captain carot

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1811035
    captain carotcaptain carot
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    Steam läuft i.d.R. Spontan dank Proton. Und wenn man nicht ausgerechnet eine Nvidia Karte hat läuft fast alles ohne Raytracing besser. Letzteres hält mich auf dem Desktop aktuell noch davon ab. Vorläufig nur SteamOS auf dem Legion Go S.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811028
    captain carotcaptain carot
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    Steam zu integrieren bzw. das via Proton laufen zu lassen ist aber jetzt kein Hexenwerk😉

    Mit Winboat müsste auch einiges gehen, mein Interesse ist da aktuell nur nicht vorhanden weil ich halt keinen Linux Desktop hab.

    Sobald ich mir eine passende Speicherkarte organisiert habe wird nur noch RetroDeck eingerichtet.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1811026
    captain carotcaptain carot
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    Jo, das wird die Last Gen Fassung sein.

    @Spoonkey: High Res hat bei der Technik sein Für und Wider. Bei den (einfachen) Texturen erkennt man in hoher Auflösung mehr Details, sticht aber gleichzeitig mehr ins Auge, dass sie eben relativ einfache Texturen sind. Und ja, die schlichte Geometrie fällt so auch mehr auf.

    HDR scheint hier tatsächlich mal ein echter Verlust zu sein. Aber auch nur am TV. Der Switch 2 Screen sieht neben dem SDR-Bild vom Legion Go S schon bescheiden aus. Erst recht gegen eine SwOLED. Und ich hab die Switch in etwa 50/50 genutzt.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811023
    captain carotcaptain carot
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    https://www.computerbase.de/news/storage/nand-flash-wird-knapp-transcend-warnt-vor-steigenden-ssd-preisen.95306/

    Kurz und knapp, Transcend hat jetzt an seine Businesskunden mitgeteilt, dass man aktuell keine Flash-Speicher von den Herstellern bekommt und die Lagerbestände jetzt ziemlich aufgebraucht sind. Man wurde von Samsung und Co gerade wieder vertröstet und wartet auf Speicher für SSDs und Speicherkarten. Transcend rechnet mit deutlich steigenden Preisen.

    Apropos Preise, auch MicroSD zieht an. MicroSD Express noch nicht aber wer eine Karte für Switch 2 braucht sollte besser nicht warten. Die Wahrscheinlichkeit dass es bald deutlich teurer wird ist ziemlich groß.

    Könnte bei Nintendo sogar auf Dauer zu teureren Retailspielen führen oder dazu, dass Game Key Cars genereller Standard werden. Momentan setzt Nintendo standardmäßig auf halbwegs schnelle 64GB Speichermodule für Switch 2. Auch die dürften für Nintendo teurer werden. Oder man wird schlicht nicht mehr ausreichend beliefert.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811021
    captain carotcaptain carot
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    Mal versucht das in Steam zu ziehen und via Proton laufen zu lassen?

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1811020
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    Da hatte ich bei der sauberen aber altbackenen Technik drauf gehofft. Wenn das alles in allem wie das Remake läuft reicht es mir.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1811014
    captain carotcaptain carot
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    Die krasse Streuung bei den Wertungen bleibt. Ein paar Muster fallen auf:

    Amiibo: die Nutzung wird hier deutlich kritisiert weil damit nette kleine Features praktisch teurer, physischer DLC werden. Und anders als zum Beispiel bei Zelda hat davon längst nicht alles Gimmick-Charakter.

    NPCs/Myles: gerade letzterer geht vielen im Lager wohl doch auf den Keks. Andere stört das weniger weil unterwegs eben doch klassisches Feeling aufkommt.

    Hubwelt: entweder besser als Planeten abklappern oder groß, leer und sinnfrei.

