Medal of Honor: Rising Sun – im Klassik-Test (PS2)

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Leckeres Sushi, superbe ­Videospiele und fantasievolle Anime-Streifen – das japanische Volk brachte einige geniale Kulturgüter hervor. Nichtsdestotrotz zeichnen unsere Nippon-Freunde auch für eines der hinterhältigsten Kriegsverbrechen verantwortlich: Am 7. Dezember 1941 attackieren ungezählte Kamikaze-Flieger ohne Vorwarnung den US-Flottenstützpunkt Pearl ­Harbor – tausende US-Soldaten fallen dem Überfall zum Opfer. Ein Mann entkommt jedoch dank Eurer Joypad-Unterstützung und startet sodann ­seine persönliche Vendetta gegen die Asien-Meute: Joseph Griffin.

Fernab von Deutschlands Nazi-Wirren (und damit den Geschehnissen des Vorgängers Frontline) ballern sich Ego-Soldaten nach dem zitierten Pearl-Harbor-Prolog durch acht weitere emotionsgeladene Missionen – von philippinischen Städtchen über die Brücke am Kwai und diverse Dschungeletappen bis hin zum Finale auf einem feindlichen Schlachtschiff.

Während sich die Kontrollen hierbei noch gestreng an Shooter-Standards halten, müsst Ihr hinsichtlich des Gegner-Verhaltens umdenken: Konträr zu üblichen KI-Schurken bevorzugen fernöstliche Militärs nämlich den offenen Nahkampf. Ergo setzen Euch ständig wild anstürmende Schwertfuchtler mit lebensmüden Frontalangriffen unter Druck. Nur gut, dass der digitale Waffenschrank wirkungsvolle Gegenmaßnahmen enthält: Dicke Donnerbüchsen, wuchtige Granatwerfer, automatische Maschinen­gewehre sowie präzise Sniper-Wummen halten jeden noch so durchgedrehten Weltkriegs-Samurai im Zaum. Wer kostbare Munition sparen will, klemmt sich zudem bei jeder Gelegenheit hinter verwaiste Flakgeschütze und befriedet so die anliegende Polygon-Umgebung.

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dmhvader
29. Juli 2022 15:38

Irgendwie wurd dann da CoD draus, find ich.
MoH Airborne hab ich auf der PS3 aber auch noch gern gezockt.

Übrigens, zum “hinterhältigsten Kriegsverbrechen” (Pearl Harbor) hier ein Tagebucheintrag von US-Kriegsminister Henry Stimson vom 25. November 1941: „Wie können wir sie (die Japaner; die Red.) in eine Lage manövrieren, in der sie den ersten Schuss abgeben, ohne zu riskieren, dass uns allzu viel passiert?“ War das der versteckte Hinweis auf ein teuflisches Komplott der Roosevelt-Regierung gegen das eigene Volk?
Quelle:
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article157921990/Warum-warnte-Roosevelt-Pearl-Harbor-nicht-vor.html

Heisenberg
27. Juli 2022 16:51

Der Anfang vom Ende einer Hammer Reihe.
Teil 1,underground und Frontline bleiben unvergessen.

Dirk von Riva
27. Juli 2022 0:34

Schade das die Serie eingestellt wurden

cocineroA
27. Juli 2022 0:00

Ok jetzt noch den test von Medal of honor für GameCube dann haben wir sie alle durch….ist bestimmt ganz anders…