genpei tomate
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genpei tomateTeilnehmer@Joja
Naja, der Sinn eines solchen “Shocks” ist die Manipulation, die dadurch erleichtert wird.
Kann nur von mir reden: Nichts ändert sich wirklich, wenn es nicht von “Innen-heraus” kommt und transformiert wird.
Werde aber hier nicht drauf eingehen, wie/was ich damit meineAll deine Attribute treffen natürlich zu, wenn man “Handlungsunfähig” wird.
Aber der Kreis schließt sich, da wer nicht handeln kann/will, ihm/ihr wird das von anderen abgenommen, die dann handeln. Und dann kann man sich nur unterordnen, einer “Ordnung” nämlich, die man selber nicht gestaltet hat.
“Wissen” tun wir sowieso nichts ( ich zumindest), und was heute gilt, kann morgen schon kompletter Unfug sein.
genpei tomateTeilnehmerViel Spaß Sebomat mit einem meiner “Spiel für die einsame Insel”.
Kein “Flawless” Spiel, aber fast, und atmosphärisch kann es für mich problemlos mit allen großen Kinofilme aus der Sparte mithalten, die man so kennt.
Wird das Ding je verfilmt, wünsche ich mir dann, Hr. Scott möge die Regie übernehmen!
genpei tomateTeilnehmer@Joja
Gibt es eine Theorie, warum es so viele erwischt? Und vor allem auch Projekte eingestampft werden, die durchaus vielversprechend gewesen sein dürften?Ich habe ein Video gesehen über Quantencomputer und über das, was der von Google leisten soll, auch wenn diese Cpu, die kaum Größer aus herkömmliche ist, eine Kühlung so groß wie ein Haus braucht…
Das ist aber die Speerspitze ( ähnlich wie das Cern in der Schweiz) die rein zu “Experimenten-Zwecke/Forschung” dienen und Auftraggeber im Rücken haben ( u.A. Militär) die natürlich in erster Linie ganz andere Interessen haben, als Videospiele zu programmieren…
Die Wahrheit ist aber, dass jegliche computer-Technologie ( angefangen bei Oxo 1952 und Space Wars 1962) zumindest die, die noch nicht zum “Spielen” für End-Verbraucher zugänglich ist, Auftraggeber im Rücken haben, die kaum mit Konsolen ihre Brötchen verdienen.
Ein beinah endprodukt dieser militärischen Kette sind unsere Alltags “Gadgets” mitunter auch alle Tools zur Entwicklung von jener “Gewinnmaximierung” von der du sprachst.
Meine simpelste Vorstellung über die Dimensionen so vieler Menschen, die “plötzlich” nicht mehr zu “gebrauchen” sind, sieht folgendermaßen aus:
Die “Technik” zur Gewinnmaximierung erreichte an einem bestimmten Punkt die Reife um viele menschliche Prozesse obsolet zu machen.
Dass wir sie noch nicht sehen können, da es kaum möglich ist von einem Tag auf den anderen, diese neue Technik komplett zu implementieren, das ist die eine Sache.
Die andere ist, dass Menschen ( habe ich auf meiner Arbeit im Leben oft gesehen) bei dieser “Implementierung” weichen müssen.Um meine Analogie von einigen Posts zurück aufzugreifen:
Nur weil es plötzlich Petroleum gab, hat noch lange nicht jeder von einem Tag auf den anderen die entsprechende Lampe gehabt.
Aber die Wal-Fänger haben die Auftragsbücher schnell schrumpfen sehen…
Das Buch von Naomi Klein ” Die Shock Strategie” hat in der Hinsicht meine Augen geöffnet und ich habe es gelesen, da hatten wir nicht mal Internet zu hause und habe anhand der Beispiele der Vergangenheit einige Sachen verstanden, die kann man auf heute wunderbar übertragen, ohne dass sie etwas von ihrer sehr effizienten Methode eingebüßt hätten.
