Soundfields usw. dazu kommen kann das ein sehr großer Unterschied werden.

    Zum Schluss: Was die Sache von wegen “feine Details, seidigere Höhen” usw. angeht, da haben Lautsprecher wirklich einen vielfach größeren Einfluss, als ihn Player überhaupt haben können, klanglich sollten Dinge wie Kabel oder Player also überhaupt keine Baustelle sein.

    #997572
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das mit den Lautsprechern wurde mir mal in einem Laden vorgeführt. Da war die nächsthöre Klasse meiner BW Boxen angehängt, da waren die klangliche Unterschiede schon recht weit auseinander, wobei ich meine Lautsprecher super fand und auch überhaupt kein Grund zur Beanstandung vorlag. Dann liess er noch die Nautilus ab, und obwohl ich dachte, dass man das kaum noch steigern könnte, siehe da es ging doch noch was und wie. Lautsprecher können in der Tat sehr viel ausmachen.
    Das mit der Einbildung mag wohl sein, aber ich bin ja nicht der einzige der das bemerkt hat. Wie gesagt, der alte Player war ja noch da zum Vergleich. Das Signal war analog, das heisst jeder Kanal wurde vom Player separat an den Verstärker übertragen per Chinchkabel. Ich behaupte auch nicht jetzt ein super feines Gehör zu haben, aber da waren wirklich mehr Details zu hören in der Szene. Dass beim Digitalen Signal nur Veränderungen durch Soundprocessing und Equalizer des Verstärkers zustandekommen ist klar.

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