captain carot

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1818267
    captain carotcaptain carot
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    Das ist erstmal künstlerisch schon geil. Und dann technisch wow. Kann man runterladen und läuft auf Stock OCS Amigas. Da sind Sachen zu sehen, die ich in der Form und erst recht in der Geschwindigkeit nicht für möglich gehalten hätte.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1818240
    captain carotcaptain carot
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    Steam Controller ist schon sold out. Und die ersten natürlich auch schon von Scalpern in die Bucht gesetzt.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1818196
    captain carotcaptain carot
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    Nicht dass ich hier die Saros Kommentarparty sprengen will, wollte die DRM Video Funktion bei Firefox kurz testen (unter Linux standardmäßig deaktiviert) und hab gerade festgestellt, dass man das Videoangebot vom großen Fluss mit ublock Origin tatsächlich immer noch werbefrei gucken kann. 😅

    Leider ist die höchste Quali beim Videostream da künstlich beschränkt. Man kann wohl nicht alles haben.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1818139
    captain carotcaptain carot
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    Würde mich nicht wundern wenn die KI die System Requirements geschrieben hat. Hellblade 2 oder Mechwarrior 5 Clans laufen auf entsprechender Hardware besser. Mit RX 5700 XT, Ryzen 5 3600 und Medium Settings ging da 1080p60 ohne Upscaling.

    Die GTX 960 ist auch sehr viel langsamer als die Arc A580. Aus dem Kopf raus müsste die fast die doppelte Leistung bieten.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818123
    captain carotcaptain carot
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    Mode 7 kann schon sehr viel mehr als vielen klar ist und wird oft eingesetzt, ohne dass man es merkt. Aber selbst als Pseudo-3D ist er bei F-Zero, Mario Kart, Pilotwings und Co. eng mit dem Gameplay verknüpft. Den Effekt runter zu putzen als reine Effekthascherei tut im in sehr vielen Punkten unrecht. Auch wenn manche Spiele ihn definitiv so nutzen.

    Doom-PC: Doom im Full Window mit Boden und Deckentexturen fordert auch den 486DX50 oder einen DX66 manchmal richtig. Da reden wir Ende 1993 von 3000 DM und mit Wing Commander 3 oder Descent sind die Kisten ziemlich überfordert. Da kann ggf. ein ‚Overdrive Prozessor‘ helfen, also eine extra CPU für Aufrüster. Sonst zu der Zeit so ziemlich nix.

    Geht man Ende 1993 so richtig in die Vollen und kauft einen sündhaft teuren Pentium 60 mit SVGA Karte und 8MB RAM, dann läuft sogar Diablo drei Jahre später noch darauf. Aber nicht gut wenn viel los ist. Und der Mehrspieler will auch mehr RAM. Von 3D Titeln reden wir lieber nicht.

    Einfach aufrüsten? Geht nicht. Der Pentium der ersten Stunde hat einen anderen Sockel als die Systeme mit 75MHz und mehr.

    Das wird alles in allem nach und nach etwas besser. Trotz Megahertz-Rennen bekommt man um 2001 zum Beispiel noch ziemlich viel auf einer 300MHz Kiste ans Laufen. Natürlich lange nicht alles. Und gleichzeitig kommt die Phase der 3D Beschleuniger, die sich selbst rasant entwickeln und fast noch schneller veralten. Tatsache, DirectX 1.0 kommt 1995, DirectX 9.0 2002. Das ist eine rasante Entwicklung in wenigen Jahren.

    Wenn man sich anguckt, wie der Stand mit der Voodoo 1 Ende 1996 war (reine Zusatzkarte zur Grafikkarte!) und was alleine die Geforce 3 nur viereinhalb Jahre später kann, dann ist das ein absurd hohes Entwicklungstempo. Wobei der Neupreis für die originale Geforce 3 bei 1.000DM gelegen haben müsste.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1818109
    captain carotcaptain carot
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    Tja, vor einem Jahr hätte das mich vielleicht interessiert. Jetzt bin ich faktisch weg von Windows.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818098
    captain carotcaptain carot
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    Naja, Oblivion war tatsächlich der Moment, wo Bethesda, Bugs aside, technisch tatsächlich ganz vorne war. Das war auch nicht nur die Grafik (die man mit ein paar .ini Tweaks noch aufhübschen konnte) sondern die Spielwelt hatte ebenfalls an Komplexität zugelegt. Fordernd war es, aber unterm Strich zurecht.

