MXGP 2020: The Official Motocross Videogame – im Test (PS5)

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Pioniertaten ist man von Milestone (bekanntlich führend in Sachen Fließbandfertigung kompetenter, aber niemals innovativer Lizenz-Rennspiele) eigentlich nicht gewohnt – mit MXGP 2020 begeben sie sich aber tatsächlich in eine Art Vorreiterrolle. Denn während etwa Sony viele seiner neuen Titel extra auch noch für die PS4 in die Läden stellt, um Besitzer der alten Hardware-Generation zu bedienen, machen es die Italiener genau andersrum: Das Motocross-Gerase gibt es lediglich für die PS5 in verpackter Form. Wer noch nicht auf Next-Gen umgesattelt hat, soll sich mit dem Vollpreis-Download begnügen, der prompt zum aktuellen Stand auch keine Upgrade-Option beinhaltet (beziehungs­weise in der Xbox-Variante entsprechend ohne X&S-Optimierung bleibt) – kundenfreundlich geht anders…

Aber genug dazu, wenden wir uns dem Next-Gen-Debüt der Reihe zu. Das beherzigt das inoffizielle Milestone-Motto ­(”Dieselbe Prozedur wie jedes Jahr”) und tischt uns neben aktualisierter Strecken-, Motorrad- und Fahrerauswahl die gleichen Funktionen wie bei der 2019er-Auflage auf. Allerdings ist der frei erkundbare ”Spielplatz” diesmal in Norwegen statt in Frankreich angesiedelt und im Strecken-Editor haben die vorgegebenen Umgebungen jetzt Hügel, weshalb Eigenbaukurse nicht mehr flach bleiben – wieso dafür das Tutorial entfernt wurde, muss man nicht verstehen. Technisch wird die PS5-Power ordentlich genutzt: Die Ladezeiten fallen spürbar kürzer aus und das Geschehen wird mit ”bis zu 4K” und selbst im Getümmel stabilen 60 fps dargestellt – das ist in beiden Belangen ein klarer Fortschritt, allerdings wirken die Umgebungen nun irgendwie steril.

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