ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerHoffentlich besser als die eher schwache Staffel 2, von der fast nichts hängen blieb.
Dann mal die erste Episode Kingdom geschaut, die koreanische Zombieserie, welche im Mittelalter spielt. Idee und Umsetzung sind soweit gut, aber die Charaktere irgendwie alle so fad und platt. Ich hoffe das entwickelt sich noch, denn so mag keine wirkliche Freude aufkommen.
ChrisKongTeilnehmerAus dem Teaser lässt sich nicht mal das Genre erahnen. ^^
Lucy
Wenn der Johan mit dem Sohne. Der Film nimmt ein bisschen die Prämisse von Limitless vorweg. Auch hier führt ein pharmazeutisches Produkt, eine Droge, zu Skills über dem von uns erfassbaren Rahmen. Das Problem beim ganzen Storytelling ist, in dem Moment, wenn das Immortal-Level erreicht wurde, ist die Spannung irgendwie komplett raus. Eher fragt man sich, warum sie bei ihren Fähigkeiten so viele Tote zulässt, die sie leicht verhindern könnte. Es wird zwar kurz ihre Entmenschlichung angedeutet, etwa lässt sie sich küssen, um sich zu erinnern, aber das gerät so beiläufig, dass man es kaum notiert. Kommt bekannt vor? Dr. Manhattan von den Watchmen machte eine ähnliche Entwicklung durch. Dort wurde das aber stärker thematisiert, obwohl es einen ganzen Haufen Hauptcharaktere gab. Die gibt es hier eigentlich nicht. Die Handlung fokussiert voll auf den Johan. Freeman darf seine RL Rolle als Sprecher von Discovery Channel Formaten fortsetzen als Professor. Das wars dann aber auch schon. Hier muss ich auch für einmal wieder sagen, hätten sie den Streifen bloss länger gemacht, das überlange Intro gekürzt, der Film hätte echt ein Highlight werden können. So aber wirkt er zu schnell runtergespult ohne wirklichen emotionalen Blowout. Klasse Schauspieler, toller Stil, interessante Prämisse, mieses Drehbuch.
Lobenswert, wie Warner so verzichtet auch Universal in aller Regel auf Trailershows.
Dass ausgerechnet Besson da nicht mehr herausholt, ist schade. Im Endeffekt konnte ich sogar Valerian mehr abgewinnen. Aber unterhaltsam ist der Streifen allemal.
ChrisKongTeilnehmerStimmt
ChrisKongTeilnehmer@Nightrain
Na, das opportune Wählen ist sicher auch ein Thema und steht eben dem Pragmatismus im Weg, weil man so immer den Verdachtsmoment schert, es gehe nur darum. Darum wird es auch kein zweites Brexit-Referendum geben. Aber wenn man ehrlich ist, bräuchte es das, sobald alle Optionen auf dem Tisch sind. Dann ist das, worüber man abstimmt, auch konkret.
Was unsere Zeit eben auch so mit sich bringt, ist dieser Suggestiv-Journalismus, der den Bürgern die Themen einfach solange eintrichtert, bis sie das Sorgenbarometer in Umfragen bestimmen, obwohl defacto ein persönlicher Bezug gar nicht gegeben ist. Beispiel Migration. Komischerweise werden immer genau dort eher asylfeindliche Abstimmungen gewonnen, wo es kaum bis gar keine Asylanten hat, auf dem Land. Während man in Städten, die sich mit der Problematik auseinandersetzen müssen, da sehr viel wohlwollender ist. Das gilt zumindest für die Schweiz. Meine Meinung, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Und weil die direkte Auseinandersetzung fehlt, bildet er sich seine Meinung eben weniger an der Realität orientiert, sondern an dem, was er gerne für faktisch richtig hält.
