Black Kaindar
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Black KaindarTeilnehmerSchon okay ^^!
Black KaindarTeilnehmerNaja, wir wollen mal nicht übertreiben

Black KaindarTeilnehmerHeute Abend UEFA-Cup! Hoffe mal auf einen Sieg beider deutscher Manschaften. Ja selbst Schalke darf an so einem Tag mal gewinnen

Black KaindarTeilnehmerQuatsch, dass ist doch der der die Blechtrommel geschrieben hat!
Black KaindarTeilnehmerIst sicherlich ein schwieriges Thema (höhö), ich kann aber beide Lager in ihren Ansätzen verstehn.
Man merkt denke ich in so vielen Sachen, dass die Welt sich halt immer schneller dreht. Alles wird irgendwie hektischer, wir sind schneller und öfter gefordert und müssen auch öfter und schneller erreichbar sein. Das powert natürlich auch schneller aus und wir suchen somit auch immer öfter und schneller nach Möglichkeiten zum “auftanken” bzw. positiven Erlebnissen. Vieleicht auch ein Effekt den wir momentan in einem Großteil der Videospielindustrie mitbekommen, schneller und angenehmer zum Ziel kommen und dabei noch nett unterhalten. An sich ja nichts Verwerfliches und zum Teil für mich sogar nachvollziehbar. Auch ich habe bisher mit Freude und ja das gestehe ich hier offen, mit Spaß die Solokampagnen von Modern Warfare 1,2 und Black Ops durchgespielt und das auf mittlerem Schwierigkeitsgrad. Hier habe ich auch genau das bekommen was ich wollte, kurzweilige Unterhaltung, ne Menge Action und viele kleine Erfolgserlebnisse in wohldosierten Reihenfolgen.
Auf der anderen Seite gibt es da jedoch dann auch die Spiele in die ich mich reinknien möchte. Ich möchte die Welt erleben, sie entdecken und nach Möglichkeit für den Aufwand den ich dort stundenlang betreibe auch belohnt werden. Das waren zum Beispiel Bioshock, Fallout 3 oder aktuell Dark Souls. Und gerade bei letzterem ist mir beim Zocken nochmal bewusst geworden was mich damals in den Anfängen meiner Videospielvita so faziniert hat. Es war das Tüfteln und Ausprobieren von Laufwegen, Taktiken bei Endbossen, das Erforschen von Fremden Orten die nirgends vermerkt sind um letzten Endes dann dafür belohnt zu werden.
In der Psychologie würden man hier von einem Belohnungsaufschub sprechen, also das Verzichten auf eine (eher anstrengungslose) Belohnung zu Gunsten einer größeren Belohnung, welche jedoch mehr Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen würde. Und wie eben Eingangs erwähnt oder Kuruno über mir ist es eben genau diese Zeit die uns immer mehr fehlt. Daher denke ich greifen viele Zocker (ich ja auch wie bei MW zb.) zu eher einfacheren, schnell und leicht zugänglicheren Spielen in der Hoffnug auf eine schnelle Belohnung.
Früher haben wir halt noch mehr Zeit in die Spiele investiert und das Gefühl der Belohung einen Boss nach dem 25443zigsten Anlauf endlich besiegt zu haben wirkte nach der Zeit und der Anstrengung natürlich viel intensiver und länger als das was in vielen Spielen heute nach 1-2 Versuchen schon geklappt hat.
Ich weiß wovon ich rede, ich habe diese wenigen, dafür jedoch viel intensiveren Erlebnisse wieder in Dark Souls erlebt und einen besiegter Zwischengegner in Dark Souls feier ich zig mal mehr als ein abgeschlossenes Level bei MW! Allerdings sind diese Erfolge sehr zeitaufwendig, was sich spätestens bei der nächsten Klausurphase mal wieder rächen wird ;-P. Im sozialen Kontext haben daher beide Spiele, die Einfachen und die Schweren ihre Vor- und Nachteile. Ob es nun einem wichtiger ist schnelle Erfolge zu feiern oder mehr Zeit und/oder Anstrengung aufzubringen und dafür “intensiver” belohnt zu werden ist letzten Endes nicht so wichtig so lange man gut dabei unterhalten wird.Zum Schluss noch einen interessanten Text den ich zum Thema Belohnungsaufschub bei Wiki gefunden habe:
Ein bekanntes Experiment zu Impulskontrolle und Belohnungsaufschub wurde in den 1960er Jahren durch Walter Mischel durchgeführt und ist als Marshmallow-Test vor allem durch Daniel Golemans Buch “Emotionale Intelligenz” bekannt geworden. Dabei bekamen 4-jährige Kinder ein Marshmallow (Süßigkeit) sofort und wurden vor die Wahl gestellt es entweder gleich zu essen oder ein zweites zu bekommen, wenn sie einige Minuten warten konnten, ohne das erste Marshmallow zu essen. In einer Längsschnittstudie fand Mischel später heraus, dass die Fähigkeit zu Impulskontrolle bzw. Belohnungsaufschub ein verlässlicher Indikator für späteren akademischen Erfolg und eine Reihe von positiven Persönlichkeitseigenschaften ist.
