TV und HiFi
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captain carot vor vor 3 months aktualisiert.
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3. August 2014 um 3:11 #998233
Esorb RedTeilnehmerEin Problem, wie ich gelesen habe, das sich ergeben könnte wäre eventuell, dass der Strom zu schwach wird, wenn das Kabel zu lang wird.
Was ich eigentlich vorhabe: ich möchte die Hardware von einem alten Notebook in ein anderes Gehäuse einbauen. Da der Stromanschluss vom Mainboard aber ungünstig liegt, will ich mit dem Kabel den Anschluss an eine günstigere Stelle verlängern. Dazu reicht eigentlich schon ein 20 cm Kabel. Doof ist nur: je kürzer Kaber werden, desto teurer sind die manchmal. Ein fünf Meter Kabel ist tatsächlich billiger als eines mit einem Meter. Da werde ich mich wohl noch im Kabel kürzenuüben müssen…
3. August 2014 um 8:55 #998234
captain carotTeilnehmerJa, wenn du ein 60m Kabel nimmst. ^^
Was den Umbau angeht, schon gecheckt, ob die Komponenten alle passen? Vor allem die Kühlung? Oder hast du da im Zweifelsfall genug Teile?
3. August 2014 um 12:09 #998235
Esorb RedTeilnehmerDie Kühlung sollte hinhauen und die Komponenten passen auch. Das ganze ist ein Projekt zum Erfahrungen sammeln, vor allem hinsichtlich der Bearbeitung von Kunststoff. Wenn es am Ende scheitert ist das nicht so wild.
4. August 2014 um 6:39 #998236
captain carotTeilnehmerNa denn viel Spaß.
Hab persönlich nie gern an Notebooks rumgeschraubt, da ist nie irgendwo Platz. :-p
Nervt mich schon, dass unserer langsam mal ne Grundreinigung braucht.
20. August 2014 um 9:59 #998237
captain carotTeilnehmerIch hab nochmal etwas umgeplant:

Die Standlautsprecher und der dicke Center stellen meine aktuellen Gehäuse dar, die kleinen Kistchen an der Wand bzw. neben dem großen Center die angedachten Nachfolger.
Da kommt dann der Seas L12RE Koax rein. Dazu kommt dann bei Gelegenheit noch ein relativ kleiner Sub mit Peerless SLS W6, ggf. auch zwei (linker, holzfarbener Sub), der weitgehend dem Tieftöner aus dem Nubert AW500 Sub entspricht.

Wie es zu der Schrumpfungskur kam:
Ehrlich gesagt ist u.a. das KEF E305 Set daran schuld, das ich mir vor kurzem mal wirklich in Ruhe anhören konnte. Für ein Brüllwürfelset übrigens nebenbei bemerkt wirklich gut.Die kleinen KEF stecken schon relativ ordentlich Pegel weg und klingen erwachsener als das meiste andere in dem Bereich.
Zwar nicht ganz das, was ich haben will (auch optisch), aber für mich, der ich nicht unbedingt zu den notorischen Lauthörern gehöre waren das und ein paar wirklich guter aber ziemlich kleiner Kompaktlautsprecher ein Denkanstoß, darüber nachzudenken, wie viel Lautsprecher ich nun eigentlich brauche.
Für den Anfang werd ich erstmal nur zwei LS bauen. Falls die kleinen mir in der Front doch nicht reichen werde ich sie halt nur als Rears bauen. Da hat man (besonders ich) ja sowieso immer Probleme mit großen Lautsprechern.
In dem Fall kommt der große Bruder als Front und Center zum Einsatz. Allerdings hat sich meine Frau tatsächlich lieber Kisten als irgendwelche ausgefallenen Formen gewünscht.
Finish wird in jedem Fall wieder Maserbirke, das gefällt mir wirklich gut und möchte ich beibehalten.In dem Zusammenhang ein Detail am Rande (auch mal in Relation zu Standlautsprechern):
Während die kleineren Koaxe kaum günstiger sind als ihre großen Brüder und Weichenbauteile in etwa gleich kommen (155€ pro Kanal gegen 182€ pro Kanal) spar ich beim MDF schon einige Euro pro Kanal und beim Furnier wirklich massig Geld. Ein Standlautsprecher wäre dann nochmal massiv teurer. Entsprechend viel bezahlt man auch bei großen Fertiglautsprechern schon alleine für die Gehäuse, gerade wenn diese aufwändiger gemacht sind.20. August 2014 um 10:14 #998238
ChrisKongTeilnehmerDas Auge hört halt mit. In der Front wirken Standlautsprecher für mich zumindest irgendwie passender, also rein von der Optik her.
Wär schön, wenn du die einzelnen Schritte auch dokumentieren würdest.
20. August 2014 um 10:47 #998239
captain carotTeilnehmerStandlautspecher machen bei den kleinen schon mal gar keinen Sinn und bei den großen Koaxen nur, wenn ich direkt Subwoofer fest einbauen würde. Dann eher zweigeteilt, Kompaktbox und Subs mit gleicher Grundfläche.
Das ginge z.B. bei Aktivsubs mit zwei von den kleinen Peerless pro Seite, wobei ich die dann aber impulskompensiert bauen würde. Und für nen impulskompensierten Sub hätte ich interessantere Ideen.
Die kleinen Koaxe würden definitiv eh an die Wand kommen. Da treten die aber auch ziemlich in den Hintergrund.
Bei den großen sähe das schon anders aus. Die sind wegen der Größe schon eine ganze Ecke dominanter.
20. August 2014 um 11:19 #998240
schnitzelTeilnehmerMit welchem Programm kann man das denn so schön darstellen? … Bis du gelernter Grafikdesigner oder sowas? …inkl. Schatten^^ …. Sieht gut aus!

