joia
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joiaTeilnehmerOke, bei den EU-Beispielen bin ich raus – die finde ich bestenfalls teil/teils aber eher gar nicht bürgernah bzw. politisch wichtig. Praktisch machen die mit Sicherheit Sinn – insofern hast du nen Punkt.
Bei Rest bin ich sowieso größtenteils bei dir.
Ja, Trump holzt ab – Ökonomen wie Krainer oder Wolff sehen darin aber ein durchaus konstruktives Vorgehen – nicht unkritisch, versteht sich – in Bezug auf eine Re-nationalisierung der US-Ökonomie nach dem Kriterium “holt die Produktion wieder nach Hause, auch wenn sich´s grad noch nicht lohnt”, aber auf lange Sicht soll sich das angeblich auszahlen. Ähnlich Argentinien – erstmal Kettensäge und Schmerzen, bis dann nach dem Regen auch mal wieder Sonne lacht.
Den Mut muss man auch haben – wie du sagst in Bezug auf die Rentenreform – hier hat den Mut offenbar keiner. Sind wieder nur Klientelwünschen nachgekommen und haben das Hauptwahlvolk bedient mit den letzten Beschlüssen und gut.
Dabei müssten wir in Deutschland dringendst reformieren…
Ich kenne Unternehmer und viele Selbständige – die zeichnen auch hierzulande ein Bild, von dem ich interessanterweise in den Zeitungen oder Nachrichten nichts zu hören oder zu sehen bekomme. Wahrscheinlich aus Angst seitens der Politik und Medien, den “Rechten” in die Hände zu spielen.
Aber das schaffen die auch locker so.Jetzt werd ich zu politisch. Sorry.
Nur kurz noch: Ja, dieses Jahr im Vorweihnachtsgeschäft bislang die miesesten Zahlen seit Menschengedenken in den USA. Aber nicht nur in den Staaten…
Und bezüglich der KI-Bubble – auch krass, wie weit die aufgeblasen wird und ist, dass die Staaten sich nur daran klammern können oder tun – in der Hoffnung nicht unterzugehen.
Man wird sehen wie es weiter geht.
joiaTeilnehmerDas mit den Amerikanern sehe ich genauso und ja, du hast Recht: wir haben Nvidia und AMD groß gemacht. Und haben dafür auch bekommen, was wir wollten. Es ist aber eine historische Tatsache, dass ab einer gewissen Fallhöhe lieber oben ist, wers geschafft hat und unten egal wird. Das werfe ich denen auch nicht vor. Und wer das nicht länger unterstützen will, muss halt mit den Konsequenzen leben und sich ein Evercade kaufen.
Und der amerikanische Protektionismus ist momentan einer der ersten – sicherlich nicht der letzte – Schwimmversuch eines zwischenzeitlichen Nichtschwimmers, der wirtschaftlich gesehen lieber oben schwimmen, als international untergehen will. So eingereiht sehe ich auch den Kolonialisierungsversuch Venezuelas.
Was die EU und die europäische Regierung – du meinst das Parlament? – deutlich bürgernäher machen, verstehe ich aber rein gar nicht. Hast du ein paar Beispiele? Oder nur eins? Bis auf die freiwillige Chatkontrolle, versteht sich. Ich habe heute erst gelesen, dass sich die Abgeordneten und die Kommission die 8te Gehaltserhöhung in drei Jahren geschenkt haben.
Ja, so sieht bürgernähe aus. Aus der Ferne – versteht sich 😉Mit einem Gehalt von jetzt 40.000+ Euro (siehe Frau von der Leyen) hätte ich übrigens auch kein Problem, mir weiter Nvidia-Produkte zu kaufen.
joiaTeilnehmerHab mir im Sale Silent Hill f gekauft und es am Sonntag durchgespielt.
Ich finde es ist ein gutes Spiel geworden – ist mir auch nicht zu aktionlastig, wie viele schimpfen – sondern ich finde es nach wie vor ein doch relativ ausgewogenes Silent Hill – ausgewogen zwischen Aktion, Rätsel und Stimmungs-Walking-Simulator.
Auch den Gore-Faktor finde ich gut, die Waffenauswahl genügt und das System mit Charakterverbesserung und Perks finde ich auch gut.
