ChrisKong

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  • als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636563
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    Gemäss Wiki liest sich das wie ein Grenzfall. Erinnert also eher an ein Space Cowboys, Katastrophenfilm im All mit durchaus realistischen Ansätzen.
    Dem gegenüber sind halt Streifen wie Armaggedon und auch Deep Impact, wo der fiktionale Technikteil ungleich grösser ist.

    Ich hab zu dem Kammerspiel im All schon alles Mögliche gehört. Das heisst, ich werde mich da nur schon aus Interesse bald mal an den Film wagen. Das soll ja auch Ziel dieses Threads sein, Lust auf ein Filmerlebnis zu kriegen. Von daher nur weiter mit Filmvorstellungen. Gerade auch Kontroverses wie Mandy, ist von meiner Seite immer gern gesehen. ^^

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1636562
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    Black Earth Rising

    Ohne Vorkenntnisse geschaut. Wurde mehr als positiv überrascht. Hier wird das Thema des Genozids in Ruanda aufgearbeitet oder besser die Nachwirkungen auf die heutigen Verhältnisse im Land. Das Geschehen findet auf internationalem Parkett statt. Und dieses internationale Flair kommt wirklich gut rüber und kontrastiert den Mikrokosmos um das Schicksal der Hauptdarstellerin Michaela Coel.
    Die Geschichte entwickelt sich sukzessive und wächst organisch. So wird nach und nach die Wahrheit aufgedeckt und Lügengebilde der verschiedenen Player entwirrt. Das Ganze wurde auf 8 Episoden verdichtet, ohne dass darunter die stillen Momente leiden. Am Ende zeichnet sich ein komplexes Bild, welches analog auch auf div. andere Konfliktherde übertragen werden kann.
    Das Thema der Interessenvertretung wird präzise vorgetragen, die Schauspieler sind allesamt klasse und haben mich bis in die kleinsten Nebenrollen absolut überzeugt.
    Immer wieder dazwischen tauchen Erinnerungsfetzen in Form von Zeichentricksequenzen auf. Das wirkt frisch und fügt sich sehr gut ein. Der Titelsong ist von einem meiner favorisierten Musikern, Cohen, und unterstreicht das Grundthema.
    Wer Filme wie Constant Gardener, Hotel Ruanda u.a. mag, die das Schicksal eines ganzen Volkes in interessanten Charakteren brechen und die Verstrickungen der Weltgemeinschaft beleuchten, sollte sich die Serie unbedingt anschauen.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1636547
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    Vermutlich gar nichts, das sah schon damals nicht grad geil aus. Platinum scheint die Switch mittlerweile gut im Griff haben.
    Wäre ja schon lustig, wenn MS quasi das nächste PG Spiel für Nintendo mitfinanziert hat. XDD Sehr spendabel, die Redmonder.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636528
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    Hab den auch immer noch nicht gesehen. Ist es überhaupt ein Sci-Fi-Film oder spielt er einfach nur im All, aber in einem realistischen Szenario?

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636521
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    Kingsman – the Golden Circle

    Die Fortsetzung des gefeierten Erstlings. Irgendwie scheint man das Konzept der 80er kopiert zu haben, von allem mehr. Geht das auf? Leider nein. Der Film wirkt in zu vielen Aspekten einfach total übertrieben. In Kombination mit der Musik hat man Nonstop das Gefühl, einen Marvelfilm zu schauen. Mit über 2h Laufzeit siedelt der Film auch auf dem MCU Niveau.
    Der Film ist durchaus unterhaltsam, aber ein richtiger Flow kommt nicht so wirklich auf. Erinnert an die Kickass-Fortsetzung, die auch nicht schlecht war, aber die Stärken des Vorgängers vernachlässigt.
    Die Erklärung für Harrys Comeback ist denn auch die ziemlich blödeste, die man sich hätte ausdenken können. Mit Poppy hat man eine Schurkin, die man irgendwie auch nie so ernst nehmen kann. Dann kriegt Elton John auch noch keinen Cameo, sondern ne Nebenrolle, die deutlich zu gross ist. Eben, von allem mehr.
    Das schlägt sich auch in den Details nieder, der Film strotzt nur so davon. Wäre das die Vorlage für ein Videospiel, Hammer. Aber als Film bleibt man zu oft emotional unberührt. Die komischen Momente gibts auch, werden aber auch ein wenig überstrapaziert. Der Film hätte in fast allen Belangen Straffung nötig gehabt. Schon die ultralange Taxi-Sequenz zu Beginn, stimmt auf den Rest des Films hin.
    Vielleicht gibts ja ein Spinoff mit den Statesman, es würde sich anbieten. Aber die Geschichte sollte definitiv wieder geerdeter sein und nicht der Aufhänger für eine blosse Aneinanderreihung von CGI-dominierten Szenen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636424
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    Carrie (Remake)