    In den Neunzigern passiert da ständig was. MMX Support hier, 3D Beschleunigung da und wenn das Spiel dann noch ans Limit geht läuft es entweder mit 5fps oder gleich gar nicht auf älterer Hardware.

    In den 2000ern gibt es auch so ein paar Momente. Doom 3 und Far Cry forsern Hardware 2004 schon ordentlich, halt auf unterschiedliche Weise. 2005 ist FEAR so richtig übel, sobald man die Soft Shadows statt einfacher Stencil Shadows aktiviert. Die Schatten da werden btw von der CPU berechnet. 2006 ist da Oblivion. 2007 war STALKER zwar nicht direkt bösartig zu Hardware, aber an anderer Stelle stellvertretend: 1280*1024 und das Spiel läuft auf der schnellsten Grafikkarte gerade mal mit knapp 60fps. Vorausgesetzt, man verzichtet auf Anti Aliasing und anisotropen Filter.

    Das vielzitierte Crysis zeigt dann noch was anderes. Crysis konnte man mit passenden Settings auf gar nicht so krassen Systemen 2007 tatsächlich in schick und flüssig spielen. Oder auf Max jedes High End System zur Verzweiflung bringen. Und witzigerweise kann Crysis auf modernen PCs zwar wirklich flüssig laufen, aber gar nicht mal mit aberhunderten fps. Das Spiel nutzt viele moderne CPU Features halt nicht aus, profitiert auch nicht wirklich von mehr als zwei Kernen, skaliert also schlecht mit modernen CPUs. Und der Grafikpart ist für seine Zeit zwar irre modern, aber nicht gerade gut darin, moderne CPUs, die mit sehr vielen Shader Cores irre in die Breite gehen auszulasten.

    Bei Spielen aus den Neunzigern ist das alles kein großes Thema. Die Hardware hat sich ziemlich lange in den passenden Bereichen weiterentwickelt.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818095
    captain carotcaptain carot
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    Das war dann wahrscheinlich ein 6×86. Das ‚P-Rating‘ als Pentium Äquivalent bezog sich da auf die Integerleistung, und da war Cyrix zeitenweise echt gut. Ausgerechnet die Fließkommaeinheit, wichtig damals auch für 3D, war aber deutlich schwächer als bei Intel.

    AMD war da witzigerweise eine Zeit lang wirklich nicht konkurrenzfähig. Deren 5×86 waren einfach 486er auf Steroiden, der K5 war zwar in Teilen eine interessante Entwicklung (RISC-Kern mit x86 Decoder, später überall Standard), aber kam verspätet und problembehaftet. Besser wurde es nach und nach mit dem K6, so richtig gut war AMD dann aber erst mit dem K7 aka Athlon. Und der K6 kam eigentlich mit der Übernahme von NexGen zu AMD.

    Cyrix verlor zwischenzeitlich den Anschluss (MMX Äquivalent kam spät und war wohl langsamer, lahme FPU blieb, man fiel bei den Taktraten allmählich zurück).

    Ein Problem war immer, dass Intel feste Verträge mit allen großen PC Anbietern hatte und den Markt kontrollierte. AMD konnte zwischenzeitlich mal punkten, weil Intel ernsthafte Lieferschwierigkeiten hatte. Zu Athlon XP und dann vor allem Athlon 64 Zeiten soll Intel großen Partnern aber sogar Geld bezahlt haben, wenn die nicht auf AMD setzen. Gesichert sind extrem hohe Rabatte seitens Intel.

    Ich finde die Ära tatsächlich ziemlich spannend. Da gibt es immer wieder gewisse Punkte, wo auch alles anders hätte laufen können.

    Beim PC zum Beispiel schon angefangen mit IBMs Lizenzdeals, wodurch der ‚IBM-kompatible‘ erst zum allgemeinen Standard wurde und dadurch dann halt MS-DOS und später Windows. Bei CPUs gibt es auch solche möglichen Kipppunkte. PowerPC Allianz, extrem starke Intel Gegenspieler, die neue Konzepte durchsetzen und so weiter. Gerade in den Achtzigern und Neunzigern gibt es eine Reihe solcher Momente.

    Was den Quake, Quake 2, Unreal… angeht, genau das war jahrzehntelang normal. Der PC entwickelte sich einerseits irre schnell, andererseits hieß das meistens auch, deine Hardware war ohne Upgrades manchmal schon nach zwei Jahren für die Tonne und selbst mit spätestens nach vier. Bezogen aufs Zocken.

