Die Zwerge – im Test (Xbox One)

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Von Menschen gefürchtet, von Elfen verhöhnt und von Mutter Natur mit einem für seine Art viel zu geringem Bartwuchs ausgestattet, lebt Zwerg Tungdil tief unter der Erde und schmiedet alles, was sein Arbeitgeber benötigt. Als er den Auftrag erhält, eine mysteriöse Lieferung ans andere Ende des Geborgenen Landes zu transportieren, wittert er seine Chance: endlich Abenteuer erleben, Landschaften erkunden und vielleicht sogar andere Zwerge treffen! So marschiert er hinaus in eine weite, gefährliche Welt

Doch zunächst beginnt das auf den gleichnamigen Romanen basierende Die Zwerge mit einem Prolog, der es in sich hat. Aus isometrischer Sicht schaut Ihr dem Zwergenkönig Giselbart Eisenauge und seinen engsten Kriegern Jahrhunderte vor Tungdils Geburt zu, wie sie von einer Horde Orks überrollt werden: Überall wuseln Schwert und Axt schwingende Figuren umher, rote und grüne Lebensbalken überfluten den Bildschirm, der zunächst ein Chaos darstellt. Erst wenn das Spiel gezielt Helden aus der Masse herauspickt und in Kurzform die Mechanik der jederzeit pausierbaren Echtzeit-Kämpfe erklärt, lichtet sich der Wald aus imaginären Fragezeichen. Automatische Angriffe können, die nötigen Aktionspunkte vorausgesetzt, durch spezielle Fertigkeiten ergänzt werden – so plant Ihr clevere Offensiv- und Defensiv-Taktiken. Das Ensemble der 15 Zwergenhelden umfasst Heiler, Tanks, Magier und weitere typische Klassen, die spiel- und spürbar unterschiedlich in den aufwendigen, dynamischen Schlachten agieren. Da Ihr Euch stets mit maximal vier aktiven Zwergen in der Unterzahl gegen Orks, Dunkelelfen &amp Co. befindet, sind Planung und geschicktes Wechseln zwischen den Charakteren samt ihren Talentbäumen Pflicht.

Abseits des durchaus anspruchsvollen Kampfgetümmels hat Die Zwerge einiges zu bieten. Während Ihr in Tabletop-Manier vielfältige Areale bereist, treiben liebevoll vertonte, beeinflussbare Dialoge samt Zwischensequenzen die eng am Roman gehaltene Story voran – jede Entscheidung kann Konsequenzen nach sich ziehen. Für Abwechslung sorgen in den optionalen Levels versteckte Items, Schätze und kleinere Rätsel, die die gelungene spielerische Mischung um eine weitere Facette erweitern.

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D00M82
Moderator
D00M82

Seit den Kindern zumindest ähnlich anstrengend und nervenaufreibend.

ChrisKong
I, MANIAC
ChrisKong

Dooms Leben als Videospiel. 🙂

Digger Boomshot
I, MANIAC
Digger Boomshot

Der Autor heißt Markus Heitz.Bin ein Riesenfan der Bücher, wird Zeit, dass ich das mal hole.