captain carot
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1. Dezember 2025 um 21:37 als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810891
captain carotTeilnehmerJa und ja. Erstens kann man steamfremde Spiele integrieren, zweitens gibt es Sachen wie den Heroic Launcher. Tastatur und Maus funktioniert sogar am Steam Deck oder Legion Go S. Das Touchpad vom Go S ist mit seiner Winzgröße auch ziemlich schwach.
Passenden USB Hub/Dock oder aber Bluetooth Geräte vorausgesetzt kann man das Legion Go S und auch das Steam Deck mit HDMI und Netzteil als Desktop Ersatz nutzen. Das läuft mit vielen Spielen aus den 2010ern dann auch richtig gut. Bei modernen, anspruchsvollen Titeln fehlt am TV oder großen Monitor natürlich die Power. Spiele mit Maus und Tastatur zu spielen ist generell kein Problem.
Momentan halten mich noch ein paar Punkte davon ab, beim Gaming Desktop (hängt am Fernseher) zu wechseln. Einer ist schlicht, dass Raytracing unter Linux im Moment noch hinterher hinkt. Auch wenn sich das nach und nach bessert.
Pluspunkt von Linux, das System ist gerade auf langsameren CPUs deutlich schneller und auch weniger RAM-hungrig als Windows.
captain carotTeilnehmerOdin 2 ist ein tolles Gerät. Die Kompatibilität ist in def Praxis nicht schlecht und via Retrodeck und Co. läuft dann auch noch mal vieles. Perfekt ist sie aber auch noch nicht. Was auffällt, gerade in letzter Zeit macht Linux Gaming gute Fortschriite gerade bei unabhängigen Studios und kleinen Publishern.
Stand jetzt würde ich dem mit Bazzite oder SteamOS klar den Vorrang gegenüber Windows Geräten geben.
Ein paar der Android-basierten Geräte ist aber richtig gut und AYN ist hier nach wie vor ganz vorne dabei. Da ist IMO ganz wichtig wie man seine persönlichen Schwerpunkte setzt. Auf dem Legion Go S spiele ich gerade Mirrors Edge und SW Jedi Fallen Order. Letzteres dank Mods mit weiblichem Charakter. 😅
RetroDeck macht emulationsseitig sehr viel möglich, wenn man Ryujinx integriert bis einschließlich Switch.
Die Größe wiederum kann Vorteil und Nachteil sein, die Akkulaufzeit ist verglichen mit Odin 2 tatsächlich schwach.
captain carotTeilnehmerFrische Meldung, Raspberry Pi werden wegen den Speicherpreisen 10-20% teurer. Die höheren Preissteigerungen treffen dann auch die Modelle mit mehr Speicher.
captain carotTeilnehmerDas sind halt auch wieder zwei Paar Schuhe. Auf der einen Seite hast du klassische Cloud Rechenkapazitäten (bei Gaming Geforce Now, Xbox Cloud, PS Now…) und auf der anderen Seite KI Infrastruktur. KI-Kram könnte wenn das Rennen so weitergeht auch klassischer Cloud Infrastruktur in die Quere kommen. Von der Sinnhaftigkeit mal abgesehen, jeden Scheiß über die Cloud laufen zu lassen.
IMO, und das ist nicht nur meine Meinung, sind die aktuellen Ausbaupläne ziemlich absurd. Zumal momentan niemand mit KI selbst überhaupt Gewinne erzielt. Der Markt müsste sich erstmal gesund schrumpfen. Tut er aber nicht. Und wenn er kollabiert werden die Folgen für die Weltwirtschaft heftig. Die USA sind abzüglich AI sogar schon in einer Rezession.
Folgen für den Konsolenmarkt: da ist halt vor allem die Frage wie sich das in der Realität weiterentwickelt. Die aktuellen Ausbaupläne der einzelnen Unternehmen sind teilweise absurd hoch. Wenn das ansatzweise so bleibt würde das längerfristig hohe Preise bedeuten. Im Zweifelsfall könnte dann auch eine PS6 in 2028 so teuer in der Produktion sein, dass Sony sie ernsthaft verschiebt. Aktuelle Konsolen könnten (deutlich) teurer werden als sie aktuell sind. Mal mehr, mal weniger.
Switch 2 wird vermutlich eh mit kleinem Gewinn verkauft, hat vergleichsweise wenig Speicher, da könnte Nintendo zum Beispiel die bittere Pille schlucken und leicht subventionieren.
Sony macht mit der Standard-PS5 zumindest keinen Gewinn, potenziell wird sie bis heute subventioniert. Da würden längerfristig hohe Preise sehr sicher eine Preiserhöhung bedeuten.
