Cotton Fantasy – im Test (PS4)

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Lange war es ruhig um die Cotton-Reihe, doch auf einmal ist die rotschopfige Hexe dank Neuauflagen, Gastauftritten und Remaster präsenter als zu ihren goldenen Zeiten auf PC Engine, Saturn und in den Spielhallen. Mit dem in Japan schon 2021 als Cotton Rock ’n’ Roll erschienenen Cotton ­Fantasy startet sie jetzt auch endlich in einem komplett neuen Abenteuer auf ihrem Besen durch. Und noch dazu ist sie nicht ­alleine: Nicht nur die verfressene Hexe und ihre Freundin/Rivalin Appli sind spielbar, auch Gäste aus anderen Spielen geben sich die Ehre. Aus Umihara Kawase tritt Heldin Kawase an, aus der ­PlayStation-Lebenssimulation Doki Doki Poyatchio schaut ­Luffee vorbei und die Shmups Psyvariar und Sanvein werden durch Psyva Ria und Fine vertreten.

Jede Figur spielt sich etwas anders, bringt ihre eigenen Power-up- und Angriffsmechaniken mit und verlangt so nach einer angepassten ­Herangehensweise, das Grundprinzip bleibt aber erhalten. Ihr ballert Euch mit diversen Schussvarianten durch meist – aber nicht immer – horizontal scrollende Levels und pustet alles über den Haufen, was sich bewegt. Zwischendurch verfolgt Ihr die serientypisch hochgradig alberne Geschichte. Im Vergleich zu den fast immer pixeligen Vorgängern kommt Cotton ­Fantasy polygonal daher, was für ein paar hübsche Effekte und Kamera­spielereien genutzt wird, auch wenn manche Modelle grobschlächtig wirken. Wiederholtes Zocken mit unterschiedlichen Figuren lohnt sich hier besonders: Nicht nur spielt sich jeder Charakter anders und interessant, Ihr schaltet auch neue Levels frei. Tatsächlich ist das Cotton Fantasy-Gesamtpaket um einiges substanzieller, als es zunächst den Anschein hat.

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Tabby
I, MANIAC
Maniac
Tabby

Schönes Ding, auch wenn mir das Reboot Packet vom Erstling etwas besser gefällt.