Das wiederum ist wohl das grosse Kreuz des aktuellen Jahrhunderts, Fakenews, alternative Fakten. Ehrlich, dagegen gibts kaum Rezepte. Ich seh da nur eine Lösung drin, dass man die nachfolgenden Generationen generell kritisch erzieht und mehr Eigenverantwortung und Selbstreflexion mit auf den Weg gibt.@Spartan
Man könnte auch sagen, Alter schützt vor Dummheit nicht. Aber klar, wenn Junge eins nicht haben, dann ist es Erfahrung. Und darum würde ich auch keine reine Politik von Jungen unterstützen. Die Mischung machts. Nur muss klar sein, dass die Hypotheken von Heute, die Jungen in sehr viel stärkerem Mass abzuleisten haben. Man kann dem aber auch was entgegenhalten, sie steigen dafür auch oft genug in gemachte Nester und profitieren von den Kämpfen der Revoluzzer vor ihnen.
Die Gefahr besteht dann allerdings, dass im Brexit der Sündenbock für alles gesehen wird und die Lösung von Problemen gar nicht mehr wirklich aufgrund sachlicher Analyse folgt. Die AfD macht ja Merkels Politik zum Sündenbock und die Migranten. Bei uns gibts ähnliche Tendenzen, was die Migration betrifft. Nur erklär mal Hansi Hinterkaff, dass es der Unternehmer ist, den er gewählt hat, der billige Arbeiter aus dem Ausland einstellt, damit er mehr von der Sahne abschöpfen kann. Und damit er noch mehr von der Sahne kriegt, braucht er Gesetze in seinem Sinn, sprich Dividendenbesteuerung runter, Unternehmenssteuern runter usw. Aber um das durchzusetzen, braucht er Stimmen. Und die holt er dann eben mit dieser Sündenbock-Politik. Die Migranten haben ja keine eigene Stimme, also politisch gesehen, darum eignen die sich idealerweise auch als Opfer. Also wird der Unternehmer seine Interessen hinter Migrationspolitik verschleiern, Probleme bewirtschaften und radikale Massnahmen fordern, deren Umsetzung nicht erfolgen kann. Dann sind wieder die anderen Politiker schuld.
Das Spiel gibts in jedem Land kostenfrei, wo Nationalisten und rechtsgerichtete Wähler in grosser Zahl vorhanden sind.
ChrisKongTeilnehmerDer EA-Star Wars Deal wird wohl nicht verlängert. ?
Gott sei Dank. Wenn Lucas Arts reaktiviert wird, sollen die wieder die Lizenzen verteilen. Und weil wir hier bei WĂĽnsch dir Was sind, gerne Factor 5 rekrutieren und Rogue Squadron fortsetzen und dieses Uncharted Ding von Hennig sowie Jedi Outcast 3. Danke.
ChrisKongTeilnehmerWie so oft, die geringen Datenmengen würden eigentlich erlauben, dass man sämtliche Varianten und Teile dieser Klassiker reinhaut. Konami braucht da keine Auswahl zu treffen. Aber ist ja derselbe Schmierenverein wie Capcom, Square und Nintendo.
ChrisKongTeilnehmer@Spartan
Weil du es als Argument dagegen aufführst, so kommsts rüber. Und der Grad an Informiertheit hat nix mit den Konsequenzen, die ein junger Mensch im Schnitt tragen muss, zu tun. Wie gesagt, es wäre mal ein Denkanstoss für Entscheidungen, die eben einen langen Zeithorizont haben, nehmen wir die Energiestrategie. Sorry, aber will ich wirklich eine Legacy-Politik von einem 80jährigen Tattergreis, der 2050 jedem Fossil ehre machen würde? Warum sollte dieser überhaupt berechtigt sein, bei solchen Abstimmungen, mitzumachen?
Nochmal, es geht mir hier nicht um die Qualifikation eines/einer Stimmberechtigten. Diese Diskussion ist eigentlich auch rechtlich mehr oder wenig geregelt und unbestritten. Aber das Tragen von Konsequenzen ist halt eine andere Dimension. Klar, da mögen viele mit den Augen rollen, aber in der Praxis ist das Gefälle von jung und alt durchaus ein Problem. Warum wohl gibts da weltweit Streiks von Schülern? Das sind eben keine Studenten, sondern eben nicht Stimmberechtigte. Da aber jetzt Weichen gestellt werden, für deren Zukunft, sollte deren Stimme auch ein Gewicht haben, tut es aber nicht.
@Nightrain
Das hab ich auch schon gemacht. Merkt man gar nicht, respk, dass man etwas Nennenswertes verpasst hätte.
