Ullus

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  • als Antwort auf: Playstation Vita Talk #1103169
    UllusUllus
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    @ Nano: Mein über 50zigtes Review im Forum ! :)

    Wenn schon, denn schon.

    Man muss umfassend informieren, dann könnt ihr euch einen besseren Eindruck machen ! ;)

    Das zu Lightning Returns und Bravely Default ist noch länger, dafür sind die Re(tro)views etwas kürzer geraten.

    als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171358
    UllusUllus
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    Naruto, der ist von der Persönlichkeit her etwas zugänglicher.

    Drache oder Dinosaurier ?

    als Antwort auf: Playstation Vita Talk #1103166
    UllusUllus
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    So langsam geht’s wieder aufwärts mit dem lieben Sorgenkind von Sony, unserer geschätzten Vita.

    Nach dem grandiosen Persona 4 wurde es still um den stylischer Handheld, nun kommt so langsam der Softwarenachschub ins Rollen.

    Nach dem neusten gelungenen YS Teil, dem schrägen Visual Novel Danganronpa folgt nun das quirlige Toukiden.

    Für April ist übrigens Demon Gaze angekündigt, ein vielversprechender Etrian Odyssey Klon.

    Somit scheint die Vita sich genau wie die PSP langsam für einen Geheimtipp von Jrpg Freunden zu verwandeln…

    Gut so ! :)

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    Kommen wir nun wieder zurück zu Toukiden. Das Game stammt von dem asiatischen Entwickler Tecmo Koei, der vorrangig durch ihre umstrittene Dynasty Warriors Serie bekannt ist.

    Zu Beginn von Toukiden landet man im recht umfangreichen Charaktereditor.
    Dort darf man sich erstmal kreativ betätigen und einen bevorzugten individuellen Spielercharakter erstellen. Ganz egal, ob Männlein oder Weiblein.

    Nach einer Art Tutorial vorrangig um die Basis Steuerung etwas besser kennenzulernen, inklusive Gourmet haften Vorgeschmack auf eine Auseinandersetzung mit riesigen Ungetüm befindet man sich in einem beschaulichen japanischem Dörfchen, wobei man selbst von der adretten katanaschwingenden Ouka und ihrem strengen Vorgesetzten begrüßt wird.

    Wir erfahren, daß diese zu einer Elitetruppe namens Slayern gehören, die vorrangig für die Verteidigung des netten Dorfes zuständig sind, welches ständig durch die wachsende Anzahl der Oni Monster eine massive Bedrohung erfährt.

    Im Prinzip übernehmen wir die Rolle des neuesten Slayer Rekruten, anfangs von den Bewohnern eher geduldet, aber im Laufe des Games immer mehr geachtet wird und sich als äußerst wertvoller Verbündeter mit besonderen Fähigkeiten entpuppt.

    Ab jetzt wird ein Unterschied zu Capcoms Monster Hunter, welches ich nicht leiden kann, deutlich.

    Toukiden besitzt Render Zwischensequenzen, klassisch ablaufende Gespräche in Textboxen mit den anderen Hauptcharaktern und dem Entwickler sei Dank, auch eine an sich solide Story.

    Laut meinem Geschmack muss ein Game eine Story beherbergen, denn diese liefert mir selbst einen Grund überhaupt zu zocken.

    Ich bin halt kein Fan von Knöpchendrücken ohne Grund !

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    Weiter im Text: Im Dorf selbst gibt es ein paar spielmechanisch relevante Locations, wie beispielweise das zur Verfügung gestellte eigene Haus, das zum Speichern und zum Ausrüstungwechsel dient.
    Bei fortschreitendem Verlauf bekommt der Zocker noch einen Tenko, ein kleines fuchsähnliches weissrotes Wuschelkuschel, welches zur Materialbesorgung bzw Rohstoffsammlung auf’s offene Feld gesendet werden kann.

    Dann haben wir da noch den obligatorischen Gemischwarenladen und auch einen Schmied, der gegen eine Gebühr ( Die notwendige Währung heißt Haku ) nicht nur aus gefundenen oder erbeuteten Oni Rohstoffen Waffen und Rüstungen herstellt, sondern diese auch noch modifiziert.

    Das Game selbst ist in Quests und Missionen mit Zeitbegrenzung eingeteilt. Nachdem man einen Auftrag angenommen hat, verlässt der Slayer den sicheren Hafen und wirft sich ins überaus wilde Schlachtfeldgetümmel. Dort kann man auf die tatkräftige Unterstützung der anderen Hauptcharaktere zählen, von denen man je nach Quests bis zu drei treue Kameraden mitnehmen darf.