Vor allem der Teil mit den positiven Persönlichkeitseigenschaften bringt mich, wenn ich an das Thema online Zocken denke, zu der Annahme, dass die vielen Beleidungen die ich da schon erleben durfte (4 Jahre Starcraft Battle-Net und ich hatte mehr Beleidigungen gesammelt als 1 Jahr bei 4players) daher kommen, dass die Ganzen Nasen auf der Suche nach dem schnellen Erfolg waren! Denn weiter steht in diesem Artikel noch:
Die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub und die damit einhergehende Erwartung einer Belohnung steht dem allgemeinsprachlichen Begriff der Hoffnung nahe. Daher kann man den Begriff Hoffnungslosigkeit auch im Zusammenhang mit Frustrationen und situationsbedingt verminderter Fähigkeit zum Belohnungsaufschub verstehen.
Hierbei besonders den letzten Absatz mit “verminderter Fähigkeit zum Belohnungsaufschub” beachten
!
Black KaindarTeilnehmer@aeon:
Neu Texas ist nicht die Venus
. Und wenn schon zu Marschall Bravestar ein Spiel, dann bitte auch zu Saber Riders
!
Black KaindarTeilnehmerDas stimmt aber noch ist alles offen. Am Samstag wird einer der der beiden Oberen auch schon mal wieder Punkte lassen. Am besten wäre natürlich ein Unentschieden
. Bremen ist allerdings so ne Ligawundertüte. Da weiß man nie wie die aufspielen werden. So bisschen wie der erste FC Köln..nur in gut 
Black KaindarTeilnehmerDamit wollte ich eigentlich sagen das Alaba bei diesem Spiel auf der 6er Position einfach völlig fehl am Platz war und es der Trainer spätestens zur Halbzeit hätte merken müssen, ich sehe ihn einfach mehr in der Offensive! Don Jupp hat auch für meinen Geschmack etwas seltsam aufgestellt und eingewechselt!
Black KaindarTeilnehmerDas war auch das mit Abstand schlechteste Spiel der Bayern in der laufenden Saison. Alaba war wie ein Fremdkörper auf der 6er Position und es spricht nicht gerade für Ordnung wenn die Verteidigung beide Tore schießen muss! Mainz hingegen hat gut gegengedrückt und zurecht gewonnen. Vieleicht mal ein ein gutes Hallo wach zur rechten Zeit!
Black KaindarTeilnehmerHehe, jemand der jetzt erst in den Thread kommt wird sich sicher das ein oder andere mal fragen was er da wohl verpasst hat ^^
Black KaindarTeilnehmermcknife wrote:Das Missverständnis tritt leider häufiger auf ^^. Wenn ich sage Erfolgsfan, dann mein ich das nicht in dem Sinne, wie man häufig die ganzen Kiddis durch die Straßen rennen sieht mit ihren Barcelona oder Madrid Trikots, also nur temporäres Fan-Dasein, sondern dann meine ich das, wie die Personen ursprünglich zu ihrem Verein gekommen sind, auch wenn sie schon 10 Jahre Fan sind. In meinem Verständnis hat Fan-sein nämlich auch was mit der Herkunft zu tun: Ich wohne zum Beispiel in der Nähe von Dortmund. Deswegen bin ich logischerweise BVB-Fan. Aufgrund fast gleicher Nähe zu GE, Leverkusen, Köln, Düsseldorf etc. könnte ich es aber eher nachvollziehen, wenn jemand aus dieser Gegend FC-, Bayer, oder (gott bewahre) sogar Scheissefan ist, als wenn er Bayernfan ist. Das meine ich damit
Gebürtig komme komme ich aus einer Gegend wo es keinen großen Fussballverein (nicht mal 3. Liga oder Kreisliga) gibt. Das Fantum zum FC Bayern habe ich wohl von meiner Mutter übernommen die damals in meinem Alter ein riesen Fan von Gerd Müller, Beckenbauer, Breitner und Co war. Die spielten damals halt alle beim Fc Bayern und so wurde mir diese Liebe zum Verein quasi von meinen Eltern in die Wiege gelegt. Mein Vater tendiert stark zu Köln (ist der nächste große Verein halt und sein ehm. Studienort), ist aber vom Grundnaturel her kein großer Fussballfan. So konnte mir meine Mutter das Bayerngen ohne großen Widerstand einpflanzen
! So lernte ich die Historie vom FC Bayern halt kennen, seine besten Spieler und tja so wurde letzten Endes ein Bayernfan aus mir ^^. Fantum muss auch nicht immer etwas mit dem Ort zu tun haben, ich habe auch schon (traurig aber wahr) Schalkefans mit bayrischem Aktzent getroffen….
Black KaindarTeilnehmerEs gab so viele andere Deutsche Spieler die es auch verdient hätten (Rummenige in de 80gern zb) und es halt leider nie geschafft haben. Klar ist sowas immer bitter aber so ist Fussball halt auch leider.
Black KaindarTeilnehmerJupp, aber erst im Nachtrag und nein ich konnte den auch nie besonders gut ab, nicht mal bei seiner Bayernzeit!
Black KaindarTeilnehmerLeider auch nur die Zusammenfassung
Aber Bayer hat, auch Dank balack richtig Druck gemacht!
Black KaindarTeilnehmerKevin Flynn wrote:Und über Bayer Leverkusen redet hier bei all den (zur Zeit durchaus berechtigten) Euphorischen Bayern Jubelarien – oder eben Bashereien keiner mehr oder was?
Das war natürlich ne klasse Leistung von Leverkusen. Ich gesteh ganz ehrlich das ich dem BVB noch eher Chancen eingeräumt hatte als Lev. (ihr wisst schon wer bayern schlägt und so
) aber trotzdem hat es mich sehr gefreut! -
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