captain carot

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  • als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812389
    captain carotcaptain carot
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    Das Thema ist aktuell vielschichtig. Es geht ja nicht nur um den Preis, sondern zum Beispiel auch um die Verfügbarkeit von RAM und ob zum Beispiel Next Gen Fassungen für Entwickler überhaupt attraktiv sind.

    Letzteres, gerade für kleinere bis mittlere Studios, lohnt sich zum Beispiel nur, wenn die Hardware auch eine gewisse Verbreitung hat.

    Zum zweiten Punkt, angeblich bekommt nicht mal Samsungs Mobile Sparte genug LPDDR-Speicher von Samsung Memory. Alleine die Verfügbarkeit von Speicher könnte also schon ein echter Flaschenhals werden. Erst recht bei Geräten mit 30GB und mehr. Auf der anderen Seite kann man quasi zwei PS5 oder dreieinhalb Series S mit der Menge an Speicher produzieren, die die Next Gen bekommt. Und GDDR6 ist auch nicht so extrem ausgelastet wie GDDR7.

    Und dann sind da natürlich die Kosten. Alleine bei der PS6 mit vermutlich 30GB RAM und 2TB SSD steigert sich der Preis drastisch. Stand jetzt sind da 200-300€ mehr denkbar. Damit wären wir statt bei einer 600€ Konsole (schon teuer für die breite Masse) bei 800-900€. Kann man aber gar nicht so viel produzieren fallen an anderen Stellen Skalierungseffekte weg, so dass der Aufpreis am Ende irgendwo zwischen 250 und 400€ betragen könnte.

    Wir würden also ganz realistisch von einer mindestens 850€ teuren PS6 reden.

    Bei der NeXtBox schätzt man den VK Preis eher auf 1200$/€ vor Speicherkrise, dank unter anderem mehr Speicher läge man mindestens bei 1500. Das Ding peilt selbst im besten Fall schon die Highend Nische an, würde dann aber noch viel mehr mit Gaming-PCs konkurrieren als ohnehin schon.

    Momentan sieht es so aus, als ob Sony mit neuer Hardware für Ende 2027 plant oder geplant hat. Während der Handheld anscheinend mehr oder weniger auf eine Next Gen Standard Version der Z-APUs setzt und auch in kleineren Mengen erfolgreich produzierbar wäre muss man sich bei der PS6 einigermaßen bald fragen, ob sich das aktuell lohnt oder ob man besser ein, zwei Jahre schiebt.

    MS, da ist vielleicht vor allem die Frage, ob man genug produzieren kann, weil man auch zeitnah die ganze Cloud Infrastruktur auf Next Gen wechseln müsste. Gleichzeitig wird das Gerät natürlich noch teurer als sowieso schon, der potenzielle Kundenkreis schrumpft also noch weiter. Und bei all dem muss man Entwickler erstmal überzeugen, dafür zu entwickeln.

    Ohne Cloudgeschäft und Wette auf die Cloudzukunft hätte MS die Hardwaresparte wahrscheinlich eh schon abgewickelt.

    Ich denke nicht, dass da schon irgendwas entschieden ist, aber man wird sich in den nächsten Monaten entscheiden müssen, ob man die Releases verschiebt. Falls ja, dann denke ich, werden MS und Sony versuchen, neue Hardware Ende 2028 zu bringen und nicht länger zu warten als unbedingt nötig.

    Edit: die Corsair Geschichte werden wir die nächste Zeit wahrscheinlich häufiger sehen. Sehr unschöne Aktion, allerdings kann es sein, dass Corsair hier nicht einfach nur die Speicherpreise aufgeschlagen hat sondern evtl schon die Preiserhöhungen seitens Nvidia einpreist, die in den nächsten Wochen kommen sollen.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812383
    captain carotcaptain carot
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    https://insider-gaming.com/ram-prices-next-gen/

    Die Gerüchteküche dreht sich weiter, allerdings durch relativ glaubwürdige Quellen befeuert. MS und Sony denken angeblich darüber nach, die Next Gen Geräte um Jahre zu verschieben.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1812380
    captain carotcaptain carot
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    Motorjupp steht nächste Woche tatsächlich wieder an

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812379
    captain carotcaptain carot
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    Ja, was bei YouTube mittlerweile echt nervt. Hab YT auf englisch aber Embedded Videos auf Websites werden praktisch immer KI-übersetzt.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812375
    captain carotcaptain carot
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    Ich finde die Originalversionen der Suchriesen eh nicht mehr brauchbar. Ist mein persönliches Empfinden, aber vernünftig nutzbar finde ich nur noch duckduckgo, startpage und Konsorten.

