Assault – im Klassik-Test (PS)

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Ver­liert Ihr ein Leben, wird die aktive Waffe zudem auf des Startniveau zurückgestuft – das freut die Aliens. Mit Erste-Hilfe-Koffern stockt Ihr Eure Hitpoints um 40 Punkte auf, über 100 Zähler dürfen aber nicht gehamstert werden. Begrenzt sind auch die Extraleben: Habt Ihr bereits neun gesammelt, müßt Ihr die nächsten Freileben zähneknirschend zurücklassen.

In Probotector-Manier tragt Ihr den Krieg bis zum Heimatplaneten der Angreifer. Ihr lauft über schleimige Sumpf­­planeten, springt über zusammenbrechende Platt­formen und hangelt Euch an der Decke über einen bodenlosen Ab­grund. Zwangspausen aufgrund regelmäßigen Nachladens bleiben Euch erspart: Die Grafikdaten werden (ähnlich wie in Need for Speed 3) während des Spiels ständig von der CD zur Playstation geschaufelt. Nur die sporadischen Video­­sequenzen sorgen für kurze Pausen.

Davon abgesehen lautet das Assault-Motto “Action nonstop”: Ständig werdet Ihr attackiert, insektenähnliche Riesen­biester mit spitzen Beinen grabschen nach Euch, Krebse nagen Euch die Lebens­ener­gie aus dem Körper, mutierte Libellen stürzen sich in geordneten Formationen auf Euch. Alle paar Meter wartet ein besonders dicker Brocken: Riesenkrabben, Titanen und andere Alptraumwesen heizen Euch mit unbarmherzigen Attacken ein. Mit den seitlichen Tastern richtet Ihr Eure Garbe nach oben oder unten und setzt so Geg­ner außer Schach, die sich auf einer anderen Ebene verstecken.

Auch die Kamera nutzt alle drei Dimen­sionen: Mal zoomt sie nahe ins Gefecht, dann schwenkt sie steil nach oben und zeigt das Gemetzel aus einer entfernten Perspektive. In anderen Spielabschnitten schwebt Sie hinter Eu­rem Rücken, während Ihr Euch an der Decke entlanghangelt und blutgierige Monster beharkt.

Die beiden Protagonisten unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sie verwenden auch unterschiedliche Waffen. In der Feuer­kraft sind sich die beiden aber ebenbürtig. Spielt Ihr simultan zu zweit, wählt Ihr eine neue Route zum Ziel.

Als kleine Zugabe erwartet Euch ein Ren­nen mit einem Hover-Bike. Auf dem schwebenden Feuerstuhl rast Ihr quer durch einen Wald und dringt in einen Komplex der Aliens ein. Nur mit blitzschnellen Reflexen und einem schnellen Finger am Abzug kommt Ihr unbeschadet durch diesen rasanten Abschnitt.

Ungewöhnlich ist die Speicher­mechanik: Im Options­menü muß ein Block auf der Memory Card freigegeben werden, auf dem das Spiel selbständig an unsichtbaren Save­points Daten speichert.
Schlechte Zeiten für High­score-Jäger: In Assault werden keine Punkte verteilt, es geht nur um die finale Vernichtung der Aliens.

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