Moto Racer 2 – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Den Vorgänger habe ich aufgrund der flotten Optik gern gespielt, der Nachfolger ruckelt dagegen deutlich stärker. Doch auch in Sachen Fahrphysik und Steuerung wird Moto Racer 2 von der Playstation-Rennspielelite überholt und hinkt sogar dem ersten Teil hinterher: Statt Euch in sensible Schräglagen zu zwingen, düst Ihr super-simpel im Links/Rechts-Takt durch die Pampa – beim Kontakt mit der Fahrbahn­begrenzung bleibt Ihr oft einfach stehen. Mit dem Analogpad steuert es sich noch am besten über die Offroad-Hü­gel, digital offenbart sich das ganze Ausmaß der fehlenden Fahrphysik. Wer mit einer simplen Arcade-Raserei seine Reaktion testen möchte, erlebt durchaus spannende Rennen, doch angesichts des gelungenen ersten Teils ist diese oberflächliche Fort­setzung enttäuschend – trotz Kurs-Editor.

Strecken-Overkill statt Finesse: Holprige Grafik und anspruchslose Steuerung, dafür mit einfach zu bedienendem Editor.

Singleplayer63
Multiplayer
Grafik
Sound
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