    Ich bleibe auf die Meinungen einiger Leute sowie die Technik der Switch Fassung gespannt.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811013
    captain carotcaptain carot
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    Wir haben halt momentan eh keine echte KI, die nennenswert was kann. LLMs sind momentan der bekannteste Vertreter. Die ‚wissen‘ absolut nichts und ernsthaft denken tun sie eh nicht. Stattdessen kennen sie primär die häufigsten Behauptungen und halten sie für richtig.

    ‚KI‘ ist auch wirklich unfähig, zu abstrahieren. Man hat ihr zwar einiges antrainieren können aber Pixelart zum Beispiel kann sie immer noch nicht.

    Momentan ist KI erschreckend gut darin, zum Beispiel gängige Unitests zu absolvieren. Das liegt aber nur daran, wie wir die Modelle gefüttert haben. Nicht an Denkleistung.

    Es gibt noch eine Option, aktuelle KI zu trainieren. Gegen sich selbst. Das klappt zum Beispiel bei Spielen wie Go. Der AlphaGo Nachfolger hat sich selbst trainiert und AlphaGo dann platt gemacht. Im Bereich Wissen oder Kunst sind unsere aktuellen Modelle aber gar nicht fähig zu sowas. AFAIK hat auch kein System von sich aus ‚sprechen‘ gelernt oder dergleichen.

    Eigentlich ist es in der aktuellen Situation völlig irreführend von AI zu reden.

    Ich spiele gerade noch mal Fallen Order. Dank Mods mit weiblichem Charakter. Dafür braucht es natürlich die passende Stimme. Die ist in dem Fall auch per AI Tool entstanden. Ein Modder hat Cals Dialoge extrahiert und durch einen AI Stimmsynthesizer gejagt. Das Ergebnis ist übrigens wirklich gut. Jetzt ist so ein Mod natürlich komplett ohne Gewinnabsicht. Und genau das ist für mich schon der erste elementare Unterschied. Modder machen cooles Zeug, aber mal eben hunderte oder tausende Zeilen Dialog professionell und möglichst lippensyncron zur Vorlage einsprechen braucht neben wirklich gutem Audioequipment das passende Stimmtalent.

    Will ich dadurch professionelle Sprecher ersetzt sehen? Definitiv nein. Eine Stimme zu erstellen und damit auch den Charakter zu entwickeln ist ein kreativer Prozess. Und bei vielen Spielen befruchten Voice Artists und Entwickler sich gegenseitig. Baldurs Gate 3 ist da (schon wieder) ein prominentes Beispiel.

    Und natürlich sollten Voice Artists in jedem kommerziell genutzten Spiel auch entsprechend vergütet werden wenn ihre Stimme genutzt wird.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1810986
    captain carotcaptain carot
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    Mir fallen tatsächlich generell nicht so viele gute HDR-Implementierungen ein und davon ist erstaunlich viel von MS oder von Sony. Im PC Sektor gibt es mittlerweile einiges an Reshades aus der Mod Community. Das ist aber nicht gerade trivial.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810960
    captain carotcaptain carot
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    Das ist im Moment irgendwie das Kernproblem. Es gibt sinnvolle Bereiche für Deep Learning/KI. Und es gibt auch Firmen, die in dem Bereich arbeiten.

    Aber gerade die Techriesen entwickeln aktuell sozusagen Lösungen, für die sie anschließend erst versuchen die Probleme zu finden.

    Das ist momentan IMO auch eines der Probleme beim Ressourcenverbrauch. Es wird an effizienteren und zielgerichteteren Lösungen gearbeitet. Aber nicht zwingend bei OpenAI oder Nvidia und Konsorten. Denn aktuell verdient man extrem gut aneinander und es haben sich krasse Verflechtungen entwickelt.

    Allerdings klopft mittlerweile auch die Realiät an. Für Ausbaupläne fehlt teilweise schlicht die Energie. Explodierende Speicherpreise bedeuten mittelfristig steigende Kosten. Und die Konkurrenz schläft auch nicht. Heißt hier, nicht zuletzt China arbeitet an eigenen, effizienten Algorithmen.

