Where the Heart Leads – im Test (PS4)

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Das bekannteste Spiel der Armature Studios dürfte ReCore für die Xbox One sein – von dem könnte sich Where the Heart Leads kaum stärker abheben. Statt ­Action und Sci-Fi erwartet Euch hier gänzlich auf die Erzählung fokussierte Adventure-Kost rund um den Lebensweg eines Familienvaters im ländlichen Amerika. Whit Anderson findet sich in einer stürmischen Nacht während der waghalsigen Rettungsaktion des Haushundes in einer surreal anmutenden Höhle wieder und erlebt dort etappenweise wichtige Stationen seiner Vergangenheit, später aber auch noch ungeschehene Ereignisse, die er teils signifikant verändern kann.

Spielerisch drückt sich das in der Form aus, dass Ihr durch hübsch inszenierte, mit leichtem Aquarell-Einfluss versehene Umgebungen wandert und mit Familie und Freunden meist ausführliche Sprechblasen-Unterhaltungen führt. So lernt Ihr Whits Lebensumstände kennen und werdet immer wieder zu Entscheidungen angehalten, die mal nebensächlich sein können, aber auch mal weitreichende Folgen haben, die teils erst viel später auftreten. Nur hier und da warten kurze Sammelaufgaben oder einfache Tätigkeiten, die dann aber per Knopfdruck erledigt werden. Wie viel Spaß Euch Where the Heart Leads macht, hängt deshalb vor allem davon ab, ob Ihr gerne und viel lest, Sympathie für Whit und seine Welt aufbringt und Euch darauf einlassen wollt, dass das Schicksal auch mal ziemlich unangenehme Wendungen mit sich bringen kann.

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