Dr. Mario
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Dr. MarioTeilnehmerIch mag zwar im Grunde keine dieser “Endlos-Spiele”, da ich finde, dass ein Spiel auch ein vernünftiges Ende haben sollte, aber DQ 9 ist eine überaus charmante Ausnahme.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky: Wohl eher eine ans Ohnsorg-Theater erinnernde Mischform des Plattdeutschen – hessisch babbele die ned.
Oh, ich war zu langsam: bitt0r hat ja schon kurz zuvor drauf geantwortet.
Ja, der Tag- und Nachtzyklus. Generell solltest Du nach Spielende mit allen reden, denn die Dialoge haben sich verändert und so gibt es auch neue Missionen (besonders Mission 62 solltest Du nach Mission 39 angehen).
Dr. MarioTeilnehmer“in Hessen” – so ganz verstehe ich das nun nicht.
Wenn Du Mission 39 aber meinst, dann bist Du auf dem richtigen Weg. Hast Du schon mit Jona gesprochen? Sie ebenso wie die übrigen Dorfbewohner sagt eigentlich, was zu tun ist: es gab schon einmal eine Leviatran-Sirene, nur ist die schon tot. Aber zum Glück kann der Held ja mit Verstorbenen sprechen. Finde sie und sie gibt genaue Anweisungen, was weiter zu unternehmen ist. Vielleicht musst Du vorher noch etwas Alchemie betreiben…
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky:
Aufgepasst, es wird etwas verraten
Also am Magmaar wird Graugnarz nicht mehr auftauchen, aber zumindest als Gegner wird er Dir erneut über den Weg laufen.
Und was den Turm des Schläfers anbelangt: Hast Du Dir den Abspann genau angesehen? Da ist doch vom Himmel etwas herabgefallen – ich würde mal danach suchen…
Dr. MarioTeilnehmerSchwer zu sagen, ich denke, die Mischung macht es: Das Spielsystem ist ausgereift, alles hat seine Bedeutung und Relevanz; DQ bietet nachvollziehbare Geschichten mit Witz und Tiefgang; das Kampfsystem geht flott von der Hand und natürlich hat das Toriyama-Design seinen unverwechselbaren Charme.
Ich denke, da geht vieles Hand in Hand.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zockernator: Hast Du auch einen Flüssigmetallschleim in Deiner “Himmelsbraut”-Gruppe? Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis sich bei mir einer angeschlossen hat, aber mit ihm wird das Spiel schon fast wieder witzlos: Der ist nahezu unbesiegbar für die Gegner.
Dass uns zu SNES-Zeiten so ein Juwel vorenthalten wurde, ist schon eine Schande! Aber RPGs haben es im Westen ja leider nicht leicht: statt auf das Köpfchen fordernde Rundensystem wollen viele lieber stumpfsinniges Knöpchengehämmere: Dass S-E den neunten Teil auch zuerst mit einem Action-Kampfsystem ausstatten wollte, sei nicht vergessen. Wehret den Anfängen, kann man da nur sagen. Den wohin so ein kruder Kampfsystemmix hinführt, hat man bei FF13 gesehen: selbstablaufende Dauerfilme mit gelegentlichen rudimentären Interaktionsmöglichkeiten…
Dr. MarioTeilnehmerStimmt, bald stehen die “Geistigen Gefilde” auf dem DS an: da freue ich mich schon sehr drauf, der sechste Teil wurde in Japan ja auch stets als vorbildlich gelobt. Außerdem gibt es da wieder das Berufesystem und eine sehr große Welt, die erkundet werden will.
Nur dass zur Tokyo Game Show noch nichts zum zehnten Teil gezeigt wurde, nicht mal ein einfaches Bildchen, das stört mich schon. Aber zum achten Teil rückte man ja auch erst ganz spät mit Details heraus.
Ganz habe ich die Hoffnung auf eine Neuauflage des siebten Teils nicht begraben: Square-Enix veröffentlicht so viele alte Spiele, da wird vielleicht doch der preisgekrönte Teil der “Krieger von Eden” dabei sein – und den 3DS wollen S-E ja unterstützen…
Dr. MarioTeilnehmerAlle verteilten Talentpunkte bleiben beim Neustart erhalten (ebenso wie unverteilte Talentpunkte beim Berufswechsel erhalten bleiben), aber freilich gibt es dann wieder neue zum verteilen: Irgendwann hat man also alle Talente auf 100.
