Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Krieger aus Gondor haben’s aber auch nicht leicht! Da reitet Berethor, ein Gesandter aus ­Minas Tirith mit Gedächtnisproblemen, nichtsahnend durch die Wälder Eregions, als er von zwei Ringgeistern attackiert wird. Ohne die Hilfe der Waldelbin Idrial wäre der Protagonist aus EAs Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter fast den verfrühten Heldentod gestorben. Mit vereinten Kräften schlagen die beiden im ersten Rundenkampf des Spiels die Diener Saurons in die Flucht und beginnen eine abenteurliche Reise.

Die Wanderroute kreuzt dabei immer wieder den Weg der originalen ­Tolkien-Figuren wie Aragorn, Gimli, Legolas und allen voran Gandalf. So erlebt Eure Party eine Art ‘Best of’-Verschnitt aus allen drei Herr der Ringe-Filmen: Ihr verhaut den Balrog von Moria, werft in Helms Klamm Leitern um und schnetzelt auf den Pelennor-Feldern Olifanten in die Beinchen. Außer den bereits erwähnten Vertretern der Menschen und ­Elben gesellen sich im Laufe der Handlung noch vier weitere Streiter zu ­Eurer Gemeinschaft. Neben einem Waldläufer, einem Zwerg und einem Rohirrim verdient hier die Schlachtenbummlerin Morwen mit ihren Doppeläxten besondere Erwähnung. Berethors Geschichte erzählt den Ringkrieg also aus einer alternativen Perspektive und könnte Kennern von Film und Buch stellenweise sauer aufstoßen. So begegnet Ihr keinem einzigen Hobbit im gesamten Spiel und auch Gollum glänzt durch Abwesenheit. Die Ring-Geschichte wird auf die Kampfhandlungen reduziert und illustre Bösewichter wie der ­Hexenkönig von Angmar zu normalen Obermotzen degradiert.

Hauptteil des Spiels sind die an Final Fantasy 10 erinnernden Zufallskämpfe. Vor hübschen 3D-Kulissen stehen sich Freund und Feind fein animiert gegenüber und warten auf ihren Zug. Die Zugreihenfolge wird durch eine Leiste am rechten Bildschirmrand angegeben. Taktische Spielereien sind durch das geklaute, aber gut funktionierende Runden-­System möglich und später sogar nötig.

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Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Damals 3 mal durchgespielt….. hatte mir richtig gefallen