Was die Größe angeht: Ich habe in meinem Frontbereich zwei Standboxen, auf jeder Seite eine.^^ Diese erzeugen auch gleichzeitig einen relativen guten Tiefbass. Mein Subwoofer ist meistens aus ist. Mit dem Klang bin ich insbesondere bei Blu-ray und Filmen allgemein sehr zufrieden. Bei meinem Subwoofer habe ich das Problem, dass der etwas dröhnt. Hab schon alles ausprobiert, aber ich kriege es nicht weg. … Wahrscheinlich liegt es an den Räumlichkeiten. Mit den Standboxen klingt es wesentlich klarer und strukturierter, aber immer noch kraftvoll.
Mittlerweile sind meine Standboxen aber auch schon 17 Jahre alt und ich frage mich, ob neuere modernere Boxen wirklich besser klingen können, …denn im Prinzip ist der Aufbau ja immer gleich geblieben: Lautsprecher, Gehäuse, Frequenzweiche und ein bisschen Kabel.
20. August 2014 um 11:50 #998241
captain carotTeilnehmerDas ist Standardansicht von SketchUp. Die PS2 und den Amp (mittlerweile auch ne 360 und nen Sony BDP) hab ich einfach runtegeladen. Die anderen Modelle hab ich gebaut. Die sind aber auch so komplex nicht.
Was die Koaxe angeht:
Die kleinen Koaxe würden voraussichtlich knapp die 63Hz Marke erreichen. Das ist für solche Zwerge schon relativ tief, erlaubt mir aber auch ne niedrige Trennfrequenz für den Sub. Kann bei Bedarf ja trotzdem höher getrennt werden.Die großen würden bis ca. 45Hz reichen, darunter greift bei mir eh eine 40Hz Mode.
Koaxe, weil Punktschallquelle mit idealem Rundstrahlverhalten. Gute Räumlichkeit, gerade bei Stereo, aber u.a. größerer Sweetspot als derzeit.
Nun zu deinen Punkten:
Standlautsprecher/Sub: Vermutlich regen deine Stand-LS bei dir ne Raummode gerade so an, dass sich ausgewogener Tiefton ergibt, während der Subwoofer deutlich tiefer reicht und die Mode voll anregt. Deswegen dröhnt es dann. Da würde ein DSP helfen oder ein AV-Receiver, der wirklich bis in den Tiefbassbereich eingreifen kann. Leider ist bei den meisten Einmesssystemen unter 60Hz Feierabend.Lohnen sich nach X Jahren neue Lautsprecher?
Konstruktiv gesehen nicht unbedingt. Es gab sogar schon vor 30 oder sogar vor 40 Jahren schon hervorragende Konstruktionen.Allerdings unterliegen Lautsprecher Alterungserscheinungen.
Hochtöner mit Ferrofluid kranken oft an austrocknendem Ferrofluid, das kann sich sehr negativ bis zu nicht mehr funktionierendem Hochtöner äußern.
Lautsprechersicken altern. Das gilt besonders für Schaumstoffsicken, die sich wirklich auflösen können.
Frequenzweichenbauteile: Gerade Elkos altern doch deutlich. Folienkondensatoren dagegen kaum. Das kann die Frequenzweiche und damit den Frequenzgang des Lautsprechers auf lange Sicht ziemlich verbiegen.Allerdings bedeutet das nicht, dass man nen Lautsprecher auf jeden Fall nach X Jahren austauschen sollte oder gar muss.
21. August 2014 um 12:12 #998242
schnitzelTeilnehmerOkay, Danke für die Antworten, captain. … Klingt alles sehr verständlich und gut erklärt.
Ich muss mal gucken, ob ich bei meinem AVR irgendwas regeln kann. Einen eingebauten Equalizer hat er ja und die lassen sich auch für alle Kanäle separat regeln. Ich meine auch mal eine Trennfrequenz für den Subwoofer gesehen zu haben, …aber die Funktionen sind so umfangreich, das man schon fast eine Technikerausbildung braucht;) …. Und ja, der Subwoofer klingt deutlich tiefer. Aber ob es was ändern, wenn ich am Subwoofer die Frequenz ändere? Derzeit steht er bei 120 Hz – also schon relativ hoch.
Bzgl. der Alterung sehen meine LS noch tadelos aus. Also man könnte meinen, das sie max. 5 Jahre alt sind. Die Gummisicken sind noch einwandfrei, sind weder Spröde noch haben sie irgendwelche Verfärbungen. Also optisch in Ordnung. Allerdings weiß ich nicht, wie es innen drinne aussieht.21. August 2014 um 13:03 #998243
captain carotTeilnehmerSag mir, wie deine Raummaße sind, und ich sag dir, wo die Raummoden liegen. xD
Ich geh mal davon aus, dass du nahe einer Wand sitzt und dein Raum zwischen 4m und 4,50m breit ist. In dem Fall hättest du eine kräftige Überhöhung zwischen etwas unter 40Hz und etwas über 40Hz. In dem Bereich müsste man den Pegel absenken, damit es nicht mehr vor sich hin dröhnt.
Deine Hauptlautsprecher fallen glaube ich (hab keine Messungen mehr zur Hand, daher grob aus dem Gedächtnis) bereits knapp über 50Hz ab. Da Bassreflex mit 24dB pro Oktave.
Wenn die Magnats ohne Sub spielen wird die Raummode gerade so weit angeregt, dass sich noch ein recht harmonischer Tiefton ergibt.Dein Sub hat in dem Bereich aber noch vollen Pegel, die Raummode wird also voll angeregt. Um das zu vermeiden müsste man einen Kerbfilter oder einen PEQ setzen. Es gibt aber kaum AVR-DSP’s, die so tiefe Filter besitzen. Sinnvoll wär in dem Zusammenhang ein Aktivmodul mit DSP oder ein Subverstärker, der variable Kerbfilter besitzt. Sozusagen zur Nachrüstung bietet sich ein Mini-DSP an.
Per DSP kann man bspw. einen EQ mit höherem Q (spitzer, schmaler Filter) setzen, der die Raummode wegiltert. Ideal ist zwar Messequipment, aber selbst per Gehör lässt sich da schon ein wenig optimieren.
Bei mir selber sieht das im Augenblick z.B. so aus, dass ich gar keinen Aktivsub einetze. Die aktuellen LS fallen bei 50Hz ab, die Raummode füllt das dann so weit auf, dass ich Bass bis unterhalb 40Hz hab.
Mittelfristig würde ich da gerne auf einen Subwoofer mit DSP setzen.
Wenn ich das so wie geplant baue wird der Sub aber auch etwas teurer, deswegen brauch ich wohl erstmal eine Übergangslösung.Die Planung sieht dann allerdings so aus, dass ein flacher, impulskompensierter Subwoofer an die Wand kommt. Die Impulskompensierung sorgt dafür, dass das Gehäuse weitgehend ruhig bleibt, ergo werden sich da auch keine ausgeprägten Vibrationen auf die Wand übertragen. Außerdem soll der Sub danneben besagtes DSP bekommen. Eben gerade, um die raumakustischen Probleme im Tiefton in den Griff zu bekommen.
24. August 2014 um 7:01 #998244
captain carotTeilnehmerMal ein Twilight Render:

