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  • als Antwort auf: Total Chaos #1810724
    joiajoia
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    @Kikko-Man – hab spontan noch meine Doom Ultimate Edition auf der Dreamcast geprüft … leider ist – Doom2 ist dabei – die Mod nicht mit an Bord. Hab ich auch nicht erwartet, aber nach deinem Post erhofft 😉

    als Antwort auf: Total Chaos #1810723
    joiajoia
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    @captain carot – Ein Fear-Remake. Hachja.
    Hab erst wieder Fear und dann auch noch Fear 2 durch und wie du sagst – trotz seines Alters ein bzw. zwei besondere Titel, nach wie vor.

    An wen müsste man sich wenden?
    Fear und Condemned wünsch ich mir zu Weihnachten jeweils ein Remake …

    als Antwort auf: Total Chaos #1810722
    joiajoia
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    @ghostdog8 – ja, ich kann dich verstehen. Vor allem der Condemned-Vergleich ist ziemlich richtig und ich unterschreibe, was du zum Spiel sagst.
    Diese Qualität hat Total Chaos nicht – aber wenn du die Stimmung in Condemned mochtest, kann ich dir Total Chaos trotzdem sehr empfehlen – du machst zwar Abstriche, was das Leveldesign angeht – es ist gleichförmig, stimmt und wenn du so hohen Wert auf die KI legst, kann es mit Trepang nicht mitziehen. Aber die Levelarchitektur passt wie die Faust aufs Auge zur Stimmung. Und die Kampfmechanik ist halt echt ein Stück weit erhaben – die besitzt eine Qualität, die ich bei Condemned nicht hatte, bei Trepang weiß ich grad nicht – ich erinnere mich aber an ein ähnlich gutes Gefühl.

    Es gibt da die Momente in Condemned, im Kaufhaus etwa, wenn die Puppen plötzlich ihre Positionen ändern nun dir “folgen” – sowas hast du in Total Chaos auf eine sehr viel verstörendere Art – was die Wahrnehmungsverschiebungen angeht. Das ist einfach klasse und zum Beispiel – mit dem Crafting-System – eine ganz eigene Qualität.

    Und zu Trepang – das war schon eine Hausnummer für sich, die ich auch mit Freuden immer wieder einlege – und ja, die Gegnerki bei Trepang ist spitze. Das findest du so bei Total Chaos nicht. Aber nicht vergessen: Vergleichen ist ok, gleichsetzen kann ich das nicht. Trepang, Condemned, Total Chaos – jedes für sich ein aus meiner Sicht eigenwilliger, einzigartiger Titel mit einem ganz eigenen Stil.

    So wie Robocop auch. Aber das hab ich irgendwann aus gemacht, weil es, wie du schreibst, zu hölzern und gleichförmig war. Aber wer´s mag…

    Auch sonst kann ich dir nur zustimmen – ich halte mich derzeit mit Käufen auch zurück (Trotz jeder Menge Hammer-Black-Fiday-Angeboten). Abarbeiten ist angesagt – aber bei Total Chaos ging es mir wie du sagst – Impulskauf.
    Und ich bereue keine Minute.

    als Antwort auf: Total Chaos #1810700
    joiajoia
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    Grüße!

    Naja, der Kampfstil drückt sich darin aus, dass ich so wenig wie möglich pariere, sondern mehr dodge, weil parieren und dodgen zusammen geht auf den Hunger und den möchtest du während des Kampfes nicht bekommen, weil dann wird es anstrengend.

    Dazu kommen Angriffe, ähnlich wie bei Souls, wo man quasi Schwere Attacken laden kann – nützlich. Aber es muss alles gut getimt sein.

    Und auf die Waffen abgestimmt. Manche haben schwere Angriffe, andere nicht. Die Kämpfe besitzen also einen hohen taktischen Anteil – und das klappt und macht Spaß.

    Wieviel Doom2 – gute Frage. Ich würde sagen, auf die Kampfsteuerung bezogen merkt man dem Teil unbedingt seine Egoshooter-Herkunft an. Die Steuerung geht so butterweich ab, es ist einfach herrlich. Und so gut gedodged bin ich auch selten. Das Ausweichen und parieren und Angreifen läuft (auch wenn ich so gut wie nicht pariere. Aber das mach ich bei Souls auch nicht.)
    Und das Gegnerdesign ist auch doomlastig – das merkt man.