    Außer man will unbedingt nur die KI Suche…

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1812373
    captain carotcaptain carot
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    Wie ist hieraus eigentlich der xbox Thread geworden?

    Momentan gehen Gerüchte um, wonach Halo Evolved in der Entwicklung sehr stark generative KI nutzen soll. Würde mich nicht wundern weil MS das aktuell eh stark forciert.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812369
    captain carotcaptain carot
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    In Verbindung mit Steam Machine, Low End PCs, Switch 2 und Series S, es wird IMO endgültig Zeit, dass Teile der Branche umdenken.

    Statt von vornherein High End Systeme oder sogar noch gar nicht veröffentlichte Technik als Maßstab zu nehmen sollte man eher am unteren Ende anfangen und für die High End Einstellungen darauf aufbauen. Im Endeffekt profitiert davon die Performance auf allen Systemen.

    Ziemlich aktuelles Beispiel, ausgerechnet von EA, man hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass Battlefield 6 auf der Series S gut läuft. Davon haben letztlich alle stärkeren Plattformen profitiert. Sowas sollte der Maßstab sein auf den man aufbaut.

    Einige Spiele aktuell machen das auch sehr gut, sehen dann auf Low oder Medium Setzings schon gut aus und performen gut (gute Optimierung heißt nicht dass es auf jeder Keksdose maxed out laufen muss) während andere Titel schlecht mit Settings skalieren, Grafikfeatures wie Lumen komplett verlieren oder dergleichen und die Performance trotzdem nicht der Bringer ist

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812365
    captain carotcaptain carot
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    Nicht unbedingt. Weil den PC viele haben und man da abseits der Highend Bubble auch auf älterer Hardware gut spielen kann. Evtl. müssen manche Spieleentwickler eher wieder umdenken wenn sie weiterhin gute Verkäufe wollen. Weil halt kaum wer in nächster Zeit eine Grafikkarte mit 12GB oder mehr VRAM kaufen wird um ein Spiel zu spielen. Smartphones und PCs ‚braucht‘ man. Vielleicht wird es dann ein Smartphone mit 4GB RAM oder man benutzt halt länger das alte.

    Konsolen sind dagegen tatsächlich ein Luxusgut.

    Realistisch betrachtet, ausgehend von aktuell im Umlauf befindlichen Erhöhungen bei Long Term Verträgen, Switch 2 könnte um 120€ teurer werden, PS5 und Series X 150€, PS5 Pro bis zu 200€.

    Das hängt aber auch von den Verträgen und Laufzeiten ab. Wenn zum Beispiel Nintendo im Frühjahr einen Zwei Jahres Vertrag abgeschlossen hat können sie die Entwicklung vielleicht aussitzen.

    Die andere Frage könnte tatsächlich werden, wer bekommt wie viel RAM. OpenAI hat bekanntlich große Teile der Waferproduktion vom Markt weggekauft und generell sind die Margen aktuell absurd. Da ist sogar denkbar, dass RAM-Hersteller Vertragsstrafen zum Beispiel von Sony oder Nintendo in Kauf nehmen und stattdessen die KI-Industrie beliefern.

    Derweil hat Nvidia gerade mit dem Zeitkontingent bewiesen, dass Streaming auch heißt, die Anbieter können zukünftig die Konditionen diktieren. Das ist kein echter Ersatz für eigene Hardware.

    Natürlich sind die 100 Stunden aktuell noch ziemlich üppig. Zusatzstunden aber schon ordentlich teuer. Und man könnte in einem Jahr durchaus auf 50 oder 30 Stunden reduzieren.

    Ich hab gerade für jemanden einen Rechner fertig gemacht. Alles älterer Kram. Core i7 10700, 16GB DDR4, Geforce GTX 1660 Super und 1,5TB SSD Speicherplatz. Indy läuft nicht drauf wegen Raytracing Zwang unter Windows (funktioniert unter Linux mit Software RT) und Doom will obendrein zwingend 8GB VRAM. Das war es dann auch schon. Mit einer RTX 2060 Super würde alles drauf laufen. Natürlich nicht mit Reglern auf Rechtsanschlag.

    Ergibt sich bei Gelegenheit noch sowas wie eine Radeon RX 6700 (XT) kann man damit auf PS5 Niveau spielen.

    Randnotiz, mit SteamOS kann ich auch auf dem Legion Go S erstaunlich gut spielen trotz der Low End Hardware.