    Stephen King dürfte sich in einem exklusiven Club wähnen. Er ist wohl einer der wenigen Autoren, dessen Werke verfilmt und dann wieder geremaked wurden. Bei Shining machte man aus Kubricks Kinofilm einen TV-Zweiteiler, bei ES ging man den umgekehrten Weg, bei Dead Zone machte man aus dem Film mit Christopher Walken gleich eine ganze Serie draus.
    Hier nun also wird Carrie ein zweites Mal verfilmt. Ich muss zugeben, den Film mit Sissy Spacek nicht mehr ganz so präsent zu haben. Von daher ging ich relativ unbelastet an den Film ran.
    Der Film ist in seinen Darstellungen überraschend nuanciert, bis auf die Mobqueen, die kaum plakativer und übertriebener hätte dargestellt werden können. Juliane Moore als psychotisch-fanatische Mutter ist sozusagen eine Idealbesetzung. Moretz aber trägt den Film mühelos allein.
    Leider ist er nicht wirklich gut geschrieben und die Entwicklung schreitet irgendwie reichlich abgehackt voran. Das mündet dann in einem aufgesetzt wirkenden Finale, welches recht effekthascherisch rüberkommt und eine gscheite Psychologisierung verhindert. So ist einiges im Schlussgang nicht so ganz nachvollziehbar. Irgendwie beschleicht einem auch das Gefühl, dass hier der Film gekürzt wurde. So gibt es eine kurze Annäherung in der Bibliothek, die aber nicht weiter aufgegriffen wird. Auch bleibt einiges vom religiösen Wahn der Mutter im Dunklen.
    Subtrahiert man die Darstellerleistungen, bleibt im Kern ein konventioneller Horrorstreifen mit wenig Horror, ein Coming of Age Drama mit wenig Entwicklung. Unterhaltsam, aber viel verschenktes Potential.

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1636411
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    Spielt ja eigentlich keine Rolle, da ja die Entwicklungszeit als Ganzes entscheidend wäre, also wie viele Mann-/Frau-Stunden daran gearbeitet wurde. Vom Content fand ichs eigentlich perfekt. Von mir aus sollen die auf die nächsten guten Spiele fokussieren und da vorwärts machen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636410
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    Greenzone

    Die ideale Vorbereitung für Vice. Schliesslich gilt Dick Cheney als Initiator des Irakkriegs. Hier ist Captn Miller, gespielt von Damon, im Mittelpunkt, der immer wieder erfolgslos angebliche Waffenlager und -fabriken nach Massenvernichtungswaffen durchkämmt. So langsam dämmert ihm, dass er nur Teil einer Alibi-Übung ist.
    Regisseur Greengrass ist ja bewandert im Politthriller. Und so ist auch dieser Film sehr stilsicher und spannend inszeniert. In Nebenrollen agieren Brendan Gleeson und Greg Kinnear sowie Jason Isaacs, die richtigen Charakterköpfe für einen solchen Streifen.
    Und sogar die Sicht eines Irakis wird im Film aufgegriffen. Das Ende wirkt mir allerdings ne Ecke zu glatt, das hätte durchaus verstörender sein dürfen, denn ein Happyend im echten Leben gabs ja nun wirklich nicht. Der Film schliesst da zu positiv ab und bietet da auch etwas simple Ansichten zu einer sehr komplexen Problematik.
    Aber gut, ich erwarte auch von Ami-Filmen nicht, dass sie stärker auf die Positionen der nichtamerikanischen Parteien fokussieren.
    Fans von Body of Lies, Operation Kingdom u.a. Filmen werden sehr gut bedient.