Sind die Menschen jetzt in “Shock”, sind sie leicht zu lenken/manipulieren und die “Alternative” werden sie mit Kußhand ( oder Zähneknirschend) annehmen/annehmen-müssen.
genpei tomateTeilnehmerDie Realität aktueller digitaler Unterstützung ist, dass wir wesentlich mehr Zeit vor irgendeinem Bildschirm verbringen, übertrieben gesagt für jeden “Scheiß”…
Wenn der Computer dann nicht funktioniert, “darf” die dafür extra eingespannte Personalie den kompletten Kram eintippen, der fällig war. Dafür kann sie einen Tag lang ( mindestens) nicht im regulären Betrieb mithelfen. Ach ja, ihre “Bürostunden” wurden noch mal gekürzt, da hilft nur, schneller eintippen lernen und möglichst alles richtig…
Wenn ich hier kurz darauf eingehen würde, wie die Oberflächen solcher Tools aussehen, die “Entlasten” sollen, sage ich: “Gut gemeint” 😉Außerdem wurde so weit “optimiert” dass wir in einer Schicht mit einer Kraft weniger auskommen müssen und “Hilfsgeräte”, die den Job erleichtern sollen, sind immer an Bedingungen geknüpft:
Gutachter hier ( Pflegegrade) Gutachter dort ( Ärztlicher Kram) Gutachter noch mal ( Krankenkasse) Genehmigung hier ( Rezepte und Online/Krankenkasse-Karte einlesen bei älteren Menschen wäre einen Rant extra wert!!) , Korrespondenz, Ablehnungen dort, Korrespondenz noch und nöcher und wenn am Ende des Tages das dann doch noch klappt ( “schön, Frau X hat endlich ihren Pflegerollstuhl!”) stirbt die Bewohnerin ein paar Tage später. Dabei rede ich von nur einer einzigen Bewohner-in.
Ki? Übernehmen Sie! Und zwar schneller!! 😛Übrigens kommen meine Argumente bei meinen Kolleginnen kaum an, wenn ich ihnen erzähle, dass die Digitalisierung nicht ein Baum vor dem Fällen gerettet hat und das, was wir angeblich an Papier sparen, zig Fach an gestiegenen Stromkosten ausgeben ohne nennenswert Zeit bei den Tätigkeiten zu sparen, wofür die “Maßnahmen” gedacht waren.
Das Perfide daran?
Die Firmen, die jetzt im Auftrag der Arbeitgeber Programme/Schulungen/”Fortbildungen” bieten, machen gerade ein Vermögen damit.
Ich darf z.B. bereit seit ein paar Jahren ein “Erste Hilfe Kurs” mitsamt anderen ( Brandschutz, Hygiene etc.) ohne jegliche Praxiseinheit vor dem Computer absolvieren.
Speziell beim Erste Hilfe Kurs fühle ich mich, anhand dessen, dass ich in einem Sektor arbeite, wo meine Klientel ALLE Gebrechen auf einmal haben, wesentlich besser, nach so einem bestandenen online-Test! Ironie gefunden?
Ach ja: Die Dozenten-innen, die davor die Kurse geleitet haben sind jetzt…ach, egal…Egal zum Zweiten, oder Dritten, ich will mich hier nicht noch mehr rein steigern, heute habe ich “frei” und ich rede hier über meine Arbeit. Das ist dumm von mir. 😉
“immer geht es um die Gewinnmaximierung zu allgemeinen Nutzungszwecken ”
So ist es.
genpei tomateTeilnehmerJa, das ist definitiv Angst-einflößend “spekulativ”, da nur ganz wenige damit wieder die Kohle reinkriegen könnten, die sie jetzt rein pumpen.
Meine Firma setzt auf Digitalisierung ( auch in m.M.n. unsinnigen Bereiche), Robotik ( vorgestellt, ob das was wird…) in einem sehr vulnerabel Bereich unserer Arbeitenden Gesellschaft ( Pflege und Betreuung Älterer Menschen) leidet dennoch unter chronischem Personalmangel und bietet nicht gerade attraktive Arbeitsbedingungen/Löhne.
Ki? Übernehmen Sie! 😉
genpei tomateTeilnehmerEben. Sie sitzen zwar am Tisch, aber die wirklich wichtige Entscheidungen fällen die “Bosse”.
Ich will Spencer und co. nicht absprechen, dass auf der Ebene ihres Wirkens, das Sagen hätten.
Aber wir reden von Dimensionen, die davon zeugen, dass
A-Entweder ist die Sparte ein Klotz am Bein und lieber jetzt absägen, als später.
B-Oder neue Technologien bestimmen jetzt die Ausrichtung für die unmittelbare ( ? ) ZukunftEine Mischung aus Beiden, wird es wohl sein. Die Radikalkur bringt MS in ein verdammt schlechtes Licht und wenn sie keinen Plan B hätten, bzw. nur jene “Kur” die Lösung wäre, dann bleibt ein Paradoxon von einer riesigen Investition übrig, von der nicht mal gesprochen wurde, wofür.
