Exoprimal – im Test (PS5)

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Zehn Kampfanzüge mit zahlreichen unterschiedlichen Fähigkeiten, Dinohorden, die sich auf die Jagd nach den Spielern machen, sowie riesige Dinosaurier, die Euch in Mini-Bosskämpfen das Leben schwermachen: Die Ausgangslage, mit der Exoprimal Spieler zum Kauf bewegen möchte, klingt erst mal spannend. Doch schon nach wenigen Stunden wird klar, dass die hier aufgebotene Saurier-Kost ziemlich zahnlos ist beziehungsweise nur auf den ersten Blick wirklich bedrohlich wirkt. Aber der Reihe nach.

Exoprimal ist ein ­Team-Shooter, in dem Ihr mit zwei Gruppen à fünf Spielern gegen zahlreiche Urzeitechsen und natürlich auch andere Spieler antretet. Das heißt: Das komplette Geschehen spielt sich online ab, wer nur für sich in Ruhe die Welt erkunden möchte, hat hier keinerlei ­Chance dazu. Lediglich die Storysequen­zen lassen sich solo ”genießen”. Und ­diese sind wohlwollend ausgedrückt ”interessant”. Die Geschichte beginnt damit, dass der (leider) stumme Protagonist einen Job als Exofighter-Pilot bei der Firma Aibius bekommt. Bei Eurem ersten Einsatz stürzt Ihr auf der Insel Bikitoa ab, wo Ihr die verrückt gewordene KI Leviathan Eures Arbeitgebers kennenlernt.

Die schickt die Kampfpiloten aus zahlreichen alternativen Zeitlinien in sogenannte ­”Wargames” alias Kampfspiele gegen Horden von Dinosauriern. Der Zweck dahinter: Kampfdaten für die KI sammeln, um noch mächtigere Exosuits herzustellen. Klingt langweilig? Ist es auch. Ihr zockt ein Online-Spiel nach dem anderen und sammelt dabei Kampfdaten, die Ihr in einem unspektakulären Menü einlösen könnt, um Zwischensequenzen freizuschalten, die die Story erklären. Das dauert zwar bis zu 30 Spielstunden, allerdings sind die Sequenzen häufig unspektakulär – und dass Eure Figur nicht redet, wirkt vielfach deplatziert, sodass wenig Lust aufkommt, sich durch alle Videoschnipsel zu grinden.

Die Kämpfe ”Spieler vs. Dino” stehen in Exoprimal also klar im Vordergrund. Blöd: Es gibt nur einen einzigen Spielmodus, nämlich die eben genannten ”Wargames”. Hier dürft Ihr nur auswählen, ob Ihr im PvE- oder PvP-Modus spielen möchtet. Wählt Ihr Letzteren, könnt Ihr in den Gefechten die direkte Konfrontation mit dem gegnerischen Team suchen. Denn: Obwohl Ihr mit zwei Fünfer-Teams auf derselben Karte die gleichen Ziele abschließen müsst, befinden sich die Teams standardmäßig in unterschiedlichen Realitäten.

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