Wie jeden anderen Teil auch finde ich das Spiel von Anfang an sehr repetitiv und die Gegnerauswahl ist auch überschaubar. Stört mich aber nicht weiter, denn es gibt ein einheitliches Bild ab und ist mit 8 Stunden für einen Durchlauf auch keine Überforderung.
Rundheraus gut. Aber…
Was mir aber nicht gefällt, ist die arg oberflächliche japanische Folklore. Ich habe damit generell kein Problem und interessiere mich privat stark für andere Kulturen – wie hier z.B. in Bezug auf Japan die Geister- und Ahnenkultur, den Höllenkult, den japanischen Buddhismus, Kanji, Sailormoon oder den Shintoismus etc… – aber das ist mir hier zu dünn. Wer weiß, dass der Fuchs in vielen asiatischen Kulturen für Sexualität und Männlichkeit und Fruchtbarkeit steht (u.a.) und dem Verlauf der Geschichte aufmerksam folgt (und die alten Teile kennt) der kommt schnell drauf, was hier abgeht.
Und ich finde das ehrlich gesagt – auch von der Erzählung her – sehr dünn und schwach. Und die Qualen, mit denen sich Hinako umgibt – sind nicht besonders stark inszeniert. Die japanische Hölle ist so grausam, elend und brutal, ähnlich in vielen Dingen der Hölle Dantes – hier wäre wesentlich mehr drin gewesen (einer der besten Momente im Spiel ist, wenn sich Hinako ihren Selbstprüfungen stellt – hier hätte ich mir QTE gewünscht – wenn schon, denn schon und ja, ich weiß, was das über mich sagt).
Für mich ist das Spiel ein weiterer Versuch, psychologische Interpretation in Gameform zu machen. Gut, nett, interessant an einigen Stellen. Mehr nicht. Würde ich mir auch nur wieder im Sale kaufen und bin froh, nicht den Vollpreis bezahlt zu haben.
joiaTeilnehmerDas ist ein interessantes Fazit und entspricht meiner Voraussicht. Inklusive dem “pessimistischen” Ausblick.
Daran halte ich auch erstmal fest, bis mich was Besseres überzeugt. Denn du sagst es ganz richtig – ob man mit der Produktion so schnell hinterher kommt, ohne die Cloud zu nutzen – bleibt mehr als fraglich.
Bzw. ob dann nicht die vollumfängliche Speicherproduktion und Nutzung IN Verbindung mit Cloud erst die UltraKI heraus bringt – ist auch noch eine Idee, die praktisch durchaus nützlich und möglich wäre.
joiaTeilnehmer@ghostdog – der letzte Satz fasst alles oben gesagte wunderbar zusammen. Glaube versetzt Berge – heißt es so schön. Mal sehen, wie es hier weiter geht. Wenn MS sich verzockt, wird´s für sie teuer.
Ich sehe da eine Parallele zu Musk – Tesla und die Entwicklung von KI, EAutos, Weltraumzeugs etc.. das lebt alles auch vom Glauben und dem Geld, das gestiftet wird, um das Unmögliche möglich zu machen.
Nur Musk liefert im Vergleich jeden Tag Ergebnisse und jeden Tag neue Videoschnipsel zu Sachen, die funktionieren.
Wäre auch dumm, wenn ein Raketentriebwerk “konfabuliert”.
joiaTeilnehmerIch habe mich heute wieder durch verschiedene Artikel gewurschtet und halte das Preissteigerungsgerede mittlerweile genauso für eine Bubble wie die KI-Bubble.
Da nimmt sich die ganze Branche zu ernst – und treibt die Preise ja mit in die Höhe, während sie gleichzeitig Otto-Normal-PCler dazu animieren, sich jetzt noch einen neuen High-End-PC zu hohlen, bevor alles teuer wird – obwohl es genauso gut sein kann, dass nach Weihnachten die Preise wieder sinken. Oder auch erst in drei Monaten – oder erst in 6 Monaten – spielt keine Rolle. Eine Bubble erzeugt eine weitere Bubble. Wir leben in Krisenzeiten.
joiaTeilnehmerDer Begriff “informativer Inzest” ist krass aber wie ich finde passend. Ein Planet, der sich nur um sich selbst dreht, wird außer sich selbst nichts “begreifen lernen” und dann fast zwangsläufig degenerieren – weil das wirklich progressive Element – die praktische Unterstützung zur Entwicklung neuer oder verbesserter praktischer Ansätze dadurch schlicht und ergreifend entfällt. Ein Lebewesen – selbst ein künstliches oder eine künstliche Form von Intelligenz – kann sich ohne diese Art Erfahrung nicht “positiv” entwickeln.
joiaTeilnehmererstmal danke für die Information.
