ghostdog83
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ghostdog83Teilnehmer




ghostdog83Teilnehmer[youtube]yW3y2xhj_50[/youtube]
edit:
Sehe mir gerade die zweite Folge MP an – die Synchronstimme von Prinz Dschingim geht mal gar nicht, die Stimme des Schauspielers ist viel besser. Die Wirkung der Dialoge mit Kahn und seiner Mutter fallen dadurch qualitativ ab.
ghostdog83TeilnehmerNetflix veröffentlicht bei Eigenproduktionen die Staffeln jeweils vollständig mit allen Episoden zeitgleich – 10 Folgen in dem Fall.
Diese sind alle auch wahlweise auf Deutsch oder Englisch mit Untertitel verfügbar bis zu 4k Auflösung.
ghostdog83TeilnehmerGut, dann kommt die Serie auf meine Watch List.
Nachtrag Marco Polo
Die Serie sollte ursprünglich mal bei Starz als Nachfolgeformat von Spartacus antreten (was nun Black Sails tut), ebenso ist die Serie dem Wuxia Genre zuzuordnen, was u.a. den blinden Kampfkunstmeister Hundred Eyes erklärt, welcher Marco Polo in den Kampfkünsten unterweist.
Den Vergleich mit Rome werde ich daher nicht mehr anbringen, Spartacus passt dagegen schon eher – mMn schneidet der Pilot zu Marco Polo besser ab.
Das Intro finde ich gelungen.
[youtube]eLEb5Q9VSuk[/youtube]
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerKenne ich noch nicht. Wie sieht es mit dem Ende der Staffel aus?
ghostdog83TeilnehmerAh 24, darin ist doch Kim Bauer eine der sympathischsten und cleversten Frauenfiguren, die jemals für das Fernsehen geschrieben wurde, die ihrem Dad immer aus der Patsche helfen muss >_<
24 war für viele Jahre meine Stammserie bei Erscheinen gewesen – hab sie ab der zweiten Staffel immer am Stück am Wochenende geschaut.
Der Abnutzungseffekt setzte dann aber irgendwann Verlauf der letzten Staffeln bei mir ein, die Letzte konnte mich dann auch nicht mehr wirklich begeistern.
Aus heutiger Sicht dürfte sie auch altersbedingt einigen Verschleißerscheinungen unterlegen sein, keine Ahnung, ob die Serie mich heute als Neuzuschauer genauso begeistern könnte wie damals.
ghostdog83Teilnehmer[youtube]pslY7bdqMEc[/youtube]
ghostdog83TeilnehmerDie Serie hat nur ein paar westliche Figuren, die auch nur am Rande in Erscheinung treten (Polos Vater und Onkel, beides von Italienern gespielt). Marco Polo ist die einzige westliche Hauptfigur, die auch von einem italienischen Schauspieler verkörpert wird, der Rest vom Cast sind alles Asiaten bzw. vom Typ ‘foreign’ (finde gerade keinen passenden Ausdruck).
Die Serie soll scheinbar im asiatischen Markt für Netflix neue Marktanteile erschließen. Wie bekannt die Schauspieler dort sind, kann ich nicht sagen.
Aber der Verzicht auf bekannte westliche Schauspieler ist in dem Fall nachvollziehbar, außer man betreibt whitewashing wie bei Exodus.
edit:
“Both men[ Creator John Fusco and TWC co-Chairman Harvey Weinstein., Anm. vom mir] shared a common interest in “East-meets-West” cinema according to Fusco, with the Hollywood power producer undoubtedly being attracted to the series creator’s extensive experience in martial arts, big budget films and screenwriting. Breaking into the Asian markets is a top priority in in the entertainment industry right now, and “Marco Polo” offers the opportunity to attract not only the right audience, but hold onto them for years and years to come.”
Interessant, Nina Gold ist bei Marco Polo für das Casting zuständig gewesen bzw. wird es noch sein, wenn die Serie verlängert wird – sie ist in der Branche sehr bekannt, u.a. ist sie für das gesamte Casting bei GoT verantwortlich, hat dort viele der damals noch unbekannten Schauspieler für die Serie entdeckt und besetzt, neben den bekannten Schauspielern wie Sean Bean.
ghostdog83TeilnehmerMarco Polo – 1×01 “Der Reisende”
Seichte Unterhaltung mit klassischer Figurenkonstellation, deren Charakterisierung stellenweise an einer Karikatur nur knapp vorbeischrammt (Jia Sidao), die Figuren in ihrer Motivation nur unzureichend nachvollziehbar erscheinen lassen. Dialoge sind meist auf den Handlungsfortschritt ausgerichtet, Zwischentöne eher Mangelware, Sympathien für eine Figur daher bislang kaum auszumachen.Das Writing ist schlicht nicht griffig, wirkt teils unnatürlich leblos, es fehlt an einer eigenen Identität.
Im Vergleich zu anderen historischen Serien wie Rome unterliegt Marco Polo auf der Ebene bislang klar.Der Pilot wirkt, was den Fortgang der Handlung angeht, etwas überladen, im ersten Drittel werden Abschnitte zu schnell abgehandelt, was den Erzählfluss unrund erscheinen lässt.
Die Inszenierung fällt dagegen sehr hübig aus, das 90 Mio. Dollar Budget ist der Serie bereits in der ersten Folge deutlich anzusehen, die Landschaften fallen vielfältig aus (Schnee, Wüste, Steppe), die CGI Elemente wie Wüstensturm und unterstützende Elemente wie Bauten sind auf Kinoniveau. Der Thronsaal des Khans wirkt sehr imposant, der Bau des Sets soll ca. 3 Monate gedauert haben. Die Ausstattung der Kostüme lässt ebenso kaum Wünsche offen. Kampfhandlungen waren bislang nur im Ansatz vorhanden, versprechen aber für den weiteren Verlauf der Serie noch einiges.
Die Synchro ist ok, einige Sprecher haben im Vergleich zum O-Ton eine höhere weichere Stimmlage. Bei manchen Sprechern schwankt die Qualität je nach Szene, auffallend bei Marco Polos Vater, der bei aggressivem Ton wenig überzeugend klingt.
Der O-Ton hat auch so seine Probleme, da einige Schauspieler britischer Herkunft sind, was sich bemerkbar macht z.b. der Schauspieler, der den Khan verkörpert.
Der O-Ton hinterlässt insgesamt einen besseren Eindruck, da hier der Akzent bei den übrigen Schauspielern dem ganzen mehr Authentizität verleiht, die tieferen Stimmen einfach zu den Figuren besser passen.
ghostdog83TeilnehmerMal abwarten, ob eine zweite Staffel bestellt wird, daraus lässt sich dann abschätzen, ob die Serie für Netflix ein Erfolg war oder nicht.
Als Flop würde ich es nicht bezeichnen, es handelt sich zudem um die erste Folge, nicht jede Serie startet gleich durch. Die Meinungen gehen auch dahin, dass sich die erste Staffel spürbar steigern soll.
Ich werde noch ein paar Folgen weiterschauen, um zu sehen, ob sich da tatsächlich noch was tut.
edit:
Die Schauspieler sind bislang nicht das Problem der Serie, keiner sticht hervor, aber dafür ist auch kein Totalausfall dabei bzw. habe ich keine störende Darbietung ausmachen können.
Der Schauspieler des Marco Polo ist in der ersten Folge schwer einzuschätzen, da die Herausforderung an diese Rolle noch nicht da war. In den nächsten Folgen sollte sich da aber ein klareres Bild abzeichnen.
ghostdog83Teilnehmer@ Wichtgestalt
Es soll noch einen Jahresabschluss-Plauschangriff am 25.12 geben, mit Simon, Fabian und Trant.