“Ki” bei einem auf Computertechnik und Betriebssysteme fokussierten Konzern, kann “alles” bedeuten und die Gamingsparte könnte zwar davon profitieren, nur die Marge an Ausgaben ist gewaltig groß, da sie sich irgendwie versprechen müssen, das Geld wieder rein zu kriegen. Und so was macht man in der Regel nicht, in dem man “die Besten” raus kickt.
Demzufolge ist es zwar traurig, was auf zwischenmenschlicher Sicht passiert, aber am Volumen gemessen wahrscheinlich das “kleinere Übel”.
Wenn aus dem Geldhahn ( vermeintlich) kaum noch was raus-pieselt, um Studios am Leben zu halten und Games wiederum an ihren selbst-gesteckten Ambitionen scheitern, dann hat die Vergangenheit zwar gezeigt, dass es auf etwas ähnliches hinausläuft, so wie es jetzt läuft.
“Früher” gab es aber vereinzelte Geschichten oder auf längere Perioden verteilt, heute müssen sie sich hingegen die Fälle der “unprofitablen” angesammelt haben, und das ist dann die bittere Quittung.Zum Thema Investition: Bei der Zeitspanne, die ihnen vorschwebt für das neu-Aufstellen von wasweißich was für n Branding, bin ich gespannt, in welche Dimensionen sie rechnen. N paar Jahre? Jahrzehnte? K.A.
genpei tomateTeilnehmerDie Ideen, die sie Marketing-strategisch verkünden, sind von anderen Menschen.
Ein “Gesicht”, ob Reggie, Spencer, Bowser (kann mir nie verkneifen zu betonen, was das für n geiler Name für n Nintendo Boss ist!) oder egal wer, er/sie/es ist dazu da, Produkte zu “verkaufen”, sonst nichts.Spencer ist ohne Zweifel der “bessere Verkäufer” ( sympathisches Auftreten, des Lobes für die Konkurrenz, etc.) wenn man Mattrick als Vergleich nimmt.
Spencer hat aber die erspielten Sympathien auf seiner Seite, um in der jetzigen Zeit solche “unerwartete” Maßnahmen zu verkünden, ohne persönlich allzu sehr sein “Gesicht” hin halten zu müssen und Mattrick hatte die Frechheit, uns die “Zukunft” des Gamings zu verkaufen, auch wenn das ( munkelt man) seine Kündigung bei Xbox mit sich brachte, das, wegen des Shitstorms.Don mag zwar “gescheitert” sein und die Xbox Sparte hat sich seit dem One Debakel zwar nie so recht erholt, aber gewonnen haben eben diejenigen, die die aktuelle Gaming-Landschaft so geformt haben, mit all ihren Auswüchsen um Always-on etc. ( Liste ist bekanntlich lang…) die man heute kennt und Mattrick und Xbox ausgenutzt haben, um ihre “Visionen” durchzusetzen.
Am Ende des Tages hat Mattrick es bis zur Rente geschafft, Spencer muss hingegen die jetzigen Nachwehen früherer Entscheidungen des Arbeitgebers ausbaden…
genpei tomateTeilnehmer@Fuffel
Mein Reden. Man wird sich wundern ( nur ich nicht), was diese AI Blase mit Gaming anstellen wird und die un-Summe MS, die sie investieren, die wird man deutlich sehen, wofür sie war, nämlich dann, wenn sie Produkte verkaufen werden, das auf Kosten der Menschen, die jetzt gehen mussten. 80b sind keine Peanuts.
genpei tomateTeilnehmerIch kann dich gut verstehen, Max.
In der Praxis stecken wir nicht in den Schuhen von Spencer und co. um zu wissen, welche tatsächliche Gründe DIE Rolle gespielt haben.Einerseits könnte es gewesen sein, dass viele der Studios nicht “geliefert” haben. Wie lange waren Perfect Dark und das andere ( komm nicht auf den Namen) in Entwicklung?
Irgendwann will man als Arbeitgeber Resultate sehen und Kürzungen sind das Mindeste, womit man rechnen muss, wenn das Geld zur Finanzierung allmählich knapp wird.Dann gibt es aber diese “unerwartete” Massen an Menschen, die gehen müssen und das geht weit über ein paar Projekte hinaus, die sich nicht mehr rentiert haben, wobei:
Es wurde alles ge-cancelt, das unmittelbar kein Geld in die Kasse spült…Tja, wie pflegt man solche Studios und was passiert mit der bis dahin entwickelten Software? Gerüchte besagten vor Kurzem, dass Kamija wieder im Gespräch wäre, um das “legendäre” Scalebound fertig zu basteln.