    Zweiter PC, Celeron B mit 433MHz und Riva TNT2. Der kam 1999 ins Haus. Sachen wie Unreal Tournament liefen super darauf. Zu Operation Flashpoint Zeiten war der dann schon massiv übertaktet und eine Geforce 2 MX 400 drin. Trotzdem lief das teilweise einfach absolut beschissen. Anfang 2003 dann Athlon XP und auch sehr schnell neue Grafikkarte.

    Als ich mit meiner jetzigen Frau zusammengezogen bin war nur noch Platz für einen PC. P4 Northwood B mit 2,66GHz und Geforce 4 Ti 4200 AGP8x. Das war 2002 alles echt fix. FEAR lief da aber zum Beispiel schon mies drauf, für Oblivion musste endgültig eine neue Grafikkarte her.

    Nicht mehr brandaktuell, ließ sich aber extrem gut tunen, Geforce 6800, mit Pipelinemod und massiver Übertaktung wurde daraus eine Geforce 6800 zum wirklich kleinen Preis. Herbst 2007 musste dann aber für Assassins Creed, Crysis usw. endgültig was komplett neues her. Da reden wir auch nicht von Spiel XY läuft nur mit 30fps sondern der Titel läuft entweder gar nicht oder verkommt zur Diashow.

    Mal als Vergleichsgröße, schneller P4 von 2002 in 2007 fühlte sich ungefähr so an wie ein i7 2600 von 2011 in 2025/26.
    Und während man heute tatsächlich noch auf vielen acht, neun Jahre alten Grafikkarten ordentlich spielen kann (auch die anspruchsvolleren mit passenden Settings) war früher die drei, vier Jahre alte Karte eher ein überteuerter Briefbeschwerer.

    Die Softwareseite mal komplett außen vor. Da allerdings hat man früher noch viel lernen müssen. Vor allem, aber nicht nur, zu DOS-Zeiten.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818072
    captain carotcaptain carot
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    Nicht meine Reihe ehrlich gesagt. Ich erinnere mich an Amiga Previews (zugegeben über 30 Jahre her) und einige Entwickler wollten zu Escom-Zeiten auch noch mal aktiv werden.

    PC war halt das Gesamtpaket. Gute Textverarbeitung, Steuersoftware und allmählich sogar brauchbare Kreativsoftware, während die Hardware langsam bezahlbar wurde. Oder auch schnell.

    Unser erster PC kostete 1994 mit 14“ Monitor 1999 DM bei Vobis. 4MB RAM, 200MB Festplatte und der besagte 486DX50. Ohne Soundkarte und CD-ROM natürlich. Das waren dann noch mal fast 300 DM, die ich da rein gesteckt habe.

    Ein Jahr vorher (ich erinnere mich noch an die Anzeige) war ein super Angebot für einen DX25 mit 80MB Festplatte in der Play Time. 1999 DM für deutlich kleinere Platte und halben CPU Takt.

    Ein Jahr später waren die CPUs noch mal doppelt so schnell, doppelt so viel RAM drin und obendrein eine größere Festplatte. Man konnte praktisch zugucken, wie die Dinger schneller wurden. Nachteil an der Sache war halt, dass PCs auch extrem schnell veralteten. Erst recht bei Spielen.

    Der Vorteil widerum, dass die Dinger universell nutzbar waren und nach und nach eine Flut an Software kam. Und anders als bei Amiga für Grafik und Viseo, ST für Desktop Publishing und MIDI war der PC spätestens mit Erweiterungskarten halt wirklich für alles nutzbar.

    Das ist halt auch noch vor ‚Internet für alle‘. Das kam zwar nach und nach auf, aber richtig fett Thema wurde es halt wirklich erst Ende Neunziger.

    Die Fähigkeitenentwicklung ist da IMO ein Kernpunkt. VGA ab 1987 offiziell und ab 1989/90 auf breiter Ebene ist zum Beispiel in vielen Bereichen eine drastische Verbesserung gegenüber der Konkurrenz.
    Professionelle Soundkarten gab es tatsächlich schon früher, aber mit AdLib und dann vor allem Soundblaster (samt massig Kopien) lernte der PC ab 1987 und vor allem ab 1989 ernsthaft, Instrumente zu spielen. Auch da, ziemlich schnell kann der PC halt mehr als die Konkurrenz bzw. besser.