    Und die Stimmung vielleicht auch – das ist eine Art Hölle die da abgeht 😉
    Aber im Ernst – das Spiel ist eine Stimmungsbombe und wie ich oben schon geschrieben hab – ziemlich verstörend an einigen Stellen – einfach durch die Wahrnehmungsverschiebung, die das Game produziert. Da könnte Doom sich noch ein paar Scheiben abschneiden.

    Klasse Survival-Horror – Psycho und Aktion in einer sehr gelungenen Verbindung.

    als Antwort auf: Total Chaos #1810648
    joiajoia
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    als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1809854
    joiajoia
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    Mein noch wirklich eigens gekauftes Megacdlein hat leider vor ein paar Jahren den Dienst aufgegeben und ich habe mir den aktuellen nachgekauft. Also der zweite in meinem Leben – und das tut gut seinen Dienst.
    Um dein Robo Aleste tut´s mir leid. Selbst habe ich das nicht, nur eine zeitlang von nem Freund ausgeliehen. Konnte mich bei Preisen um die 100 – 300 Euro nie mit einem Kauf abfinden.
    Vor dreißig Jahren hätte ich das bedenkenlos getan.

    als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1809746
    joiajoia
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    @genpei – ja, auf original Hardware (MD2 und MCD2).

    als Antwort auf: SILLY POLLY BEAST #1809724
    joiajoia
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    ja, der Stapel … ich habe vor kurzem erst ausgemistet und habe es tatsächlich geschafft, ca. 65 GB frei zu kriegen. ich sage dir nicht, was dafür rausgeflogen ist. das wäre tatsächlich…

    …eine gute Woche!

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1809555
    joiajoia
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    Silly Polly Beast.
    Klasse Arcade-Aktion – genau mein Ding.

    als Antwort auf: Hell is us #1809335
    joiajoia
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    Ja, das hatte RF auch so angekündigt und es ist ihnen durchaus gelungen. Wobei mir die Authentizität schon ein Stück weit abgeht – es ist halt “bloß” ein Spiel. Da kommt das nicht so bzw. bleibt halt eine Kopfsache. Und ehrlich: da kann man doch nur froh drum sein. Wer möchte ein Spiel, dass den Krieg authentisch – also quasi echt! – vermittelt.
    Ich bin froh, dass es noch nicht so weit ist.

    Der andere Aspekt bezüglich der “Schauspielerei” stimmt auch – das ist schon alles ziemlich professionell, was RF da abgeliefert hat.

    Diese Woche habe ich wieder ein paar Stunden in das Spiel gesteckt und finde es nach wie vor hervorragend – und empfehlenswert. Einen echten Wiederspielwert bzw. die Motivation dafür habe ich aber noch nicht entdeckt. Stattdessen erledige ich lieber noch ein paar unerledigte Sachen und tummel mich in Hadea zum kämpfen. Auch schön.

    als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1809256
    joiajoia
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    Silpheed – MegaCD.
    Gestern angekommen und bis in die Nacht gerockt.

    Oh! Wie sehr ich es liebe!

    als Antwort auf: Hell is us #1809065
    joiajoia
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    Und puff!! – wie aus dem Nix, ist es vorbei.

    Ca. 32 Stunden – ohne wirklich, aber wirklich alles gesehen zu haben.

    Ja, in der Hauptsache habe ich die Story weiter verfolgt – und der Eindruck hat sich vertieft, den ich anfangs beschrieben habe: so offen ist das Spiel nicht, wie es von RF-Seite her geklungen hat. Aber offen genug – ehrlich. Mit mehr wäre man bei dem Anteil an Rätseln und Kreuz- und Querverweisen vielleicht überfordert. So aber nicht. Ich weiß jetzt nur, es gibt noch einige Dinge zu lösen und die gehe ich auch irgendwann an.