“Die Hand der Himmelsbraut” hat eine wirklich üppige Spielzeit, Zeitangaben variieren natürlich je nach Spielweise. Das von Zockernator hier eingestellte Video zeigt übrigens nur Szenen vom Anfang des Spiels und zwar nur bis ungefähr zur Hälfte des ersten Abschnitts. Man begleitet den Helden dabei durch sein Leben: Hier wurde nur seine Kindheit gezeigt, später muss man sich noch für eine Braut entscheiden (vorher abspeichern und am Besten alle drei möglichen Szenarien spielen, auch die Kampftaktik wird sich dadurch verändern), erlebt die Geburt seiner Kinder und muss dann irgendwann noch die ganze Welt retten. Im Gegensatz zu den Final-Fantasy-Seifenopern wird das aber mit sehr viel Witz und Charme erzählt – und auch mit viel Gefühl: Ich will nichts verraten, aber wer es gespielt hat, weiß, was ich meine, wenn ich von der Glücksbringerstatue auf der Insel spreche…
Besorg Dir das Spiel unbedingt (und vergiß nicht die “Chronik der Erkorenen”, das ist nämlich ebenfalls klasse: Nach dem ersten Durchspielen kommt da noch wesentlich mehr… Zudem hat man da einen Endgegner, der nicht ins platte “unmotivierter Weltenzerstörer-Schema” passt. Der hat nämlich durchaus nachvollziehbare und im Grunde ehrbare Motive für sein Handeln).
Dr. MarioTeilnehmer@ Zockernator:
Ja, in der japanischen Version von Pokemon-Platin gab es noch die Spielautomaten, die bisher in jedem dieser Spiele existierten – nur in den europäischen Versionen, da wurden diese auf, sagen wir mal, “kreative” Weise verändert: Man kann an ihnen nicht mehr spielen, dafür finden sich pro Tag aber ein paar vergessene Münzen in Schacht. Ob Diebstahl aber nun besser ist als zocken (so hat es nämlich meine Tochter formuliert), das sei einfach mal dahingestellt… Ich vermute, dass Nintendo aus rechtlichen Gründen diese Funktion entfernen musste, da vor zwei Jahren doch neue Jugendsschutzbestimmungen zum Glücksspiel erlassen wurden.Zu Deiner Frage nach den Glitzerdachsen:
Das hängt mit dem von Dir erwähnten Berufsneustart zusammen. Glitzerdachsen begegnet man nur in sehr hochrangigen Grotten und an die kommt man nur heran, wenn man in allen Berufen auf einer hohen Stufe ist. Und damit ist nicht gemeint, in jedem Beruf Stufe 99 erreicht zu haben, sondern nach Möglichkeit alles schon +1 oder +2 zu haben, also ein- oder zweimal den Beruf wieder auf Stufe 1 begonnen zu haben. Nur so kommt man etwa an das “Rubin-Gewässer des Todes Lv.25”, das hochrangiger ist als die “Graphit-Mine des Schmerzes L.88”.
Wer also nur einen Beruf steigert und nie neu beginnt in einer Berufung, kommt also nicht in den Genuß der hochrangigen Grotten, in denen sich dann auch die Platinjuwelen herumtreiben.
Dr. MarioTeilnehmerDen Dämonenspeer gibts aber auch ganz normal in Stinsbruck zu kaufen, beim neuen Waffenhändler. Da müsste es günstiger sein als bei DQVC.
Ansonsten gehts zum Geldverdienen halt auf Edelschleimjagd.Übrigens habe ich auch noch viele leere Plätze in der Monsterliste. Der Schwierigkeitsgrad, gerade in hohen Grotten, ist dann auch wirklich knackig: Viele Monster beherrschen Sofort-Tod-Angriffe, verwirren gleich die ganze Gruppe oder erhöhen die Konzentration ihrer Monsterkollegen gleich um 20. Wenn dann eine Gruppenattacke folgt, gehen locker 360 Schadenspunkte pro Figur drauf.
Dr. MarioTeilnehmer@ IKARUDENSHIN:
Naja, “können” können diese Waffen und Rüstungen erst einmal nichts – außer dass sie zu den mächtigsten Waffen gehören und durch Alchemie noch effektiver werden. Aus den Koboldstifeln können Tricktreter werden, deren Ausweichquote besser ist (und gerade in schweren Grotten ist Ausweichen der Schlüssel zum Sieg, sonst kommt man aus dem Heilen nicht heraus).Die beste Ausrüstung und die besten Waffen gibt es nur in den blauen Truhen der ranghohen Grotten – und zum Verbessern braucht man oft dafür die bunten Kugeln, die von den legendären Endbossen mit viel Glück fallen gelassen werden. Je mehr Erfahrung man denen überlasst, desto höher wird ihre Stufe und desto wahrscheinlicher wird es, dass sie die Kugeln oder gar eine neue Karte mit einem weiteren legendären Endgegner fallen lassen. Dummerweise erlernen sie dadurch aber auch neue, gefährlichere Angriffe: Baramos lernt ungefähr auf Stufe 10 die nervige Störwelle, die die “Zauberspiegel”-Taktik aushebelt.
