captain carot
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captain carotTeilnehmerQuote:es ist nicht das Selbe wie in “Echt” davor zu sitzenEin bisschen fehlt halt das Flair der Originalgeräte. Im Gegenzug schätz ich die Komfortfunktionen mittlerweile. Verschiedenste Upscalingmethoden, 30Hz Turbo für PAL, Saveslots, ganz wichtig, der digitale Erhalt.
Ob das nun defekte Disketten sind (hatte ich selber schon), Hardwaredefekte…
Beim ein oder anderen Gerät merkt man das mittlerweile deutlich.
Teils auch schwierig, wirklich gute Geräte zu finden. Wenn man bei ebay nach A500 schaut wird man z.B. nicht viele Kisten finden, die optisch so gut erhalten sind wie das, was wir vorgestern sehen durften.Im Retrothread hatten wir es ja schon einige Male, bei der Wii U VC ebenfalls, Lizenztitel. Die werden praktisch alle sowieso nicht mehr aufgelegt. Wenn sich da was verabschiedet, dann findet man es nur gebraucht oder in der Emuszene wieder. Je älter die Sachen sind, desto geringer die Chancen auf dem Gebrauchtmarkt.
Irgendwo halt beides wichtig. Originalspiel mit Originalkonsole, definitiv die charmanteste Lösung.
Emulator mit Originalspiel oder ROM-File, komfortabel und letztendlich auch erhaltend.
captain carotTeilnehmerIch hab ja selber beschlossen, nicht Unmengen alter Sachen (wieder) zu kaufen.
An der Stelle, irgendein böser Mensch hatte seine Freundin mit, da würd ich meiner Frau fast fremdgehen. ^^Normalerweise darf der Emulator deswegen herhalten. Wii U Besitzer können da vllt. hoffen, dass die japanischen PC-Engine Titel irgendwann endlich zu uns kommen. Denn die haben massig dafür.
Lustig war die kleine Kiste übrigens allemal. Selbst im Vergleich zu Mega Drive und SNES sieht die PC-Engine unscheinbar und klein aus. Für ein Gerät von 1987 brennt sie aber teilweise ein ziemliches Grafikfeuerwerk ab.
captain carotTeilnehmerZur CD: Das hört sich fieser an, als es ist. ‘Durschnittlich’=soll sich bspw. auch auf einer günstigen Mikroanlage ordentlich anhören. Darunter fällt beträchtlich viel Musik, halt gerade aus dem Mainstream.
Schlechte CD: Ich hab z.B. die Caro Emerald Deleted Scenes from… Live. Die ist stellenweise schon sehr grenzwertig.
Vergleicht man das mit einer der üblichen Stockfisch Records Abmischungen, dann sieht Caro Emerald übel aus. Hilft aber nebenbei bemerkt nix, wenn man das was man hören will nicht in der Quali bekommt.
SACD vs. CD: Ich bin ganz ehrlich, bei Stereowiedergabe reicht die CD IMO wirklich völlig, vom technischen Standpunkt aus. Aber die SACD hat oft die weit besseren Abmischungen. War halt immer ein kleines, audiophiles Publikum.Viel angelesen, aber halt auch praktische Erfahrung. Das hat mit ‘wie funktioniert das’ und ‘warum erzählt der Hersteller da Blech’ etc. angefangen. Dann intensiver mit Lautsprecherselbstbau beschäftigt.
Wenn man das ein Mal macht erkennt man übrigens auch erstaunlich viele Chassis in Fertiglautsprechern wieder.
Auf Dauer bleibt es auch nicht aus, dass man sich mal intensiv mit Raumakustik beschäftigt, sehr viele Probleme kommen nunmal genau da her.Zum Vincent:
Röhrenvorstufe, Leistungsmessung mit 1% Klirr 270W@4Ohm. 1% Verstärkerklirr ist aber was anderes als 1% Lautsprecherklirr. Wenn viel Leistung im Vordergrund stünde würde ich wahrscheinlich zu was tendieren, das dann immer noch weniger Klirr verursacht.
Ganz wichtig: Geräte zu Hause testen, zumindest alles, von dem man Klangveränderung erwartet. Bei mir also nur Lautsprecher, AV-Receiver und Röhrenamps. ^^
Transistorverstärker klingen IMO nicht.
captain carotTeilnehmerViewpoint. Das ist knüppelhart.