Betonung auf “Fertig”, weil ich denke, dass die Archive von MS ( und anderen Publisher auch) vollgestopft sein müssten mit Proto-Versionen aller Spiele, die auf ihre Vollendung warten.
Das dumme ist: Bestimmt nicht ein und wenn doch, sehr wenige der geschlossenen Studios werden ihre unvollendete Werke “mitnehmen” können, da ich mir fast sicher bin, dass die Vertragsklauseln in der Hinsicht zu Gunsten MS ausgelegt wurden und mit viel Pech, werden viele wieder bei Null anfangen müssen.
genpei tomateTeilnehmerIn Not habe sie nicht gesehen. Und das ist das ärgerliche bei den vielen Millionen an Gewinn dass sie jetzt so tun, als hätten sie gar keine andere Wahl, als so viele Menschen zu entlassen.
genpei tomateTeilnehmerKeine schlechte Sache, wenn die Kiste sich doch als etwas kompetenter entpuppt, als Nintendo versucht zu verschleiern ( …? ) da der Run gerade angefangen hat und je nach Erfolg, durchaus 5, 6 Jahre halten sollte, eh sie technisch komplett raus ist aus dem Rennen.
Aber diese Experimente, die aufwändig sind und kaum einem End-Verbraucher nutzen, nerven eher, als dass sie mich erfreuen würden.
Meine erste Wette mit mir selbst war, dass Nintendo, strategisch, als Nachfolger, eine stärkere Switch gebraucht hätten, und sonst nichts.
Jetzt ist die Kiste für das, was sie leisten soll ganz gut in meinen Augen, aber dieses zurück-halten von Features, die langsam Standard im Nintendoland sein sollten und das Spekulieren, ob sie denn nun “freigeschaltet” werden ( weil sie da sind) oder nicht, das suckt gewaltig.
genpei tomateTeilnehmerIst “gut in Rip-off” keine Eigenschaft, die “kreative” Menschen in Vollendung beherrschen? 😉
Naja, was “intelligent” , “kreativ” oder “Bewußt” ist, das spielt für mich weniger die Rolle, als das, was viel weniger Menschen mit dem KI-Tool anstellen können, im Vergleich zum herkömmlichen Brainstorming mehrerer, die ein Games-Studio betreiben und die meiste Arbeit alleine bewältigen.
Aber “Gewinnbringend” bei der aktuellen Größenordnung mancher Projekte zu erwirtschaften, das ist ein Thema für sich.
Vielleicht sollte sich die Branche eingestehen, dass längst eine Übersättigung stattgefunden hat und das meiste Essen, das den Konsumenten kredenzt wird, das schmeckt nicht mehr…
Garantiert sind solche drakonische Einschnitte, wie MS sie vollführt, nichts, was den Führenden leicht fällt, aber strukturell das Einzige, das sie anscheinend machen können, wenn am Volumen des Geschäftes gemessen, beim Thema “Games” nicht noch mehr Schaden entstehen soll.
Dann aber kann es mit der selben Masche wie bisher, zumindest für MS nicht mehr so weiter gehen und ich tippe salopp, dass das meiste an Vertrauen, das werden sie von den Studios nicht mehr so leicht zurück kriegen…Und wenn das alles einen Übergang markieren soll, zu einer Ära, ob mit oder ohne Ki, bei der wir nur spekulieren können, was geplant ist, oder nicht, dann sehe ich MS günstigstenfalls den “Sega Weg” gehen, oder die Sparte Gaming ganz aufgeben.
Das war aber schon seit vielen Jahren abzusehen.
Was dann mit den restlichen Studios und Ips passiert, wird man sehen, aber eine neue Konsole von ihnen, wäre aktuell nicht besonders schlau, sie zu bewerben.
genpei tomateTeilnehmer“Und in der Spielebranche? Die Frage erledigt sich: warum sollte eine KI keine Spiele programmieren? Und dabei ganze Abteilungen an Arbeitsmenschen ersetzen?”
Gegenfrage oder leicht umformuliert:
Warum sollte man sich eine effizientere Arbeit/Produktions-weise entgehen lassen UND Rücksicht auf Menschen nehmen?
Die Geschichte hat an mehreren “revolutionäre” Knotenpunkte der menschlichen “Entwicklung” sehr oft gezeigt, dass Profit an erster Stelle steht und Menschen, salopp gesagt, zusehen können, wie sie über die Runden kommen.Mit der Verwendung des Petroleum wurden über Nacht die Menschen arbeitslos, die zuvor noch Wale gejagt haben, weil ihr Fett nicht mehr für Lampen nötig war.
