ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerAlso die CGI Effekte sind in den meisten Fällen sehr gut. Der Film ist ja voller Effekt-Shots. Mir gehts um die Kampfszenen zum Schluss, wo man eben den Unterschied deutlich sieht, was reine Rechnerware ist.
Ich bin ja sogar froh, hat man für die jüngeren Versionen von Whitaker und Co. andere Schauspieler gecastet und nicht einfach CGI Verjüngung betrieben. Bei Disney absolut keine Selbstverständlichkeit, s. Tron, Guardians of the Galaxy Vol. 2 u.a.
Wie gesagt krankt der Film an ähnlichen Problemen wie Man of Steel. Als würde man sich die Rohvorlage für einen Superheldenfilm anschauen, der einfach null mehr bietet als eine rudimentäre Reissbrett-Schemen-Umsetzung.
Die schwach angedeutete Flüchtlingspolitik wirkt sogar irgendwie aufgesetzt, weil das Thema dann auch nur gestreift wird und sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt wird.
Eigentlich ist dieses ganze Wakanda arrogant und dekadent, wird aber nicht wirklich als solches entlarvt.
Vibranium ist auch keine Blutdiamanten-Allegorie, was sich durchaus auch angeboten hätte. Afrika ist wie gesagt ein denkbar gut geeigneter Themenspielplatz. Aber was macht man? Man erzählt eine “weisse” Geschichte im afrikanischen Gewand. Wirklich inspirierend fand ich drum die Umsetzung auch nicht. Dagegen ist die Verwurzelung eines Luke Cage die sehr viel bessere Variante wie man Action-Kino mit Black Cinema mischt.
Klar kann man sagen, dass das MCU gar nicht diesen Anspruch verfolgt, aber das wäre zu kurz gegriffen. Ansonsten hätte man ja auch nicht Ryan Coogler verpflichtet und das Who is Who des modernen Black Cinema. Von daher fand ich das Ergebnis regelrecht enttäuschend. Auch weil man meint, da irgendwelche Filmpreise abräumen zu wollen.
Leider kann Marvel kein wirklich intelligentes Superhelden-Kino, sondern in erster Linie ihre bewährte Formel stilsicher umsetzen. Wer also Ubisoft kritisiert und Marvel abfeiert, ist, na wie soll ich das sagen, ein Schwachmat. 🙂 Es ist dasselbe in Grün, nix anderes.
Der Trailer zu Captain Marvel wirkt leider auch so, als würde sich daran nix ändern, im Gegenteil.
ChrisKongTeilnehmerWird vorgemerkt, Sci-Fi geht immer und wirklich gute wird eher selten produziert.
Black Panther
Stromlinienförmig wie der Anzug des Black Panther. Oder man könnte sagen, Marvel-Mittelmass in jeder Hinsicht, wobei man den Humor weiter subtrahiert hat. Auf jeden Fall sieht man selten so viele ausgezeichnete Darsteller des Black Cinema auf einen Haufen. Und Ausfälle gibt es keine. Ryan Coogler bleibt dem MCU-Stil treu. Leider ist das auch das Problem. Abermals hat man hier den zu erwartenden Mix, bei dem jede Dramatik in bekannten Versatzstücken zu ersaufen droht. Da wäre die spät eingreifende Fraktion, der Tod eines Mentors, die Niederlage des Helden im Mittelteil, Entzweiung von Verbündeten, usw.
Der Film hat so gut wie kein eigenständiges Element, was ihn herausragend gemacht hätte. Man of Steel aus dem DCU ist die passende Alternative, stehen hier wie dort auch Probleme einer hochtechnisierten Zivilisation im Vordergrund und ihren Umgang mit dem Rest der Welt.
Damit wäre ich jetzt mit allen Filmen durch, die thematisch vor Infinity War spielen. Glaub das war Phase 3 oder so. Bin da eher mässig begeistert insgesamt. Vieles davon ist einfach schon zu ausgelutscht. Und anstatt thematisches Potential zu nutzen, Afrika würde da so viel bieten, liefert man ein uns andere mal die Heldengenese, die ein bisserl variiert wird und leider immer spassbefreiter auftritt oder keine Dramatik vermitteln kann.
