Necromunda: Hired Gun – im Test (PS5)

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Spiele aus dem Warhammer-Universum gibt es wie Sand am Meer. Das neueste Korn am Strand heißt Necromunda: Hired Gun, ist spielerisch eine Mischung aus Doom Eternal und Titanfall und kommt an beide Vorbilder leider nicht im Entferntesten heran. Warum es quasi als Belohnung dafür – im Gegensatz zum Rundentaktik-Vorgänger Necromunda: Underhive Wars – auch eine verpackte Fassung spendiert bekommen hat, weiß man wohl nur in Frankreich.

Die Story ist nicht der Rede wert, widmen wir uns den Spielmechaniken. Die Kampagne führt Euch durch weitläufige, schummrige Industrieanlagen, schleimige Kanalsysteme und bombastische Bollwerke – die Warhammer 40K-Ästhetik, in der man wirklich alles mit Totenschädeln und Adlern dekoriert, ist perfekt getroffen. Auf Euch warten Horden von Gegnern, die Ihr mit Waffengewalt, freischaltbaren Fähigkeiten und im Nahkampf blutig über den Jordan schickt. Wer diese Gangs sind und was es mit der Welt auf sich hat, verstehen nur Warhammer-Veteranen, alle anderen bleiben mangels Erklärungen auf der Strecke. Bald habt Ihr aber ganz andere Probleme: Die Steuerung ist trotz zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten viel zu träge und reagiert nur mit Verzögerung. Eine Zielhilfe lässt sich zwar aktivieren, funktioniert in der Praxis aber nicht. Dafür ist der Nahkampfangriff übermächtig: Fast alle Gegner lassen sich mit einem Knopfdruck ausschalten, während der kruden Kill-Animationen seid Ihr unverwundbar und bekommt zudem etwas Lebens­energie zurück. So schnetzelt man sich zügig durch und vergisst fast seinen treu-doofen Hund: Der erscheint auf Knopfdruck und tötet mit Glück ein bis zwei Gegner. Viel wichtiger ist, dass er alle Feinde im Raum optisch hervorhebt. Die sind in dunklen Ecken und vor rostigen Wänden nämlich oft fast unsichtbar.

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