HyperParasite – im Test (PS4)

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Das Böse siegt immer, denn Ihr schlüpft in die Rolle des namensgebenden HyperParasite: Als außerirdisches Glibberwesen macht Ihr eine 1980er-Jahre-Dystopie (stilecht dargeboten im verpixelten Vogelperspektiven-Look inklusive Neon-Färbung und Synthwave-Soundtrack) unsicher mit dem Ziel, die Menschheit auszurotten. Allerdings seid Ihr nicht gerade robust und haucht schnell Euer Alienleben aus – es sei denn, Ihr setzt Eure ”Geheimwaffe” ein: Auf Knopfdruck kapert Ihr Menschen in Eurer Nähe, wandelt dann in deren Körpern und nutzt ihre Attacken – so kommt Ihr an ”Extraleben” und könnt zur Not immer wieder wechseln.

Aber natürlich gibt es ein paar Haken in Form bewährter ­Roguelike-Gemeinheiten: Im Lauf der fünf Kapitel trefft Ihr auf 60 Charaktere, die mal auf Nahkampf-Attacken und mal auf Schusswaffen setzen, was je nach Situation und Bosskampf eine angenehme Prise Strategie in die Gastkörperwahl bringen kann. Allerdings dürft Ihr die erst übernehmen, wenn Ihr sie Euch verdient habt. Das erfordert, einmal auf ein besonderes Exemplar jeder Gattung zu stoßen, das nach dem Ableben sein Gehirn hinterlässt. Sammelt Ihr das und gebt es bei einem illegalen Laden ab, müsst Ihr nur noch ein ordentliches Sümmchen Geld löhnen, um die ”Assimilierung” künftig zu erlauben. Weil aber die Level­strukturen wie auch hinterlassene Beute großteils zufällig generiert werden, kann das dauern – und wird besonders frustrierend, wenn Ihr nach einem Bosskampf in ein neues Areal kommt, das erst einmal nur von neuen Gegnertypen besiedelt wird. Dann ist ein schnelles Ableben fast unvermeidlich und Ihr fangt komplett von vorn an, lediglich bereits ­investierte Gelder und gekaufte Charaktere bleiben erhalten.

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