Sub versteckt sich hinter dem TV. Den hab ich momentan auf eine Tiefe von 18cm drücken können, ggf. muss ich da aber noch ein bisschen rumrechnen.
24. August 2014 um 9:05 #998245
ChrisKongTeilnehmerUnd warum dann die Boxen nicht in die Regale integrieren? Das sieht ein wenig merkwürdig aus. ^^
24. August 2014 um 13:40 #998246
captain carotTeilnehmerWeil die im Regal stehend mit Büchern links und rechts eine viel größere Schallwand sehen, was den Baffle Step massiv verschiebt, was für F-Gang Fehler sorgen wird und gleichzeitig Regalbretter drunter und drüber für sehr frühe Reflexionen im nicht ganz unkritischen Bereich sorgen.
Ersteres kann ein moderner AV-Receiver mit entsprechender Einmessung beseitigen, letzteres ist nicht ganz trivial.
Davon ab, mich persönlich stört es auch nicht. In der Praxis werden die ziemlich kleinen Lautsprecher auch links und rechts neben den Regalen hängend ziemlich unauffällig sein.
Könnte höchstens problematisch werden, wenn meiner Frau das nicht passt. xD
24. August 2014 um 13:54 #998247
ChrisKongTeilnehmerDann stell wenigstens ein paar nette Topfpflanzen darunter. Das könnte deiner Frau auch gefallen.

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