Meisterdetektiv Pikachu kehrt zurück – im Test (Switch)

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Gute fünf Jahre ist es her, dass das prominenteste Pokémon einen Solo-Auftritt spendiert bekam: Beim Rätselabenteuer Meister­detektiv Pikachu (3DS) war der Titelheld mit einem menschlichen Partner unterwegs und konnte normal sprechen – und das mit tiefer Grummelstimme. Der kurz darauf folgende Kinofilm schlug mehr oder weniger in die gleiche Kerbe und nun folgt eine Switch-Fortsetzung, die sich viel Zeit gelassen hat. Sie spielt zwei Jahre nach dem Erstling, schließt aber storymäßig direkt an ihn an – ein kurzer Rückblick zu Beginn hilft akzeptabel auf die Sprünge. Etwas unglücklich ist dagegen, dass ein paar Wendungen der ­Geschichte arg vorhersehbar sind, wenn man den Kinofilm kennt.

Spielerisch bleibt die Fortsetzung dem Konzept treu: Ihr klappert Schau­plätze ab, plaudert mit den Menschen und Monstern – meistens per Text, ein paar Sequenzen wurden synchronisiert, aber leider nur englisch oder japanisch –, um Indizien zu sammeln. Die werden im Notizbuch vermerkt und habt Ihr alle beisammen, zieht Ihr Schlussfolgerungen, die in der Regel direkt auf der Hand liegen. Gelegentlich warten einfache Geschicklichkeits- und Schleicheinlagen oder Pikachu zieht ohne seinen Partner los – teilweise alleine und teilweise im Team mit einem anderen Pokémon, dessen Fähigkeiten Ihr dann nutzen könnt. Das spielt sich insgesamt gefällig wie konsequent kindertauglich runter und sieht okay aus: Die Pokémon sind stimmig modelliert, Menschen haben dagegen eher leblose Mimik und die Umgebungen fallen recht schlicht aus.

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