Unplugged: Air Guitar – im Test (PS VR2)

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Die Ära der Musikspiele mit leibhaftigem Instru­mentenzubehör ist auf Konsolen längst vorbei: Das ­wurde zuletzt 2015 mit der Bauchlandung von Guitar Hero Live zementiert und die ehemaligen Genregötter von Harmonix hat es inzwischen in die Fortnite-Minen verschlagen, wo sie ”immersive Erfahrungen” basteln sollen.

Ein solche liefert auf gewisse Art auch Unplugged: Air Guitar, das unter der Aufsicht von Ex-Harmonix-Mann Marcus ­Henderson zuerst für mobile VR-Brillen entstand und Euch nun auf der PS5 dank PS VR2 in die Saiten greifen lässt. Wie der Name schon sagt, hat dieses Musikspiel einen natürlichen Vorteil: Es braucht kein weiteres Zubehör, denn die Luft (und Sense-Controller) reicht für Eure Gitarren-Übungen.

Bevor Ihr Euch an die mehr als 45 Songs macht, die zur Hälfte aus namhaften Lizenzen inklusive dem Epos ”Free Bird” bestehen, erklärt Steel-Panther-Gitarrist Satchel in einem launigen ­Tutorial die Grundlagen. Mit einer Hand schnappt Ihr Euch ein ­Plektrum und zupft damit die Saiten, die andere greift den Hals Eures ­imaginären Instruments und drückt auf die Bünde. Anders als bei der Quest-Variante wurde dafür die Handhabung etwas vereinfacht. Der Daumen bleibt ohnehin außen vor, mit den zwei Schultertasten des Sense-Controllers setzt Ihr entweder Zeigefinger, die drei weiteren Finger oder eben beides zugleich ein – komplex genug (gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden) fallen die Notenmuster auch so aus. Sie rauschen aus dem Raum auf Euch zu und verlangen das genre­typische ­Timing, was hier gelungen rüberkommt. Und begeistert Ihr das Publikum genug, dürft Ihr am Ende der Darbietung sogar auf die Bühne geworfene Unterwäsche einfangen.

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