Ob da Infinity War das Ruder rumreissen wird, werd ich dann sehen. Ich kanns mir schwer vorstellen.
Woran man sicher arbeiten sollte, wenn beide maskierten Opponenten aufeinandertraffen, wird gleich die CGI Keule ausgepackt, was sich immer sehr negativ vom Rest abhebt und deutlich heraussticht. Das sieht einfach nicht gut aus, sry. Insbesondere ist es oft ja auch nicht nötig, komplett auf CGI zu setzen.Noch kurz was zu den Oscar-Ambitionen. Der Film hat beim besten Willen dort absolut gar nichts verloren.
ChrisKongTeilnehmerDie letzten beissen die Hunde oder Thunderbolt & Lightfoot
Der Film ist in einem schön gestalteten Mediabook erschienen und die Sammlung ergänz ich gern immer wieder mal mit älteren Sachen, insbesondere in den Fällen, wo ich den Film noch gar nicht kenne. Der Film kommt sehr leichtfüssig daher (Wortspielalarm) und die Bromance zwischen Eastwood und Bridges steht im Vordergrund. Wie andere Rezensenten, so find auch ich, dass es schade ist, dass aus der guten Chemie nicht weitere gemeinsame Projekte folgten.
Michael Cimino hat den Film recht stilsicher inszeniert, die Geschichte aber mäandert ein wenig umher und wirkt auch ein wenig beliebig. Viel gibt sie in dem Sinn auch nicht her.
Das Ende erinnerte mich dann schlagartig an eine andere Loser-Ballade, Midnight Cowboy mit Jon Voight und Dustin Hoffman. Und reflektiert man ein wenig mehr darüber, dann sind diese beiden Filme fast schon Zwillinge. Ich suchte dann auf Google, obs da Querverweise gibt, wurde aber nicht fündig. Nur scheinen das div. Rezensenten auch bemerkt zu haben, fokussieren dabei aber auf das ähnliche Ende.
Der Film versucht auch wirklich den Drahtseilakt zwischen Heist-Movie, Buddy-Comedy, Road-Movie gewürzt mit einer Prise Melancholie. Der Film hätte davon sogar noch etwas mehr brauchen können und ein weniger fahriges Drehbuch, dann wärs vielleicht ein Klassiker geworden.
Wer das Vorbild zu Sean William Scotts infantilen Darstellungen kennen lernen will, sollte unbedingt den jungen Jeff Bridges, der jüngst mit dem Golden Globe geehrt wurde, entdecken. Der Film bietet dazu ausreichend Gelegenheit.
In einer Nebenrolle brilliert auch George Kennedy, den die meisten als Chef der nackten Kanone, Frank Drebin, kennen. Ihm kauft man den knallharten Gangster wirklich ab.Fazit, wer Midnight Cowboy und Filme dieser Art mag, dem könnte er gefallen. Was niemandem gefallen wird, ist die leider sehr maue Bildqualität. Zwar konnte ich kaum Verschmutzungen ausmachen, aber scharf ist er zu keinem Zeitpunkt und die Farben scheinen teils übersättigt.
Schade, weil der Film auch ein paar sehr schöne Landschaftsaufnahmen von Montana enthält.
ChrisKongTeilnehmerWarner kann sich da wohl bei Jason Momoas Star-Appeal bedanken. Denke seine Besetzung als Aquaman war goldrichtig. Schade war damals Conan ein eher mässiger Reboot, das hätte durchaus Potential gehabt.
Split
Shyamalan liefert tatsächlich ab. Da ja dieses Jahr Glass startet, die Zusammenführung dieses Streifens mit Unbreakable, wollte ich Split endlich mal nachholen.
Der Film weiss über die meiste Zeit inszenatorisch zu überzeugen. Es ist ein permanentes Gefühl der Anspannung präsent. Die zweite Storyline mit der Kindheit der Protagonistin steuert unaufhaltsam auf ein Drama zu.
