Riven: The Sequel to Myst – im Klassik-Test (SAT)

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Mit etwas Verspätung dürfen sich jetzt auch Saturn-Besitzer auf die Jagd nach Gen machen. Der schon aus dem Vorgänger Myst bekannte Artus schickt Euch in eine idyllische Inselwelt, damit Ihr dort seine Frau Catherine aufspürt und den schurkischen Vater dingfest ma­cht. Via Linkbuch teleportiert er Euch nach Riven, unglücklicherweise direkt in die Arme des Feindes. Mit dem Cursor klickt Ihr Euch durch die wunderhübsche Render-Landschaft. Die Rätselkost ist etwas einseitig: Haupt­­sächlich dreht und schraubt Ihr an obskuren Maschinen, um irgendwo eine Türe zu öffnen. Trotzdem verbreitet Riven durch die detaillierten Grafiken und den stimmungsvollen Sound eine einmalige Atmosphäre. Um die ganze Pracht des Atolls einzufangen, verpraßt Sega vier CDs.

Auf den Inseln warten mehr Überraschungen auf Euch, als zur Lösung des Spiels nötig sind: Wer einfach durchmarschiert, verpaßt eine Menge Abenteuer und Rätsel. Trotzdem: Adventure-Fans, die auf eine komplexe Handlung hoffen, lassen die Finger vom eintönigen Rendergeklicke.

Opulenter Grafikschmaus mit geringem spielerischen Tief­gang. Simple Spiel­me­chanik und leichte Rätsel­­kost locken Anfänger, nicht aber Adven­ture-Profis.

Singleplayer71
Multiplayer
Grafik
Sound
1 Kommentatoren
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Leichte Rätselkost? Ich erinnere an einigen Stellen ohne GameFAQs nicht mehr weitergekommen zu sein.
Aber das Spiel hat Laune gemacht und mich bis zum Ende gefesselt.