Astria Ascending – im Test (PS4)

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Hinter dem neuen Namen verbirgt sich ein cleveres Remake des 2015 für Mobile erschienenen Zodiac: Orcanon Odyssey. Bis auf die Charaktere und die Grafik haben die Spiele aber kaum noch etwas gemeinsam: Die Story wurde komplett umgeschrieben und das Kampfsystem überarbeitet. Ihr verfolgt die Geschichte von acht Halbgöttern, denen übernatürliche Kräfte verliehen werden, um das Land zu verteidigen. Der große Nachteil: Wer zu einem dieser vom Volk verehrten Superhelden wird, stirbt drei Jahre später – und die aktuelle Generation hat nur noch wenige Monate zu leben und gerade jetzt werden Monster zu einer nie gesehenen Plage.

Ihr habt von Anfang an Kontrolle über alle acht Helden, von denen jeweils vier im Kampf mitmischen. Das rundenbasierte System erinnert mit seinem Fokus-System, bei dem Ihr Schwächen der Gegner ausnutzt, um extra Fokus zu erhalten, stark an Bravely Default – so könnt Ihr besonders harte Schläge einsetzen. Zusätzlich dürft Ihr innerhalb einer Runde das komplette Team austauschen, um die Talente aller Helden zu nutzen. Die Dungeons erinnern mit ihren Mechaniken, der 2D-Perspektive und einer Karte stark an Valkyrie Profile. Der wunderschöne Grafikstil orientiert sich stark an Vanillaware-Werken wie Dragon’s Crown, dazu kommt exzellente Musik von Final Fantasy XII-Komponist ­Hitoshi Sakimoto. Allerdings ziehen sich auch kleine Probleme durchs Spiel: Unklare Sidequests, Sprünge im Schwierigkeitsgrad und steife (englische) Dialoge schmälern den Spielspaß etwas, dennoch ist Astria Ascending ein gelungenes Beispiel einer Kollaboration zwischen westlichen und japanischen Entwicklern.

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