    Pure Rechenleistung? Das liegt sicher auch am offenen Markt, aber wo Amiga und ST herausragend starten, sich dann aber über Jahre einfach nix tut setzt irgendwer in der IBM-kompatiblen Ecke jedes Jahr neue Bestwerte. Bei gleichzeitiger Preiskonkurrenz. Dank Microsofts Lizenzdeal mit IBM und offener Architektur war halt vom Start weg unmittelbare Konkurrenz im DOS-Lager.

    Homecomputer? So sehr ich die Kisten auch deswegen mag, weil jahrelang auf eine Hardware hin entwickelt und optimiert wurde, stellvertretend mal Amiga. Der 1000er kam 1985 raus und war, vom kleinen RAM abgesehen, ein Monster zu seiner Zeit. Der 500er war 1987 das gleiche in viel günstiger. Und mit mehr RAM. Der 3000er als de facto Profirechner kommt 1990 mit hohem Preis, ECS Chipset (PCs bieten plötzlich besseres mit VGA) und 68030.

    1992 dann der A1200 (und A4000 natürlich), mit damals schon acht Jahre altem 68020, aber in der Sparversion natürlich, und beim Chipset einfach nicht mehr auf der Höhe. Witzigerweise hatte das Team um Jay Miner nach dem A1000 ein Highend Chipset entwickelt, das zu der Zeit deutlich besser war als VGA mit neuen Custom Fähigkeiten. Aus Kostengründen (im Sinne von weniger Profit) entschied man sich aber von vornherein dagegen.

    Der Fairness halber, damals hatten oder bekamen praktisch alle Probleme. Selbst Apple war ab Anfang 90er jahrelang hartnäckig in der Krise und bei der Übernahme von Next wohl nur Wochen von der Pleite entfernt. Und ohne MS‘ cleveren Lizenzdeal und IBMs Einkaufstour von Standardkomponenten würde die Welt heute wahrscheinlich eh ganz anders aussehen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818046
    captain carotcaptain carot
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    Platoon kannte ich nicht. Citadel dagegen schon. Das Spiel hat einen Haken im Original. Keine Musik aber dafür andauernd die gleichen Monstergeräusche gefühlt in Endlosschleife. Technisch war es aber beeindruckend. Vergleichsweise viele Bilder pro Sekunde bei texturierten Böden und Decken.

    Das sinkende Commodere Schiff verlassen? Gerade manche englischen Studios waren dann wohl U-Boot Besatzungen. Gloom oder Alien Breed 3 D lassen da an der FPS-Front grüßen. In den USA sah es da längst schlecht aus. Allerdings hatte die Kiste da nie den Stellenwert. In Deutschland sind damals viele Studios auf den PC abgewandert. Von Blue Byte kam nur noch Siedler 2 für den Amiga. Factor 5 bekanntlich auf Konsole. Thalion (scrollende 3D Grafik auch auf Amiga mit Ambermoon) war da leider schon pleite.

    Da kam halt auch viel zusammen. Die oft eher actionorientierten UK Titel hatten auf der Freundin noch eine Zielgruppe. Ostspieler und -entwickler kamen günstig an die Hardware. Für das Gros der deutschen Devs (viel Wirtschaftssims, Aufbauspiele und Co) war aber zwischenzeitlich das Publikum weitergewandert. Und der DOS-, später Windowsmarkt wuchs damals halt gewaltig.

    Mein Onkel mit Amiga hatte ab 1993 einen 486DX40. Bei uns folgte dann 1994 der erste Familien-PC mit 486DX50. Irgendwie hatte dann ziemlich schnell gefühlt jede Familie einen. Einen dicken Haken hatten die Dinger damals auch. Der Preis war verdammt hoch und trotzdem waren die Teile nach zwei Jahren zum Zocken kernschrott. Manchmal fragt man sich da rückblickend, warum die Leute das damals mitgemacht haben.

    als Antwort auf: Altersverifizierung auf PS #1818037
    captain carotcaptain carot
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    Ich bezahle zwar sehr viel mit Karte, bin aber immer wieder froh dass hier auch praktisch überall noch Bargeld geht.

    Behörden und Co, da hätte ich digital gerne häufiger als Alternative.