    Und so wirbelt der Zocker durch die Außenareale, die in begrenzte Abschnitte eingeteilt sind und streckt beiläufig die umherstreunenden aggressiven Monster mehr oder weniger finessenreich nieder.

    In Tecmo Koei’s actionbetonter Therateraufführung existieren sechs verschiedene Waffentypen, bei denen wohl jeder Zocker sein bevorzugtes Werkzeug finden dürfte.

    Wir haben das klassische Schwert, das die ausgewogendeste Waffe darstellt, den Speer, der vorrangig den Vorteil der Reichweite innehat, den Bogen, als einzige Fernkampfwaffe für sichere Entfernung, die zweihändigen Dolche, welche sich für besonders schnelle Attacken eignen, die massiven beidhändigen Kampfhandschuhe, die besonders wuchtig daherkommen und sogar noch eine Kama Kusari, bzw. eine antike Kettensichel, die auch seitwärts Gegner durch den großen Schwingradius erwischen kann.

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    Zusätzlich zu der individuellen Kampfmanöverpalette der einzelnen Waffentypen ergänzt sich diese noch durch die sogenannten Mitamas.

    Diese erhält der Spieler manchmal durch das Besiegen von bestimmten Gegnertypen .
    Genauer gesagt, sind das die Seelen gefallener mächtiger Krieger, welche in einen leeren Sockel der eigenen Waffe eingesetzt werden können. Das gewährt dann nicht nur spezielle Boni, sondern auch je nach Mitamatyp eine Bandbreite von offensiven und defensiven Fähigkeiten.

    Ein paar Beispiele gefällig: Erhöhung der Angriffskraft, ein magisches Geschoss oder ein Energieschild, das kurzzeitig vor Schaden schützt.

    Die Mitamas Säcken zudem noch Erfahrungspunkte ein und können im Level steigen, dies sorgt für neue nützliche Fertigkeiten.

    Toukiden ist außerdem neben dem Singleplayermodus auch im Multiplayermode spielbar.

    Das war es im Groben mal mit dem Spielprinzip.

    Das Ding ist grafisch gut gelungen, die Charaktermodelle sind ordentlich gestaltet, die Animationen der Kampfmanöver machen auch einiges her, inklusive manchem fetzigen Effektgewitter. Die Musik selbst hält sich mehr im Hintergrund und ist an sich nichts Besonders, hat aber die eine oder andere nette Komposition zu bieten. Passt also zum künstlerischen Gesamtkonzept des Titels. Die Story ist wie schon ähnlich erwähnt solide und liefert auch hier einen verständlichen Rahmen für das bunte Treiben.

    Die Sprachausgabe liegt auf Japanisch vor, das Spiel präsentiert sich nur mit englischen Bildschirmtexten.

    Von der Steuerung und der Spielbarkeit her darf man das Monstergefecht besonders loben. Die zahlreichen Kämpfe gehen wahrlich flott von der Hand und nach kurzer Eingewöhnungszeit wuselt erstaunlich gekonnt über’s Schlachfeld. Die hohe Zugänglichkeit darf man auch noch erwähnen. Besonders glänzt Toukiden auch beim Spielfluss, auf den ich selbst viel Wert lege. Da geht es echt voran und Spass macht das Ganze auch noch.

    Eigentlich die besten Vorraussetzungen für ein Spitzenspiel, aber wo Licht ist, ist auch Schatten.

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    Die automatische Kamera macht ihre Sache größtenteils gut, aber Störend empfinde ich beizeiten die Kameraperspektive welche bei bestimmten Angriffen z.b. mit Speer und der Kettensichel eine Nachjustierung im heftigen Gefecht erfordert.

    In der Hektik kassiert man dann schon mal einen unnötigen Treffer. Somit werden manche Moves weniger brauchbar. Ebenso wenig erbaut bin ich von der Dauer der Bosskämpfe, die dicksten Endgegner Brocken stecken extrem viele Treffer weg, viel zu viele. Wenn man selbst alleine unterwegs ist und ohne Hilfe einen Bosskampf bestreitet wird der eigentlich gut ausgewogene Schwierigkeitsgrad dadurch ordentlich in die Höhe getrieben.

    Das war es auch schon.

    Eigentlich könnte man das Game folgendermaßen beschreiben:

    Eine wilde Mischung aus Soul Sacrifice, Ragnarok Odyssey, Monsterhunter und nicht zu vergessen Capcoms Onimusha, das vom Setting und dem Design der Figuren sich ebenfalls am feudalen Japan orientiert.

