Alan Wake 2 – im Test (PS5 / Xbox Series X)

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Nach 13 Jahren kehren wir mit Schriftsteller Alan Wake zurück ins idyllische Örtchen Bright Falls. Das optisch beeindruckende ­Wiedersehen erweist sich als so faszinierend und eigenwillig wie ein Kojima-Abenteuer.

Die Ausgangslage: In Bright Falls treibt der Kult des Baumes sein Unwesen und tötet seit über einem Jahrzehnt Menschen am Cauldron Lake. FBI-Agentin Saga Anderson und ihr Partner Alex Casey werden mit dem Fall beauftragt, als ein ehemaliger Kollege auf dem Obduktionstisch landet.

Währenddessen ist Alan Wake in einem surrealen New York gefangen. Die Schicksale von Saga und Alan sind irgendwie mit­einander verknüpft. Da die sehr verworrene Erzählung den ­stärksten Aspekt des Spiels ausmacht, möchten wir Euch hier nicht mehr verraten.
Anders als erwartet

Um einen Punkt ganz klar zu machen: Alan Wake 2 ist spielerisch keine simple Fortsetzung des actionreichen Vorgängers. Zum großen Teil ist das Sequel ein ­Adventure, das auf Erkundung und Simple-Puzzles setzt. Der Survival-Horror-Aspekt dient hier eher unterstützend, um die Spannung dauerhaft oben zu halten.

Nach einer ausführlichen Einleitung schlüpft Ihr in die Rollen von Saga und Alan. Mit der Agentin bereist Ihr die weitläufigen Hub-Areale von Bright Falls. Hier sammelt Ihr bei so ziemlich jeder Gelegenheit Hinweise zum Fall, die Ihr in ihrem Gedankenraum an eine Pinnwand heftet. Eure Auf­gabe besteht hier lediglich darin, die Zettelchen an die richtige Stelle zu hängen. Saga kann in diesen vier Wänden außerdem in die Köpfe der Menschen blicken, um an versteckte Informationen zu kommen. Das Ergebnis wirkt mitunter weit hergeholt und spielmechanisch drückt Ihr hier auch nur auf einen Zettel, der Euch vorgegeben ist. Durch die stimmige Inszenierung bleibt es trotzdem interessant. Ansonsten sammelt Ihr Ressourcen für Eure Taschenlampe oder Munition für Eure Pistole und einige wenige optionale Waffen wie eine Armbrust, um Euch in den wenigen Begegnungen mit Verrückten zur Wehr setzen zu können.

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Kratos
I, MANIAC
Kratos

Easy auch mein Goty gewesen.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Wenn der Sound Bug auf der Xbox Series X geklärt ist, bin ich bereit Digital zu kaufen.

deRollEeinE
I, MANIAC
deRollEeinE

War mein goty. Großartiges Gesamtpaket

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Ich bin gespannt wann die Retail Version erscheint
Ich mochte den Erstling schon

Gast

Hmmm. Reizt mich schon, aber sofern es nicht verk… wird, warte ich noch auf Alone in the Dark und spiele derweil WH40k:Rogue Trader durch.

Remo
I, MANIAC
Remo

Wenn das Spiel physisch erschienen wäre, hätte ich es mir gleich am Erscheinungstag für die PS5 gekauft. Als reiner Download-Titel werde ich es mir höchstens kaufen, wenn es dann mal für 15 EUR bis 20 EUR angeboten wird.

Maverick
I, MANIAC
Maverick

Die Musikszene muss man selber erlebt haben im netz kommt die Wirkung so gar nicht rüber, ich fand es es mega, wie schon bei Control, wo Jesse sich die Kopfhörer aufsetzt und mucke von poets of the fall kommt oder wie auch immer sie heißen.

Die Fotos auf der falltafel bei Saga zu kleben muss man nicht überdramatisieren in der Regel ist das in ein paar Sekunden erledigt, im ng+ hätte ich aber gerne geskippt.
Bei mir hat Saga einen Satz im englischen statt im deutschen gesprochen auch dass fällt bei mir unter wayne.

Ich fand dass spiel Mega nur bei Alan selber hätte es mehr Gegner als die ewig gleichen Schemen geben können.

joia
I, MANIAC
joia

@revan – was @steffen heller schreibt und was du schreibst bestätigt meinen eindruck.

quantum break hab ich nach ner halben stunde wieder aus gemacht und deinstalliert und bei alan wake 2 sehe ich auch unglaublich viel hype und schein. vielleicht besorg ich´s mir noch wenn´s im sale ist, ansonsten werd ich eher entsagen.

ich wollte es schon kaufen, habe dann aber die “lustigen” musicalvideos der creator gesehen und dachte – das ist dann also der humor… hmm…. muss ich das haben???

mal sehen.

Revan
I, MANIAC
Revan

Mein einziger Fehlkauf letztes Jahr.

Neben den Remedy-typisch zwar geschwollenen aber im Kern doch einfach nur drögen Dialogen und langweiligem Gameplay (Nein. Ich will nach Feierabend keine Fotos mit roter Wolle auf ner Ermittlungstafel verbinden oder Glühbirnenlicht mit nem Zauberstab aufsaugen.) gesellen sich merkwürdige technische Bugs.

Wie deutsche Synchro, die plötzlich auf Englisch umswitcht oder extrem weiß flackernde Haare von Saga im falschen Licht.

Ne. Nie wieder ein Spiel von Remedy. Quantum Break war auch schon so ein grausiger Rohrkrepierer.