Und wenn man sich als Menschheit schon im Kreis dreht, dann sollte es wenigstens Spass machen:

ChrisKongTeilnehmerAch, um die Figur gehts mir in dem Sinn gar nicht, eher möchte ich mal eine Bondgeschichte haben, die eben einen grösseren Zeitraum abdeckt und etwas intelligent daherkommt. Sowas wie Watchmen z.B. mit politischer Dimension. Bond teilt ja sogar Gemeinsamkeiten mit Batman, beispw. der Verlust der Eltern. Aber lassen wir uns überraschen. Die Produzentin Broccoli wäre auf jeden Fall schön blöd, wenn sie die Möglichkeit nicht in Betracht ziehen würde, Nolan zu gewinnen, auch wenn das hiesse, ihm viele Freiheiten einzuräumen.
Btw. gibts da schon “Horrorfilme” von namhaften Regisseuren ausserhalb des Genres, etwa Shutter Island von Scorsese. Zack Snyder hat mit Dawn of the Dead auch gleich mal einen sehr guten Zombiestreifen vorgelegt und Danny Boyle mit 28 Days Later.Interceptor
Den Film kann man getrost als Trash einsortieren. Hätte man Mad Max mit the Crow gekreuzt, wäre vermutlich dieser 80er Jahre Bastard entstanden. Irgendwie wohltuend, dass sich der Film gar nicht gross mit Erklärungen aufhält, die wären vermutlich eh nur peinlich gewesen.
Junge liebt Mädchen, anderer Junge mag das nicht, tötet den Jungen. Getöteter Junge kommt als anderer Junge zurück und macht nebst der Jagd auf den bösen Jungen und seine Gang noch ganz unverhohlen Werbung für Chrysler. Dazu kommt noch etwas flotte Mucke, sprich Rockmusik aus der Zeit. Viel mehr gibts nicht zu sagen. Die Dialoge sind echt zum Fremdschämen, insbesondere die geistig etwas zurückgebliebenen Gangmitglieder.
Das Bild ist für einen Film aus der Zeit fast schon als senationell zu bezeichnen. Die Totalen der Landschaft sind zwar etwas verwaschen, aber in den Closeups wurde wirklich sehr viel Schärfe rausgeholt. Da wurde ganze Arbeit geleistet. Ganz am Ende gibts etwas unruhigen Bildstand, ansonsten kaum was zu meckern. Beim Sound sind nur die Songs auffällig, alles andere ist nicht nennenswertes Stereo. Wer den Film also von früher kennt und mag, kriegt hier wirklich eine würdige Fassung im Steelbook. Meine es gibt auch ein Mediabook vom selben Anbieter. NSM ist wirklich ein sehr gutes Label.
Wer ein Faible für Trash hat, dens in der Form so nicht mehr gibt, der sollte den Film vielleicht aufn Wunschzettel parken, alle anderen sind vorgewarnt. 🙂
ChrisKongTeilnehmer@Monty
z. B. indem man geistig Behinderte einschränkt oder IQ-Grenzen zieht.
Sind sie ja, weil weil Stimmende urteilsfähig sein müssen und mündig. Immer gesetzt den Fall, dass sich Menschen dafür auch noch interessieren. Mit einer geistigen Behinderung kannst du auch keinen Führerschein machen, beispw.
Die Idee des Stimmzwangs finde ich da schon interessanter. Das wäre doch eine
Wie gesagt, gibts ja, nur nicht flächendeckend.
Nachdenken ist schwer, mitlaufen nicht.
Das Problem besteht so oder so. Machen wir uns nichts vor, die breite Masse ist jetzt noch nie ein Hort von intelligenten Entscheidungen gewesen. Aber Legitimität finde ich wichtig und verhindert letztlich auch Protestwähler. Weil je mehr mitgeredet werden darf, desto weniger lässt sich nachher das Verdikt der Fremdbestimmung ins Feld führen, worauf Protestwähler ja in aller Regel abzielen. Ich erinnere nur an Voten wie, die handeln gegen den Volkswillen usw. Darum auch Stimmzwang. Man kann bei dem praktizierten Stimmzwang auch leer einlegen, d.h. man muss sich nicht für eine oder andere Seite entscheiden. Aber man muss halt min. die Abstimmungsunterlagen in die Finger nehmen. Die Idee ist simpel, wenn man das eh schon macht, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man sich auch eher mal damit befasst. Muss nicht, aber kein Stimmzwang bringt halt eben auch gar nichts.