    Das Ende fand ich sehr, sehr “kurz”. Meine Oma hätte gesagt – “geht aus wie ein Furz”. Und ich fand es außerdem vorhersehbar. Es gibt da diesen Moment in der Story, wo man sich denkt …. komm schon …. das ist also das Ende? … und so kommt es dann auch. Muss man aber schon hinhören und -schaun.

    Rückblickend wäre es vielleicht interessant gewesen, wenn das Teil nur eine Hauptstory gehabt hätte und die auf den Punkt hin abgespielt werden hätte können. So wie bei Doom. Klar, der Vergleich hinkt. Aber lieber auf den Punkt und gut, als jetzt noch (vielleicht) die halbe Spielwelt offen, aber kein richtiger Reiz mehr.
    Denn das Ende kam wirklich etwas … überraschend.

    Ansonsten kann ich nichts weiter sagen, als was ich oben schon formuliert habe – klasse Kampfsystem, fordernde Kämpfe, fordernde Rätsel (und auch ziemlich banale dabei), gute Aktionstory mit vorhersehbarem Ausgang, keinerlei Probleme mit dem Spiel selbst – keine Bugs oder sowas, keine Grafikfehler – klasse Sound und Soundeffekte und auch die Musik ist sehr gelungen.
    Kein Fehler, das einmal zu spielen – ob und wann ich mich nochmals nach Hadea begebe, steht jedoch erstmal in den Sternen.
    Dafür erscheint es mir erst einmal etwas zu “dünn”.

    als Antwort auf: Hell is us #1808706
    joiajoia
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    Jo, hast in beiden Fällen Recht – ein Spiel ist ein Spiel und das wird hoffentlich lange so bleiben. Wobei die Tendenz da ist, Spiele immer weiter zu “vermenschlichen”. Beispielsweise die Worte “Empathie” bzw. “Immersion”, die man beide gut mit “Illusion des Spielers” übersetzen könnte, sorgen allgemein immer mehr dafür, dass die Grenze zwischen Spiel und Spielerrealität verzerrt werden. Wobei das von Spielerseite sogar erwünscht ist.

    Und mit dem Rentenfall bei Hell is us sehe ich das auch so … wäre ich nicht überzeugter Junggeselle und Zocken mein Sport, könnte ich mir sowas nicht leisten.

    als Antwort auf: Hell is us #1808546
    joiajoia
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    Ja, die Story ist mir auch ziemlich schnuppe – und die ist hier wirklich zu vernachlässigen. Nicht, dass die sich keine Mühe gegeben hätten … das haben sie. Aber es ist mir halt zu künstlich. Ich bin bei meinem Großvater aufgewachsen, der war Kriegsflüchtling (Königsberger, der berüchtigte Flüchtlingsmarsch über die Ost-Route) und Kriegsgeschädigter (durch einen Granatsplitter ins Bein kriegsuntauglich geworden), also heimatlos. Und mit jemandem aufzuwachsen, der den Krieg echt erlebt und davon bis zum Tod traumatisiert war, das ist eine gaaaaanz andere Nummer als ein Spiel. Vielleicht finde ich die Story deshalb etwas aufgesetzt.

    Das erkunden und kämpfen und aufsteigen – wie du sagst – funktioniert dagegen hervorragend und macht für mich auch den Reiz des Spiels aus. Aber die Zeit…
    Gestern erst wieder einen neuen Bereich aufgemacht und dann geht es schon los mit Rätseln, also suchen, finden, kombinieren, probieren. Wirklich klasse – aber ich verleg das Game dann halt doch wieder aufs Wochenende, weil eine Session in einem neuen Bereich einfach locker – etwas übertrieben, aber irgendwie auch nicht – einen Tag raubt. Trotzdem kann ich das Game nur empfehlen. Ich spiele es jetzt auch über die Zeit verteilt und immer wieder einsteigen ist kein Problem.

    Labyrinth of the Demon King hab ich hier glaub ich einen Forenbeitrag (gefunden: https://www.maniac.de/community/topic/labyrinth-of-the-demon-king/) – das waren bei mir konkret 12 Stunden. Und hat sich jede Minute gelohnt.
    Das Teil werd ich im Winter nochmal rocken – wenn es schon um 5 rum schön dunkel ist. 😉

    als Antwort auf: Hell is us #1808510
    joiajoia
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    So. Gefühlte Jahre später.