    Von der Arbeit, bin jetzt ja seit acht Jahren bei dem, was man landläufig als Recyclinghof bezeichnet:
    Wir sind auf Kreisebene. Der Kreis hat zehn Städte und Gemeinden. Die haben alle unterschiedliche Regelungen und unsere ist dann in manchen Punkten Nummer 11.

    Man kann Sperrmüll auf Karte auch bei uns entsorgen. So weit so gut. Heißt aber meistens noch klassische Papierkarte. Zwei Gemeinden bieten da jetzt auch QR Codes per App an. Das sind aber trotz gleichem Entsorger unterschiedliche Codes/Apps. Für die eine Gemeinde fehlt uns momentan noch das passende Update.

    Kartenzahlung: machen wir schon lange, aber nur Giro, kein Debit oder Kredit. Und auch nur deutsche Banken. Was grenznah und mit europäischer Reisefreiheit (es arbeiten zum Beispiel auch viele Polen oder Rumänen hier) dann ziemlich schnell witzlos ist.

    Aber das ist ja auch in anderen Bereichen so. E-Auto in den Niederlanden? Kein Problem.

    E-Auto in Deutschland? Am besten schon mal mindestens drei bis vier Ladekarten von verschiedenen Anbietern, ne App um zu gucken, was wo am günstigsten ist und dann auf gar keinen Fall an der Autobahn tanken. Ach ja, wir haben vielleicht ‚genug‘ Ladesäulen, aber nicht da wo sie gebraucht werden.

    Das ist dann spätestens für alle doof, die keine Garage haben sondern Laternenparker sind.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818035
    captain carotcaptain carot
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    Es hat effektiv seine Pros und Kontras. Bis Ende PS2 Ära hatte man nicht nur viel mehr Exclusives, teilweise waren Versionen für verschiedene Konsolen extrem angepasst. Das ist auch die letzte Generation, wo man zumindest oft erkennen kann, von welchem System Bilder sind (schon nicht mehr in jedem Fall).

    Gleichzeitig bin ich auch ganz froh, nicht mehr neidisch auf Mega Drive, Saturn oder Dreamcast zu schielen weil es dieses eine Spiel nur da gibt.

    Momentan bin ich mit Switch 2 und PC beim aktuellen Kram bestens bedient. PC (eigentlich das Legion Go S) und R36s Handheld sind dann meine primären Zeitmaschinen. Auch wenn ich noch GB, GBA, DS und so habe. Und natürlich Mini Konsolen.

    Von emotionaler Seite ist das natürlich wesentlich langweiliger als früher in der Hinsicht. Dass die versammelte Hardware sich im Kern so ähnlich ist macht ed kaum besser.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1818009
    captain carotcaptain carot
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    https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/big-4-capex-plaene-fuer-2026-ausgaben-von-microsoft-meta-google-und-amazon-steigen-auf-725-mrd-usd.97131/

    Google, Amazon, Meta und MS investieren dieses Jahr 725 Milliarden in Infrastruktur. Das sind Gesamtinvestitionen, also auch Wartung und Erhalt bestehender Infrastruktur, aber natürlich geht bei den Summen ein riesiger Teil in neue Infrastruktur.

    Google Cloud und Microsoft Azure melden obendrein mit 63 bzw 40% riesiges Umsatzwachstum.

    Wirtschaftsethik (noch viel mehr Macht konzentriert sich auf eine Handvoll Unternehmen) und Sicherheitspolitik (KI-Mächte USA und China) mal komplett an Seite, die Konsumenten und auch kleinere Unternehmen sind hier die Gearschten, wir stehen wahrscheinlich erst ziemlich am Anfang zwei bis vier ziemlich schwieriger Jahre.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1818007
    captain carotcaptain carot
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    https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/speicher-fuer-2027-ausverkauft-samsungs-chipsparte-macht-4-800-prozent-mehr-gewinn.97132/

    Samsungs Speichersparte hat die Gewinne verfünfzigfacht(!!!), ist damit im Alleingang für Umsatz- und Gewinnsteigerung verantwortlich und die 2027er Produktion ist quasi schon ausverkauft. Entspannung im Markt? Vielleicht ab 2028, vielleicht auch erst später.

    als Antwort auf: Altersverifizierung auf PS #1818006
    captain carotcaptain carot
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    Gibt ja Hinweise darauf, dass man damit eigentlich Return Policy Scams unterdrücken möchte. Wenn man das Spiel lange genug im Besitz hat dann auch normale Offline Nutzung wie bisher möglich ist. Das ist natürlich immer etwas schwierig.

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