    Vielleicht wird es eher Zeit, dass manche Techjournalisten ihr Luftschloss verlassen. Paradebeispiel für mich ist da wegen der Bekanntheit Alex Bataglia.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812359
    captain carotcaptain carot
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    GPUs verwenden GDDR7 bzw GDDR6. Bei AMD aktuell nur GDDR6, wo die Preise generell noch nicht so angezogen haben. B2B sind die Preissteigerungen auch noch nicht so krass, allerdings dennoch extrem heftig. So wie es jetzt aussieht werden Neuverträge je nach Speichertyp um 100-200% teurer als aktuelle. Das ist extrem, aber nicht die Vervierfachung wie bei DRAM im Consumersegment aktuell (Tendenz immer noch steigend).

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812276
    captain carotcaptain carot
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    Das Teil finde ich tatsächlich interessant. Aber weil LPDDR5X und NAND-Flash gerade auch teurer werden wird das sicher nicht günstig und VR ist bei mir wirklich nur was für kurze Sessions.

    Auf den Controller hab ich tatsächlich Bock

    als Antwort auf: TV und HiFi #1812275
    captain carotcaptain carot
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    Haha, ja, das gibt es schon lange.

    Ich bin mittlerweile von Mehrkanal komplett weg und vermisse es erstaunlich wenig. Dafür steht hier unnützes Zeug wie ein Tapedeck. Muss mich nur nächste oder übernächste Wochen mal dran machen, bei meinem Braun A1 Verstärker zwei Bauteile zu tauschen.

    Hab 26 Jahre Surround gehabt, mittlerweile nutze ich das wirklich nur noch virtuell per Kopfhörer für Spiele seit jetzt knapp zwei Jahren. Anfangs war ich mir tatsächlich sehr sicher, dass ich den ganzen Kram nach ein paar Wochen wieder anklemme.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812266
    captain carotcaptain carot
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    Good luck with Steam Machine. Rechner selbst aufbauen lohnt sich vorläufig nicht mehr. Fertigrechner hat es noch nicht so getroffen.

    Ich bin ganz froh, dass ich fast alles gekauft hab, bevor es kritisch wurde. 4TB NVMe hätte ich gerne noch gehabt, aber die ist kein Muss aktuell und da hab ich die guten Preise verpasst.

    GOG wird verkauft. Allerdings nicht an einen Investor, sondern mit Michał Kiciński an einen der Mitgründer. Es soll sich nix ändern und zukünftige CD Projekt Titel sollen weiterhin auch über GOG verfügbar sein. Ausnahmsweise mach ich mir hier auch mal keine Sorgen.

    als Antwort auf: Fröhliche Weihnachten #1812195
    captain carotcaptain carot
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    Hab dieses Jahr auch ein paar Sachen aussortiert und verkauft. Gespielt wird das nur noch per Emulator im Endeffekt und der Platz ist endlich. Wie lange die Sachen wirklich noch halten ist teilweise auch fraglich.

    Klar haben Originalkonsolen und Spiele definitiv was für sich

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1812189
    captain carotcaptain carot
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    Bei Spielen, vor allem nicht so großen Titeln, würde ich mich auch wenig bis gar nicht drauf verlassen.

    Bei Konsolen als grobe Richtschnur. Switch ist zum Beispiel immer noch undertracked, die Zahlen wurden nach wie vor nicht auf Nintendos offizielle Zahlen angepasst. Die Xbox ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit overtracked. Und zwar nicht nur ein bisschen. Sondern wahrscheinlich um 10-15%. Nur haben wird da keine offiziellen Zahlen und VGC ist unterm Strich noch im Rahmen dessen, was von Analysten zu hören ist. Im Trend bei Hardware Sales liegt VGC aber tatsächlich gar nicht so falsch.

    I.d.R. werden die Zahlen für Hardware auch angepasst, wenn offizielle da sind. Die gibt es bei MS natürlich nicht mehr.

    Game Sales: Da kommt mittlerweile sehr viel zusammen. Bei kleineren Titeln ist das Tracking von vornherein ziemlich daneben, Datensätze praktisch immer unvollständig, Digital Sales werden teilweise anscheinend gar nicht berücksichtigt. Ältere Titel werden selten bis nie updated. Beispiel: Bei Cyberpunk werden die Gesamtzahlen mit den 35 Millionen Einheiten angezeigt, die CDPR genannt hat. Das Tracking für die einzelnen Systeme passt aber nicht dazu und ist mittlerweile schlicht extrem unvollständig. Da muss man also regelmäßig gucken, welche Zahlen waren das, wann wurden die letzten Updates gemacht und was ist die Quelle dafür. Wenn Publisher keine Zahlen mehr nennen taugt VGC da mittlerweile wirklich gar nicht mehr. Schon alleine wegen unvollständiger Datensätze.