    Zu Beginn war ich gegenüber Toukiden sehr skeptisch eingestellt, vieles hatte mich an Monster Hunter erinnert, welches wie ebenfalls bereits erwähnt nicht mein Fall ist.

    Nach ein paar Stunden Eingewöhnungszeit lernte ich Toukiden aber durchaus zu schätzen, das worauf das Ding seinen philosophischen Fokus oder Schwerpunkt legt, macht es trotz dem eher simpel angehauchten Spielprinzip erstaunlich gut.

    Ich vergebe 8 von 10 sorgfältig geschmiedeten knochenharten Klingen !

    It’s Toukiden.

    als Antwort auf: RPG Thread #944720
    UllusUllus
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    @ Panda: Das stimmt, bei Shadow Hearts Covenant ist der Zweite besser, es gibt natürlich auch Ausnahmen.

    Suikoden 2 ist auch besser als der Erste.

    Aber in der Regel ist der Erste Teil oft besser ! :)

    Übrigens das beste Spiel gibt es nicht, da kommen wir wieder in die philosophische und psychologische Komponente und das muss man nicht schon wieder breitklopfen.

    Hätten wir ja schon mal bei der Bundesspielewahl mit Shen Mue.

    Der Begriff Lieblingsgame von Kong ist da besser geeignet.

    @ Raving Rabbid: Ein nettes Re(tro)view zu Yuris zweitem Bühnenstück, mein bevorzugtes JRPG auf der PS 2 bleibt aber das grandiose Persona 4, im Abstand gefolgt von Dark Cloud 2, Radiata Stories und Suikoden 5 ! :)

    Ich freue mich immer wieder, wenn auch mal jemand anders ein Review macht, zwischen 50 und 60 Stück hab ich schon im Forum bereits niedergeschrieben !

    als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171338
    UllusUllus
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    Schlager, da gibt es manch guten gassenhauermässigen Klassiker und man kann zudem noch mitgröhlen !

    Bogen oder Bumerang ?

    UllusUllus
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    @ retrofreak: Hmmm, den kenne ich nicht !

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #916544
    UllusUllus
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    D00M82 wrote:

    Wer hat alles gravity schon gesehen?

    Habe schon öfter jetzt gehört, dass der teilweise langweilig sein soll.

    Ich will den unbedingt sehen. Der 3D Effekt soll zudem sehr gut sein.

    Was sagt ihr?

    @ Doom: Ich habe mir Gravity vom ITunes Store downgeloadet, aber noch nicht konsumiert.

    Größtenteils bekam der Film positive Kritiken. Ich bin mal gespannt, ob Bullock und Clooney den Film alleine schauspielerisch wirklich tragen können.

    Werd den heut oder morgen mal schauen.

    Schreib dann noch ein paar Worte dazu ! :)

    als Antwort auf: Betitelt euren Stuhlgang… #1176971
    UllusUllus
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    Game: Hitman Absolution auf der PS3 ! :(((

    Film: OZ: The Great and Powerful ! :(((

    als Antwort auf: Retrostunde #1055655
    UllusUllus
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    @ Kong: Bei mir ist das nicht unbedingt so, mittlerweile spiele ich die PS3 und die 360 Spiele wesentlich lieber als die Retrogames.

    Hab mir letztens noch ein paar Super Nintendo Games geholt, zocken ja, aber erst mal der aktuelle Kram.

    Mir gefallen sogar die erwachsenenen westlichen Games viel besser als mittlerweile arg kitschig, kindisch und abgedrehte wirkende Japanoware.

    Man wird halt älter und anspruchsvoller.

    Trotzdem, die Jrpg’s haben immer noch einen hohen Stellenwert bei mir, noch mag ich sie, da ich ja damit Groß geworden bin.

    Interessant wird es bei der Vita und dem 3DS, wo die modernen Genrevertreter jedes Genres vom philosophischen Fokus her eine interessante Mischform aus Retro und Moderne bieten. Ich hatte auch lange was gegen den normalen DS, dort finde ich die meisten Games fürchterlich, weil sie nicht einen technischen Mindeststandart, auf den ich durch meine Verwöhnung hohen Wert lege, nicht erfüllen konnten.

    Da war die PSP einfach stylischer und besser von der Technik der Games.