    Da liegt glaube ich viel Potenzial brach und wir könnten noch einige Überraschungen erleben

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810957
    captain carotcaptain carot
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    Btw, Nachtrag auf den Bericht @ghostdog, HBM ist zwar sehr gefragt, aber klassischer DDR5 Speicher, GDDR und auch LPDDR werden ebenfalls direkt für KI Infrastruktur verbaut. Nvidias große AI Server CPUs setzen zum Beispiel auf LPDDR. D.h. Selbst ohne Produktionsumstellung auf HBM gibt es direkze Konkurrenz

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1810956
    captain carotcaptain carot
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    AC Shadows: ich finde schon, dass man die Unterschiede deutlich sieht, obwohl für die Switch 2 Version extra Baked Lighting statt RTGI verwendet wird. Sieht es trotzdem noch gut aus? Ja, tut es.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810955
    captain carotcaptain carot
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    KI ist auch Cloud, zumindest externe KI, aber mit besonderen Ansprüchen. Dazu kommt aber auch noch der Unterschied zwischen Training und Ausführung.

    Stark runtergebrochen, für Cloudspeicher brauchst du primär Speicher. Für klassisches Cloud Computing vor allem CPU Leistung. Cloud Gaming braucht dann passende Systeme mit relativ viel GPU Power. Bei den Konsolen halt spezielle Serverrack Versionen von PS5 und Xbox Hardware.

    KI braucht erstmal irre viel RAM, irre viel Langzeitspeicher, zum Training sehr viel GPU-Leistung und zur Ausführung ebenfalls GPUs oder spezielle ASICs. Solche KI Beschleuniger können dann pro Chip um die 300GB RAM haben. Speziell die ASICs eignen sich aber nur für KI und die GPUs sind für andere Aufgaben falsch dimensioniert.

    Dank begrenzter Kapazitäten steht KI aber auch mit klassischer Cloud Infrastruktur in Konkurrenz, nur kriegen wir das nicht so mit.

    Ist Cloud für alles die Alternative? Sagen wir mal, im Schnitt braucht es nur 10 Millionen Cloud PS6 weil eh die meiste Zeit nur 10% aller PlayStations simultan genutzt werden. Jetzt kommt aber GTA VII und plötzlich wollen 20 Millionen Spieler gleichzeitig drauf zugreifen. Plus all die Spieler, die irgendwas anderes zocken und kein Interesse an GTA haben. Also brauchst du plötzlich 28 Millionen Cloudsysteme. Aktive wohlgemerkt. Plus Backup Kapazitäten für Ausfälle aller Art. Und weil die Hardware 24/7 genutzt wird sind die Ausfälle über die Jahre auch noch höher als bei lokaler Hardware.

    Dazu kommt, wenn alles teurer wird greift das auch für die Cloud Hardware. Entsprechend müssten auch hier die Preise steigen.

    Ein Allheilmittel ist das also sicher nicht.

    Ich bin übrigens nicht ‚gegen KI‘. Bei Spielen kann man mit Deep Learning zum Beispiel prozedurale Generierung deutlich aufwerten, es gibt mittlerweile einige Spiele, die dank Deep Learning Tool Lippensynchronität in jeder Sprache bieten und von der eigentlichen Spiel-KI reden wir da nicht mal.

    Momentan wird aber vor allem Schrott produziert und KI überall reingedrückt, ob sinnvoll oder nicht. Das führt bei KI Kunst zum Beispiel dazu, dass sie mittlerweile schon degeneriert, weil KI sich mehr und mehr selber mit AI Slop aus dem Netz trainiert. Gleichzeitig halluzinieren KI Agenten nach wie vor gerne, weswegen man sie nicht mal zuverlässig als Verkaufsagenten nutzen kann, geschweige denn für solide Buchführung.