    An meinem Eindruck vom Spiel hat sich nichts geändert. Das Teil ist souverän und läuft so sicher auf seiner Rille wie der Diamantnadelkopf eines Schallplattenspielers auf meiner ersten Scheibe von Metallica.

    Mittlerweile habe ich das zweite große Artefakt gefunden, noch mehr Geheimnisse entschlüsselt, Menschen, Schicksale und Gegenden kennen gelernt und werde als Spieler nach wie vor unheimlich stark in das Gesamtkonzept von Hell is us involviert.

    Was ich zuletzt sagte, hat sich nur bestätigt: Zeit ist der Faktor.
    Hell is us saugt mich ein und lässt mich nicht mehr raus – da sitze ich da, nachmittags und als ich wieder zu mir komme, ist es dunkel.
    Die Ausgewogenheit des Spiels ist wohl daran schuld – denn der Dauerlauf wird immer belohnt, unterschiedlich belohnt durch die verschiedenen Elemente des Spiels – Erzählung/Kampf/Erkundung – und es funktioniert.

    Man könnte Hell is us vorwerfen, dass es ein wenig einsilbig ist – das ist, was ich von anderen gehört habe. Das fände ich aber zu kurz gegriffen. Und dann möchte ich bitte die Liste der Gegenbeispiele – wo also die große Abwechslung und Ausgewogenheit der jeweiligen Spielwelt vorliegt und sich ein Konzept nicht doch wiederholt – als ob es das jemals gegeben hat.

    Abgesehen von dieser Illusion ist es doch wirklich wichtig, dass ein Game kohärent ist – in sich und nach außen glaubwürdig. Das Konzept und Desing und Technik verschmelzen wie Butter in der Pfanne. Und die Spieler sind die Pommes. Und zusammen wird es dann richtig gut – und wenn dann noch Majo und Ketchup dazu kommen …

    So gut ist Hell is us aber auch wieder nicht. Es ist schon gut und das Konzept geht auf und das Spiel läuft – wie gesagt. Meine einzige Kritik wäre: ich “fühle” den Krieg weniger, als ich ihn denke bzw. erzählt bekomme. Und das wäre laut Rogue Faktor ja ein Hauptpunkt. Der Krieg. Ja, ich bin im Krieg unterwegs – aber er bleibt trotz allem Feuer, trotz aller Bedrohung, trotz allen Granaten und Bombenabwürfen – ich sag Mal: “sauber”. Ja, überall liegen Leichen, ist Blut und Zerstörung und Gewalt – aber das bleiben soweit abstrakte Dinge auf dem Bildschirm.

    Ich erinnere mich da an solche Sachen wie “What remains of Edith Finch” und andere. Da fand ich das richtig klasse und hab auch die Erzählung “gefühlt” – wie bei einem guten Buch. Aber da lag der Schwerpunkt eben auch auf der Erzählung und in den Momenten der Geschichte. Da “liefert” Hell is us zu wenig bzw. zu viel Spiel. Was mich nicht unbedingt traurig macht.

    Was hingegen dazu ganz konkret ist, ist die Erkundung, der Kampf und die Geheinissforschung.
    Und das macht den Hauptbestandteil des Spiels aus.
    Wer also nicht den Fokus auf der Story hat, sondern mag, was das Spiel sonst zu bieten hat … wunderbar. Die Story ist auch nicht schlecht erzählt – im Gegenteil. Ich finde sie relativ gelungen. Aber sie bleibt halt abstrakt.

    Es kann auch sein, dass sich dieser Eindruck noch ändert – schließlich habe ich jetzt erst die Hälfte des Spiels durch (ca. 25 Stunden).

    Die esoterischen Erweiterungen für die Waffen machen mittlerweile ziemlich viel Sinn und beeinflussen das Kampfgeschehen positiv. Sehr sogar!!! 😉

    Ich schreib wieder, wenn ich ein paar mehr Stunden drinnen war.

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