@ Zockernator: Mit dem Metallwurf habe ich mich noch nicht beschäftigt, ich habe aber weiter oben recht ausführlich etwas zur Metallschleim-Taktik geschrieben. Aber für Metallkönogsschleime und Platinjuwelen dürfte diese Fähigkeit trotzdem zu wenig Schadenspunkte machen, bei großen Gruppen Flüssigmetallschleimen oder Stahlstaffeln (Kleinvieh macht ja auch Mist…) aber dürfte sie ganz effektiv sein.
@ bitt0r:
Ja, habe heute morgen auch nach dem Frühstück erst noch mal mit Baramos gekämpft, da gabs dann ein Aliahan-Gewand zur Belohnung.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zockernator:
Ein Casino gibt es in diesem Teil definitiv nicht. Wobei es auch fraglich wäre, ob das in der europäischen Version überhaupt noch drinnen wäre, da ja schon beim letzten Pokemon-Spiel die Glücksspielautomaten entfernt wurden.Zwar fand ich das Brettspiel des fünften Teils sehr schön, aber zum Ausgleich gibt es im neuenten Teil dafür die vielen Missionen und Grotten.
Vorhin hatte ich da ordentlich Glück: In einer Grotte gabs nicht nur den Hammer der Hela, sondern auch den Wirrbogen und das Baummesser – in höheren Grottenstufen müssten dann auch die Metallwaffen zu finden sein.@ Joggable:
Da wirst Du noch viel Zeit reinstecken dürfen, denn ich vermute mal, dass Du bei 70 Stunden die Berufe noch nicht wirklich auszeizen konntest – und viele Missionen verlangen besondere berufsspezifischen Talente.
Dr. MarioTeilnehmerHerzlichen Glückwunsch zur Rettung der Welt, Zocky!
Jetzt kannst Du auch die Missionen annehmen, die Dir neue Figuren bescheren (bis die aber verfügbar sein wird, auf die ich mich freue, wirds noch etwas dauern, aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude).
Dr. MarioTeilnehmer@ Commander Jeffer:
Es gibt sogar 184 Missionen, wenn ich mich nicht ganz irre.
Lösen solltest Du die aber schon, da viele ihre eigene Geschichte haben, die dann doch mit der Hauptgeschichte zusammenspielt (in den vorigen Teilen war es auch so, dass die ganze Geschichte nicht auf dem Präsentierteller in aller Ausführlichkeit dargeboten wurde, sondern der Spieler durch Erforschen sie sich zusammensetzen musste – im siebten Teil etwa, warum Estard nicht versiegelt wurde oder im achten Teil, wenn man bei Egeus Tafel erfährt, wie Rapthorne erstmals die Lichtwelt angriff).Außerdem gibt es bei den Missionen sehr wichtige Ausrüstungsgegenstände und Fähigkeiten als Belohnung – und an die legendären Bosse der vorigen Teile kommt man auch nur durch die Missionen ran.
Dr. MarioTeilnehmer@ Commander Jeffer:
Vergiß aber nicht, dass das Spiel explizit auf häufige Berufswechsel ausgelegt ist: Nur bei einem Beruf für die Figuren zu bleiben, schränkt das Kampfrepertoire sowie die Missionsauswahl doch erheblich ein und ist gerade in Grotten nicht zu empfehlen. Wenn Du dagegen die berufsspezifischen Talente konsequent förderst, stehen Dir für Spezialattacken auch genügend MP zur Verfügung, der angriffsschwache Zauberer schlägt ordentlich zu oder das Ausdauerproblem des Priesters ist Geschichte…
Und um Metallschleime in ihren verschiedenen Gestalten zu jagen, musst Du stets die Flinkheit steigern, sonst hauen die ab, bevor Du am Zuge bist (trotz ausgerüsteter Meteorarmschiene und Merkurkopftuch).Für die Reminiszenz-Bosse wie Baramos und Konsorten ist das ohnehin Pflicht, denn ohne ordentliche Talentpunkte-Unterstützung sieht man da selbst auf Stufe 1 kein Land. Und Talente wie “Konzentrieren”, “Mörderischer Spaß”, “Kriegsschrei”, “Zauberspiegel” oder “Stoizismus” müssen eh alle Figuren beherrsche. (Voltaire grillt sich dank Zauberspiegel bei allen Figuren mit seinen Magieattacken immer selbst, da kann man getrost mit “Kleptomanie” auf Beutefang gehen und gelegentlich die wenigen physischen Attacken heilen…)
Und zu Deinem Morag-Problem: Drehe noch ein paar Trainingsrunden in Schloß Schickstal – DQ hat schon immer das Aufleveln unterstützt und dank der flotten Kämpfe macht das im Gegensatz zu anderen Genrevertretern ja auch Spaß.
In wievielen Runden haben denn die anderen DQ-Fans Baramos besiegt? Bei mir waren es zu Beginn acht Runden, bisher konnte ich das aber nicht überbieten, obwohl ich stets neue Taktiken ausprobiert habe.
-
AutorBeiträge