Als Konsument kann man eigentlich nur hoffen, dass der AI-Sektor sich mal normalisiert und auf gesündere Wachstumsraten kommt. Für den geplanten Ausbau gibt es momentan übrigens nicht mal ansatzweise genug Energie. Alleine OpenAI will 100 Gigawatt Infrastruktur ausbauen bis 2030. Deutschlands Energieproduktion als viertgrößte Volkswirtschaft def Welt liegt glaube ich bei einer Kapazität von 90GW.
captain carotTeilnehmerWird es. Die Frage ist aber wann und welche Folgen hat das bis dahin. Fabrikneubauten dauern Jahre und weil sowohl RAM als auch SSDs noch zu Jahresbeginn beim Tiefstand waren sind Projekte da kaum forciert worden. Was jetzt doch neu gebaut wird ist erst in drei bis fünf Jahren fertig.
Also müsste die Nachfrage sinken. Das passiert aber nur, wenn die KI Blase platzt. Denn Stand jetzt wollen alle rasant ausbauen. Ich glaube Google hat neulich erst von Kapazitätsverdopplung alle sechs Monate geredet. Was ziemlich irre ist wenn man sich mal überlegt, was das für vier Jahre bedeutet.
Aktuell schlägt das auch verstärkt auf Flash-Speicher durch. Hatte eigentlich vor, nach einer 4TB NVMe zu gucken. Da sind die Preise für interessante Modelle (nit Black Friday/Cyber Monday Angeboten) schon von 220-240€ im Oktober auf 270-300€ gestiegen. Die weitere Entwicklung zeigt auch hier nach oben.
30. November 2025 um 21:32 als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810859
captain carotTeilnehmerNach drei Tagen (vorher nie lange benutzt) mal zwei, drei Gedanken zu SteamOS.
Es läuft momentan nicht alles. Das größte Problem dabei ist Anti Cheat Software die sich wirklich tief ins System eingräbt. IMO könnte das für so einige immer noch den Ausschlag dagegen geben, die aktuellen Konsolen haben dieses Problem nicht.
Deutlich seltener sind dagegen Titel, die wirklich nicht kompatibel sind. Das findet man bei einigen 2010er Titeln, ist aber eher die Ausnahme. Mich persönlich trifft das schon eher als die Anti Cheat Thematik.
Es ist für den ganzen Standardkram wirklich zugänglich, weil man nicht mal die Steam Oberfläche verlassen muss. Und die Oberfläche ist nun mal wirklich gut auf ein konsolenartiges Erlebnis optimiert. Das klappt besonders dann richtig gut, wenn Spiele optimierte Settings haben. Anderswo muss man aber für ideale Einstellungen manuell optimieren. Hier ist also gerade auch mit Blick auf den GabeCube noch Luft nach oben. War mir klar, stört mich nicht, ist aber eben was anderes als Spiel rein und loslegen.
Etwas komplexer wird es wenn man über klassische Konsolennutzung hinaus geht. Für RetroDeck muss man in den Desktop und das aus dem Linux ‚Appstore‘ ziehen. Mods von Nexusmod etc heißen auch, dass man sich erstmal mit Linux Filestruktur etc vertraut machen muss.
Holt man mit dem System Konsolennutzer ab? Die Frage ist nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Das eigentliche System ist gut und kann bei Bedarf halt auch deutlich mehr. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, dass gerade bisherige Xbox Nutzer mit der nächsten Generation eher auf ein SteamOS Gerät wechseln. Denn das OS selbst macht aktuell tatsächlich vieles besser als MS mit Windows.
Schwieriger wird es auf Spieleebene. Titel, die von vornherein nur ein Standardpreset nutzen verschenken Potenziel. Schwerer wiegen aber Titel wie aktuell Battlefield 6, die wegen ihrem Anti Cheat momentan nicht auf SteamOS erscheinen.
captain carotTeilnehmerHurrican hab ich echt vergessen. Die Entwicklung hab ich zwar anfangs verfolgt aber es kam dann zu einer Zeit in der ich wirklich gar nicht am PC gespielt hab. Ich meine ich hab 2001/2002 das erste Mal was davon gehört, kann auch später gewesen sein. Von da aus waren es aber noch Ewigkeiten bis zum ersten Release.
captain carotTeilnehmerStand gestern spät Abends. Kann morgen auch schon wieder auf Lager sein. Gestern Abend beides nur teuer via Marketplace verfügbar. Aber generell hat Nintendo gerade keine Probleme den Bedarf zu erfüllen. Die müssen sich aber bei Samsung auch mit niemand um den Fertigungsprozess kloppen. Anders als Sony anfangs mit der PS5.