Und unsere Häuser bauen wir auf Grundstücken, wo wir weiß der Geier wie viel Genozid gegenüber den Ameisen anrichten. Die fragt auch keiner…
Bei der Effizienz, die die Menschheit anstreben sollte, bin ich der erste Befürworter. Das, auf Kosten von Existenzen, überhaupt nicht.Ja, das Paradoxon aus sich gebremst fühlen, weil zu viel Bürokratie im Wege steht und die Entfesselung aller Schikane die möglich sind, wenn Regularien fehlen, ist sehr alt.
Unsere “Zivilisation” könnte sich tatsächlich zurücklehnen und die Früchte ihrer Entwicklung auskosten, “Maschinen” den Job machen lassen und keine-r müsste verhungern.
In einer schönen, utopischen Welt von dieser Art, widmen wir “uns” natürlich “nur” den schönsten Sachen des Lebens, betreiben ein “gesundes” leben, vögeln fröhlich vor uns hin, haben nur Kunst, Musik, gerne Videogames als “Lebensinhalt” und für alles andere, nimmt uns die Superintelligenz das mühselige Sinnieren über das Universum und den ganzen Rest ab, weil wir nicht mehr selbst-ständig “Denken” brauchen, vorausgesetzt, wir taten es je…Nach dem Halbwegs “Blumenwiese” Szenario sieht es aktuell nicht aus. Wir er-wirtschaften immer auf Kosten anderer und eine kleine ( natürlich auch große), aber traurige Notiz von diesem Gebaren um Menschen, die in der Gamingbranche ihre Jobs verlieren, in einer Welt, die Tag-täglich m.M.n. am Rad dreht, ist das, was sie ist:
Eine “Nachricht” in den Medien, die bereits Morgen von einer anderen vertrieben werden kann, und das einzige, was man sich wünschen kann, ist dass die entlassene wenigstens ein würdevolles Leben weiter-leben können. Denn sie sind auf sich alleine gestellt, “Einzelschicksale” und Job-Verlust war an sich immer “Existenziell” und jede-r ist anders gestrickt, wenn es um die Reaktion darauf geht.Das sehe ich als Auftakt zu einer Phase, bei der ich mir stärker denn je besonnene Menschen in den Führungsetagen herbei sehne und weniger gierige Chaoten, die auf schnellen Profit aus sind.
Das blöde ist, dass auch wenn ich weiß, dass bei den Japanern um Nintendo ( um beim Topic zu bleiben) auch nicht alles Sonnenschein ist, sie diejenige sind, die den “anderen” vormachen, wie man so ein Konzern führt.Eventuell fußt das in Nippon in einer Art Mentalität, die Menschen in den Westen nicht unbedingt nachvollziehen können. Aber wenn eine Gesellschaft schon von Kindesbeine an anfängt, gesellschaftliche Aufgaben zu übernehmen und “Wertschätzung” groß zu schreiben, dann messe ich sie an ihren Resultate.
In den Chefetagen, die ich kenne, gibt es nur Stühlerücken aber keine Salär-Kürzungen ( Iwata!) und “Wertschätzung” gegenüber den Mitarbeitern, ist oft keine Echte.
Jeder ist ersetzbar und der/die nächste darf gerne mehr arbeiten, weniger verdienen und verdammt nochmal glücklich zu sein. Ironie off.
Sorry für eventuell zu viel Off-Kram und fordert nicht heraus, dass ich mehr zu diesem letzten Absatz über diese Zeilen tippe, da das, was ich in den letzten 10 Jahren an meinem Arbeitsplatz gesehen habe, eine Ansammlung von mehreren Gruselgeschichten wäre…
genpei tomateTeilnehmerMir tun die Menschen leid, die Herzblut, Tränen und Schweiß investiert haben und ihre Jobs los sind.
Ob gut gemeinte Petitionen erfolgreich sein werden, dass wir wieder “fertige” Spiele bekommen und eventuell ein paar Rechte mehr an den Sachen zurück-erlangen, die wir gekauft haben, wage ich zu bezweifeln.
Aber dem desolaten Zustand der Branche kann man seit vielen Jahren täglich ansehen, wie es immer mehr Richtung Abgrund geht.
Die Frage ist, ob ein Management der Sorte überhaupt sein muss, Studios aufzukaufen, wenn man einschätzen kann ( oder sollte), sie nicht halten zu können.
