Mad Rat Dead – im Test (Switch)

0
457
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Rhythmus-Spiele, die sich nicht nur darum drehen, passend zur Musik auf Knöpfe zu drücken und dabei im Hintergrund Charaktere herumtanzen zu sehen, sind recht selten. Auch wenn just diesen Monat gleich zwei auftauchen: Neben dem bekannten Cadence of ­Hyrule gibt es Mad Rat Dead, das sich eines vergleichbaren Prinzips bedient.

Ähnlich wie bei Necrodancer bewegt Ihr eine Ratte im Rhythmus der Musik durch Levels in 2D-Grafik. Der Zeichenstil ist ulkig, der Humor schräg und die Musik stimmt – wenn da nicht das Problem der Steuerung wäre: Drückt Ihr zu früh einen Knopf, verliert Ihr einen Beat und könnt nicht durch schnelle Reaktion die Bewegung noch wettmachen. Stattdessen bleibt die Ratte hängen – da der Plattformer auf viele Schluchten setzt, führt das zu häufigen Abstürzen. Auch das Angreifen von Gegnern fühlt sich seltsam an: Ihr müsst in deren Nähe kommen, dann die automatische Zielerfassung abwarten und wieder im Takt den Sprung- oder Fall-Knopf drücken. Leider funktioniert dies in vielen Fällen nicht und führt dazu, dass die Ratte stirbt. Allerdings ist der Tod hier nicht von Dauer: Ihr könnt die Zeit um mehrere Takte zurückdrehen und Euch noch einmal an der Herausforderung versuchen.

Größter Feind ist deshalb nicht das Jenseits, sondern die Zeit. Jedes Level hat ein striktes Limit, das sich beim Zurückspulen aber nicht wieder auffüllt. Dank der ungenauen Steuerung drohen jedoch bei besonders kniffligen Stellen Dutzende von Resets, und wenn der Timer ausgelaufen ist, darf das Level prompt noch mal ganz von vorne begonnen werden – inklusive Zwischensequenzen, die man natürlich nicht überspringen kann. So wird aus dem schrägen Rattenhüpfer endgültig ein frustrierendes Erlebnis.

Zurück
Nächste