Da lief bei TSMC irre viel in 7nm und Corona hat für einen riesigen Schub bei PCs und Konsolen gleichzeitig gesorgt.
captain carotTeilnehmerKleiner Nachtrag: um nicht unfair zu sein, der Z2 Extreme mit seiner 4nm Fertigung schafft bei gleicher TDP meist um die 50% mehr Leistung als der Z2 Go. Das liegt vor allem daran, dass er in 4nm gefertigt ist, auch wenn sich mehr GPU-Cores und mehr Prozessorkerne in der einen oder anderen Foem bemerkbar machen können.
Dafür gibt es dann aber auch einen saftigen Preisaufschlag aktuell.
captain carotTeilnehmerNintendo selbst hat da eigentlich nie großartige Angebote rausgehauen. Es gab jetzt ein paar halbwegs gute Händlerangebote. Dass man da nicht groß rabattiert kann man auch so verstehen, dass sich die Kiste gut verkauft. Nintendo hat die geplanten Verkaufszahlen ohnehin vor kurzem erst erhöht. Die Bundles mit MKW und Pokemon sind bei Amazon jetzt gerade auch ohne Rabattschlacht ausverkauft. Das Pokemon Bundle anscheinend auch bei Media Markt online.
Ich bin tatsächlich mal auf die nächsten Quartalszahlen gespannt, auch wenn ich bei Switch 2 vorerst raus bin.
captain carotTeilnehmerWir haben ja i.d.R. bei Spielen das Problem, dass der eigentliche Entwickler wenig bis keine Rechte hat. Bei modernen Titeln mit hunderten Leuten im Produktionsteam eh schwierig, da war die Situation früher eine andere. Wenn aber ein Entwickler nicht gerade Rechte von seinem eigenen Werk kauft, dann sieht es außer bei Self Publishing meist schwierig aus. Wie groß Versionsunterschiede gerade in der Ära sind kommt dann natürlich auch noch dazu.
captain carotTeilnehmerRechtelage, Entwicklungshistorie etc sind bei solchen Titeln auf mehreren Ebenen gerne mal schwierig.
Die Rechte schon allein, weil sie sehr unterschiedlich liegen können, gerade wenn der Publisher Geschichte ist und unterschiedliche Versionen an verschiedene Rechteinhaber gegangen sind.
Entwicklungshistorie nicht zuletzt, weil die Ports teilweise drastisch unterschiedlich sein können und damals teils für verschiedene Plattformen neu gecodet wurde.
Turrican ist für mich einer von gar nicht so wenigen Fällen, wo man gerade C-64 Version und 16-Bit Versionen echt getrennt voneinander betrachten muss und den jeweiligen Entwicklern auch ihren Anteil zusprechen sollte.
captain carotTeilnehmerMich persönlich stört das Gewicht nicht. Das Ding ist was für große Hände. Passt bei mir, meiner Tochter (erwachsen) ist das Legion Go S aber in den Händen zu klobig. Der rechte Stick liegt relativ weit unten, die Trigger können bei einer längeren Session Mirrors Edge unangenehm werden (den linken benutzt man da sehr viel), was wiederum bei Cyberpunk kein Problem ist weil man die Schultertasten da anders nutzt.
Im Endeffekt ist da jeder Handheld ein Kompromiss. Die Switch war mir mit normalen Joycons teilweise zu fummelig, mit dem Legion Go S kann ich unverkrampfter spielen.
Das alte ROG Ally war da etwas universeller. Auch da bekommt man SteamOS drauf (oder Bazzite) leider gab es das mit Z1 Extreme nicht mehr zu nem guten Kurs und der normale Z1, naja. Das Xbox Ally kostet jetzt deutlich mehr und Windows auf Handheld wollte ich eh nicht. Hätte da also ein anderes OS installiert.
Der Screen vom Legion Go S gefällt mir wirklich gut. Ist zwar nur IPS aber mit 120Hz, VRR und ziemlich guter Darstellung. Das kommt bei so einigen PC Titeln oder Steam Remote Play echt gut.
Noch mal ein bisschen ausgeholt:
Der Z2 Go performt mit SteamOS teilweise besser und sehr selten schlechter als der Z1 Extreme unter Windows, ohne drastische Die Shrinks IMO aktuell der sinnvollste x86 SoC für Handhelds. Die größeren können sich in Handhelds selten stark absetzen oder brauchen zu viel Saft.Das erste Legion Go mochte ich gar nicht. Einfach zu klotzig und die ‚Joycons‘ waren ergonomisch schlecht.