Die Grundprämisse, dass Persönlichkeiten sich nicht nur über die Psyche, sondern auch über die Physis definieren, ist ein interessanter Ansatz, da ja diese Persönlichkeiten alle in einer Person leben. Der Geist beherrscht die Materie, gemäss dieser Wahrheit, zeigt Shyamalan, was es bedeutet, wenn ein kranker Geist dazu imstande ist.
Der Film zögert die Auflösung relativ lange heraus, verlässt selten die Szenerie und erzeugt dadurch ein beklemmendes Gefühl. Das erinnert stark an Cloverfield Lane.
Das Ende fand ich irgendwo gelungen, aber auch nicht ganz perfekt. Ich vermisste etwas von der rohen Kraft, die sich in die Erwartungshaltung miteingeschlichen hatte.
Aber wenn ich nur einen Grund nennen müsste, warum man sich den Streifen ansehen sollte, dann wäre das die Performance von McAvoy. Mit eine der beeindruckendsten Darstellungen der gesamten letzten Zeit. Ich hätte nicht gedacht, dass er in der Lage ist, eine solche Bedrohlichkeit auszustrahlen, die bisherigen Rollen gaben da auch kaum Gelegenheit dazu.
Tja, jetzt bin ich gespannt, ob mich Glass wird überzeugen können. Ich fand Unbreakable damals wirklich gut. Leider wars mit ein Sargnagel für die Karriere von Shyamalan, weil nun jeder, oder sagen wir insbesondere die Presse, immer einen Storytwist erwartete. Was fürn Schwachsinn. Die Filme sollten für sich beurteilt und was sie sein möchten, nicht was der Zuschauer dachte zu kriegen.
ChrisKongTeilnehmerTja, da werden vermutlich ein Haufen Daten gesendet mit den ganzen Vorlieben. Quasi die Sony-Cookies zum geniessen. Die Probleme klingen ähnlich wie bei einem PC oder dgl., der nach CCleaner und ähnlichem schreit.
ChrisKongTeilnehmerDeath Stranding, Metroid Prime 4 u.a. kann man getrost streichen. Da muss man schon froh sein, wenn die nächstes Jahr erscheinen.
ChrisKongTeilnehmerSo seh ich das auch. Leider können Konsolenhersteller nicht wirklich Design. Sieht immer irgendwie wie Spielzeug aus. Ist es ja eigentlich auch. Ich habs da auch lieber schlicht im Rack.
ChrisKongTeilnehmerDas war von Beginn weg so konzeptlos und schwach umgesetzt, dass mich der mangelnde Erfolg nicht verwundert. Kommt noch dazu, dass vieles von dem Origins-Kram halt auch zeitgemäss adaptiert werden müsste.
Ich hab den Film auch noch vor mir, aber nicht wirklich Lust dazu. Kann diesen Materialschlachten eh wenig abgewinnen, insbesondere wenn das sowieso alles ausem Rechner stammt und auch so aussieht. Und ich hab mir sagen lassen, dass Justice League in der Hinsicht wirklich übel ist.
Ich glaub Nolan hat richtig gehandelt, als er Batman hinter sich liess. Ich wünsche mir ja inständig, dass er an einem Reboot der Bond-Reihe beteiligt sein wird, nachdem Craig seinen letzten Film abgeliefert hat. Wäre natürlich der Coup. Aber könnte auch kolossal scheitern.
ChrisKongTeilnehmerImmer diese Eunuchen-Fantasien.
ChrisKongTeilnehmerJa, logisch. Sammler sind irgendwo Idioten. Ich muss es wissen, sammle mehr als genug Scheiss.
Den besten popkulturellen Kommentar dazu gabs vor Jahren bei den Simpsons, als die Simpsons wegen einem Geschenk in den Supermarkt eilen und der Verkäufer sagt, sie haben Glück, es ist das letzte Stück. Danach ein Blick ins Lager, das bis an die Decke gefüllt ist mit dem Artikel.
Limitiert ist bei Sammlern eher dann relevant, wenn die Versionen nummeriert sind. Da gibts auch im Filmbereich einiges, was vergriffen und sehr teuer ist. Aber es erreicht auch dann selten die Dimensionen wie bei einigen Spielen.