    Womit könnte Gewinn erzielt werden? Theoretisch mit sehr vielem. Von klassischer Beschleunigung von Abläufen (KI kümmert sich um Standardkram) bis hin zu eben KI-geführtem Controlling. Es gibt eine ganze Reihe Bereiche, in denen man sich momentan mit AI Rapid Prototyping versucht. Inklusive Gaming übrigens.

    Vorweg, die Technik ist noch nicht wirklich da, aber nehmen wir alleine mal Altenpflege. Statt zum Beispiel Zeit auf Berichte zu verballern gibt die Pflegekraft zum Beispiel eine Checkliste an den KI-Assistenten, der sich dann um den eigentlichen Papierkram kümmert. Der KI-Assistent kann zum Beispiel bei Schichtwechsel Infos weiterleiten und dergleichen.

    Swen Vincke von Larian hatte dieses Jahr ein interessantes Interview. Larian ist definitiv an KI interessiert. Aber nicht um billig per KI zu schreiben oder AI Assets zu erstellen sondern vielmehr, um Entwicklern redundante Arbeiten abzunehmen, bei Problemen zu assistieren usw. so dass die Mitarbeiter sich am Ende mehr auf die Kreativarbeit fokussieren können. Und nicht um diese zu ersetzen. Genau da hängt die Entwicklung aber noch komplett hinterher.

    Ich selbst arbeite seit mittlerweile sieben Jahren auf einem Recyclinghof. Dafür braucht es reichlich Materialkenntnis. Trotzdem gibt es immer wieder Dinge, die man erstmal recherchieren muss. Zum Beispiel ein elektrisch aufheizbarer Bettwärmer aus den 20ern. Das Ding war so obskur, dass ich erstmal recherchieren musste was das ist und ob es eventuell Gefahrenstoffe enthält. Und auch bei der Schadstoffannahme können Dinge durchrutschen. Ich kenne da durchaus Fälle, wo an Schadstoffannahmen Dinge angenommen wurden, für die dann das Gefahrstofffahrzeug der Polizei anrückt.

    Sortieranlagen arbeiten mittlerweile teils schon ein bisschen mit KI, bei der Flut an neuen Produkten ist das auch nötig.

    Das Thema wird auch nicht mehr weggehen. Aber ich bin absolut überzeugt davon, dass es sich am besten gestern erstmal gesund schrumpfen muss, damit wir dann im Anschluss vernünftige Ideen und vernünftiges Wachstum sehen. Problem momentan, die Blase wächst immer weiter und umso kritischer wird es, wenn sie platzt.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810897
    captain carotcaptain carot
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    Nein, aber wir sind da in wenigen Jahren extrem weit gekommen. Vor sechs Jahren waren PC-Handhelds und die Emulatorhandhelds (meist auf Linuxbasis, Android war eher schlechter) noch ein Witz. Android hat seitdem drastische Fortschritte gemacht, Linux Systeme dank Steam sowieso, Windows ist leider noch immer durchwachsen. Und es gibt richtig guter Hardware sowohl mit ARM als auch x86.

    Das Optimum für x86 ist momentan der Z2 Extreme. Außer man will wirklich Windows, danb ist Intel mit einer APU sehr gut dabei (großes MSi Claw). Im Android Lager gibt es wiederum mittlerweile aktuelle High End Chips oder solide Mittelklasse. Vor ein paar Jahren noch waren das vergleichsweise alte, langsame SoCs oder absolute Einsteigersysteme.

    Der Z2 Go war für mich jetzt der perfekte Kompromiss aus Preis und Leistung. Das Ding kann zu moderatem Preis schon einiges. Die Entwicklung war da echt rasant.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810895
    captain carotcaptain carot
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    Ah, ok. steamOS kann teilweise remappen btw hat man beim Steam Deck tatsächlich ein gutes Touchpad das der Controller auch bekommen wird. Touchscreen funktioniert sowieso. Bei den Emulatoren hängt es wiederum davon ab. Gibt aktuell zwei relevante Frontends, aber was die einzelnen Emulatoren können da muss ich mich noch mal einarbeiten.

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