    Interessanterweise mag ich heute aber den 3DS lieber als die Vita, denn das Nintendogerät hat meinen vorrausgesetzen Technischen Mindeststandart nun erfüllt. Dies merkt man vorrangig am visuellen Ablauf eines Spiels.

    als Antwort auf: RPG Thread #944711
    UllusUllus
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    @ Tenei: Ein neuer Suikoden Teil wäre klasse !

    Ist dein Profilbild nicht zufällig ein Charakter aus Suikoden Tactics ?

    @ belborn: Das mit dem Verreißen der PS One JRPG Perlen und Retrogames im Allgemeinen hatte ich auch schon mit genpei und dem captain in der Retrostunde etwas durchgesprochen, momentan auch wieder. Vieles ist sehr schlecht gealtert, nicht nur aus technischer sondern auch aus spielmechanischen Hinsicht. Ich vergleiche diese Klassiker schon unbewußt mit dem heutigen Standart. Früher war mit Sicherheit nicht alles besser, Games sind im Laufe der Jahre wesentlich komfortabler und zugänglicher geworden, sowas ist viel Wert.

    Manche Games sind erstaunlich gut gealtert, bei Sprites und Pixelgrafik, dazu gehört auch noch das erste Valkyre Profile und Legend of Mana.
    Bei Polygon Games ist der Zahn der Zeit nicht ganz so gnädig gewesen, bei Legend of Dragoon, meine Güte, da braucht man schon mehr als Geduld und Toleranz,

    Valkyre Profile Lenneth hab ich vor kurzem gezockt und es hat nichts von seinem Zauber verloren, wie gesagt, das hat sich noch gut gehalten….

    Auch Tekken auf der PS One wirkt schrecklich mittlerweile.

    Man muss noch ausgrenzen zwischen der Technik und dem ästhetische Äspekt, bzw. Der Stil.

    Die meisten Super Nintendo Jump and Runs sind optisch noch ok.

    Donkey Kong Country besteht den Test der Zeit optisch und spielerisch.

    Ich bin zu verwöhnt, manches Retrospiele schrecken furchtbar ab, ich kann nur noch manche PS One Titel spielen.

    Parasite Eve ist der Hammer….zumindest war es das mal !

    Trotzdem, die Polygonfiguren sind katastrophal, aber vom Spielerischen Inhalt her ist das Spiel noch frisch und einzigartig.

    @ Panda: Wild Arms 2 war einfach nur auf die Schnelle hingerotzt, diesen Gesamt Eindruck hatte ich !

    Der Nachfolger auf der PS2 Silmeria, hab ich auch gespielt, der war aber für mich nicht gerade gut. Sehr schwierig, kompliziert und unzugänglich.

    Auch die Charaktere hatten nicht mal ansatzweise so viel Charme und Persönlichkeit wie Lenneth und der Rest aus Teil 1.

    Die Einherjar im zweiten Teil hatten keine richtige Hintergrundgeschichte und waren eher fast profillose Abziehbilder.

    Das erste Valkyre Profile war aufgrund des genialen Settings absolut einzigartig, es ist das Original und wie sehr häufig, ist der erste Teil normalerweise der Beste.

    Für mich ist es aufgrund der Einzigartigkeit das beste PS One Spiel überhaupt. :)))

    als Antwort auf: Retrostunde #1055653
    UllusUllus
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    @ genpei:

    Manchmal wundere ich mich auch, was wir hier alles für Games präsentieren, ist schon irgendwie fazinierend. Wie wohl die Jüngeren auf Retrogames reagieren ?

    Zum Budo: Ja bei all dem angepeilten Realismus hat EA wohl den Spielspass bei Budokan vergessen.

    Ach mir sind die normalen Beat Em Up Games wesentlich gefälliger.

    Ich hoffe dennoch das dir das Review zugesagt hat, ich hab gedacht, das passt… ;)

    @ captain und genpei: Wie ich letztens Front Mission 3 auf der PS One gezockt habe, bin ich echt erschrocken, wahrlich grauenhaft aus technischer Sicht.

    Es ist vieles einfach nicht mehr zeitgemäß, auch die meisten richtig guten JRPGs aus dem europäischen und amerikanischen PSN mussten ordentlich Federn lassen, hab ja ein großes 11 Games Retroview geschrieben, Belborn hat gemeint, man könnte vieles ohne Retrobrille nicht mehr spielen, dem stimme ich auch zu, es ist aber nicht nur die Technik, auch die Gameplaymechanik verdient verglichen mit dem heutigen Standart starke Kritik.

