Slay the Spire – im Test (PS4)

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In der letzten Ausgabe haben wir Euch SteamWorld Quest vorgestellt, ein wunderbar präsentiertes Robo-Rollenspiel mit komplexem Kartenkampf-System. Auf ein solches setzt auch die PC-Portierung Slay the Spire – aber im Gegensatz zum Kollegen verzichtet sie auf das RPG-Drumherum und schickt Euch direkt in einen ­gruseligen Turm voller Monster und Mysterien.

Zunächst habt Ihr nicht mehr als ein paar simple Angriffs- und Verteidigungskarten im Gepäck. Aber nach jedem Sieg zieht Ihr eine neue Karte und erweitert so Euer Deck nach und nach um ebenso mächtige wie interessante Funktionen. Buffs und Debuffs sind ebenso mit von der Partie wie einmal pro Kampf auspielbare Aktionen oder Karten, deren Effekt sich von Einsatz zu Einsatz verstärkt und die offensive und defensive Eigenschaften verknüpfen. Dazu kommen besondere, meist passive Eigenschaften, die Ihr Euch im Laufe des Abenteuers verdient und die auch mal mit gewissen Kosten verbunden sind. Ein weiterer Aktionspunkt zum Ausspielen von Karten je Kampfrunde ist eine tolle Sache – aber ist er es auch wert, künftig an Lagerfeuern auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, einzelne Karten aufzuwerten? Das entscheidet Ihr ­Runde um Runde neu.

Denn neben dem Kartenkampf setzt Slay the Spire vor allem auf klassische Rogue-Eigenschaften: Ein Durchgang dauert nicht allzu lange, ist aber knackig, und dank stets neu verteilter Monster, Karten und Fähigkeiten gleicht keine Runde der nächsten. Noch größer wird die Abwechslung durch die freispielbaren Figuren: Jede bringt andere Grundvoraussetzungen und Aktionen mit sich – da dauert es länger, bis Ihr ­alles gesehen habt, was Slay the ­Spire so zu bieten hat.

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