BTW, ich habe gerade gelesen, dass Joe Cocker verstorben ist.
ghostdog83Teilnehmer@ Exekutor
El Shaddai war für mich ein spielerisch weniger gelungenes Spiel, welches aufgrund seiner Inszenierung dennoch eine lohnende interessante Spieleerfahrung war.
Als rein passive Unterhaltung in Form eines Filmes würd ich es dennoch nicht konsumieren wollen, die Struktur der Darstellung eine ganz andere wäre, der spielerische Aspekt, trotz seiner vorhandenen Schwächen, dem ganzen eine direktere Bindung zum geschehen liefert, dass Leveldesign, die DNA eines Spieles, unverfälschbar ist, sich daran die Inszenierung orientiert, bei einem Film eine ganz andere Art der Gestaltung verlangt wird, die womöglich das gewisse Etwas, welches das Spiel ausmacht missverständlich wiedergibt, in andere Bahnen lenkt oder diese durch den Übertragungseffekt in das andere Medium abschwächt.
Beispielsweise bewirkt die kürzere Laufzeit eines Filmes einen Komprimierungseffekt, wo bestimmte Spiele erst durch eine gewisse Spielzeit an Wirkung gewinnen, was der Film so nicht erzielen kann. Die Art der Inszenierung ist ohne Verluste nicht auf das eine oder andere Medium zu übertragen, bzw. funktioniert dort effektiv nicht so gut.
Bei Spielen neige ich gerne dazu in einer Szene zu verweilen, die stimmmungtechnisch sehr gelungen ist, unabhängig davon, ob das Spiel einen erzählerischen Schwerpunkt besitzt u/o der spielerische Kern was taugt oder nicht. Eine solche Möglichkeit bietet der Film nicht.
ghostdog83Teilnehmerbelive^^

ghostdog83TeilnehmerDie Lebkuchen Enterprise von Blackmarket Bakery, geschaffen um den hungrigen Fan auf eine harte Probe zu stellen, da sie zu perfekt ist, um gegessen zu werden





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