Was KI angeht, sehe ich das ähnlich wie du – nach dem “echten” Nutzen in Form der Vereinfachung von Analyse, Kommunikation- oder Verwaltungsprozessen finde ich bislang keinen weiteren Nutzen, der der Leistung entsprechend zu rechtfertigen wäre – und diese Leistung braucht es wiederum bzw. muss die in dieser Form erstmal aufgebaut werden, damit KI erstmal in den Nutzenbereich zu bringen wäre.
Vielleicht ist das eine Kinderkrankheit, die irgendwann überwunden ist, aber der Leistungshunger muss theoretisch ja bleiben, weil die KI sonst nicht rund arbeitet.Die Degeneration des Spielzeugeinsatzes rund um realistische Einsätze sehe ich auch so. Da wurde und wird Kram produziert und rausgeballert, der einfach keinen Sinn macht und sich auch so anfühlt. Ist das Teil des Lernprozesses?
Hm. Naja. Im Moment sehe ich das, wie gerade gesagt: ein neues Ding in der Welt, an dem man sich in Form dieses Hype erstmal abarbeitet und dann langsam wieder auf den Boden kommt. Es bedeutet für die Welt von Heute offenbar eine Revolution und im Bezug auf die global vernetzten Wirtschaftssysteme eine Möglichkeit zur Vorteilsnahme – eine tatsächliche Revolution sehe ich aber nicht, nicht im Kern.
Das Beispiel mit deiner Arbeitswelt ist ein guter Hinweis. Um wirklich nützlich zu sein, muss sich KI wieder an die Welt und deren Bedürfnisse anpassen bzw. angepasst werden – sonst bleibt es ein Wasserkopf ohne Zweck und Sinn. So kommt es mir gerade auch vor. Hab auch nichts gegen KI, aber das Prinzip muss sich in der Praxis – vor allem im praktischen Nutzen – erst bewähren.
joiaTeilnehmer@captain carot – erstmal danke für die Einschätzung und Erklärung.
Wenn du die Muße findest – ich hätte noch mehr Fragen, weil ich das Ganze bislang eher oberflächlich und im Allgemeinen verfolge.Lassen sich Cloud- und KI-Infrastukturen so leicht trennen? Der Unterschied zwischen Cloudnutzung und KInutzung ist mir klar – aber ich denke, auch aus eigener Erfahrung, dass Cloud-Rechenkapazität auch – wenigstens teilweise – gut für KI nutzbar ist und insofern definitiv eingebunden ist – vor allem bei den vorliegenden Infrastukturproblemen, die ja erst über Neu- und Nachbauten beseitigt werden können.
Wo wir schon bei der Absurdität der Ausbaupläne wären…
Das die USA schon in einer Rezession sind – mit oder ohne KI – das habe ich schon mehrmals gefunden und fundiert dargestellt bekommen. Trump versucht ja gerade händeringend die USA wieder wettbewerbsfähig zu kriegen – durch eine Art Wirtschaftsnationalismus. Außerdem deutet er die globale Zukunft als multilateral und versucht auch hier entsprechende Manöver, die das Land trotzdem noch an der Spitze eines aufkommenden Multilateralismus halten können (Stimmen hierzu: Alex Krainer und Richard Wolff). Spannend.
Das mit der Energieverknappung habe ich auch auf dem Schirm – deshalb wird ja auch überall wieder – außer in Deutschland – über Atomkraft gesprochen. Hier traut man sich zumindest aber über die neuen Hybridreaktoren zu reden.
Was mich wundert, ist: wenn mit KI keine Gewinne erzielt werden, warum wird die dann so gehypt? Ich sehe unterschiedliche Nutzungsformen, die aber auf die Art und Weise auch gar keinen Gewinn bringen können – z.b. im künstlerischen Bereich. Sondern da nur schneller Konsummaterial schaffen, von dem es auch so schon genug gibt.