    Bin immer hin und hergerissen !

    als Antwort auf: Filmzirkel Filmbesprechung #1178437
    UllusUllus
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    ChrisKong wrote:

    Wie meinst du das mit gestört? Gestört hat mich eigentlich keine Figur, ich fand nur alle irgendwie hässlich, aber das verlieh der Szenerie auch irgendwie einen einheitlichen Look.

    Das schöne an dem Film war auch, dass ich überhaupt nicht wusste, worums da gehen sollte und auf was es hinauslief. Bei anderen Filmen lässt sich sowas ja meist schon erahnen.

    Wobei, worüber wir noch gar nicht diskutiert haben, warum dieser Titel?

    Warum der Film so heißt, weiß wohl nur die Regisseuerin !

    Vielleicht stellt Red Strings so etwas wie eine Metapher dar, ähnlich wie der Begriff: Blut an seinen Händen.

    Allerdings werden die Puppen ja nicht mit Fäden kontrolliert. Schwierig, steht das etwa für die Farbe welche die Fäden annehmen, falls sie dann von Menschenhand kontrolliert werden würden ?

    als Antwort auf: Retrostunde #1055649
    UllusUllus
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    @ Für genpei: Im heutigen Re(tro)view widmen wir unserem geschätzten Forenmember ein spezielles Game, es ist sage und schreibe….

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    …. welches im Jahre 1989 auf dem Sega Mega Drive von Electronic Arts veröffentlicht wurde.

    Storymässig kann man das Ding in wenigen Worten beschreiben, es geht darum ein Martial Arts Greenhorn zum Champion aufzubauen. Dazu muss man nur das Budokan Turnier abschließen, welches in Tokyo stattfindet.

    Doch aller Anfang ist schwer…

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    Vom Gameplay her kommt das Spiel auch heutzutage noch ungewöhnlich daher.

    Obwohl das Game optisch wie ein Beat Em Up wirkt, hat es mit diesem nicht ganz so viel gemein, die passendeste Beschreibung dafür wäre wohl eher noch eine Kampfsportsimulation.

    Man startet in mit dem Kampfkunstschüler in einem großen Hof, wo vier Dojo Gebäude stehen. In jedem der Häuschen darf der Zocker einen der vier individuellen klassisch japanischen Stilrichtung praktizieren.

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    Es besteht zudem die Möglichkeit einzeln zu trainieren oder sich mit einen CPU Sparringpartner zu duellieren.

    Die vier Kampkünste sind:

    1. Kendo, der japanische Stockkampf, wobei die Teilnehmer eine Art Rüstung tragen.
    2. Das traditionelle waffenlose Karate ( heißt übersetzt soviel wie “leere Hand” )
    3. Der Umgang mit dem Bo, dem 1,80 m großen Langstock.
    4. Die Kunst des Nunchaku, grob gesagt die asiatische Variante eines Dreschflegels.

    In der japanischen Kampfkunst wird die Technik bzw. das Handhaben der Waffe als “Jutsu” bezeichnet. Als vorherige Silbe wird nun der Name des Nahkampfgerätes eingesetzt.

    So haben wir Bojutsu, Nunchakjutsu oder beispielsweise (leider nicht im Spiel) Eikujutsu.

    Dies wäre ein Kampfsystem mit einem Bootsruder ! 😮

    Der Kämpfer besitzt einen Staminabalken, der nicht nur die Ausdauer repräsentiert, sondern beiläufig auch noch als Energieleiste daherkommt. Zusätzlich gehört zur Spielmechanik noch ein KI Balken, der ist für die innere Kraft und die Stärke der Attacken zuständig.

    Wer Treffer einsteckt, muss ein Stück von seinem Staminabalken Balken einbußen.
    Schwierige Kampfmanöver und pernamentes Springen zehren ebenfalls an der Leiste.
    Je weiter die Staminabalken schrumpft, desto schwieriger wird es Schläge auszuführen und desto langsamer wird der Schüler werden.

    Dasselbe gilt auch für den Gegner, ist der Balken leer, ist das Match auch schon vorbei.

    Der KI Balken füllt sich wieder ein wenig, indem der Spieler selbst erfolgreich blockt.

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    Eigentlich ist es mit vollem Ki möglich mit einem besonders heftigen und finessenreichen Kampfmanöver den Gegner sofort auf die Matte zu schicken, doch dies gleicht mehr einer Glückssache.

    Wer meint, er hätte genug trainiert, tappt aus dem Hof und steigt in den Zug Richtung Tokyo und schleppt sich zum Budokan Turnier.