Eben gelesen, dass Romeros Studio auch “aus dem Nichts” die Finanzierung gestrichen wurde. Da muss das Vertrauen in das Medium “Spiele” nicht gerade groß sein, in den MS Gaming-Etagen.
Oder andere “Etagen” bestimmen das, was gerade passiert und es steckt anderes dahinter? Weiter unten mehr…Ich würde mich hier nur wiederholen und meine Meinung zum Thema müsste hier im Forum hinlänglich bekannt sein: Ich verteufele nicht den “Fortschritt”, bin aber der Ansicht, dass alle Auswüchse um Abos, GaaS, Download only, Microtransactions etc. dem Medium “Videospiel” mehr geschadet haben, als es voran zu bringen. Ich differenziere durchaus zwischen gut gemachten Games und der Art, wie sie drumherum gestaltet werden, von daher soll das hier nicht als Diskussionsgrundlage meinerseits verstanden werden, eher als Hintergrundgedanke, wenn ich weitere “Hirngespinste” erläutere.
Quo Vadis Branche vielleicht und nicht nur MS?
Zurück, garantiert nicht und weiter so, noch viel weniger.
Aber hier nun zu meinen angedrohten Hirngespinste, bei denen ich der erste bin, der sich wünscht, sie blieben nur solche…
Eventuell sind die “Chefetagen” wesentlich weiter und “Handlanger” wie Spencer und co. nur die arme Würste, die dazu verdonnert werden, die Hiobsbotschaften zu verkünden und das möglichst mit einer glaubwürdig vorgetragenen Empathie, um dem Konzern ein wenig Image-Schaden zu ersparen. Aber nur ein wenig…
Weil eventuell ist die KI schon so weit, “Spiele” zu produzieren, ohne allzu viel Menschenschweiß vergießen zu müssen und bald sogar komplett ohne auszukommen…
Ich finde meine Gedankengänge nicht abwegig und habe selbst in meiner Arbeitsbranche ein Video von meinem Arbeitgeber gesehen ,wie er vor versammelter Demente-Menschen-Kundschaft, einen “Menschlichen” Roboter präsentiert hat, der ( theoretisch) eine Teil meiner Arbeit übernehmen könnte…Nun verkündet MS zwar fleißig Entlast…äh..Entlassungen, machen aber trotzdem klar, dass die nächste “Spielkonsole” in Arbeit ist.
Fragt sich nur, “was” für eine und ob sie die Vorreiter sein werden einer Generation, bei der ich kaum etwas davon spielen könnte, ohne ein verdammt schlechtes Gewissen zu haben.
genpei tomateTeilnehmerKeine Ahnung, wie gut die Ports der eigenen Automaten Bestien hätten werden können und warum Scud Race, Daytona 2 nie umgesetzt wurden. Nicht, dass ich glaube, sie hätten das DC nennenswert populärer gemacht, da wie gesagt, die eher arcadige Richtung war ein Fall für Freaks zu der Zeit, auf die Sega zu sehr gesetzt hat und Ports trotzdem nicht billig.
“Die PS2 hat dann auch relativ schnell geliefert mit GT3, Devil May Cry, FF X, Mgs…”
Damit ist nicht mal alles gesagt, was die Software Ausrichtung der Ps2 anging aber den Nagel des Mainstreams mit dem Vorschlaghammer getroffen. Solche Spiele gab es für die breite Masse nur bei Sony und man musste schon sehr speziell sein, bei dem eigenen Geschmack, nur auf Sega zu setzten.
Oder Nintendo, die mit ihrem Versuch, nach dem N64 mehr Thirds an Bord zu ziehen, trotzdem von ihren zugkräftigsten in-house Namen leben mussten, wenn man exklusive Deals abzieht, die dann doch nicht so exklusiv waren.
Weil Gta, MGear, Final Fantasy und co. haben Thirds gestemmt, die seit Ps1 Zeiten sich die Klientel großgezogen haben.
Klar: Wären Sega, Nintendo und co. erfolgreicher gewesen, hätte man garantiert Dollar Zeichen bei Rockstar und co. gesehen und Ports, die kamen ja später doch, aber eben Remakes ( Twin Snakes für den Cube) und selten etwas, das die Kisten von den einst Giganten aus Japan aus ihrem Dreck gezogen hätten.
Dass Capcom mit RE4 zwar die Illusion von Support vorgegaukelt haben, ändert ja nichts daran, dass das Game von seiner Ausrichtung her recht kontrovers aufgenommen wurde. -
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