Den unterschiedlichen Altersgruppen eine gestaffelte Gewichtung zuzuschreiben halte ich fĂĽr unrealistisch und undemokratisch.
Von realistisch war nie die Rede. Aber als undemokratisch erachte ich das nicht. Schliesslich trägt man, je jünger man ist, umso länger die Konsequenzen. Dasselbe gilt ja in der Wirtschaft, je mehr Anteile ich irgendwo besitze, desto mehr Mitspracherecht habe ich. Btw. sind z.B. die Standesstimmen undemokratisch, aber es gibt sie. D.h. wer in einem kleinen Kanton oder bei euch Bundesland wohnt, hat mehr Stimmenanteil, weil bei uns z.B. bei Volksinitiativen nicht nur ein Volksmehr nötig ist, sondern auch ein Ständemehr. Das machte man damals, damit nicht einige wenige Kantone über kleinere Kantone hinweg stimmen konnten. Nur ist das bei nationalen Vorlagen Unsinn, die die Kantonshoheit nicht betreffen, sondern den einzelnen Bürger. Klar ist, dass nicht 3 Kantone beiswp. bestimmen sollen, was einer macht.
Unter den jungen Wählern gibt es mit Sicherheit auch solche, die mangelnd informiert sind bzw. nur aus ideologischen Gründen wählen.
Das ist aber kein Argument, aber eins, auf das ich gewartet habe. Wenn ich mir die ganzen unreflektierten Wähler in den UK anschaue, dann ist das kein altersbedingtes Problem. Generell wird oft ideologisch gewählt, bezw. lassen sich Leute nur von Interessengleichen informieren. Ältere sind z.Teil einen Scheiss besser informiert.
Ich bin persönlich kein Freund von ideologisch gefärbter Politik. Denn genau die verhindert ja, dass man Entscheide überdenkt und verbessert. Ich bin da lieber pragmatisch. Was schert es mich, wenn ich jetzt in den UK wäre, und es ein zweites Referendum geben würde, dass man damit einen davor getroffenen Volksentscheid aufhebt? Letztendlich soll man auch einen Schritt zurück machen können und nicht stur an irgendwelchen Sachen festhalten, aus Prinzip. Damit legt man sich selber Hürden in den Weg, die schlimmere Konsequenzen haben, als die etwaige Verwässerung demokratischer Entscheide.
ChrisKongTeilnehmerIch finde diese Ankündigungen auch lächerlich. Hat Soderbergh aufgehört? Hat Besson aufgehört? Nein, haben sie nicht. Kreative hören ja nicht plötzlich auf, kreativ zu sein. Entweder sie lenken das dann in andere Bahnen oder machen eben, was sie sonst auch tun, in dem Fall Filme drehen. Ich kannte noch nie einen Regisseur, der alles ausgelotet hätte. Das ist auch schon bei der schieren Anzahl an möglichen Genres gar nicht machbar.
Ich würde mich z.B. echt freuen, wenn Nolan nach Craigs Abschied, das Bondfranchise übernehmen würde und zwar als Gesamtkonzept. Er müsste mMn nicht mal alle Teile dann drehen, aber halt die Hauptvision im Blick haben. Ich fände da sogar eine Art Retrobond gut oder einen, der über mehrere Zeitebenen spielt. Da liesse sich einiges draus machen. Einen weiteren im Stil der bisherigen, das fände ich ehrlich gesagt enttäuschend.
ChrisKongTeilnehmerDas Problem, mit der Demokratie, auf den Punkt gebracht:
Demokratie findet jeder toll und super funktionierend, so lange es so läuft, wie man es will. Wenn nicht, sind alle anderen blöd und das System funktioniert einfach nicht. ?Das greift mir etwas zu kurz. Ich seh das Problem, dass bei ungenügender Faktenlage, einfach keine seriöse Abstimmung herauskommen kann. Von Protestwählern und Denkzettelstimmbürgern halte ich rein gar nichts.
