Mosaic – im Test (Switch)

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Der Wecker klingelt. Zeit für uns aufzustehen. Wir greifen zum Mobiltelefon: uff. Freunde, die sich beklagen, dass wir uns nicht melden, und der Arbeitgeber droht uns mit Kündigung, wenn wir weiterhin zu spät erscheinen. Unser Bank­konto ziert ein dickes ­Minus und der Kühlschrank ist leer. Also machen wir uns – wie jeden Morgen – lieber vor dem Spiegel fertig und eilen los. In der interaktiven Novelle Mosaic ist der Weg zum ungeliebten Job in einer dystopischen Zukunft, in der die ­Arbeit Euer Leben kontrolliert, der spannendste Abschnitt des Spiels. Wir erleben in den fünf Spieltagen allerhand traumartige Episoden. Wenn im Badezimmer plötzlich ein Fisch beginnt, mit uns zu sprechen, dann gehört das noch zu den normalsten Erscheinungen in diesen Tagen.

Da wir unser Handy jederzeit griffbereit haben, werden wir im Laufe des Spiels mit weiteren Applikationen versorgt, die an reale Trend-Apps erinnern – nett, aber bloß für ein Schmunzeln gut. Nicht zum Schmunzeln ist jedoch der technisch katastrophale Zustand des Spiels. Bildrateneinbrüche und Clipping-Fehler sind an der Tagesordnung. Zweimal mussten wir das Spiel sogar neu starten. Dank Autosave und gut gelegenen Checkpoints war dies zwar verschmerzbar, aber störte die ansonsten dichte Atmosphäre.

Am Ende des Tages steht ein ­anspruchsloses Aufbau-Minispiel an, bei dem wir von Dreiecken produzierte Energiepunkte mithilfe von Sechsecken zu einem Ziel umleiten müssen. Das ist so spannend, wie es klingt.

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