Die PS4 im PSOne Design war da ja deutlich limitierter als Vergleich. War aber auch nicht normal zu kriegen.
ChrisKongTeilnehmerDas wäre Unsinn, weil ein grosser Teil sich das wünscht. Ich kann auch auf Fussball verzichten btw. Aber inhaltlich lässt sich sowieso keine wirkliche Debatte führen, weil da jeder eigene Vorstellungen hat, was öffentlich rechtliche Sender besorgen müssen.
Aber warum man die Beamten noch weiter mästen muss, ist eine berechtigte Frage. Deutschland sollte wirklich mal ihr politisches System reformieren und den Bürgern mehr Mitspracherecht einräumen. Dann wird dieser Selbstbedienungsladen wenigstens etwas zurückgefahren.
ChrisKongTeilnehmerJa, das ist so mit einer Ausnahme, gibt einen Star Trek Thread, aber da gehts ums ganze Franchise.
Ich kann mir da auch nicht vorstellen, dass sich da sehr viel Diskussionspotential entwickeln wird. War bislang auch eher selten der Fall. Bei dem ganzen Wust an Serien, ist es sowieso eine immer kleiner werdende Schnittmenge von Leuten, die A) die Serie gesehen haben und B) aktiv an einer Diskussion teilnehmen.
Aber schreib doch mal im Serienthread, was du davon hältst usw.
ChrisKongTeilnehmerEigentlich lustig, was aus dieser Reihe mittlerweile geworden ist. Und nun auch noch ein Spinoff.
Hätte persönlich lieber einen weiteren Riddick Streifen. Oder einen Canonball Film im Weltall mit Stallone, den Guardians, Fast & Furious Crew, Jackie Chan und einem kleinen Affen.
ChrisKongTeilnehmerScheint Wasser auf die Mühlen der Wutbürger zu sein. Also dagegen sind ja die Leiter der Schweizer Staatsbetriebe ja grad Kleinverdiener, wenn man es mit den Managerlöhnen der ARD vergleicht.
MMn sind und bleiben das Staatsangestellte und da sollte dieses übermässige absahnen einfach per Gesetz gar nicht möglich sein. Generell wäre mehr Berufung denn Beruf wünschenswert, dann bräuchte man gar nicht erst solche Diskussionen führen.
ChrisKongTeilnehmerAssassins Creed
Oh my god. Wozu die Reihe mehrere Teile brauchte, das schafft der Film schon in den ersten Minuten. Schnell hat man sich an dem grausamen Bild sattgesehen. Der ganze Look wirkt dank dieser Farbfilter-Vergewaltigung wie Direct-to-DVD. Das Drehbuch erreicht nicht mal das Niveau. Ja, ich würde sogar sagen, den Film hätte sogar Nic Cage abgelehnt.
Wenn man mal was in den dunklen Szenen erkennt oder zwischendrin mal wach ist, ist der Film leider so strunzblöd, dass es schmerzt. Selbstredend müssen Charaktere dauernd rausposaunen, worums in ihrer Fraktion geht. Hier werden wirklich Fremdscham-Toleranzwerte überschritten.
Also wie sich die ganzen A-Darsteller haben verpflichten lassen, dürfte weitaus interessanter sein, als die eigentliche Entstehungsgeschichte des Films. Die ist schnell erzählt. Man hat 3-4 Actionszenen aus den Spielen genommen, die Apfelstory aus Teil 1 und dann noch ein wenig Dan Brown reingemischt. Brendan Gleeson, Jeremy Irons, Michael K. Williams, Charlotte Rampling, Marion Cottillard und last but least Fassbender. Das einzig Gute an dem Film, er ging glaub ich nicht über 2h, aber das wars dann auch schon.
Leider ist der Streifen noch nicht mal unfreiwillig komisch, was ihn zumindest ein wenig aufgewertet hätte.
Mein bisheriger Griff ins Klo und ich glaube nicht, dass das dieses Jahr noch einer toppen wird, vorausgesetzt ein anderer Streifen unterbietet nicht so konsequent meine Erwartungen. Ich zumindest hätte einen soliden Film erwartet, keinen überragenden. War ein frommer Wunsch. -
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