    Dort wird man selbst auf immer stärker werdende Turnierteilnehmer treffen, die einem ganz schön zu schaffen machen. Wer verliert, tritt die Heimreise an und darf sich in den Dojo’s weiter abmühen.

    Wer Budokan durchzocken kann, verdient echte Bewunderung !

    Die Kampfkunstexperten im Budokan Turnier sind nicht an die vier wählbaren Stilrichtungen gebunden, sondern praktizieren auch mal weitere japanische Künste, wie Tonfajutsu. ( Ein aggressiver Gegner mit einem Strohhut ) Auch eine weibliche Kämpferin wartet im Budokan, diese bevorzugt das Naginata !

    Anscheinend gibt es sechzehn Turniergegner. Genau wie sozusagen sechzehn Continues, denn jeden der eigenen vier Stilrichtungen darf man nur jemals vier mal selbst einsetzen.

    Dies erfordert sorgfältige Planung, eine gewisse Taktik und viel, viel Übung.
    Es vergeht schon eine Menge Zeit, bis man zumindest eine Kampfkunst gut beherrscht.

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    Budokan ist grafisch einigermaßen gut gealtert. Zu seiner Zeit war das Spiel optisch sicherlich spektakulär, besonders die vielen realistisch angehauchten Animationen der Moves waren fein und ordentlich ausgearbeitet. Musikalisch gibt es nicht besonders viel zu hören, stattdessen ein paar Kampfschreie und manches Sprachsample vom Ringrichter.

    Von der Steuerung und der Spielbarkeit hat der Titel allerdings starke Mängel vorzuweisen. Die Tastenkombinationen für besonders effektive Angriffe sind arg schwer und umständlich auszuführen. Das ein bißchen sperrig wirkende Joypad des Mega Drive erschwert diese Tatsache noch zusätzlich, denn dieses ist eher für Jump and Runs, Rpg, und Shoot Em Ups ausgelegt.

    Dazu kommt nochmals die Problematik des abnehmenden Ki – und des Staminabalkens, mit der Zeit reagiert der Martial Arts Schüler wie ein lahmer Esel. Somit kommt ein wahrlich träges Spielgefühl zustande. Gar nicht mal so gut für den Spielfluss. Selbst damals fiel dies schon auf. Auch der knackige Schwierigkeitsgrad wird dadurch beiläufig in die Höhe getrieben.

    Eine Kampftatik, die ich immer angewandt habe ist der Sprungkick, ganz im Sinne von Konamis Yie Ar Kung Fu, geklappt hat dies aber auch nur bedingt.

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    Die eigentlich simple Spielmechanik wird durch die an sich umfangreiche Move Palette jedes einzelnen Kampfstiles aufgewertet und bekommt dadurch auch etwas mehr spielerische Tiefe, allerdings bringt das auch nicht gerade viel, da sich das Ding halt nicht anständig steuern lässt.

    Ein sehr umstrittener Titel, dem man allerdings eines zugute halten muss, das Game beherbergt eine gewisse Einzigartigkeit, so etwas Ausgefallenes gibt es heutzutage gar nicht mehr.

    Wie wäre es denn mit einem Remake, Electronic Arts ?

    Aber dann bitte ein Ordentliches… ;)

    Eine Bewertung folgt diesesmal nicht.

    It’s Budokan !

    als Antwort auf: Filmzirkel nach einer Idee von Fred Fenster #1176303
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Von Esorb und auch Marc hat man schon lange nichts mehr gehört !

    Jetzt kann ich genauso gut meinen Vorschlag nennen, hatte etwas Entscheidungsschwierigkeiten zwischen Eastern und Western.

    Ich sage: Sabata ! Mit Lee van Cleef, aber nur der Erste, der heißt auch nur Sabata ! :)))

    als Antwort auf: Filmzirkel nach einer Idee von Fred Fenster #1176302
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Kong: Halt, Kommando zurück, das war mein Fehler, bei Amazon hab ich da ein Buch über Mobbing aufgelistet bekommen, es geht ja um den Film mit Virgo Motensen, dein Vorschlag ist auch ok. :)

    Ich fände es nicht verkehrt wenn bereits jeder vom Filmzirkel seine Vorschläge jetzt vortragen würde.

    Dann könnte man sich in der Mehrheit einigen, was als Nächstes konsumiert wird, es kommt ja auch darauf an, für welchen Film man gerade in Stimmung ist, jeder soll drankommen…

    Harrikules Vorschlag ist auch ok. :)

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