Also, wenn alles auf dem Tisch liegt, was bis dato an Szenarien vorstellbar ist, dann wurde der Job richtig gemacht. Wenn dann die Bevölkerung sagt, wir wollens so, dann muss man auch nicht reklamieren, sondern mit dem Resultat halt irgendwie leben.Klingt jetzt vielleicht blöd, aber bei zukunfstweisenden Entscheiden, vielleicht sollten altersmässig Stimmen gewichtet werden. Also bis 30 z.B. 1.5 Stimmen je Person, 31 – 45 je 1 Stimme, ab 46 – 65 je 0.75 und ab 65 max. eine halbe Stimme. Zudem sind stimmberechtigte ab 18 auch statistisch näher an 16 jährigen, die zwar eine politische Meinung haben, aber nicht stimmen dĂĽrfen. So wäre die breite Masse besser abgebildet. Aber das entbindet nicht von der Pflicht, am Demokratieprozess teilzunehmen. Wir haben in der Schweiz z.B. Kantone, die haben Stimmzwang. Finde ich persönlich gut. Je mehr mitmachen, desto besser ist die Politik im Volk abgestĂĽtzt.
ChrisKongTeilnehmerWeil Brad Pitt sich selber in diese Gosse gesoffen hat. Das ist ja nicht das Gleiche, wie plötzlich nicht mehr populär zu sein oder so.
Aber ich urteile wie gesagt von Film zu Film. Interessant finde ich alle Tarantino Filme. Mir wĂĽrde es ja gefallen, wenn er sich mal am Horrorgenre im Stil der 70er versuchen wĂĽrde. Bitte keine Western oder Kriegsfilme mehr.
ChrisKongTeilnehmerOb er die Gunst der Fans eingebüsst hat, weiss ich nicht. Inglourious Basterds lief sehr gut, Django weiss ich nicht. Die Filme mögen noch unterhaltsam sein, aber sind einfach deutlich Klassen schlechter. The Hateful 8 hatte einfach eine stupide Auflösung der Geschichte, die ein witzloses Massaker war. Kein Vergleich zu Reservoir Dogs, der zwar sehr minimalistisch daherkam, aber doch auf einen Punkt hinauswollte. Die Anspannung hielt da denn auch bis zum Ende. Die Darsteller in Hateful 8 sind regelrecht verheizt worden, gepackt hat mich das dann leider noch weniger als erhofft.
Bei Django hat er einfach auch Überlänge zelebriert, das kommt dem Streifen mit dieser sehr simplen Geschichte einfach schlecht zu stehen. Zudem wirken einige Szenen deplatziert. Dadurch erreicht der Film kein gutes Pacing. An einzelnen Szenen lässt sich das dann auch schlecht festmachen, weil es dann eben das Gesamtwerk ist, das unrund wirkt. Ich vergleiche das gerne mit Sin City und Sin City 2. Der erste von beiden ist auch ein insgesamt runder Film, bei dem alles zusammenspielt als Gesamtkomposition. Bei Teil 2 ist das einfach nicht der Fall. Als wäre die Geschichte ein leckeres Dessert in einem Becher mit grossen Löchern. Eh man dazu kommt, davon zu naschen, isses weg. Äusserlich versucht er eine Spannung zu generieren, aber in der Umsetzung sabotiert er sich dann gleich selbst. Und darum funktionieren vielleicht einzelne Szenen, aber nicht der gesamte Film. Bei Inglourious, Django und Hateful 8 gings mir genauso.
ChrisKongTeilnehmerAlso in einer normalen Wohnzimmerlandschaft, da wohl eben kaum. Nur schon 8 Leute da vernĂĽnftig reinkriegen, ist das eine, aber dass dann jeder so platziert ist, dass er auch noch vernĂĽnftig zocken kann, eine ganz andere Hausnummer. Braucht dann natĂĽrlich noch entsprechendes Equipment.
Nach den Frames frag ich mal lieber nicht. 🙂
ChrisKongTeilnehmerDas klingt in der Theorie vermutlich besser als in der Praxis. Wird vermutlich in eher wenigen Fällen wohl so gespielt werden.
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