Last Resort ist ein normaler Sidescroller.
captain carotTeilnehmerAch ja, muss ja nicht unbedingt harter Stuff sein, brauchbare Test-CD’s die nicht so wild sind:
Eric Clapton Unplugged 1992, mittlerer Dynamikumfang, alles akustisch, es gibt aber durchaus ein paar fiese Sachen. Da wird z.B. im Rythmus auf die Bühne getreten, die unterschwellig mitschwingt, klassischer Kontrabass gespielt…
Kodo – Best of Kodo, hoher Dynamikumfang, stellenweise schon heftige Percussion (wen wundert’s)
Loreena McKennit Book of Secrets 1997, ebenfalls eher mittlerer Dynamikumfang, räumlich aber recht gut abgemischt, auch da gibt es z.B. auch untenrum was zu tun
Mike Oldfield Tubular Bells, die alte CD, die neue mag ich nicht. Auch von leise bis laut, einiges hat durchaus Attacke
Pink Floyd The Wall (hab 1984 Harvest) haut oft durch den hohen Dynamikumfang für Rockmusik rein
Emiliana Torrini Love in the Time of Science, eher ruhiger Elektropop, oft aber auch mal mit feinen Details und vor allem schon einigem an Tiefbass, schon eher laut, neigt aber nicht gerade zum Clipping.5. Oktober 2014 um 18:15 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188479
captain carotTeilnehmer@rvn: Ab 2004. Die ganz alten hab ich damals während meiner anderthalb Jahre Videospielpause schon entsorgt. Wicht hatte sich glaub ich die Hefte bis 2006 irgendwann unter den Nagel gerissen und die DVD’s.
Vllt. würd er dir die ja zuschicken.
@Ingo: Ist GMM jetzt dein neues Iwata?
captain carotTeilnehmerIn dem Fall ist das eine fixe Simulation mit WinISD Pro Alpha. Hab für Tieftonsimus auch noch ein Programm, das Hörner, Transmissionlines, TQWT’s usw. simulieren kann.
Für Messungen hab ich im Moment gerade kein brauchbares Mikro. Das müsste idealerweise kalibriert sein, andernfalls hast du im TIefton und obenrum teils ziemliche Abweichungen.
Das zweite Problem in dem Bereich unter 200Hz ist, wirklich zuverlässig zu messen.
Zur all the Way: SACD gut, CD in einigen Punkten eher durchschnittlich.
Unter Vorbehalt, weil Celine Dion wirklich nicht mein Ding ist, die CD wird an einigen Stellen wahrscheinlich schon in Kompression gehen, die SACD nicht. Das kann durchaus auch den Effekt haben, man erwartet da kommt noch was und genau das bleibt aus.
5. Oktober 2014 um 16:08 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188461
captain carotTeilnehmerÖhm, jaaa. Das hab ich hier schon geschrieben, im fernen Kassel mündlich mitgeteilt etc.
Ich muss was Platz schaffen und hatte eh schon überlegt, die in den Keller zu packen.
Das tu ich in den Keller heißt außer bei Werkzeug und Weihnachtsdeko aber so viel wie das kommt in einem Jahr eh in den Müll.
5. Oktober 2014 um 16:03 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188459
captain carotTeilnehmerIch wollte gerade noch das Altpapier aus dem Auto holen, also die HEfte, die keiner haben wollte gestern. Dummerweise waren die nicht im Auto.
Sorry Wicht für so einige Kilos an Altpapier.
captain carotTeilnehmer1/4 4K.
5. Oktober 2014 um 14:33 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188454
captain carotTeilnehmerZumindest ne klare Absage sollte schon sein, wenn andere Leute schon sagen, sie holen einen am Bahnhof ab.
5. Oktober 2014 um 13:59 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188448
captain carotTeilnehmerQuote:30h wach,
26h in Kassel,Wegen etwas in der Art wolllt ich auch nicht unbedingt dort ‘schlafen’. xD
P.S.: Wirklich schicke Wohnung Wicht.
captain carotTeilnehmerUm mal zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

Blaue Kurven stellen einen kleinen Tiefmitteltöner in geschlossenem Gehäuse dar, grüne Linien den selben in Bassreflex.
Bild 1: Amplitudenfrequenzgang. Man sieht klar den Wirkbereich des Bassreflexrohres. Man sieht aber ebenfalls bereits ein Problem bei Bassreflex, unterhalb der Abstimmfrequenz fällt es viel steiler ab als die geschlossene Variante.
Bild 2: Die rote Linie markiert den maximalen linearen Hub dieses Tiefmitteltöners. Darüber hinaus geht zwar noch was, aber es wird langsam ungesund.
Hier hat die grüne Kurve eine Delle, wo es fast keinen Hub gibt. Das ist der Wirkbereich des Bassreflex. Darunter steigt der Hub aber deutlich stärker an als beim geschlossenen Lautsprecher.
Der geschlossene Lautsprecher dagegen macht nach unten hin nur sehr langsam mehr Hub.
Der Grund ist, dass bei geschlossenen LS die Luft im Gehäuse wie eine Feder wirkt. Der Bassreflexbox fehlt diese Luftfeder, die ist ja offen.Damit sehen wir hier auch ganz nebenbei den Grund, warum extrem tiefe Töne gerade bei Bassreflex absolute Lautsprecherkiller sein können.