    Warum die aktuellen Zahlen stimmen dürften (natürlich nicht auf die Konsole genau, nur als Tendenz): Japan Zahlen sind quasi die offiziellen, US-Zahlen passen zu anderen Quellen und der stark eingetrübten Konsumlaune in den USA, sowie durchgeführten Preisänderungen. Euro-Zahlen: Der vermeintliche Ausrutscher PS5 erklärt sich durch die Rabattaktionen in sehr großem Maaß, die faktisch einer temporären Preissenkung gleichkommen. Gerade die Digital Edition kann man immer noch problemlos für 349,-€ bekommen. Allerdings läuft ein Großteil des Weihnachtsgeschäfts gerade für Nintendo auch im Dezember.

    Ob das dann alles auch tatsächlich halbwegs stimmt sehen wir (außer natürlich bei MS) mit den Quartalszahlen nächsten Monat.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1812182
    captain carotcaptain carot
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    VGChartz hat mittlerweile überarbeitete VKZ-Schätzungen für November in Europa, natürlich nie so richtig genau, aber gerade bei der Hardware liegen sie auch nie komplett daneben:

    PS5: 1,926,758

    NS2: 463,907

    NS1: 99,006

    XS: 61,836

    Erstmal das ganz Offensichtliche, die PS5 hat den November komplett dominiert. Die temporäre Preissenkung dürfte hier natürlich ein wichtiger Punkt gewesen sein.

    Switch 2 verkauft sich zwar auch in Europa ordentlich, aber nicht ansatzweise so wie in Japan oder den USA.

    Switch 1 ist mittlerweile wirklich einfach am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Nach fast neun Jahren aber auch nicht verwunderlich.

    Xbox Series spielt in Europa schlicht keine Rolle mehr. Das gilt erst recht im Vergleich mit dem direkten Mitbewerber.

    My 2 cents: Nintendos traditionell stärkster Monat, nämlich Dezember, steht noch aus. Und Switch 2 läuft insgesamt gut. Aber es wirkt ein wenig, als ob man Momentum verliert. Abwarten, ob das der Fall ist, aber evtl. sehen wir hier erste Anzeichen, dass Switch 2 der Kundengruppe aktuell zu teuer ist. Spannend wird jetzt der Dezember, weil Nintendo da meist stärker ist.

    Europa ist Sonyland (bezogen auf Konsolen natürlich, der PC ist in Europa auch extrem stark). Und natürlich werden in Europa deutlich mehr Konsolen verkauft als in Japan. Aktuell sogar doppelt so viele PS5 wie in den USA und damit deutlich mehr Konsolen insgesamt als in Nordamerika. Vielleicht sollten wir uns das etwas häufiger vor Augen halten. Sony konnte extrem von reduzierten Preisen profitieren (gab es in den USA natürlich auch) und damit den Markt klar dominieren. IMO zeigt das aber auch, dass teurere Konsolen am Massenmarkt vorbeigehen. Spätestens jetzt sollte man daraus auch eine Lehre ziehen, zumindest die Basiskonsole sollte nicht zu teuer werden, auch wenn es einen Markt für Pro Modelle gibt.

    Switch: es war klar, dass die Switch am Ende ihrer Laufzeit ist. Eigentlich geht es ja bestenfalls noch darum, ob sie die PS2 noch einholen kann. Sieht mittlerweile schlecht aus. Natürlich spielen hier viele Faktoren eine Rolle. Die PS2 lief unter anderem ganze 12 Jahre, wurde die letzten Jahre für wirklich kleines Geld verkauft und einiges mehr. Letztlich ist der Markt nach fast neun Jahren aber einfach gesättigt.

    Xbox Series: die Kiste ist bei VGchartz chronisch overtracked. Zumindest gehören deren Schätzungen deutlich ans obere Ende. Und trotzdem spielt sie global einfach keine Rolle mehr. Laut VGC hat man in den USA zwar die Switch 1 überholt im November, global liegt man aber deutlich hinter einer Konsole, die schlicht Marktsättigung erreicht hat UND deren Nachfolger längst erschienen ist. In Europa spielt man sowieso keine Rolle mehr. Und das ausgehend von optimistischen Zahlen. Das sind selbst im besten Fall schlechte Voraussetzungen für neue Konsolen, aber noch viel mehr für ein teures ‚Premium‘-Gerät, das an einem Großteil des Konsolenmarktes komplett vorbei geht.

    Wenig verwundert, dass MS mittlerweile aus jedem Toastbrot eine Xbox macht, PC und Cloudgaming so forciert. Aber da lauert auch starke Konkurrenz.

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