Womit und wie könnte mit KI Gewinn erzielt werden?
Wie du schon sagst – Die Blase ist gigantisch und die Ausbaupläne werden dem an Wahnsinn nur gerecht.
Hm.
Ich sehe erstmal nicht, dass die Branche und die Treiber sich freiwillig einfangen und auf ein gesundes Maß schrumpfen. Meine Aussicht zeitigt eher den üblichen Größenwahn, der sich erst durch einen Crash schrumpft. Und da dürfte es nicht unbedingt rosig aussehen für die Weltwirtschaft, bin ich bei dir. Denn die KI ist ja das Versprechen von Gewinn und Gewinnmöglichkeiten für die Zukunft – und der Wettlauf hat ja erst begonnen.
joiaTeilnehmerHm. Und wie schätzt du die Marktentwicklung sonst ein?
Wenn die KI-Entwicklung dermaßen Ressourcen verschlingt – werden die überhaupt für den Otto-Normal-Konsumenten wieder so umfänglich verfügbar, oder der Konsum gleich mit auf KI-basierte Anwendungen angepasst, so dass der Marktnutzen sich komplett ändert.Was ich meine: für den Nutzer reine Cloud-Anwendungen, KI-gesteuert, generier, verwaltet etc. – auch Spiele – dann braucht der Nutzer nur einen Cloud- bzw. netzfähigen Anschluss und sonst nichts – außer die Kohle für die Abbos und Anwendungen, die über Cloud auf Zuhause-TV/MOnitor abgerufen werden.
So würde ich mein KI-Monopol nutzen und kommerziell nutzbar machen.
joiaTeilnehmerSo, durch for the first time.
Mein erster Eindruck hat nach wie vor Bestand – das Game ist für Survival-Horror-Freunde eine absolute Empfehlung.
Forderndes Gameplay, spannende Kämpfe und Story, Crafting und Rätsel – gekoppelt mit einer verstörenden Atmosphäre und einer wirklich klasse Steuerung. Das Leveldesign finde ich retrospektiv durchaus abwechslungsreich – einmal im Rahmen der Möglichkeiten des Entwicklers und ohne das Spiel zu sehr aufzublasen.
Ich will da die Entwickler gar nicht in Schutz nehmen – die Diskussion hatten wir stellenweise im Forum schon – aber mir ist die Stimmigkeit eines Spiels wichtig – ob mit oder ohne viel Abwechslung – und da hat Total Chaos ziemlich viel Plus und wenig Minus in der Waagschale. Es passt einfach. Wer nach Abwechslung sucht, kann ja FF-Rebirth zocken 😉Ich quäle mich durch das Fort und irgendwann hat sich bei mir auch die Hoffnung gelegt, dass es irgendwie besser sein kann, als das, was ich hier durchmache. Die Story ist klug und inszeniert mich als Protagonisten in einer Diskussion um Schuld und Sühne, mit der ich enger verstrickt bin, als es anfangs den Schein hat.
Kämpfen und Craften läuft, auch wenn es manchmal ein wenig stressig sein kann, wenn man gerade während eines Kampfes des letzten Rest seiner Bandagen über den Shortcut abgerufen hat und sich rasch heilen muss, bevor man verblutet. Aber das System und Handling bleibt fair.
Die einzigen Abstriche – da hat sich auch nichts geändert – sehe ich bei der Gegner-KI – also den “Normalos” die mir zu gern wie hinrlose Holzreste in den Häxler laufen – nicht aber die Bosse.
Und dass der Port auf die PS5 mit leicht verwaschenen Texturen daher kommt. Das geht definitiv anders und ich bin sicher, hier ginge es auch. Vielleicht kommts ja noch – bei Wukong hat sich das Warten ja auch gelohnt und es sieht endlich so gut aus, wie Wuchang von Anfang an.
Einen wichtigen Punkt möchte ich auch nicht vergessen: 25 Euro.
Das macht das Spiel mehr als wett.Eine Kleinigkeit noch am Ende: Bitte, Mr. Peeble, wie wäre es mit einem Condemned-Remake??