Bild 3: Schalldruckpegel in 1m Entfernung im sogenannten Halbraum, das ist in dem Fall ein Boden ohne Wände rundherum, ich weiß, verwirrend. Und zwar bei der Leistung, bei der wir gerade bei unserem kleinen Tiefmitteltöner die lineare Auslenkung schon überschritten haben. Zumindest bei sehr tiefen Tönen.
Bild 4: Nur Bassreflex, ein 60Hz ‘Subsonic’, also ein Hochpassfilter. Da die Bassreflexbox unterhalb der Abstimmfrequenz sowieso steil abfällt verlieren wir hier kaum Bass. Dafür steigt die Pegelfestigkeit, selbst wenn das Tonmaterial tiefste Frequenzen beinhaltet, enorm. Für den Pegel werden übrigens trotz niedrigem Wirkungsgrad gerade mal 20W benötigt.
Das ist übrigens für einen kleinen Tieftöner mit 12cm Korbdurchmesser.
Ich denke mal, das beantwortet einerseits, warum manche sehr kleine Kompaktanlage mit ordentlichem Tiefton erstaunlich laut kann, andererseits zeigt es ‘Sinn und Unsinn’ von Bassreflex ein wenig auf.
Übrigens, zwei Tieftöner mit zwei Mal X Watt sind sechs dB lauter als einer. xD
captain carotTeilnehmerDie Kompaktanlagen regeln das zum einen oft recht clever elektronisch, so dass Lautsprecher nicht überlastet werden, zum anderen wundern sich viele Menschen, wie laut ein paar Watt sein können.
captain carotTeilnehmerSo, etwas Aufklärungsarbeit, fangen wir mal mit Commander Jeffers Problem an:
Große Boxen, kräftiger Verstärker, aber irgendwie gibt’s gerade untenrum nicht so richtig Zunder.
So doof das klingt, es ist IMMER sinnvoll, nachzusehen, ob man wirklich nix irgendwo verpolt hat. I.d.R. also ein Lautsprecher verpolt ist. In dem Fall löscht der Tiefton sich aus, der gegenphasige Mittel- und Hochton klebt üblicherweise an den Boxen.
Der geneigte Selbstbauer schaut dann noch in die Kisten, ob alles richtig ist.Alles ok? Dann könnte die Raumakustik der Übeltäter sein. Bei dieser Onlinesimulation kann man sehen, wie sich ein eigentlich linearer Lautsprecher bei verschiedenen Stellen im Raum und verschiedenen Hörpositionen verhält. Was auffällt, es gibt immer dicke Löcher und Überhöhrungen untenrum. Leider lässt sich die Raumakustik gerade im Tiefton nicht einfach so ändern. Lautsprecheraufstellung und Sitzposition schon.
Bauweise des Zimmers: Jetzt wird es fies. Massive Wände? Druckkammereffekt, Raummoden werden angeregt, kann gut aber auch schlecht sein.
Rigips-Trockenbau? Ggf. noch schön gedämmt? Hervorragend, deine Wände sind Bassabsorber! Hier gilt dann oft die Devise viel hilft viel.Übrigens, das kleine Tool zeigt in nem gewissen Rahmen auch, wie man Nachhallzeit auch mit Möbeln, Teppich etc. in den Griff bekommt. Und nicht nur die.
Verstärkerleistung
Verkäufer/jemand im Forum/der Osterhase meint, mein 100W Verstärker ist zu schwach! Ich möchte gern einen stärkeren.
Prima. Am besten so in Richtung 1000W. Wenn deine Lautsprecher das mitmachen kannst du dann nennenswert lauter hören!
An der Stelle erkläre ich mal kurz die dB-Skala. Die ist logarithmisch. Alle 6dB vrdoppelt! sich der Schalldruckpegel. Die Schallleistung verdoppelt sich allerdings alle 3dB.
Das ist auch für unseren Verstärker wichtig, an der Stelle ein kleines Rechenbeispiel:
Unser Lautsprecher hat in freier Wildbahn durchaus vorkommende echte 88dB/W/m. Das heißt, bei einem Pegel von 88dB in einem Meter Entfernung liegt 1 Watt an. Praktischerweise sind die meisten Räume so nett und geben noch ein paar dB dazu.Wollen wir jetzt doppelt so laut hören, also 94dB, dann brauchen wir dafür schon 4Watt. Der Wert hat sich halt zwei Mal verdoppelt. Für 98dB braucht es dann 10W und für 108dB die 100W.
Ein 150W Verstärker, der vermeintlich die Hälfte mehr an Leistung hat, bringt gerade mal 1,5dB mehr. Im subjektiven Lautstärkeempfinden ist das fast nix.
Ein 400W Verstärker könnte dann ‘doppelt so laut’. Ob die Lautsprecher das wirklich mitmachen ist ein anderes Thema. -
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