    K9 mein Partner mit der kalten Schnauze

    Schon ewig nicht mehr gesehen, gibts auf Netflix. Immer noch ein solider Cop-Buddy-Film. Zu der Zeit gabs noch so einige Flics mit Hunden in der Hauptrolle, Ein Hund namens Beethoven, Scoot und Hutch, Bingo, kuck mal wer da bellt. Die Handlungsmuster entsprechen natürlich der Erwartungshaltung und am Ende gibts das Waynes World Megahappyend.
    Gemäss Abspann hiess der Hund wohl wirklich Jerry Lee. Ich meine es gab sogar späte Fortsetzungen oder gar ne Serie. Wer also ein wenig Retrofeeling braucht, kann sich diesen leichtverdaulichen Hundekuchen geben.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636397
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    Das wirklich Innovative war mMn gar nicht mal der Found Footage Stil, sondern die Vermarktung des Films selbst.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636391
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    Also innovativ verwende ich im Zusammenhang mit Horrorfilmen eher selten. Aber spannend ist der Film allemal.

    Ich glaube nicht an eine Fortsetzung, wird wohl ein “Solo”-Abenteuer bleiben. Persönlich wär mir ein Film mit Ewan McGregor in der Rolle als Obi Wan willkommen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636383
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    Klingt interessant und ist vorgemerkt.

    Blair Witch

    Der Film setzt die Geschichte von Blair Witch Project fort, was ja der Folgefilm damals nicht wirklich tat. Der Grusel baut sich nicht wirklich langsam auf, im Gegenteil. Ziemlich bald sind alle hysterisch, für meinen Geschmack etwas zu übertrieben. Das ist nicht mal so unrealistisch, aber es ist schwer vorstellbar, dass ausgerechnet solche Leute sich für sowas erwärmen, scheint fragwürdig. Auch die Begleitung, die dazustösst scheint gleichermassen ängstlich und abenteuerlustig zu sein. Bei der einen Figur ist zumindest die Motivation plausibel.
    Tja und wies so kommt, sollte man schlafende Hexen nicht wecken. Der Schrecken ist auch erschreckend gut in Szene gesetzt. Die Darsteller bringen die Angst perfekt rüber. Das Ende ist so schnörkellos wie der Film und erinnert stark an Horrorfilme aus den 70er/80ern. Bin also durchaus positiv überrascht. Den Film gibts bei Netflix und ist für Horrorfans, die okkulten Grusel mögen, ideal und um Längen besser als die Fortsetzung damals.

    als Antwort auf: Smalltalk #1636240
    ChrisKongChrisKong
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    Na wir werden ja sehen. Den Film beurteil ich sowieso erst nach Ansicht. Der Witz ist, dass man die Pupillen scheinbar vergrössert hat nach Testscreenings, um die Fremdartigkeit abzuschwächen, sprich die Augen kamen da gar nicht gut an. Warum man trotzdem im Wesentlichen dran festhielt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Dann fragt man sich, wozu macht man Testscreenings? Dann soll der Künstler halt seine Vision durchsetzen, hab ich kein Problem mit. Gefallen muss mir das ja trotzdem nicht. So ist es irgendwie nix Halbes, nix Ganzes.
    Rodriguez spielt mit Cameron auch def. nicht in einer Liga.
    Trotzdem geb ich dem Streifen eine faire Chance.

    als Antwort auf: Smalltalk #1636182
    ChrisKongChrisKong
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    Mit dem Fischkopp der Realverfilmung kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Wird schwierig werden, dran vorbeizusehen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1636145
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    Ich glaub von der Reihe hab ich nur den letzten noch nicht gesehen. Irgendwas sagt mir, dass das kein so schlechter Entscheid war.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1636109
    ChrisKongChrisKong
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    Wer da noch meckert ist 4k-AAA-süchtig oder ein Gorilla ?

    Tja, von supersüss ist Zelda dann doch ein Stück entfernt. Der Plaste-Look ist schon gewöhnungsbedürftig. Wie Zack, hoffe ich zumindest auf neue Inhalte, sonst wärs ne Enttäuschung. Das Original kenn ich auswendig. Ne Fortsetzung wie Between Worlds wäre besser gewesen mMn.
    Astral Chain fand ich am interessantesten, hoffe da aber auch auf Storyinhalte.

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