007: Die Welt ist nicht genug – im Klassik-Test (N64)

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Je nach Auftrag werdet Ihr mit Dietrichen in Kredit­kartenform, Elektroschock-Handys oder Hosen­taschenraketenwerfern ausgestattet. Nach ein paar abschließenden Worten von Chef­sekretärin Moneypenny findet Ihr Euch am Einsatzort wieder. Per Analog­stick steuert Ihr Bond durch die Level; stoßt Ihr auf einen Gegner, sprechen die Waffen. Auf Knopfdruck spuck­en Pis­tole, Maschinengewehr und Schrot­­­flinte Tod und Verderben. Glück­licherweise sind sämtliche Knarren mit einer automatischen Zielfunktion ausgestattet, die jeweils den nächststehenden Feind anvisiert. Auf Wunsch könnt Ihr per Faden­kreuz besonders empfindliche Treffer­zonen anpeilen. Ein sauberer Kopfschuss spart nicht nur Munition, sondern verhindert auch, dass das Opfer Alarm schlagen und Verstärkung herbeirufen kann.

Denn nicht immer ist offensives Vorgehen sinnvoll: In einigen Missionen infiltriert Ihr möglichst lautlos die Szenerie, legt Überwachungskameras lahm oder erledigt Wachposten unauffällig aus dem Hinterhalt. Elimi­nierte Geg­ner hinterlassen Munition und Extra­waffen. Manchmal ergattert Ihr auch eine Schutzweste, mit der Ihr doppelt so viele Treffer als normalerweise einstecken könnt. Während eines Auftrags seid Ihr per Funk mit dem Haupt­quartier verbunden, in unregel­mä­ßigen Abständen geben Euch M & Co. Tipps und Hinweise zu den einzelnen Missionszielen. Been­det Ihr einen Einsatz unterhalb des angegebenen Zeitlimits, erhaltet Ihr zur Belohnung Passwörter, mit denen Bonus-Waffen oder witzige Spielmodi wie ‘Big Head’ freigeschaltet werden.

Unterschiede zwischen N64- und PSone-Version sind nicht nur kosmetischer Natur: Aufgrund der größeren Speicher­kapazität kommen Sony-Fans in den Genuss von Original-Filmse­quenzen, die die Story zwischen den Aufträgen weiter erzählen. Nintendo-Nutzer müssen sich mit Schnip­seln in Echtzeitgrafik begnügen, frohlocken jedoch angesichts der größeren Levelanzahl und spannender Vier-Spieler-Varianten von ‘Deathmatch’ bis ‘Capture the Flag’. Sprachausgabe wurde beiden Fassungen spendiert.

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dmhvader
29. Mai 2020 12:16

Dem stimme ich zu, ghostdo83.
Und die Bondspiele so von 2000-2005 fand ich auch gut. Muss man EA einfach auch mal loben. Die sollen die Games mal als HD-Remaster neu digital veröffentlichen. Insbesondere “Die Welt…” hätte eine deutlich bessere Framerate und höhere Auflösung verdient, finde ich.

ghostdog83
28. Mai 2020 11:11

Ok, dafür gab es das geniale Perfect Dark, was soll’s.

Rare hatte bei Perfect Dark mehr kreative Freiheit. Am Ende wird sich bei Rare wohl niemand beklagt haben.

MadMacs
28. Mai 2020 10:45

Nicht ganz so gut wie Goldeneye, aber immer noch ein richtig gutes Spiel.

Sonicfreak
27. Mai 2020 18:52

Naja, heute wohl eher 60%. Hab mir das vor gar nicht langer Zeit in meine Sammlung geholt. Technisch ist es zwar sehr beeindruckend mit Expansion Pak. Aber die Missionen mit ihrem nervigen Trial and Error vermiesen dem sonst guten Spiel so einiges

Revan
27. Mai 2020 18:26

Ach wieso?
Die EA-Bonds waren doch (zumindest jenseits der PS 1) alle ganz solide und spielerisch noch recht eng an Goldeneye angelehnt (v.a. TWINE und die Gamecube/PS2-Titel wie z.B. Nightfire).

Richtig bergab gings doch erst unter Activision, die aus Bond einen spielerischen Cod-Verschnitt gemacht hatten ^^

dmhvader
27. Mai 2020 15:14

Ich nehme es EA immer noch etwas übel, dass sie Nintendo und Rare die 007-Rechte weggekauft haben und wir keinen würdigeren Goldeneye-Nachfolger bekamen. Ok, dafür gab es das geniale Perfect Dark, was soll’s.
“Die Welt…” hab ich mir für N64 aber auch geholt und sogar Spaß mit gehabt, muss ich zugeben. Aber was EA auf der PS1 mit Bond angestellt hat, ging gar nicht, finde ich – 2x der reinste Trash.