ROG Ally (X): mit Z1 Extreme nicht schlecht aber man sollte SteamOS oder Bazzite installieren. Ist aber nur noch schwer günstig zu bekommen.
Xbox ROG Ally: momentan zu teuer und auch wenn die Ergonomie ganz gut sein soll durch das neue Design nicht gerade kompakt wenn man es mobil nutzen will. Hatte ich noch nicht in der Hand und würde auch hier Bazzite oder SteamOS installieren. Das X ist IMO für das bisschen Mehrleistung zu teuer.
Legion Go S: die Windows Version gab es heute für 389€. SteamOS drauf und es ist ein gutes Gerät. Vorausgesetzt man hat keine kleinen Hände. Auch hier würde ich nur die Z2 Go Fassung empfehlen.
Ich hoffe, wir sehen Ende 2027/Anfang 2028 mit PlayStation Handheld und nächstem Steam Deck endlich 3nm Chips in den Geräten. Bei Android Handhelds gibt es das teilweise schon.
Vielleicht tut sich bis dahin mit Valves FEX auch deutlich mehr mit PC-Spielen und ARM SoCs.
captain carotTeilnehmerHab das als Warehouse Deal in der SteamOS Version die Tage für 400 geschossen, dank 20% Rabatt. Neuwertig, sah aus als ob es nicht mal ausgepackt war.
SteamOS war hier für mich ein Muss, Windows kostet da massiv Performance. Da ist es im Schnitt langsamer als das Steam Deck, teils deutlich. Mit SteamOS ist es i.d.R. 10-30% schneller als das Steam Deck. Die Handhelds mit großem Chip werden aktuell zu sehr durch die TDP-Vorgaben beschränkt. Das ist IMO bei den aktuellen 6nm Chips einfach uninteressant. Wenn das mal auf 4nm oder 3nm wechselt.
Dazu ist SteamOS halt nicht nur gut auf Controllersteuerung optimiert, es hat auch Dinge wie den wirklich guten Sleep Mode.
Edit: hab ein bisschen Mirrors Edge gespielt. Das sieht auf 8“ immer noch ziemlich gut aus. Allerdings merkt man da dann auch, dass man gerade bei den Schultertasten nicht die Ergonomie eines Controllers hat.
Nettes Detail bei Steam, gerade für alle die noch nicht das schnellste Internet haben, Spiele können im Heimnetzwerk vom PC zum Handheld übertragen werden statt alles aus dem Store zu ziehen. Genau genommen macht Steam das dann sogar automatisch.
Ich sehe das nicht als Switch (2) Ersatz, Nintendo ist immer noch mehr Plug & Play. Abgesehen davon dass Nintendo auch wirklich noch Exklusivtitel hat. Aber es ist die wesentlich bessere Erfahrung gegenüber Windows Handhelds im Moment.
27. November 2025 um 11:56 als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810795
captain carotTeilnehmerDie große Unbekannte ist momentan Preisentwicklung bei Ram Generell (auch VRAM) und jetzt auch SSDs.
Ohne die aktuellen Probleme hätte ich auf 600€ für die Basisversion gewettet. Steam verkauft die Geräte bisher generell mit Gewinn, nennenswerte Rabatte gibt es fast immer nur für das Basis Steam Deck.
Mit der aktuellen Speicherkrise, schwer zu sagen. Selbst wenn Valve große Mengen an Komponenten vorgekauft hat, ewig halten Lagerbestände nicht.
Valve muss aber auch nicht Abermillionen Steam Machines verkaufen. Die Komponenten scheinen ziemlich Standard zu sein. Notebook CPU (geringe TDP) und teildeaktivierte RX 7600(M), womit Valve auch teildefekte GPUs nutzen kann.
Das sind halt keine komplett zugeschnittenen Komponenten wie bei Sony oder MS, von denen zwingend Abermillionen hergestellt werden müssen.
Viel wichtiger wird am Ende sein, ziehen Drittanbieter hier mit? Zum Beispiel mit einem Lenovo Legion TV? Sprich, ist die Steam Machine erfolgreich genug für Nachahmer, die auch auf SteamOS setzen?
Noch ein entscheidender Punkt, Desktop Rechner spielen in der breiten Masse nicht mehr die große Rolle. Die breite Masse setzt eher auf Gaming Notebooks. Sieht man auch bei Steam. Die ganz große Ausnahme ist heutzutage der selbst zusammengebaute PC.
Verglichen damit ist die Kiste nicht nur günstig sondern bietet auch ein richtig gutes Wohnzimmer Erlebnis,
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