(Ich schicke ihm diesen Vorschlag tatsächlich zu. Mal sehen.)Danke.
joiaTeilnehmerhttps://www.eurogamer.de/ein-perfekter-sturm-ram-preise-steigen-rasant-was-bedeutet-das-furs-gaming
Na, wird auch wieder günstiger werden.
Vielleicht.27. November 2025 um 9:37 als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810791
joiaTeilnehmerZur Preisdebatte mit “Statement” der Macher.
joiaTeilnehmerErst gestern war ich wieder zwei Stunden unterwegs – zu kurz, um ehrlich zu sein, aber die Zeit…
Werde wohl erst am WE wieder zu mehr kommen und darauf freue ich mich nach gestern.
Gestern gab es neue Blueprints, neue Waffen, neue Gegner. Ich wandle zwischen Schatten und und Schatten. Klasse, wie sich Stealthpassagen mit Kampfpassagen abwechseln und wegen des Leveldesigns – was soll ich sagen – ich finde es abwechslungsreich – so wie in Dead Space und auch Alien Isolation (danke für die passenden Hinweise spacemoonkey) aber eben genauso in sich geschlossen. Abstriche muss ich persönlich keine machen oder mache aus Gründen keine.
Hier ein Link für Kapitel 3 (no comment) – da sieht man ganz gut, wie durchaus Abwechslung geboten wird (was sich dann auch fortsetzt) und absichtlich Szenarien genutzt werden, um mich durch den Wahnsinn zu schicken: https://www.youtube.com/watch?v=d6BQ8_RdwA8
Zwischenzeitlich habe ich gelernt, mit dem Loot umzugehen (zum Glück gibt´s auch Permastatupdates) – indem ich Sachen, die ich weniger Wert schätze, wegwerfe… Gott, wie schwer mir das fällt!!!
… aber es hilft tatsächlich mehr als es schadet, wenn das Gewicht im Rucksack passt und ich genug Stamina zum kämpfen habe.Was ich außerdem entdeckt habe – zugegeben ziemlich spät, obwohl ich dachte, aufmerksam unterwegs zu sein – sind versteckte Räume mit richtig guten Blaupausen, Waffenteilen und Updates, von denen ich ganz sicher viel zuviele in den ersten Kapiteln übersehen habe.
Das Game ist für mich bislang definitiv ein “Nochmal!!”-Kandidat.
joiaTeilnehmerDas kann ich auch nicht sagen – aber ich kann Kritik bezüglich der Abwechslung bei mittlerweile 10 Stunden Ingame nicht nachvollziehen – wäre mir ehrlich auch wurscht – bei der Qualität des Spiels.
Ich meine – ich bin auf einer Insel, da ist ein Fort, eine Art Anlage in der Menschen lebten, eine Art Lost Place, der sich gefühlt über die ganze Insel erstreckt … und das Wetter ist überwiegend Mist – was soll da noch passieren? Ein Wüstenbereich, ein Schneebereich, ein Fitness-Spa-bereich? Und es ist ja nicht so, dass es keine Abwechslung gäbe. Aber mehr als das Gebotene, würde mir schon wieder den Eindruck verwaschen, als diese dichte Atmosphäre zu schaffen und vor allem – zu halten.
… dieses ständig bedrohlich wirkende Gefühl in so einer Anlage eingesperrt zu sein.Ich bin in einem Alptraum gefangen und der ist vor allem eins – verstörend. Düster. Absurd. Morbid. Brutal. DAS macht die Stimmigkeit des Spiels aus – und das passt einfach bzw. es geht auf den Schmerzpunkt. Und darauf kommt es für mich an.
Bei vielen neuen Spielen hab ich immer das Gefühl, dass Abwechslung sein muss, weil sie eben sein muss. Das ist für mich in dem Sinn “modern”, indem man es halt zum MustBe oder StateOfTheArt erhoben hat.
Aber das macht kein gutes Spiel aus.Ich kanns nicht anders ausdrücken: Ein Spiel muss in sich stimmig sein, den “guten Geist” atmen, der alles umarmt und zusammenbringt und es muss halbwegs gut laufen. Dann ist für mich weder Hammer-Grafik noch Abwechslung wirklich wichtig. Vielleicht nach dem Prinzip, weniger ist mehr – wenn man´s richtig macht. Und das schafft Total Chaos.
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